kreativagentur perlenmädchen

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Dienstag, 27. April 2021

 

Logo ohne Konzept
So designt man einen Fremdkörper

 

In unserem Job schnuppert man in die unterschiedlichsten Branchen und Berufe herein. Über die Jahre lernt man unglaublich viel kennen. Allein aus diesem Grund wird unsere Arbeit nie langweilig. Dennoch sind jeder Kunde und jeder Auftrag neu. Jeder Unternehmer ist einzigartig, eine eigene Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen, Ansichten und Zielen.

Worauf wir hinaus wollen ist, dass wir Marketing-Ideen nicht einfach vorbereiten können und im passenden Moment aus der Schublade ziehen. Wir müssen zuhören, lernen, einfühlsam und wachsam sein, aber auch kritisch sein und den Unternehmer dazu bringen, Dinge zu hinterfragen und neu zu denken.


Alles mit dem Ziel, ein unverwechselbares, perfekt passendes „Produkt“ zu entwickeln, das nicht nur den Kunden glücklich macht, sondern auch noch den gewünschten Marketingzweck erzielt.

Vor ein paar Monaten kam ein Unternehmer zu uns, der sich einen Relaunch seines Logos wünschte. Er führt in dritter Generation ein traditionelles Familienunternehmen, das schon sehr lange erfolgreich auf dem Markt agiert. Der junge Unternehmer hat völlig richtig erkannt, dass sein Marketing veraltet und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine Frischekur muss her.

Das Unternehmensdesign ist sehr bekannt und von den Kunden über viele Jahre gelernt worden. Man muss deshalb sehr behutsam vorgehen. Es macht absolut keinen Sinn, alles vorher Dagewesene zu vergessen, alles wegzuwischen und neu anzufangen. Damit stößt man den Stammkunden vor den Kopf. Und im schlimmsten Fall verliert man sie durch so einen radikalen Schritt. Die Kunst ist es, eine sanfte und schrittweise Modernisierung zu erreichen. Den Kunden an die Hand zu nehmen und ihn zu bitten, das Unternehmen auf dieser Reise zu begleiten.


Allerdings sehen das nicht alle unsere Kollegen so. Der Kunde zeigte uns ein paar Logoentwürfe, die er sich vor einiger Zeit von einem Grafiker anfertigen ließ. Allerdings konnte er sich damit nicht ganz anfreunden. Er wusste nicht warum, aber sein Bauch sagte einfach nein. Deshalb fragte er uns um Rat.

Wir schauten uns die Entwürfe also genau an und hatten dabei immer die Aufgabenstellung und den Hintergrund des Familienunternehmens im Kopf. Die Entwürfe waren ohne Frage professionell gemacht. Die Logoideen waren kreativ, stylisch und super modern. Mit unserem Marketing-Knowhow in der Hinterhand konnten wir dem Kunden aber sehr schnell erklären, woher sein schlechtes Bauchgefühl kam. Diese Logoentwürfe hatten absolut nichts mit seinem Unternehmen zu tun. Null. Nada. Natürlich passten sie zu seiner Branche, aber dann hörte es schon auf.

Wir konnten den Logos förmlich ansehen, wie sie entstanden sind. Der Grafiker machte Entwürfe, die seinen ästhetischen Ansprüchen entsprachen. Was er allerdings nicht tat, war, sich mit dem Kunden auseinanderzusetzen. Er machte sich nicht die Mühe das Unternehmen kennenzulernen, zuzuhören und sich einzufühlen. Er legte einfach mit der Gestaltung los und machte etwas, was ihm gefällt.


So entstanden diese Fremdkörper, zu denen der Unternehmer verständlicherweise keinen Zugang fand. Ein Logo weckt Erwartungen beim Betrachter. Werden diese durch das Unternehmen dann im Nachgang nicht erfüllt, entstehen Verwirrung und Enttäuschung. In unserem konkreten Fall hätte sich das sehr wahrscheinlich geschäftsschädigend ausgewirkt. Die Stammkunden verstehen die Welt nicht mehr und die neuen Kunden fühlen sich an der Nase herumgeführt. Gar nicht gut..

Aus genau diesem Grund macht es auch absolut keinen Sinn, sich ein fertiges Logo aus einem Onlineportal zu kaufen. Solche Grafiken werden sich für den Unternehmer einfach immer fremd anfühlen und unpassend. Dabei ist das Logo das Gesicht des Unternehmens. Das Aushängeschild, das die Öffentlichkeit lernen und immer mit der Marke in Verbindung bringen soll. Das Logo begleitet ein Unternehmen für viele, viele Jahre.


Bevor wir eine Logoentwicklung beginnen, steht deshalb immer ein Konzept an erster Stelle. Wir unterhalten uns lange mit dem Kunden und lernen ihn kennen. Erst wenn wir alle ein Gefühl füreinander bekommen haben und uns vertrauen, legen wir mit der Gestaltung los. Dabei entstehen Logos, die wie angegossen zum Kunden und seinem Unternehmen passen, die sich vertraut und richtig anfühlen. Und genauso muss es sein.

Bei einer Logopräsentation sehen wir unseren Kunden immer in die Augen. Erst wenn wir merken, dass der Unternehmer sich in sein neues Logo verliebt hat, seine Augen anfangen zu leuchten und er nicht mehr aufhören kann zu grinsen, verkaufen wir es ihm. In all den Jahren ist es uns noch nie passiert, dass wir neue Entwürfe anfertigen mussten, weil nichts Passendes dabei war. Das ganze Zuhören und Kennenlernen, die ganze Zeit, die man investiert zahlt sich anscheinend aus 😉

Die Dankbarkeit und Begeisterung unserer Kunden ist dabei der beste Lohn, den es gibt. Sie machen uns glücklich. Von ihnen erhalten wir unsere Energie. Und wir sind unglaublich dankbar dafür, unseren Job machen zu dürfen.

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. März 2021

 Schleudergang für Querdenker
Warum es an der Zeit ist, den Begriff reinzuwaschen

 

Schmutzig



Wer heute von sich behauptet ein Querdenker zu sein, fühlt sich sofort schmutzig. In den letzten Monaten ist der Begriff zum Synonym für Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker geworden. Querdenker sind dreckige Verweigerer und greifen unser gesellschaftliches System an. Die Querdenker-Bewegung gehört verboten!

Wenn wir diese Dinge aus den Medien und den Mündern von Mitmenschen vernehmen, macht uns das unheimlich traurig. Wie konnte es nur so weit kommen? Haben wir nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Wir alle haben den Querdenkern der Vergangenheit viel zu verdanken. Also den Andersdenkenden, Dickschädeln, Freigeistern. Ohne sie wären wir immer noch der Meinung, dass die Erde eine Scheibe ist. Ohne sie wäre uns nie ein elektrisches Licht aufgegangen. Ohne sie würde es keine Demokratie geben. Und ein Smartphone hätten wir auch nicht in der Tasche.


Waschgang



Nichts ist wichtiger, als Dinge zu hinterfragen und neugierig zu sein; als den Ehrgeiz zu haben, etwas anders und besser zu machen. Wir dürfen niemals aufhören kritisch zu sein. Eine Herde von Schafen lässt sich sehr leicht lenken und ist immer angreifbar für böse Wölfe, die uns ins Verderben treiben wollen. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben, zu unser aller Wohl.

Wir dürfen nicht alles einfach hinnehmen und uns fremdsteuern lassen, wir müssen selbst die Verantwortung für unser Handeln übernehmen.

Natürlich gibt es diese Menschen, die in allem eine Verschwörung sehen, die radikalisieren und hetzen. Aber diese Menschen sind keine Querdenker! Und sie sind eine kleine Minderheit, die sich gern aufplustert, um größer zu wirken.


Strahlend rein



Wir wollen das Querdenken zurück! So rein, wie es ursprünglich mal war. Der Ausdruck gehört den rational denkenden und kritisch hinterfragenden Individuen unter uns. Und diese Menschen dürfen nicht mit Dreck beworfen werden. Sie müssen die strahlenden Vorbilder unserer Gesellschaft sein. Deshalb werfen wir den Schleudergang ein und lassen es mal so richtig schäumen.

Die perlenmädchen gehören nämlich auch zu den Querdenkern. Das tun wir seit dem ersten Tag unserer Arbeit in der Agentur. Wir schauen hinter die Kulissen, entwickeln neue Strategie und gehen neue Wege, um Menschen zu erreichen. Wir bedienen keine Klischees, sondern wollen überraschen, unterhalten und begeistern. „Werbung“ hat einen fragwürdigen Ruf und wird oft als störend beschrieben. Wir haben uns auf die Flagge geschrieben, dieses Vorurteil ad absurdum zu führen. Unsere Werbung macht Spaß und unterhält die Menschen. Wir möchten positive Energie und gute Laune verbreiten; euch zum Lachen bringen, zum Grübeln oder zum Aufhorchen.

Wir sind Querdenker, werden es immer sein und haben ein absolut reines Gewissen dabei.

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. Februar 2021

 
Von Schattenkreaturen und Lichtwesen

Fabelhafte Tipps für mehr Kraft und Energie im Leben

 

Sie können überall auf euch lauern. Beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt, im Besprechungsraum eines Kunden, in der Kita eurer Kinder oder in der eigenen Familie. Die Energievampire können ihr nächstes Opfer kaum erwarten. Und anders als ihre sagenhaften Verwandten scheuen sie auch nicht das Sonnenlicht. Wir helfen euch, die kraftsaugenden Schattenkreaturen zu erkennen und aus eurem Leben zu verbannen. Doch keine Angst, da wo Dunkelheit ist, ist auch Licht. Und ihr solltet alles daran setzen, diesem zu folgen.

Dunkelheit

Es gibt Menschen, die sind euch von Anfang an unsympathisch. Ihr könnt es euch auf Anhieb vielleicht nicht erklären, aber ihr spürt diese Abneigung. Und spätestens, wenn sie auf euch losgehen, wisst ihr auch warum. Sie bewerfen euch mit Spitzen, kritisieren euch in einer Tour und fordern euch bei jeder Gelegenheit heraus. Sie saugen euch aus, zapfen eure Kraft ab und quetschen selbst noch den kleinsten Tropfen Energie aus euch heraus.

Wenn die Konfrontation vorüber ist fühlt ihr euch entsprechend mies. Und schlapp. Wie ein Verlierer. Und genau das ist es, was diese Schattenkreaturen erreichen wollen.

Aber: Es liegt nicht an euch! Ihr seid nicht schwach und unbedeutend. Diese fürchterlichen Energievampire wollen euch das nur weismachen. Am besten ist es deshalb, ihr streicht diese Menschen konsequent aus eurem Leben. Nur leider ist das nicht immer möglich…


Wir leben alle in festen Strukturen, die es uns meistens unmöglich machen, bestimmte Personen permanent zu umgehen. Der Kollege im Büro, der Mitarbeiter im Amt, der Verwandte beim Familienfest – die Energievampire können jede Rolle innehaben, die man sich nur vorstellen kann.

Wenn ihr diesen Schattenwesen nicht aus dem Weg gehen könnt, dann schützt euch vor Ihnen. Aber was kann man tun? Wie schafft ihr es, dass sich die Vampire die Zähne an euch ausbeißen?

Gebt ihnen nicht, was sie von euch wollen! Lasst sie elendig verhungern! Ignoriert sie, schenkt ihnen keine Aufmerksamkeit, lasst euch nicht provozieren und nehmt in ihrer Gegenwart eine innere Zen-Haltung ein. Lasst euch nicht auf Diskussionen ein. Versucht sie nicht umzustimmen oder zu überzeugen. Spart euch die Kraft. Lächelt einfach engelsgleich und schweigt. Irgendwann werden sie das Interesse an euch verlieren und sich ein neues und schwächeres Opfer suchen.


Licht

Glücklicherweise ist unsere schöne Welt in Gegensätzen aufgebaut. Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Ying und Yang. Und wenn es Schattenkreaturen gibt, gibt es auch Lichtwesen. Menschen, die euch motivieren und inspirieren, die euch Kraft schenken und mit positiver Energie aufladen.

Sie sind euch in der Regel von Anfang an sympathisch. Man kann stundenlange Gespräche mit ihnen führen oder sie geben euch einfach ein gutes Gefühl, wenn sie in eurer Nähe sind. Umgebt euch mit diesen Menschen. Sammelt sie um euch. Lernt es, sie zu „sehen“ und traut euch, auf sie zuzugehen. Mit ihrer Hilfe könnt ihr über euch hinauswachsen und eure wahre Stärke entdecken. Ihr werdet ziemlich überrascht sein, was alles in euch schlummert.


Auch die Lichtwesen können jede mögliche Rolle innehaben, die warmherzige Tante, der einfühlsame Arzt oder der junge Mann neben euch in der Bahn. Seid also offen, für jede Begegnung! Schatten und Licht erfüllen keine stereotypischen Klischees.

Das Karma (oder welche Macht auch immer) sorgt dafür, dass sich Gleichgesinnte immer wieder begegnen. Achtet mal darauf! Bei bestimmten beruflichen Projekten, einschneidenden Lebensereignisse oder in Zeiten, des Umbruchs, kommen plötzlich Menschen zusammen, die auf der gleichen Welle schwimmen und ähnlich ticken wie ihr. Nehmt solche Augenblicke bewusst wahr, nutzt die Chance, euch mit den Lichtwesen auszutauschen, zu lernen und zu wachsen. Saugt euch voll mit dieser wunderbaren reinen und leuchtenden Energie. 

Denn nach jedem Hoch folgt ein Tief. Und im dunklen Tal braucht ihr jedes bisschen Energie, um euch vor den Schattenkreaturen zu verteidigen. Wiegt euch nicht in falscher Sicherheit, wenn ihr stärker werden könnt, können sie das sicherlich auch. Möge das Licht mit euch sein 😉

Eure perlenmädchen

 

Dienstag, 26. Januar 2021

 Warum MEHR weniger Glück bedeutet

Im letzten August habe ich einen Antrag auf Elterngeld gestellt. Ich liebe meine Arbeit und wollte neben dem Baby auch weiterhin arbeiten. Ich sollte deshalb angeben, wieviel ich vor der Geburt meines Kindes gearbeitet habe und wieviel ich nach der Geburt des Perlenprinzen arbeiten will. Vor allem wollte man wissen, wie ich es schaffen will, das Defizit auszugleichen.

An dieser Stelle ist mir klar geworden, wie sehr ich die Freiheit und die Selbstbestimmung als Unternehmerin genieße. Ich habe nie mehr als 30h die Woche gearbeitet. Daher gab es für mich kein Defizit. Nichts auszugleichen. Die perlenmädchen haben von Beginn an ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeiten und Leben angestrebt. Arbeit soll Spaß machen und das Leben bereichern, nicht reiner Lebensinhalt sein. 


Der Mensch ist evolutionsbiologisch gar nicht für so viel Arbeit geschaffen. Zu Beginn der Menschheit waren die zu erledigenden Aufgaben noch recht übersichtlich. Die einen sammelten Beeren, die anderen jagten sie 😉 Und dazwischen wurde geschlafen, gegessen, sich am Feuer unterhalten und ausgeruht. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance war lebenswichtig. Wer nicht konzentriert zur Bärenjagd erschien, war bald Bärenfutter. Natürlich hat sich seitdem auf unserem Planeten viel verändert. Aber an grundlegenden Naturgesetzen hat sich nichts geändert. Unsere Körper können nicht permanent auf Höchstleistung fahren. Am leistungsfähigsten sind wir dann, wenn wir genügend Zeit zur Regeneration haben.

Ausgeglichene Menschen sind also viel effizienter in dem was sie tun. Sie benötigen auch weniger Zeit für die Erfüllung von Aufgaben. 

Deshalb haben wir mit Spannung die Diskussion um die Reduzierung der Arbeitswoche verfolgt, von bisher 40 Stunden auf 35 oder noch weniger. Natürlich ist so ein Umdenken nicht von jetzt auf gleich umsetzbar und sicherlich müssen auch für viele Dinge Lösungen gefunden werden, aber es würde uns allen guttun.

Warum streben wir eigentlich immer nach mehr mehr mehr? Warum muss immer alles maximiert werden? Es reicht doch, das zu verdienen was wir zum Leben brauchen. Versteht uns nicht falsch. Menschen brauchen einen Antrieb und auch Ziele. Dazu gehört auch das Erreichen eines höheren Lebensstandards. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass wir ein schönes Zuhause haben, in dem wir uns wohlfühlen und dass wir keine Existenzängste haben müssen. Der ein oder andere braucht zu seinem Glück vielleicht eine Villa und einen Porsche. Auch ok. Aber irgendwann sollten wir alle einfach mal kurz innehalten und in uns hineinhorchen, ob wir nicht mit dem was wir haben zufrieden sind.

Mehr Geld macht nämlich nicht mehr glücklich. Glücklich macht es, Zeit für uns und unsere Lieben zu haben, unseren Kindern bewusst beim Aufwachsen zuzusehen, gemeinsam Dinge zu erleben zu reisen und auch einfach gute Gespräche zu führen. Diese Dinge verschaffen uns diese flüchtigen Glücksmomente, nach denen wir alle streben.

Wir sind unheimlich dankbar und glücklich als Unternehmerinnen ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Unsere Arbeit als perlenmädchen erfüllt uns nach über 12 Jahren immer noch mit unheimlich viel Freude. Uns ist vollkommen bewusst, dass wir als Angestellte in einer großen Werbeagentur problemlos das dreifache verdienen könnten. Aber zu welchem Preis? Nein, danke!

Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben. Und wir sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Zugegeben sind wir nach 12 Jahren Selbstständigkeit immer noch nur zu zweit, haben keine Angestellten, arbeiten beide im Homeoffice und sitzen nicht in einem schicken Bürogebäude. (Was nie unser Ziel war, um ehrlich zu sein.) Trotzdem sind wir glücklich. Warum muss ein Unternehmen immer wachsen, um als erfolgreich zu gelten? Ist es nicht auch eine Leistung, dass sich ein Unternehmen in einer sich permanent wandelnden Welt dauerhaft auf dem Markt behaupten kann? 

Diese Mehr-Mehr-Mehr-Einstellung ist aus vielerlei Gründen zerstörerisch. Für unseren Körper, unsere Psyche und auch für den Planeten. Wir müssen zufriedener sein mit dem was wir haben. Der permanente Leistungsdruck in der Gesellschaft verursacht Stress. Und Stress macht krank. Es wäre sinnvoller, sich die Arbeit zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.

Auch wenn es abgedroschen klingt: Wir haben nur ein Leben. Und wir sollten es jetzt in vollen Zügen genießen. Die Arbeit wird immer da sein. Und die Welt dreht sich weiter. Ob ihr nun die E-Mail heute noch abschickt oder erst morgen. Wir wissen alle nicht, wie lang wir noch auf diesem wunderschönen Planeten verweilen dürfen. Begeht also nicht den Fehler, nur auf den Ruhestand hinzuarbeiten und die Erfüllung eurer Träume in den Lebensabend zu verlegen. 

Ihr würdet sooo viel verpassen!


Eure perlenmädchen