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Dienstag, 28. Mai 2024

Mit Durchblick zum Erfolg

Von klaren Gedanken und unklaren Designs

 

Letzte Woche hatten wir wieder einen spannenden Networking-Termin. Dabei haben wir uns mit einer Unternehmerin unterhalten, die einen Grafiker mit der Entwicklung eines Etiketts für ein eigenes Produkt beauftragt hat. Ein spannendes Thema, bei dem wir sofort hellhörig geworden sind. Es ist wirklich faszinierend, wie stark man eine Kaufentscheidung durch ein Design beeinflussen kann. Durch die Wahl der Schriften, Farben, Formen sowie durch gezielte Worte und Formulierungen.

Ich fragte die Unternehmerin, aus welchem Grund sie ihr bestehendes Produkt neu gestalten lassen möchte. Erstaunlicher Weise konnte sie uns darauf keine klare Antwort geben. Und genau in diesem Moment war uns klar, dass der Grafiker kein passendes Design entwickeln wird.

Und wisst ihr warum? Weil er nur im Dunkeln herumstochert. Es gibt keine klare Linie, kein Ziel, keinen gemeinsamen Fahrplan mit dem Kunden. Wie soll der Kunde ein Design bewerten, wenn er selbst gar nicht weiß, was er will? So kann niemals ein Produkt entstehen, dass den Kunden überzeugt.

Bei uns steht die konzeptionelle Vorarbeit deshalb immer an erster Stelle. Wir müssen einen Unternehmer und seine Ziele zu 100% verstanden haben, bevor wir mit der Gestaltung irgendwelcher Werbemittel anfangen. Und wenn der Kunde, wie in unserem Fall, selbst nicht genau weiß, wohin er will, unterstützen wir ihn dabei, seine Gedanken zu ordnen.

Dieser Schritt ist aus unserer Sicht entscheidend für den Erfolg jeder Werbemaßnahme. Nicht ohne Grund stecken wir bei jedem neuen Auftrag so viel Zeit in die Konzeption.

Kunde und Agentur müssen auf einer Seite stehen. Es müssen klare Ziele und Erwartungshaltungen abgesteckt werden. Das hilft nicht nur dem Designer, eine passende Gestaltung zu entwickeln. Diese Klarheit hilft auch dem Kunden enorm beim Entscheidungsprozess. Mit einem klaren Konzept und definierten Zielen kann er die erarbeiteten Designs besser bewerten und eine für sich zufriedenstellende Entscheidung treffen.

In der Regel müssen wir unsere Kunden dabei unterstützen, die benötigte Klarheit in ihre Gedanken zu bringen. Aber es gibt auch Menschen, die von sich aus diese Verbindung zu sich selbst und zum eigenen Unternehmen mitbringen. Das führt uns zu einer weiteren Unternehmerin, die wir auf dem anfangs erwähnten Netzwerk-Event kennengelernt haben.

Wir hatten uns im Vorfeld schon kurz mit ihrem Unternehmen beschäftigt, da wir von ihr über eine gemeinsame Kooperationspartnerin erfahren haben. Wir erzählten ihr also, dass wir bereits auf ihrer Website gestöbert hatten. Sie sagte:“Ohje, ich hoffe, mit meiner selbst gestalteten Website habe ich jetzt bei euch keinen schlechten Eindruck hinterlassen!“ Genau das Gegenteil war der Fall!

Wir waren erstaunt, mit welcher Klarheit und emotionalen Stimmigkeit sie ihre Seite aufgebaut hat. Ihre Werte und Qualitätsstandards, ihre Zielgruppen, ihre Themen und Botschaften - alles passt zusammen. Und genau deshalb erkannten wir sie beim ersten persönlichen Kennenlernen auch direkt. Wir versicherten ihr, dass ihr ihre Website wunderbar gelungen ist und dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet. Eine sehr beeindruckende junge Frau. Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Wege gekreuzt haben!

Falls ihr also einmal unsere Hilfe benötigt, um Klarheit in eure Gedanken und eure unternehmerischen Ziele zu bringen – wir sind nur einen Anruf entfernt 😊

Eure perlenmädchen

 

 

Dienstag, 26. September 2023

Die Unternehmerpersönlichkeit

Was macht uns zu guten Anführern?

 

Anfang September hatten wir Kontakt zu einer jungen Frau, die sich selbstständig machen möchte. Wir legen immer sehr viel Wert auf ein Kennenlernen, bevor wir eine Zusammenarbeit mit einem neuen Kunden ins Auge fassen. Deshalb nehmen wir uns für die Erstgespräche immer 90 bis 120 min Zeit. Das Telefonat war super angenehm und während des Gespräches entdeckten wir sehr viele Parallelen in unseren Persönlichkeiten. Das brachte uns ins Grübeln. Gibt es eine „Unternehmerpersönlichkeit“? Nach mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit und Kontakt zu unzähligen Geschäftsführern, Chefinnen, Existenzgründern und Unternehmehrinnen sind wir der Meinung: Ja!

Wir glauben, nach dem ersten Kennenlerngespräch beurteilen zu können, ob wir es mit einem richtigen Unternehmer oder einer richtigen Unternehmerin zu tun haben. Also Personen, die sich dauerhaft am Markt behaupten können.

Aus unserer Sicht, machen folgende Eigenschaften einen guten Unternehmer (m, w, d) aus:

Menschenkenntnis

Für einen Unternehmer ist es sehr wichtig, sein Gegenüber schnell einschätzen zu können. Man sollte Mimik und Gestik gut lesen können, um nicht nur das Gesagte zu hören, sondern auch zwischen den Zeilen lesen zu können. Die Botschaften auf diesen beiden Ebenen können ziemlich unterschiedlich sein. Unsere Divise in so einem Fall lautet: Bevor wir diese Dissonanz nicht bereinigen können, arbeiten wir mit dieser Person auch nicht zusammen. Die Basis für eine gute Zusammenarbeit ist immer Vertrauen und gegenseitiger Respekt.

Intuition

Ein Unternehmer wird immer wieder an einen Punkt kommen, an dem eine Entscheidung getroffen werden muss, die nicht eindeutig nach Faktenlage entschieden werden kann. Jetzt muss der Bauch es richten! Eine gute Intuition ist eine wertvolle Gabe. Sie hilft dabei, wichtige Chancen zu erkennen und ermutigt uns, Risiken einzugehen.

Struktur

Wer ein Ziel vor Augen hat, weiß auch wohin er will; ist motiviert und voller Tatendrang. Zur Erreichung von Zielen ist strukturiertes Arbeiten nötig.

In einem erfolgreichen Unternehmen herrscht immer ein hohes Maß an Struktur und Ordnung. Dabei geht es nicht, um ein starres Netz aus Regeln. Viel mehr gibt es Prozesse und Arbeitsschritte, die mit der Zeit immer wieder optimiert und an aktuelle Bedingungen angepasst werden. Strukturiertes Arbeiten erspart Zeit und verhindert Missverständnisse in der Kommunikation. Außerdem geben Strukturen beiden Parteien Sicherheit während der Zusammenarbeit.

Flexibilität

Eine Eigenschaft, die besonders in den heutigen Krisenzeiten enorm wichtig ist! Ein Unternehmer ist agil und kann sich zeitnah an neue Bedingungen anpassen. Dazu gehört es dann auch, schnell Entscheidungen zu treffen. Wenn eine Hiobsbotschaft die andere jagt, ist man nie gut beraten, die Dinge einfach auszusitzen.



Selbstsicherheit

Ein guter Unternehmer kennt sich selbst sehr gut. Er ist redegewandt und weiß, wie er auf andere wirkt. Blickkontakt zum Gegenüber, eine aufrechte Haltung, ein selbstbewusster Händedruck – die Signale der Körpersprache kennt er und setzt diese gekonnt ein. Zur Selbstsicherheit gehört ein Vertrauen in das eigene Können. Man sollte Überzeugungen besitzen und für diese einstehen. Normen und Werte, nach denen man arbeitet. Nur wer selbst davon überzeugt ist, was er sagt und tut, kann auch andere verhandlungssicher überzeugen.

 

Der Existenzgründerin haben wir bereits ein Angebot gemacht und hoffen jetzt auf eine Auftragsbestätigung. Die Persönlichkeit, die es braucht, um erfolgreich zu sein, hat sie auf jeden Fall.

Und was sagt ihr zu unserer Liste an Eigenschaften? Wir freuen uns auf Feedback!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 27. Juni 2023

Wir sind unzufrieden!

Und das ist gut so.

 

Kennt ihr dieses angenehme Gefühl von Zufriedenheit? Alles läuft in geregelten Bahnen. Keine Probleme, um die man sich kümmern muss. Alles plätschert friedlich vor sich hin. Wir können uns zurücklehnen und einfach entspannen. Hach, herrlich! Aber auch ziemlich gefährlich. Zumindest wenn man Unternehmer ist und diesen Zustand zu lange beibehält.

Denn zu viel Zufriedenheit macht uns faul, antriebslos und lahm. Als Unternehmer verliert man den Biss und die Innovationskraft. Wir sind deshalb der Meinung, dass Unzufriedenheit eine ziemlich gute Sache ist! Sie ist Motor und Antreiber für Veränderung. Sie sorgt für Wandel und Wachstum.

Unzufriedenheit bringt uns dazu, unsere Komfortzone zu verlassen und mutige Entscheidungen zu treffen. Sie schärft unsere Sinne und lässt uns Chancen und Möglichkeiten erkennen, die wir durch die rosarote Brille der Zufriedenheit gar nicht wahrgenommen hätten.

Natürlich ist es auch super angenehm, nach einem erfolgreich umgesetzten Projekt die Lorbeeren zu genießen. Aber eben nur für eine gewisse Zeit. Es ist sehr wichtig, Projekte im Nachhinein auszuwerten und sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen. 

Was ist gut gelaufen, was war weniger gut? Hätten wir etwas anders oder besser machen können? Welchen Problemen hätten wir vielleicht von Beginn an aus dem Weg gehen können?

Ihr merkt - Unzufriedenheit ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie fordert uns und treibt uns dazu an, noch besser zu werden. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“



Und jetzt seid ihr dran! Teilt ihr unsere Meinung oder seht ihr die Sache ganz anders? Wir freuen uns über eure Gedanken dazu.

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 28. September 2021

Monarchie im Perlenbüro

Wenn der Kunde König ist, sind wir die Königinnen

Jeder Unternehmer kennt den Ausspruch „Der Kunde ist König“. Und das Schlimme ist, viele handeln auch so. Wir denken, dass das genau der falsche Ansatz ist. In einer Geschäftsbeziehung geht es nicht darum zu definieren, wer wem unterwürfig ist. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit kann immer nur auf Augenhöhe entstehen.

Jemandem unterwürfig zu sein bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse, Werte und Empfindungen zurückzustellen – sich quasi fremdsteuern zu lassen. Aber wem soll mit so einer Haltung in einer geschäftlichen Beziehung geholfen sein? Der Kunde kommt zu euch, weil er ein Problem hat. Ein Problem, das ihr durch Knowhow, Kompetenz, Wissen und Erfahrung für ihn lösen könnt.

Der Kunde ist also förmlich darauf angewiesen, dass ihr ihm sagt bzw. auch zeigt, wie es gemacht wird. Natürlich gibt es auch die Kunden, die alles besser wissen und nur befehlen wollen. Allerdings ist es eure eigene Entscheidung, ob ihr mit solchen Monarchen zusammenarbeiten wollt. Also wir wollen das nicht.



Im Perlenbüro nimmt niemand eine Bückhaltung an, da beide Parteien sich gegenseitig brauchen – Beide, sowohl der Kunde als auch wir, haben das Zepter in der Hand und respektieren die Grenzen und Werte des Gegenübers. Es ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Informationen und Kompetenzen. Gutes Marketing kann nur durch Vertrauen entstehen – Offenheit und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Säulen, auf denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit beruht.

Wir lassen uns nicht fremd lenken und arbeiten auch nicht auf Befehl. Das sollte kein Unternehmer tun. Wenn Mitdenken verboten ist, lehnen wir den Auftrag liebend gerne ab. Wir empfehlen euch dringend, nicht jeden Kunden und jeden Auftrag anzunehmen. 

Lernt neue Kunden erst einmal kennen und denkt gründlich über Aufgabenstellungen nach. Passen eure Denkweisen zusammen? Stimmt die Sympathie? Habt ihr die Kompetenz, die Ziele eures Kunden zu erfüllen? Seid ehrlich zu euch selbst und hört bei der Beantwortung der Fragen unbedingt auch auf euren Bauch. Der winkende Profit sollte nie der ausschlaggebende Faktor sein.

Ein Kunde, der zu uns kommt, sollte offen sein. Für Beratung, für neue Ideen und Herangehensweisen und für Veränderung. Auf den alten Pfaden hat er es ja scheinbar lang genug versucht 😉

Und die Krönung einer angenehmen Zusammenarbeit ist dann eine erfolgreiche Werbekampagne, die sowohl den Kunden als auch uns furchtbar glücklich macht <3



Dienstag, 25. August 2020


Voll verplant? Voll daneben!

Wir kennen sie doch alle, die Kunden, die kurz vor 12 noch anrufen und gaaanz schnell noch irgendwelche Arbeiten brauchen. Vielleicht kann der ein oder andere von euch ja sogar zugeben, dass er manchmal selbst zu diesen Menschen gehört. Dabei hat dieses „verplant sein“ echt richtig miese Nachteile. Wie ihr die Dinge in Zukunft etwas organisierter angeht, verraten wir euch in den kommenden Zeilen.

Nerven schonen

Vorausschauendes Planen schont eure Nerven. Und seien wir mal ehrlich, dass das nächste große Firmenjubiläum ansteht, die Unternehmenswebsite überarbeitet werden muss oder eine große Messe stattfindet, auf der ihr dabei sein wollt, wisst ihr nicht erst 14 Tage vorher. Macht euch also nicht selbst das Leben schwer, indem ihr mit der Planung und Vorbereitung bis zur letzten Minute wartet. Solche Termine schreibt man sich dick in den Kalender und man sollte mindestens 6 Monate vorher mit den Vorbereitungen beginnen.


Gesundes Arbeiten

Wer so vorgeht, hat genügend Zeit, alles geordnet und sinnvoll vorzubereiten. Ohne diesen immensen Zeitdruck könnt ihr auch viel ruhiger schlafen. Das tut Körper und Geist gleichermaßen gut. Ein weiterer Vorteil: Ihr vermeidet unnötige Fehler. Die entstehen in der Regel nämlich nur, wenn ihr kopflos drauflos macht und keine Zeit zum Nachdenken habt. Doch es geht nicht nur um die Vermeidung von Fehlern. Mehr Zeit zum Nachdenken zu haben, bringt oftmals auch richtig gute und kreative Ideen zu Stande! Ade Einheitsbrei.

Faire Partnerschaft

Wer rechtzeitig plant kann auch mit ausreichend Vorlauf Angebot für benötigte Leistungen von Partnern einholen. Mit genügend Zeit in der Hinterhand habt ihr auch viel mehr Auswahl was eure Dienstleister anbelangt. Ihr müsst nämlich nicht denjenigen nehmen, der euren Auftrag noch gerade so dazwischen quetschen kann. Ihr könnt euch für das Unternehmen entscheiden, das für die Umsetzung der Aufgabe am besten geeignet ist. Schließlich haben eure Partner auch laufende Projekte. Seid also fair und gebt euren selbst fabrizierten Stress nicht an eure Dienstleister weiter.


Kein Stress, mehr Kohle

Das zu späte Anfangen wirkt sich auf alles Kommende aus. Besonders auch auf euren Geldbeutel. Denn wer Produkte, Give Aways oder Druckmittel noch rechtzeitig zur Deadline vor Ort haben will, kommt um „Over Night Express Extra Schnell und Extra Teuer Lieferung“ nicht drumherum. Diese Kohle kann man echt sinnvoller investieren, oder? Und was macht ihr eigentlich, wenn in der Hektik irgendwas schief gelaufen ist?

Social Media liebt Zeit

Besonders drastisch wirkt sich Zeitdruck auf Social Media aus. Wenn ihr für euer Vorhaben einen neuen Kanal aufsetzen wollt, solltet ihr damit mindesten 6 Monate vorher anfangen. Und vor dem Aufsetzen braucht man ein Konzept! Auch das nimmt Zeit in Anspruch. Welche Inhalte wollt ihr teilen? Wer ist überhaupt die Zielgruppe? Welche Interessen haben diese Menschen? Wir sprechen wir sie am besten an?
Bis man eine ausreichend große Community aufgebaut hat, um eine effektive Reichweite zu erhalten, braucht ihr realistisch einfach ein paar Monate.

 

Und, seid mal ehrlich. So schwer ist das doch eigentlich gar nicht mit den rechtzeitigen Planen, oder? Und die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand. Hier mal noch ein Beispiel aus dem Perlenland:

Unser perlenmädchen Nadine hat Anfang August einen kleinen Jungen bekommen. Glücklicherweise hat die Natur es so eingerichtet, dass man 40 Wochen Zeit hat, um auch im beruflichen Umfeld für diese aufregende Zeit alles vorzubereiten.
Wir haben Kunden rechtzeitig über Nadines Ausfall informiert, haben Projekte so geplant, dass ihr Fehlen nicht weiter ins Gewicht fällt und fangen mit neuen Projekten erst nach Ende des Mutterschutzes wieder an. Nadine muss sich so keine Sorgen um die Agentur machen und kann sich entspannt auf das Kennenlernen ihres Jungen konzentrieren.

Wir hoffen, wir können euch mit unseren Worten in Zukunft etwas Stress ersparen 😉 Wir freuen uns über eure Geschichten und euer Feedback dazu!

Eure perlenmädchen


Dienstag, 27. August 2019


Nicht stehenbleiben! So sprintet ihr zum Erfolg


Kennt ihr den kleinen blauen Igel Sonic, der super schnell durch die Computerspielewelt flitzt? Sonic ist für uns das perfekte Sinnbild für Erfolg. Leider ist auch der Erfolg nicht gekommen um zu bleiben. Wer zu langsam und unbeweglich ist, oder einfach nur auf der Stelle steht wird ihn nie erreichen. Der Erfolg flitzt euch einfach davon. Um noch kurz Herbert Grönemeyer zu zitieren: Stillstand ist der Tod.

Wer dauerhaft ganz oben auf der Welle reiten will, muss sich immer wieder neu erfinden, wachsen – besser werden – dazu lernen. Sätze, wie „Das macht man nun mal so“ oder „Das haben wir immer schon so gemacht“ solltet ihr deshalb mit sofortiger Wirkung aus eurem Wortschatz streichen.
Erfolg ist deshalb so ein schönes Gefühl, weil es nicht so einfach ist, ihn zu erreichen. Dafür muss man hart arbeiten, trainieren und schwitzen. Und wenn man dann ganz oben steht und Anerkennung für seine Mühen erhält, hach…. Fast nichts fühlt sich besser an!

Dieser Erfolg ist praktischerweise ein mega Motivationsschub. Ihr habt quasi das nächste Level geschafft! Nutzt diesen Boost! Der beste Zeitpunkt für Veränderung ist der, wenn man ganz oben steht. Verfallt nicht in den Irrglauben, DAS Rezept für dauerhaften Erfolg gefunden zu haben. Erfolg ist flüchtig und das Leben verläuft immer in Zyklen. Nach einem Hoch folgt immer ein Tief.

Deshalb ist es auch so entscheidend, Dinge/Themen/Projekte zu finden, die euch begeistern. Denn so erhaltet ihr immer die notwendige Motivation für diesen Kraftakt. Es ist super wichtig Visionen zu haben, sich Ziele setzen und diese dann konsequent zu verfolgen.

Ein weiterer Faktor für Erfolg ist öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr könnt die großartigsten Dinge erreichen, aber wenn ihr nicht darüber sprecht, wird es kaum jemand erfahren. Lernt Leute kennen, sprecht mit Menschen. Bringt euch ein, diskutiert mit, habt eine Meinung und vertretet diese. Zeigt öffentliches Engagement und baut euch nach und nach Pressekontakte auf. Es ist wichtig, sich regelmäßig ins Gespräch zu bringen. Versteckt euch also nicht, sondern zeigt euch mit stolz geschwollener Brust in der Öffentlichkeit.

Arbeitet nicht nur still und stumm vor euch hin, sondern habt ein Ohr am Markt. Was entwickelt sich? Welche Themen werden in der Branche diskutiert? Was bewegt die Welt? Nutzt diese Informationen, um Chancen zu erkennen, euch neu zu orientieren und in neue und hilfreiche Kompetenzen zu investieren.

Das Ergebnis dieser Strategie? Ihr werdet euch persönlich weiterentwickeln und stärker werden. Euer Unternehmen wird krisenresistent, konkurrenzfähig, innovativ und über kurz oder lang Erfolge einfahren. Auch das öffentliche Interesse an eurer Arbeit wird wachsen.
Also, worauf wartet ihr noch? Tretet mal so richtig aufs Gas. Sonic ist schon vor einer Weile an euch vorbei geflitzt….

Eure perlenmädchen
Tauscht gern eure Erfahrungen mit uns aus! Wir freuen uns immer über euer Feedback 😊



Dienstag, 28. Mai 2019

Tipps für BusinessWeiber

So packt ihr die Männer am Schlips


Wir leben in einer Zeit der Emanzipation. Starke Frauen werden gehört und treten immer häufiger in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Dennoch sind Vorstände, Führungsebenen und Unternehmen weiterhin männerdominiert. Als Unternehmerin muss man sich behaupten, um in Führungskreisen ernst genommen zu werden. Wie schafft man es, sich als Frau durchzusetzen und nicht belächelt zu werden? Als Unternehmerinnen, die mittlerweile im 11. Geschäftsjahr sind, haben wir da so einiges dazugelernt. Diese Erfahrungen möchten wir gern mit euch teilen.


Augenbling


Könnt ihr euch noch an den Biologieunterricht erinnern? In der Natur sind die Weibchen in der Regel sehr unscheinbar. Es ist wichtig, dass sie in ihrer natürlichen Umgebung untergehen, unsichtbar sind, um vor Feinden sicher zu sein und so das Überleben des Nachwuchses zu sichern. Die Männchen hingegen strahlen in den schönsten Farben, krakeelen laut herum und tun allen dafür, gesehen und gehört zu werden.

Bei uns Menschen verhält sich das glücklicherweise nicht so. Man könnte fast sagen, bei unserer Art ist das Gegenteil der Fall. Die Männer mit den wichtigen Jobs stecken fast alle in dunklen Anzügen. Auf 5m Entfernung kann man den einen nicht mehr vom anderen unterscheiden.

Wie schön ist es da doch eine Frau zu sein! Also Ladys - Nutzt eure Weiblichkeit, um zu Strahlen. Lasst die Haare wallen, malt eure Lippen an, schlüpft in leuchtende Farben. Versteckt euch nicht, sondern putzt euch heraus und nutzt diese Aufmerksamkeit zu eurem Vorteil. Was meint ihr, wie sehr ihr in einem Haufen Anzugträger auffallt?! Alle Augen werden auf euch gerichtet sein. Das ist schon mal die halbe Miete.

Rolle rückwärts


Frauen gelten als das „schwache Geschlecht“. Die typischen Rollenbilder sehen vor, dass Frauen im Business nichts zu suchen haben und davon auch eh nicht so viel verstehen. Die Frau macht den Haushalt und die Küche, der starke Mann verdient das Geld. Natürlich denken nicht mehr alle so. Aber dennoch gilt ein altmodischer Verhaltenskodex unter den Geschlechtern, der auf diese Rollenbilder zurückgeht. Wie praktisch ;)

Männer verhalten sich gegenüber Frauen anderes, als untereinander. Sie drücken sich gewählter aus, wenn Frauen im Raum sind, sind höflicher und aufmerksamer. Sie nehmen Rücksicht, halten uns die Tür auf, nehmen uns den Mantel ab, tragen unser Gepäck. Und sie unterschätzen uns.

Spielt das Spiel mit. Lasst euch umwerben. Lasst euch pampern. Und dann holt mit der Kompetenzkeule zum Rundumschlag aus! Zeigt im richtigen Moment Stärke, nutzt den Überraschungsmoment und haut sie alle um. Ihr merkt schon, Kompetenz und Know How sind das A und O, um Mitspielen zu dürfen. Wer fachlich nicht fit ist, sollte sich besser zurückziehen und erstmal seine Hausaufgaben machen.

Warme Worte


Im Business haben Emotionen nichts zu suchen. Richtig? Männer in Führungspositionen sehen das unseren Erfahrungen nach oft so. Dementsprechend legen sie eine starke Emotionalität als Schwäche aus.  Männer entscheiden eher rational. Zu Kunden und Mitarbeitern bauen sie oftmals bewusst eine Distanz auf, um hart durchgreifen zu können, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht von den eigenen Emotionen abgelenkt zu werden.

Frauen gelten in der Regel als soziale Wesen, die sich stark von ihren Gefühlen leiten lassen. Und gar nicht mal so selten legen sie ihre eigene Emotionalität als Schwäche aus.
Wir denken, eine ausgeprägte Empathie ist keine Schwäche. Im Gegenteil. Sie fördert eine starke Bindung zu euren Angestellten und Kunden. Die Beziehungen werden enger. Es sind nicht mehr reine Geschäftsbeziehungen. Man verspürt eine gegenseitige Sympathie, vertraut dem anderen. So entsteht eine Loyalität, die es sehr viel unwahrscheinlicher macht, im schlimmsten Fall betrogen und hintergangen zu  werden. Man ist für einander da und stützt sich in schlechten Zeiten. Das kann das Überleben einer Unternehmung sehr stark beeinflussen.

Deshalb raten wir euch, auf euer Herz zu hören und Entscheidungen niemals zu 100% rational zu treffen. Eure Empathie ist eure Stärke, liebe Ladys. Keine Schwäche. Lasst euch nichts andres einreden.

Brust raus


Zu guter Letzt liegt es an eurer inneren Einstellung, ob ihr euch als Henne unter all den Hähnen behaupten könnt. Vertraut auf euer Können und lasst euch durch ein paar dumme Sprüche nicht aus der Ruhe bringen. Arbeitet an eurer Ausstrahlung. Wenn ihr in den Raum kommt, sollten alle Anwesenden aufsehen, euch bewusst wahrnehmen. Eine selbstbewusste Körpersprache gehört genauso dazu wie eine feste Stimme. Also Ladys: Rücken gerade, Brust raus, Augen geradeaus. Und jetzt geht da raus und zeigt ihnen, was in euch steckt!

Habt ihr eine Meinung, warme Worte oder Kritik für uns? Wir freuen uns auf euer Feedback!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. April 2019


Die Qual der Entscheidung –
Wir versprechen Linderung!

Eine Entscheidung fürs Leben

Wer die Wahl hat, hat die Qual? Entscheidungen zu treffen kann ganz schön anstrengend sein. Dabei treffen wir täglich Tausende davon. Die meisten jedoch unterbewusst. Unser Hirn nutzt dafür einen ziemlich guten Trick.

Zum einen nutzt es Vorurteile, um unbekannte Situationen zu bewerten - das sogenannte Schubladendenken. Und zum anderen setzt es auf Routine. Haben wir uns einmal für eine bestimmte Lösung, ein Produkt, eine Methode entschieden, bleiben wir dabei. Das ist alles gar nicht so schlimm, wie man vielleicht meint. Ohne diese Verhaltensmuster würden wir nämlich nichts mehr fertig bekommen, sondern wären permanent nur am Grübeln.

Das Ganze hat natürlich einen evolutionsbiologischen Hintergrund. Stellt euch mal vor, der Höhlenmensch hätte im Angesicht eines Säbelzahntigers erst eine Pro und Contra Liste gemacht, bevor er sich zur Flucht oder zur Konfrontation entschieden hätte. Ihr merkt, dieser Trick unseres Hirns hat das Überleben unserer Art gesichert ;)

Fluch und Segen

Aber wir haben auch immer wieder Entscheidungen zu treffen, die wir nicht durch diesen Trick abhaken können. Und genau diese machen uns oft zu schaffen.


In der heutigen Zeit haben wir eine Milliarde von Möglichkeiten, wie wir unser Leben gestalten wollen oder in welche Richtung wir unser Unternehmen entwickeln möchten. Die fehlenden Begrenzungen und Leitsysteme können für einige von uns beängstigend sein. Zu viel Freiheit wirkt auf viele Menschen erschreckend. Was soll man nur tun? Wo hin soll man gehen? Man fühlt sich fast wie in einem luftleeren Raum.

 Andererseits können wir alle dankbar sein, ein so selbstbestimmtes Leben führen zu können. Anstatt den Mangel an Begrenzung zu fürchten, solltet ihr die Chancen in diesen Möglichkeiten erkennen.

Entscheiden lernen

Wie schafft man es jetzt aber, nicht mehr jedes Mal zu verzweifeln, wenn eine große Entscheidung ins Haus steht?
Vor allem anderen steht der Fokus. Konzentriert euch auf euer Ziel. Auf das große Ganze. Ihr müsst euch im Klaren darüber sein, was ihr am Ende erreichen wollt.

Im nächsten Schritt folgt das Sammeln von Informationen. Ohne eine Situation umfassend zu kennen, kann man schlecht entscheiden, wie man sich verhalten sollte. Sammelt also so viele Daten wie nur möglich, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Jetzt müsst ihr diese Informationen bewerten.

Als Ergebnis solltet ihr eine Grundsatz-Entscheidung treffen und euer Handeln anschließend daran ausrichten. Schmiedet auf der Grundlage eures Wissens einen Plan, eine Strategie, die euch ans Ziel bringt. Ist das geschafft, fällt alles Weitere nicht mehr schwer. Die vielen kleinen Entscheidungen, die im Alltag auf euch zukommen, könnt ihr dann schnell abhaken. Nutzt dazu folgende Formel: Dient die Sache eurem Ziel, macht es. Bringt sie euch vom Weg ab, lasst es. Seid dabei unbedingt konsequent.

Der Schlüssel zum Erfolg

Der tollste Plan und die ausgeklügelste Strategie nützen nur leider nichts, wenn ihr euer „Warum“ nicht kennt. Ihr müsst wissen, was ihr da eigentlich tut, was der Lohn für eure Mühe ist, wohin die Reise geht. Kurz gesagt: Die Motivation muss stimmen. Ist das der Fall, ist die Sache mit der Disziplin auch gar kein Problem mehr. Wenn ihr eine Sache zu 200% erreichen wollt, schafft ihr es auch. Wenn ihr an eurem Warum zweifelt, ist der Misserfolg schon vorprogrammiert.


Haben euch unsere Perlenweisheiten geholfen? Wir freuen uns über eure Erfahrungen oder euer Feedback! Egal was ihr tut, entscheidet euch immer für ein glückliches Leben!

Eure perlenmädchen




Dienstag, 26. März 2019


Warum das Warum so wichtig ist

Das weiß doch jedes Kind…


Von kleinen Kindern kann man eine ganze Menge lernen. Und eine Unterhaltung mit solch winzigen Menschen kann ziemlich fordernd sein. Auf alles, was ihr ihnen erzählt folgt nämlich ein „Warum?“ Darauf zu antworten fällt vielen von uns schwer. Wir hinterfragen in der Regel nämlich nicht, was wir den lieben langen Tag so alles tun. Wir tun es einfach, weil es getan werden muss. Die Frage nach dem eigenen „Warum?“, nach der eigenen Motivation stellen wir uns oft nicht. Dabei ist das „Warum“ der Schlüssel für ein glückliches Leben.


Die meiste Zeit unseres Daseins auf dieser schönen Erde verbringen wir mit Arbeit. Viele empfinden ihre Arbeit als belastend, als etwas Negatives. Dieses Gefühl hat man immer dann, wenn man gar nicht wirklich weiß, warum man seinen Job eigentlich macht. Warum tue ich mir das eigentlich an? Die Motivation fehlt. Jeder Arbeitsschritt fällt euch schwer und saugt euch mehr Lebensenergie ab. Und irgendwann steht man kurz vor dem Burn-out, richtig?
Frage: Seid ihr schon mal von etwas ausgebrannt, dass Spaß macht? 

Arbeit muss sich nicht wie Arbeit anfüllen, sondern kann erfüllend sein. Das ist sie immer dann, wenn wir die eigenen Stärken und Schwächen kennen und unseren Talenten und Fähigkeiten folgen. Leidenschaft im Job führt zum Erfolg, Erfolg verschafft Anerkennung und somit werdet ihr euch immer weiter zu großartigen Leistungen motivieren. Es geht also nicht nur Energie raus, ihr holt euch auch mit jedem Erfolg neue Energie zurück. Solche Menschen kennen kein Burn-out.

Macht euch deshalb die Mühe, den eigenen Platz in dieser Welt zu finden. Die Rolle, die zu euch passt. Dazu ist es nie zu spät oder zu früh. Verschafft euch eine Antwort auf die Fragen: Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Und hört niemals auf, danach zu suchen.
Wir sind zu erstaunlichen Dingen fähig, wenn wir eine Motivation haben, wenn wir den Grund für unser Handeln kennen. Und wisst ihr, was ein großartiger Nebeneffekt davon ist? Disziplin entsteht dann von ganz allein, ihr müsst euch zu nichts zwingen.

Ohne Motivation hingegen fällt uns Disziplin sehr schwer. Ohne zu wissen,  was der Grund für unser Tun ist, entsteht Frust. Unzufriedenheit. So kann niemals eine gute Leistung erzielt werden, auf die Anerkennung erfolgt.
Wer von seinem Job gefrustet ist und ausbrennt, ist nicht am richtigen Platz. Hört auf euch zu quälen! Seid mutig und macht euch daran, ein besseres Leben aufzubauen. Hört dabei auf euren Bauch und lasst euch von euren Instinkten leiten. Niemand kann euch euer Warum geben, nur ihr selbst!
Wir haben unser Warum gefunden und sind jeden Tag dankbar, dass wir als perlenmädchen selbstbestimmt arbeiten können und dabei jeden Tag vielen Unternehmern helfen. Das ist ein großartiges Gefühl!


Allen, die noch auf der Suche sind, wünschen wir viel Erfolg. Tauscht euch gern mit uns aus! Wir freuen uns auf eure Gedanken J
Eure perlenmädchen


Dienstag, 23. Oktober 2018


I will survive! 

Überleben im Wirtschaftsdschungel


Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und in einer Welt des Überflusses. Kein Angebot ist mehr einzigartig. Der Markt ist voll von Produkten und Dienstleistungen aus aller Welt. Nie war es so schwer, sich als Unternehmer einen Platz am Markt zu erkämpfen.

In der Wirtschaft ist es wie in der Biologie. Die Starken überleben, die Schwachen gehen unter. Als Unternehmer strebt man natürlich danach einen starken Betrieb aufzubauen und langanhaltend erfolgreich zu sein. Am besten sogar aus der Masse herauszustechen! Denn anders geht es nicht.  Als Mittelmaß geht man über kurz oder lang im Einheitsbrei unter. Doch wie schafft man das?

Eine Überlebensstrategie in 6 Perlenweisheiten

1. Selbsterkenntnis
Seid ehrlich zu sich selbst! Schaut ganz tief in euch hinein und erkennt eure eigenen Stärken und Schwächen. Welche Dinge fallen euch leicht, welche schwer? Welche Dinge braucht ihr, um im Arbeits- und Privatleben glücklich zu sein?

Selbsterkenntnis ist mitunter leichter gesagt als getan. Denn niemanden kann man so schlecht einschätzen, wie die eigene Person. Deshalb belasst es nicht bei der Selbstsicht auf eure Persönlichkeit. Holt euch zusätzlich Hilfe von außen. Gute Vertraute, Freunde, lange Bekannte und die Familie können euch oft viel besser einschätzen und sind wertvolle Berater.


2. Stärken stärken
Ihr kennt das Phänomen schon aus der Schule. Es gab Fächer, die fielen euch super leicht, gute Noten waren gar kein Problem. Und es gab Fächer, in die ihr euch richtig reinknien musstet. Ohne permanentes Üben und Wiederholen ging nichts. Und trotzdem ward ihr hier immer nur Durchschnitt. Wenn überhaupt. Wir raten euch: Lasst das mit dem Üben. Verschwendet eure kostbare Zeit und Energie nicht, um in Schwächen zu investieren.


Baut eher eure Talente und Neigungen aus! Wenn euch etwas liegt und ihr Spaß dran habt, könnt ihr in dieser Sache großartig werden. Besser als der Durchschnitt. Und das muss man heutzutage sein, um erfolgreich zu werden: Besser als der Durchschnitt!

Bietet deshalb nur Leistungen an, die ihr mit Brillanz beherrscht und lehnt bewusst Aufträge ab, die nicht euren Kompetenzen entsprechen.
Eure Kunden werden dadurch nicht von euch enttäuscht sein, ganz im Gegenteil! Ihr stellt das Wohl des Kunden in den Vordergrund, indem ihr zugebt, dass ihr nicht der beste Partner für den Job seid. Das schafft Vertrauen und eure Kunden werden euch treu bleiben. 

3. Netzwerk
Nun zu euren Schwächen. Steht zu ihnen. Keine falsche Scham. Niemand kann alles. In Bereichen, die euch schwer fallen, könnt ihr durch Üben zwar besser werden, aber ihr werdet nie Brillanz erreichen. Akzeptiert das und klammert euch nicht an unrealistische Träume. 

Um fehlende Kompetenzen aufzuheben, solltet ihr euch geeignete Partner suchen, die in Qualität, sowie Denk- und Arbeitsweise zu euch passen. Leute, die ihren Job aus Leidenschaft machen, so wie ihr! Gebt Aufgaben ab. So werft ihr euren Ballast ab und holt euch einen kräftigen Aufwind ins Unternehmen. Also los, raus mit euch! Geht offen auf die Menschen zu. Reicht ihnen die Hände und haltet sie nicht mit Ellenbogen auf Abstand. Ohne ein stabiles Netzwerk seid ihr den Gefahren da draußen schutzlos ausgeliefert. Als Alleinkämpfer stehen die Überlebenschancen eher schlecht.



4. Spezialisierung

Kommt unbedingt weg von der Denkweise, alles anbieten zu müssen. Findet eure Nische in der ihr großartig seid. Bleibt in eurem Kompetenzkreis, akzeptiert wer ihr seid und investiert in eure Stärken. Das ist der Weg zum Erfolg. Mit einer Spezialisierung habt ihr ganz automatisch weniger Konkurrenz und könnt euch somit auch besser am Markt behaupten.


Spezialisierung bedeutet allerdings oft, dass ihr euren Kunden-Einzugskreis größer ziehen musst. Wer fit ist, kann das Internet als Sprachrohr zur eigenen Vermarktung nutzen. Die sozialen Medien sind der Zugang zur ganzen Welt, über alle Grenzen hinweg. Statt mit Geld bezahlt ihr hier mit Zeit und euren Daten ;) Oftmals aber eine lohnenswerte Investition.


5. Persönlichkeit
Wisst ihr was euch einzigartig macht? Eure Persönlichkeit! Jeder von uns ist ein Individuum. Also versteckt euch nicht, sondern steckt eure Werte, Normen, Prinzipen, Denkweisen und Ansichten in die Außenkommunikation eures Unternehmens.

Die Zeiten von „Geiz ist geil“ sind vorbei. Der Identitätskonsum tritt immer mehr in den Vordergrund. Kunden wollen Unternehmen unterstützen, die ihre Ansichten teilen. Produkte werden dazu benutzt, die eigene Persönlichkeit zu definieren. Zeigt also wer ihr seid und bezieht dabei klar Stellung. Das macht euch unverwechselbar.


Außerdem macht ihr so Menschen auf euch aufmerksam, die so denken wie ihr. Und Sympathie verkauft! Verabschiedet euch von dem Anspruch, jedem zu gefallen und es allen recht zu machen. Spart euch die Energie, Problemkunden glücklich zu machen und steckt all eure Kraft in die Betreuung der A-Kunden. Glückliche Kunden sind der beste Treibstoff für eure Motivation.



6. Erneuerung


Stillstand ist der Tod. Die Welt dreht sich immer schneller und schneller. Wer zu lange stehen bleibt wird von der Konkurrenz einfach umgerannt. Aufholen ist dann so gut wie nicht mehr möglich. Und eure Kunden erwarten natürlich eine zeitgemäße Leistung. Wenn ihr die nicht erbringen könnt, seid ihr raus.

Umso wichtiger ist es, sich ab und an vom Alltagsstress frei zu machen. Wer immer nur mit dem Kopf nach unten vor sich hin arbeitet, verpasst was da draußen alles so abgeht.  Deshalb: Plant bewusst Auszeiten ein und geht mit offenen Augen durch die Welt. Investiert in Fortschritt! Seid neugierig und mutig, probiert Dinge aus und habt keine Angst vor Niederlagen. Einfach aufstehen und weitergehen. Das Lernen hört eben nie auf ;) Nur anders als in der Schule, dürft ihr selbst entscheiden, was ihr lernen wollt.


Fazit: Ausbrennen oder Gas geben?


Wer sich zur Arbeit zwingt, muss täglich Energie darauf verwenden, sich zu motivieren, weiterzumachen und nicht stehen zu bleiben. Das Ergebnis bleibt dennoch immer nur Durchschnitt. Also nix mit Anerkennung und Bestätigung. Irgendwann seid ihr völlig ausgebrannt.

Wer seinen Job nur des Geldes wegen macht, kann niemals großartige Leistungen vollbringen. Wer hingegen seine Tätigkeit mit Leidenschaft ausübt, wird immer aus der grauen Masse herausstechen. Diese Menschen sind kreativ, hungrig und wissbegierig. Sie handeln aus einem inneren Antrieb heraus. Arbeit ist für sie nichts Belastendes, sondern eine Passion. Und das merken die Menschen da draußen. Von ihren Kunden werden sie dafür mit Wertachtung und Bestätigung belohnt. So entsteht ein selbstlaufender Motor. Die Energie kommt von außen und innen.

Wir freuen uns auf eure Gedanken und eurer Feedback zu diesem Thema.

Eure perlenmädchen


Dienstag, 25. September 2018


Kunden fischen – Werbung braucht einen Haken

Der Köder kann nicht jedem schmecken

Quelle pixabay.comKennt ihr eigentlich eure Zielgruppe, liebe Unternehmer? Wie oft hören wir: „ Ich biete meine Leistungen für alle an und weise niemanden ab!“ Dieser Satz ist fatal. Denn, ob ihr wollt oder nicht, ihr könnt es einfach nicht allen recht machen. Und das solltet ihr auch nicht!
Wer sich nur nach seinen Kunden richtet, hat keinen Fokus. Ihr schwimmt im Kreis herum. Ohne eigene Ziele, Ansprüche und Werte  - also ohne Orientierung - kann kein Fisch im großen Teich der freien Markwirtschaft überleben.

Der Kunde ist nicht euer König. Richtet euch nicht starr nach den Regeln von anderen. Wer sich nur bückt, um anderen die Füße zu küssen, verliert sich selbst. Betrügt sich selbst! Und das ist keine gesunde Haltung. Außerdem macht die Arbeit so auch keinen Spaß. Ihr verliert die Motivation, die Qualität eurer Arbeit sinkt, ihr verliert Aufträge. Und am Schluss schwimmt ihr mit dem Bauch nach oben. Tod.

Quelle pixabay.comSeht euch und eure Kunden eher als gleichberechtigte Partner an. Nicht nur der Kunde entscheidet, ob ihm der Köder schmeckt. Auch euch muss der Fisch munden! Nichts raubt einem mehr Energie als sogenannte „Problemkunden“. Die nur nörgeln, meckern, mit nichts zufrieden sind und euch zu Dingen drängen, die ihr eigentlich gar nicht tun wollt. Unter diesen Energieräubern haben auch eure A-Kunden zu leiden. Schließlich seid ihr mit so viel Ballast am Bein nicht mehr so konzentriert und motiviert wie vorher.

Ihr wollt stattdessen Fische, die euch schmecken! Kunden, die mit euch auf einer Welle schwimmen, die euch motivieren und inspirieren. Die dankbar sind für eure Arbeit und ihren Wert erkennen. Dann schwimmt ihr auf der Welle des Erfolgs!

Nur an Haken bleibt man hängen

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Wie angelt man also jetzt diese A-Kunden? Wie wir gerade gelernt haben, wollt ihr nicht jeden Fisch an der Angel haben. Manche sind euch zu groß, manche zu klein und manche schmecken euch einfach nicht. Es ist deshalb enorm wichtig, seine Zielgruppe in und auswendig zu kennen.

Wer sind diese Menschen? Welche Probleme haben sie, bei denen ihr helfen könnt? Welche Gemeinsamkeiten verbinden sie, welche Unterschiede gibt es zwischen ihnen? Gibt es Orte an denen sie zusammen kommen? Welche Medien konsumieren sie? Je genauer ihr eure liebsten Fische kennt, desto besser wisst ihr, welche Leckerbissen ihnen schmecken.

Eure Werbung darf nicht zu glatt und nett sein. Wenig Reiz bedeutet wenig Wahrnehmung. Diese Art von Werbung könnt ihr euch sparen. Sie ist rausgeworfenes Geld. Wer nur Einheitsbrei ins Wasser wirft, braucht sich nicht zu wundern, dass keiner anbeißt. Und die, die vielleicht doch mal anbeißen, sind mit Sicherheit nicht eure Lieblingsfische.

Quelle pixabay.comNeben einem schmackhaften Köder ist deshalb auch ein Haken entscheidend. Eure Werbung braucht Ecken und Kanten, an denen die Menschen hängen bleiben. Eure Außenkommunikation muss polarisierend sein, sollte zu Diskussionen anregen und muss nicht allen gefallen. Eben nur eurer Zielgruppe. (Und euch selbst natürlich.)

Ein wichtiger Aufhänger seid ihr selbst. Schließlich seid ihr Individuen, mit eigenen Vorstellungen, Ansichten und Arbeitsweisen. Bleibt euch selbst treu und steckt so viel wie möglich von eurer Persönlichkeit in die Werbung.

Eigene Ansichten, Werte, Regeln, Arbeitsweisen, Qualitätskriterien – das alles sollte gläsern und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Wisst ihr, was dann passiert? Ihr siebt die Problemkunden von Anfang an aus. Die melden sich dann gar nicht erst bei euch. Weil ihnen nicht schmeckt, was sie da über euch lesen. So einfach. Und die anderen, bekommen schon beim Lesen einen wässrigen Mund.

So wird der Köder richtig lecker

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Nur mit eurer Persönlichkeit als Filter ist euer Haken aber noch etwas stumpf. Gute Werbung braucht eine gute Prise Kreativität, um zum Anbeißen lecker zu sein. Während andere Haken stumpf im Wasser treiben, könnt ihr euren durch gute Ideen so richtig aufpolieren und zum Glänzen bringen.

Seid frech, beweist Humor, setzt auf Emotionen! Ihr dürft auch mal etwas übertreiben oder provozieren. Regt die Menschen zum Diskutieren an. Und traut euch aufzufallen. Der Mensch ist nämlich genetisch darauf programmiert, auf Veränderungen in seinem Lebensumfeld zu reagieren. Da kann sich niemand gegen wehren. Dieses Verhalten stammt noch aus der Steinzeit, als hinter jeder Auffälligkeit noch eine tödliche Gefahr lauern konnte.

Durch kreative Werbung könnt ihr euch zudem einen hohen Werbedruck sparen. Kreativität ist hoch ansteckend! Hat uns eine Werbebotschaft berührt, zum Lachen gebracht oder überrascht, wollen wir diese Gefühle mit anderen teilen. Habt ihr eure Fische einmal infiziert, schwimmen sie zu Freunden, der Familie und Verwandten und geben eure Botschaft an sie weiter.


Quelle pixabay.comIhr dürft eure Köder allerdings nicht überwürzen. Die richtige Menge Salz hebt den Geschmack, wird es zu viel, ist das gesamte Essen verdorben. Verwendet ihr gar kein Salz, bleibt alles ziemlich geschmacklos. Es geht deshalb nicht darum, um jeden Preis aufzufallen, sondern um die richtige Dosierung. Ihr müsst eure Werbebotschaft zu 100% nach außen vertreten können. Wählt daher immer eine Tonalität, die zu eurer Botschaft passt. Tastet euch am besten immer Schritt für Schritt heran und beobachtet, wie eure Lieblingsfische auf den Köder reagieren.

Wir wünschen „Petri heil“ und freuen uns wie immer über eure Fragen und Erfahrungen!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 28. August 2018

Freiheit macht schlau


Die selbsterfüllende Prophezeiung


Wer kennt sie nicht? Diese chronisch überarbeiteten Chefs, die ihrem Gegenüber nie wirklich zuhören. Sobald das Telefon klingelt oder der PC eine neue Mail ankündigt, sind sie mit den Gedanken schon wieder woanders. Die Augen immer ruhelos, nie fokussiert. Sie sind die Erfinder des „Burnout“.

Diese Menschen leiden fast immer an einem hausgemachten Problem: Kontrollwahn. Sie trauen ihren Mitarbeitern nichts zu, wollen zu jedem Detail gefragt werden und müssen immer alles selbst entscheiden. Da haben wir sie dann wieder, die selbsterfüllende Prophezeiung. Genauso erzieht man seine Mitarbeiter zu Marionetten. Zu kopflosen Holzsoldaten. Wer seine Mitarbeiter für unfähig hält und sie fürs Mitdenken bestraft, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Team nur unselbstständig und unmotiviert arbeitet.

Nicht selten ist es auch die eigene Unsicherheit, die Chefs solch ein Verhaltensmuster zeigen lässt. Wenn man befürchtet, seinen Status oder seine Machtposition zu verlieren, hält man seine Angestellten besser an der kurzen Leine. Ein weiterer Auslöser kann der Perfektionismus sein. Aus Angst, Fehlern zu machen, legt man lieber nichts in fremde Hände, sondern erledigt einfach alles selbst.
Was auch immer der Grund ist: Mit einem solchen Verhalten legt ihr nicht nur euch selbst in Ketten, sondern auch euer Team.

Alles eine Frage der Erziehung


Die oberen Etagen bilden sich oft ein, alles besser zu wissen. Aber niemand kennt die Abläufe, Stolpersteine und die individuellen Gegebenheiten zu einer Aufgabe besser, als der Mitarbeiter, der mit genau dieser betraut ist. In den Arbeitsprozessen der Angestellten stecken die Vorgesetzten einfach nicht tief genug drin. Warum denken Sie dann oft, alles besser zu wissen?

Wer selbstständig denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter möchte, sollte seinen Leuten einfach mehr freie Hand lassen. Eure Aufgabe ist es zu lenken und zu leiten, das große Ganze im Auge zu behalten. Während ihr oben auf dem Ausguck sitzt und den Kurs für euer Unternehmen plant, halten euch eure Leute den Rücken frei.
Wer noch unsicher ist, startet erstmal einen Testballon. Übertragt eurem Team eine Aufgabe und nehmt euch vor, euch mal nicht einzumischen. Ihr werdet vom Ergebnis ganz sicher überrascht sein!

Also übertragt ihnen Verantwortung, lasst sie selbst Entscheidungen treffen und nach ihren eigenen Methoden arbeiten. Ihr müsst nur die Zielstellung vorgeben. Belohnt es, wenn eure Leute Mitdenken anstatt sie dafür zu maßregeln. Eigene Erfolge und Anerkennung führen nämlich automatisch zu mehr Motivation. Schließlich sind die Zeiten nicht immer rosig. Da ist es gut zu wissen, wenn man zufriedene und treue Angestellte hat, die hinter dem Unternehmen stehen und nicht bei jedem stärkeren Wellengang wie Ratten das sinkende Schiff verlassen.

Ernten was man sät


Wenn der Chef von seinem hohen Ross gestiegen ist und die Mitarbeiter frei und selbstbestimmt arbeiten, ist es Zeit für das Feintuning. Als Führungskraft hat man eine regulierende Funktion. Wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht, kann man oftmals noch viel mehr aus seinen Leuten herausholen. Über Arbeitsmoral, Effizienz und Stimmung im Team entscheidet oft schon die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen.

Die Mitarbeiter müssen zu einander passen. Kompetenzen sollten sich bestenfalls ergänzen. Aber Vorsicht: Zu viel Kuschelkurs lässt uns träge und eingefahren werden. Setzt statt Kuschelkurs also eher auf ein gewisses Maß an Reibung. Querdenker sorgen für frischen Wind, andere Sichtweisen führen zu neuen Ideen.



Anziehungskraft und Bindung


Das höchste Gut eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Deshalb solltet ihr sie hegen und pflegen, ihnen zuhören, auf sie eingehen und dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Hier spielt das Thema Freiheit wieder eine entscheidende Rolle. Wenn ihr euren Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragt, übertragt ihr ihnen auch Entscheidungsgewalt. Baut überflüssige Strukturen ab. Flache Hierarchien sorgen für kurze Arbeitswege und somit ein agileres Handeln.

Lasst eure Mitarbeiter nach Möglichkeit selbst über die Einteilung ihrer Arbeitszeit entscheiden. Die alte Stechuhr hat in so gut wie allen Branchen ausgedient und ist weit überholt. Statt eure Leute nach reiner Anwesenheit zu bewerten, solltet ihr sie an ihren Erfolgen messen. Wenn interessiert es schon, in welcher Zeit die Ergebnisse erarbeitet worden sind, solange sie bis zur vorgegebenen Deadline vorliegen? Eben.

Vergesst nicht, dass eure Angestellten Menschen sind. Mit eigenen Bedürfnissen, Problemen, Wünschen. Nehmt auf diese Dinge Rücksicht! Bei einer freien Arbeitszeit-Einteilung lassen sich Beruf und Familie zudem viel besser unter einen Hut bringen.

Ergebnis: Eure Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Die Mitarbeiter-Zufriedenheit steigt. Die Produktivität euer Mitarbeiter steigt.

In einer Zeit von chronischem Fachkräftemangel werdet ihr so auch gute Leute halten können. Wer sich wohlfühlt, will den Job nicht wechseln. Ein guter Ruf als Arbeitgeber führt zudem zu mehr Bewerbungen.

Um jetzt noch mal auf den Anfang zurück zu kommen: Diese Art der Unternehmensführung hat einen nicht ganz unwichtige Nebeneffekt: Ihr führt ein stressfreieres und glücklicheres Leben. Also, liebe Chefs, was meint ihr dazu?


Wir freuen uns über einen Erfahrungsaustausch mit euch und über euer Feedback!

Eure Perlenmädchen

Dienstag, 21. Februar 2017

Erfolgsfaktor Karma 2.0
Reines Gewissen statt reiner Profitgier

Haha! Reingelegt. 

Bildquelle PixabayMeine Großmutter hatte vor ein paar Tagen einen unabhängigen Versicherungsmakler bei sich zu Hause. Sie war unzufrieden mit ihren laufenden Verträgen und wollte Kosten reduzieren. Er ließ sich die Policen zeigen und kalkulierte dann nur minimal günstigere Verträge. Der Makler nutzte die Unwissenheit und Leichtgläubigkeit der alten Dame aus und machte so viel Druck, dass sie schließlich alle Verträge unterschrieb. Da meine Oma ein ungutes Gefühl bei der Sache hatte, informierte sie mich schließlich. Alle Verträge waren vollkommen überdimensioniert. Es waren Risiken versichert, die gar nicht zur Lebenssituation meiner Großmutter passten. Hier ging es nicht um die bestmögliche Lösung für den Kunden. Von Beratung keine Spur. Der Makler hatte nur ein Ziel: sich selbst zu bereichern.
Leider handeln viele Unternehmer nach diesem Prinzip. Nur die eigene Bereicherung steht im Mittelpunkt und das auch gern auf Kosten anderer. Keine zukunftsorientierte Strategie und ganz schlecht fürs Karma..

Denn sie wissen nicht, was sie wollen.

Die Beratung eurer Kunden ist das A und O. Oft weiß der Interessent nämlich gar nicht so genau was er möchte. Beziehungsweise ist die Leistung, die er bei euch anfragt, häufig gar nicht die bestmögliche Lösung für sein Problem.
Sinkt also nicht auf die Knie und führt alles genauso aus, wie der Kunde es verlangt. Schaltet euren Kopf ein. Der Interessent ist vielleicht ein Experte in seiner Branche, aber ihr seid es in eurer. Der Kunde hätte sich nicht an euch gewandt, wenn er die Leistung selbst erbringen könnte. Hier kommt eure Fachkompetenz ins Spiel.
Hört aufmerksam zu, wenn der Kunde sein Anliegen vorbringt. Erkennt das Problem, findet die Ursachen und erarbeitet dazu passende Lösungen. Diese solltet ihr dem Kunden so unterbreiten, dass er alle Konsequenzen seiner Entscheidung überblicken kann. Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Empfehlung auszusprechen. Mit eurer Hilfe kann der Kunde so die für ihn beste Wahl treffen.

Bildquelle pixabay

Gebt es zu!

Das Wichtigste bei der Kundenberatung ist Ehrlichkeit. Behaltet den Vorteil des Kunden im Auge, nicht euren eigenen Profit. Auch wenn das bedeutet, dass ihr nicht der richtige Partner für ihn seid. In dem Fall solltet ihr besser einen kompetenten Kollegen empfehlen.

Gebt in einem Beratungsgespräch auch ehrlich zu, wenn ihr etwas nicht mit Gewissheit sagen könnt, statt Kompetenz vorzuheucheln. Bietet eurem Kunden in dem Fall an, euch noch einmal schlau zu machen und ihm die Antworten später zu geben. Das wird euch niemand übel nehmen. Ganz im Gegenteil. Der Kunde merkt viel eher, dass ihr sein Anliegen ernst nehmt.

Vertrauen schweißt zusammen.

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Bildunterschrift hinzufügen
Eure Kunden werden es spüren, wenn ihr ehrlich zu ihnen seid. So schafft ihr Vertrauen und das schweißt zusammen. Wenn ihr von Anfang an immer nur das Beste für eure Kunden wollt, legt ihr den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit.  Das Zauberwort heißt Kundenbindung. Fühlt sich der Interessent von euch richtig beraten, wird er bei passender Gelegenheit gern wieder auf euch zurückkommen.

Langfristig zahlt sich diese Strategie für euch besser aus als ein schneller finanzieller Erfolg. Eure Kunden sind schließlich nicht dumm. Früher oder später merken sie, dass ihr sie über den Tisch gezogen und falsch beraten habt. Wer wird schon gern verarscht? Versetzt euch in die Lage des Kunden. Würdet ihr mit so einem Menschen nochmals Geschäfte machen wollen?

In unserer heutigen vernetzten Welt kann euch die üble Nachrede einen erheblichen Imageschaden verpassen, der sogar existenzbedrohend sein kann. Räumliche Distanzen spielen keine Rolle mehr. In den sozialen Medien tauschen die unterschiedlichsten Menschen Erfahrungen aus und geben Bewertungen ab. Ein Unternehmer, der es mit der Wahrheit nicht allzu ernst meint, wird so sehr schnell entlarvt und zukünftig gemieden.

Glücklich machen macht glücklich.

Ihr solltet euren Kunden keine Dinge verkaufen, die sie nicht brauchen. Haut sie nicht übers Ohr, zieht sie nicht über den Tisch, bindet ihnen keinen Bären auf! Auf lange Sicht werdet ihr sonst keinen Erfolg haben.

Bildquelle pexels
Überzeugt eure Kunden durch Kompetenz, statt sie zu einem Auftrag zu überreden. Betreibt Networking, besucht relevante Veranstaltungen, bringt euch ein, sprecht mit! Nutzt soziale Medien, um euer Wissen und eure Erfahrungen zu kommunizieren. Dann wird es nämlich gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck auszuüben. Stattdessen werdet ihr nach und nach eine erhöhte Nachfrage bemerken. Macht ihr eure Kunden glücklich und zufrieden, werden sie euch weiterempfehlen. Und sie werden euch treu bleiben! 

Erarbeitet euch Qualitätskriterien, Werte und feste Prinzipien nach denen ihr vorgeht. Stellt immer den Kundennutzen in den Mittelpunkt eures unternehmerischen Handelns und geht offen, ehrlich und transparent mit euren Kunden um. Mit dieser Strategie werdet ihr langfristig viel erfolgreicher sein als durch eine kurzfristige Profitsteigerung. Außerdem macht es glücklich, Menschen glücklich zu machen! Denkt an euer Karma ;)