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Dienstag, 26. Mai 2026

Später kommt früher als man denkt

Warum es so wichtig ist, mit der Zeit zu gehen

 

Wir haben aktuell einen großen Kunden, der nicht nur mit seinem Marketing, sondern auch beim Workflow in den 90er-Jahren hängen geblieben ist. Der Kunde wünscht sich ein Rebranding. Aber nur dem Marketing und dem Corporate Design eine Frischekur zu verpassen, wäre viel zu kurz gedacht. Eine neue Fassade rettet kein baufälliges Fundament.


Die unsichtbare Krise hinter guten Zahlen

Dass jahrelang, ja eigentlich jahrzehntelang keine Weiterentwicklung stattgefunden hat, ist in jeder Pore des Unternehmens sichtbar. Der Kundenstamm ist überaltert – Kunden unter 55 Jahren muss man suchen. Damit stirbt der Markt des Unternehmens demografisch schlichtweg aus.

Gleichzeitig sind die Arbeitsprozesse fast zu 100 % analog. Das kritische Betriebswissen zu Kunden und Verkäufen steckt ausschließlich in den Köpfen einiger weniger Mitarbeiter. Diese Menschen riechen ihre Rente bereits. Fällt einer von ihnen von heute auf morgen aus, droht ein akuter Gedächtnisverlust des gesamten Betriebs. Eine tickende Zeitbombe für die Betriebssicherheit.


Baustelle Marketing und IT

Es gibt keine Marketingstrategie. Wenn Werbung betrieben wird, dann nur willkürlich und über klassische Kanäle ohne messbaren Erfolg. Die Website ist Marke Eigenbau und wird vernachlässigt. Digitales Marketing existiert nicht. Auch an der IT wird selbst geschraubt. Das Unternehmen hat sogar schon schmerzhafte Erfahrungen mit Cyberangriffen gemacht, da das Thema Datensicherheit „nebenbei“ betreut wird. Aus falschem Stolz und um Geld zu sparen wird hier die Sicherheit der Kundendaten und der eigenen Existenz aufs Spiel gesetzt.

Wenn jetzt kein massives Umdenken erfolgt, ist das Ende des Unternehmens absehbar. Aktuell steht der Betrieb wirtschaftlich zwar noch gut da. Doch genau das ist die gefährlichste Phase: Der aktuelle Erfolg blendet und wiegt die Führung in falscher Sicherheit. Wer erst investiert, wenn die Gewinne einbrechen, agiert nicht mehr strategisch, sondern nur noch panisch aus der Defensive heraus.

Der psychologische Spagat der Transformation

Wir merken, dass einige Köpfe in der Führung das erkennen und eine Veränderung begrüßen. Allerdings spürt man auch die Bremser: „Es läuft doch alles!“ Wir sind uns deshalb nicht sicher, ob unser Kunde es schaffen wird, das enorme Defizit rechtzeitig aufzuholen.

So ein Change-Prozess ist mit hohen Investitionen verbunden. Wenn die Veränderung klappen soll, müssen alle Beteiligten mit im Boot sein.

  • Kulturwandel: Mitarbeiter müssen fortgebildet und neue, junge Denker eingestellt werden. Das bedeutet auch, starre Hierarchien für frische Ideen zu öffnen.
  • Infrastruktur: Moderne Software (wie CRM- und ERP-Systeme) muss angeschafft werden, um das wertvolle Wissen der letzten Jahrzehnte zu sichern.
  • Sichtbarkeit: Das digitale Marketing muss massiv ausgebaut werden, beginnend mit einem kompletten Relaunch der Website bis hin zum Google-Business-Eintrag und einer Präsenz in den sozialen Medien.

Empathie statt Brechstange

Es gibt enorm viel zu tun. Unsere Kunden sind allerdings auch nur Menschen, die diese Flut an Informationen und harten Ratschlägen erst einmal verarbeiten müssen. Ein solches Umdenken erfolgt nicht auf Knopfdruck.

Es ist völlig natürlich, dass Widerstände und Ängste entstehen, wenn man die eigenen Defizite so massiv vor Augen geführt bekommt. Unsere Aufgabe als Berater ist es daher, nicht nur Marketingkompetenz zu vermitteln, sondern auch emotionale Begleiter zu sein. Wir wollen die Ängste und das Gefühl der Überforderung nehmen und stattdessen die Lust auf die Zukunft wecken. Denn am Ende meinen wir es nie böse mit unseren Kunden, sondern haben immer das Ziel zu helfen.



Unser Rat an alle alteingesessenen UnternehmerInnen da draußen

Diese Situation ist kein Einzelfall. Sie ist das Resultat von jahrelangem, intensivem operativem Arbeiten – bei dem der Blick für das große Ganze verloren ging. Wenn ihr euer Unternehmen krisenfest für die nächsten Jahrzehnte aufstellen wollt, brecht aus diesem Hamsterrad aus:

  • Kopf hoch statt Blick nach unten: Arbeitet nicht mit gesenktem Kopf im Tagesgeschäft vor euch hin. Schafft euch ganz bewusst Freiräume im Kalender, um den Markt strategisch zu beobachten, neue Chancen frühzeitig zu erkennen und Trends nicht zu verpassen.
  • Die Vogelperspektive einnehmen: Geht regelmäßig in die ehrliche Selbstreflexion. Betrachtet euer eigenes Unternehmen von oben. Wo steht ihr wirklich? Wo drückt der Schuh in fünf Jahren?
  • Frische Denker reinholen: Arbeitet dauerhaft daran, junge Menschen mit modernen Sichtweisen in euer Team zu holen. Vertraut deren digitaler Intuition – sie sind die Brücke zu eurer Kundschaft von morgen.
  • Den Blick von außen nutzen: Es ist unendlich schwer, betriebsblind die eigenen Fehler zu finden. Bezieht deshalb ganz bewusst Außenstehende, Berater oder Branchenfremde mit ein. Ein neutraler Blick deckt blinde Flecken auf, bevor sie zum wirtschaftlichen Problem werden.

Denn eines steht fest: „Später“ wartet nicht, bis wir bereit sind. Später kommt immer früher, als man denkt.

Habt ihr Ideen, Gedanken oder Erfahrungen dazu? Tauscht euch gern mit uns aus!

Eure perlenmädchen

 

Montag, 24. Februar 2025

Keine Chefsache

Veränderung ist ein Teamprojekt

 

Aktuell arbeiten wir gerade für zwei Unternehmen an einer Vermarktungsstrategie, weil sich die Unternehmensausrichtung beider Firmen verändert hat. Grundsätzlich ist es schon einmal super, dass beide Kunden erkannt haben, dass sich etwas verändern muss. Über diese Schwelle geht auch nicht jeder. Wir sind sehr glücklich darüber, den Veränderungsprozess moderieren zu dürfen und mit unseren Impulsen und Ideen anschieben zu können.

Worüber wir auch sehr glücklich sind: Den Führungsebenen beider Unternehmen war klar, dass diese Strategiearbeit gemeinsam mit dem Team erfolgen muss. Denn Veränderung ist immer ein Teamprojekt! Wir sind stolz auf unsere Kunden. Denn auch diese Erkenntnis ist nicht selbstverständlich. In unseren fast 17 Jahren Agentur haben wir da schon ganz andere Geschäftsführungen erlebt..

Veränderung ist anstrengend und klappt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb reicht es nicht aus, wenn sich die Unternehmensführung einen tollen Plan überlegt. Die Geschäftsführung ist schließlich nicht die treibende Kraft. Das sind die Mitarbeiter! Das Team muss sich gehört und mitgenommen fühlen und von Beginn an in den Prozess einbezogen werden. Nur so können nach und nach Motivation und Tatendrang bei allen Beteiligten wachsen. So etwas passiert nicht auf Knopfdruck.

Engagement entsteht, wenn sich Mitarbeiter gehört und ernstgenommen fühlen. Außerdem muss außer Frage stehen, dass die Führungsebene ihren Leuten vertraut und andersherum. Auch ein gutes Klima im Team ist die Voraussetzung dafür, dass sich alle auf das große Ganze konzentrieren können. Wenn innerhalb des Teams zwischenmenschliche Kleinkriege stattfinden, sollte man gar nicht erst in die Strategiearbeit starten. In diesem Fall muss man erst einmal für Harmonie innerhalb der Belegschaft sorgen.

Ein WIR ist immer die Voraussetzung für alles weitere. Das heißt nicht, dass sich immer alle einig sein müssen. Ganz im Gegenteil! Strategiearbeit lebt vom Diskurs, vom Austausch der Argumente, von der offenen Äußerung von Kritik oder Problemen. Wie soll man schließlich Dinge verbessern, wenn man sich nicht klar über die vorhandenen Defizite ist?

Der Plan für die Zukunft des Unternehmens sollte gemeinsam geschmiedet werden. Und dazu sind ein paar harte Hammerschläge auf glühendes Metall notwendig 😉Jedes Teammitglied sollte die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern.

Ziel sollte es am Ende sein, ein klares Konzept zu haben, das alle Fragen beantwortet  und alle Zweifel zerstreut. Allen muss klar sein, wo es hingeht und dass jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen muss. Jeder sollte seine Aufgabe kennen und sich mit dieser wohl fühlen. Es sind viele Stellschrauben nötig, um Veränderung zu erreichen.

Natürlich gehört zur Veränderung immer auch ein gewisses Risiko. Aber wie sagt man so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Und Stillstand ist niemals eine gute Alternative.

 

Mit motivierenden Grüßen,

eure perlenmädchen

Dienstag, 27. Juni 2023

Wir sind unzufrieden!

Und das ist gut so.

 

Kennt ihr dieses angenehme Gefühl von Zufriedenheit? Alles läuft in geregelten Bahnen. Keine Probleme, um die man sich kümmern muss. Alles plätschert friedlich vor sich hin. Wir können uns zurücklehnen und einfach entspannen. Hach, herrlich! Aber auch ziemlich gefährlich. Zumindest wenn man Unternehmer ist und diesen Zustand zu lange beibehält.

Denn zu viel Zufriedenheit macht uns faul, antriebslos und lahm. Als Unternehmer verliert man den Biss und die Innovationskraft. Wir sind deshalb der Meinung, dass Unzufriedenheit eine ziemlich gute Sache ist! Sie ist Motor und Antreiber für Veränderung. Sie sorgt für Wandel und Wachstum.

Unzufriedenheit bringt uns dazu, unsere Komfortzone zu verlassen und mutige Entscheidungen zu treffen. Sie schärft unsere Sinne und lässt uns Chancen und Möglichkeiten erkennen, die wir durch die rosarote Brille der Zufriedenheit gar nicht wahrgenommen hätten.

Natürlich ist es auch super angenehm, nach einem erfolgreich umgesetzten Projekt die Lorbeeren zu genießen. Aber eben nur für eine gewisse Zeit. Es ist sehr wichtig, Projekte im Nachhinein auszuwerten und sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen. 

Was ist gut gelaufen, was war weniger gut? Hätten wir etwas anders oder besser machen können? Welchen Problemen hätten wir vielleicht von Beginn an aus dem Weg gehen können?

Ihr merkt - Unzufriedenheit ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie fordert uns und treibt uns dazu an, noch besser zu werden. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“



Und jetzt seid ihr dran! Teilt ihr unsere Meinung oder seht ihr die Sache ganz anders? Wir freuen uns über eure Gedanken dazu.

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. November 2021

Die Macht des Logos

So kommt ihr von der dunklen Seite ins Licht

Ein Logo hat unglaubliche Macht. Das hat sich auch im Jahr 2021 noch nicht geändert. Viele Unternehmer, vor allem Existenzgründer, unterschätzen diese Macht und rutschen ganz schnell auf die dunkle Seite ab. Denn auch ein schlecht gemachtes Logo erzielt eine Wirkung…


Kleine Bilder mit großer Stärke

Vor kurzen sind wir über eine US-Studie gestolpert, die der Grafikdesign-Service Vistaprint beauftragt hat. Dort antworteten 92% der Befragten aus den Generation Y und Z, dass das Logo eines Unternehmens für sie eine sehr hohe Relevanz habe. Zur Generation y gehören Menschen, die in den frühen 80er Jahren bis Mitte der 90er Jahre geboren wurden. Ab Ende 90er bis circa 2010 spricht man von der Generation Z. Ein Großteil unserer Kunden gehört zur Gen Y.

Das Logo-Design beeinflusst die Kaufentscheidung der Konsumenten. Laut Studie wirkt für 16% der Befragten ein schlecht designtes Logo sogar abschreckend. Ein gut gemachtes und einprägsames Logo wirkt hingegen vertrauensfördernd und hinterlässt eine nachhaltige Erinnerung beim Kunden. Das bestätigten 40% der Studienteilnehmer.


Deine Entscheidung es ist

Als Existenzgründer tut man also gut dran, sich für seine Außerdarstellung von Profis unterstützen zu lassen. Ein so genanntes Corporate Design, also das grafische Erscheinungsbild eines Unternehmens, ist die Basis für alle kommenden Werbe- und Kommunikationsmittel. Eine Website, ein Flyer, ein Facebook-Auftritt ist ohne ein Logo und die dazu definierten Farben, Schriften und Grafiken austauschbar und beliebig.

Ein Corporate Design ist zudem ein Produkt aus einem vorab entwickelten Unternehmenskonzept. Darin wird geklärt, wer der Unternehmer ist, welchen Platz er innerhalb des Marktes einnehmen will, welche Produkte oder Leistungen er für welche Zielgruppe anbietet. Bei einem schlechten Logo-Design liegt die Vermutung immer nah, dass sich der Unternehmer darüber nur wenig bis keine Gedanken gemacht hat. Und wie soll man so einem Unternehmen vertrauen?



Veränderung ist Macht

Doch auch bestehende Unternehmen sollten sich nicht über Jahrzehnte auf ihrem Logo ausruhen. Die Welt verändert sich in jeder Minuten. Andere gesellschaftliche Themen treten in den Vordergrund, das Konsumverhalten und die Ansprüche der Kunden entwickeln sich weiter.

Es ist wichtig, immer Auge und Ohr am Markt zu haben. So können wir unternehmerische Chancen erkennen und vermeiden, plötzlich den Anschluss zur Konkurrenz zu verpassen. Wenn sich ein Unternehmen verändert und entwickelt, muss das auch im Logo bzw. im Corporate Design sichtbar werden. Hier spricht man von einem Logo Relaunch.

Ein langjähriges Unternehmen sollte es eher vermeiden, alles bisher Dagewesene wegzuwischen und plötzlich, wie aus dem nichts, mit einem komplett neuen Look auf den Markt zu treten. Die bisherigen Kunden könnten das nicht so positiv aufnehmen. Daher passt man das Unternehmenslogo mit den Jahren immer nur schrittweise an. Die Kunden sollen in dem Logo schließlich weiterhin das bekannte Unternehmen erkennen.

 

Ihr seht also, ein Logo kann euch auf die dunkle Seite führen oder ins Licht. Die Entscheidung darüber liegt bei euch. Habt ihr auch schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht? Wir freuen uns über eure Geschichten!

 

Bunte Grüße aus dem Perlenland,

eure perlenmädchen

Dienstag, 24. November 2020

 Krisen machen kreativ!

Das Ziel ist Überleben…

Die aktuelle Corona Krise nimmt uns alle mit. Den einen mehr, den anderen weniger. Aber wirklich glücklich ist niemand mit der derzeitigen Situation. Man hat genau zwei Möglichkeiten mit der Sache umzugehen. Man kann meckern, schimpfen, lamentieren, kritisieren und die Schuld bei anderen suchen ODER man nutzt die Krise als Chance zur Veränderung. Nichts zwingt uns mehr dazu kreativ zu werden als eine globale Krise. Yeah!

Stillstand ist der Tod


In einem Song vom guten alten Herbert Grönemeyer heißt es: Stillstand ist der Tod. Und da hat er sowas von Recht. Die Welt steht nicht still. Niemals. Alles um uns herum verändert sich. Es gibt Ebbe und Flut, Licht und Schatten, Höhen und Tiefen. Das Leben verläuft immer in Zyklen.

Es macht folglich überhabt keinen Sinn, krampfhaft an dem was einmal war festzuhalten. Das ist verschwendete Energie. Niemand von uns kann den Lauf der Zeit aufhalten. 

Aus der Evolutionsbiologie wissen wir, dass derjenige, der sich am besten anpasst, überlebt. Die Lebewesen, die das nicht geschafft haben, sind im Laufe der Zeit ausgestorben. Der Mensch ist immer noch da. Und das hat er seiner Fähigkeit zur Veränderung und auch seiner Kreativität zu verdanken. Von uns Unternehmern wird jetzt genau dasselbe verlangt – wir müssen uns der aktuellen Situation so gut es geht anpassen. Wer resigniert und darauf wartet, das andere ihm helfen, wird den Anschluss verlieren und im schlimmsten Fall untergehen.

Kraftakt



Tatsache ist allerdings auch: der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Routine gibt uns Sicherheit und ist deshalb sehr bequem. Der Mensch ist faul, weil es energiesparend ist. Das hat die Natur so ebenfalls für uns eingerichtet. Allerdings nur, damit wir genügend Kraft haben, wenn wir sie brauchen.

Veränderung ist nämlich Arbeit. Veränderung ist anstrengend und ungewiss. Aber es hilft nichts. Wenn man die Wahl zwischen Veränderung und Tod hat, fällt die Entscheidung nicht so schwer, oder? Nichts motiviert uns besser, den alten Trott zu überdenken als eine existenzbedrohende Krise.

Also Leute, Ärmel hochkrempeln und loslegen! Veränderung birgt natürlich auch immer das Risiko des Scheiterns. Anstatt nach dem ersten Versuch aufzugeben, solltet ihr allerdings aus euren Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Jede Veränderung mischt die Karten neu. Plötzlich haben andere die Chance sich zu profilieren. Nutzt diese Chance und sorgt dafür, dass ihr es seid, die überleben!

Schlachtplan



Überdenkt die Ausrichtung eures Unternehmens. Macht eine Umstrukturierung Sinn? Ist es notwendig sich neue Kompetenzen zu erarbeiten? Kann man neue Kooperationen bilden, um sich gegenseitig zu helfen?

Hört auf darüber nachzudenken, warum etwas nicht funktioniert. Überlegt viel mehr, wie es funktionieren könnte! Macht dabei aber nicht den Fehler zu denken, dass ihr als Unternehmer allein die Lösung finden müsst. Im Team sind wir viel kreativer. Setzt euch also mit euren Mitarbeitern, euren Partnern und Kollegen zusammen und erarbeitet gemeinsam einen Schlachtplan. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot. Alle müssen an einem Strang ziehen, damit dieser Kraftakt gelingt.

Und die Belohnung für all den Schweiß und die Mühe ist: Überleben! So ein gemeinsamer Erfolg schweißt außerdem unheimlich zusammen und ihr werdet sehr viel stärker als vorher aus dieser Krise hervorgehen.

Wir wünschen euch allen, dass ihr die Kraft habt, diese Krise durchzustehen und hoffen, wir konnten euch etwas Mut machen. Glaubt an euch und kämpft! Es lohnt sich 😊

Eure perlenmädchen


Dienstag, 24. Mai 2016

Arbeitet euch glücklich!

Richtung Zukunft

Im Juli wird Soraya ein Praktikum bei den perlenmädchen machen. Wir freuen uns schon auf unser neues Teammitglied! Soraya ist in der neunten Klasse und somit gerade dabei, den Weg für ihr zukünftiges Leben zu finden.

Bei diesem Gedanken habe ich realisiert, wie glücklich wir uns schätzen können, das zu tun, was wir lieben. Wir haben Spaß an unserer Arbeit, unsere Leistung wird wertgeschätzt und wir führen ein erfülltes Leben. Dieses Glück sollte jeder erfahren.

Auf der Suche nach Glück

Den Großteil unseres Lebens verbringen wir mit arbeiten. Umso wichtiger ist es also, etwas zu tun, an dem man Spaß hat. Gerade junge Menschen haben oft noch keine Vorstellungen von dem, was sie später einmal machen wollen. Der beste Weg das herauszufinden ist leben! Probiert euch aus.

Schnuppert in verschiedene Branchen hinein und arbeitet euch so Schritt für Schritt zu dem vor, was ihr liebt. Das Ziel muss es sein, einen Beruf zu finden, den ihr mit Leidenschaft ausüben könnt.

Viele Eltern bläuen ihren Kindern ein, erst einmal eine Ausbildung abzuschließen – ob der Job nun das Richtige ist oder nicht. Ich bin da anderer Ansicht. Wenn ihr merkt, dass ihr in diesem Beruf nicht glücklich werden könnt, brecht die Ausbildung ab und sucht weiter. Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein. Also liebe Eltern – Setzt eure Kinder nicht unter Druck, sondern unterstützt sie dabei ihre Berufung zu finden.

Kreislauf

Es gibt Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die sich jeden Montag zur Arbeit schleppen. Die immer nur Negatives von ihrer Woche berichten und über den Chef oder die Kollegen schimpfen. Man sieht ihnen ihre Unzufriedenheit förmlich an. Ich frage mich dann immer, wie man dauerhaft so leben kann. Solche Menschen sind in einem Kreislauf gefangen. Lustlosigkeit führt zu schlechten Arbeitsergebnissen, Misserfolg und somit zu weiterer Demotivation. Diese Situation ist eine Belastung. Für die eigene Psyche, das Umfeld und die Lebensqualität.

Menschen, die ihren Job lieben, sind motiviert und gehen mit Leidenschaft an ihre Aufgaben. Die gute Arbeit, die sie leisten, verschafft ihnen Erfolge. Diese Belohnungen bedeuten Glück und somit ein ausgefülltes Leben.

Solche Menschen sind wertvolle Mitarbeiter für jedes Unternehmen. Sie machen nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern denken mit und setzen sich für den Betrieb ein. Sie sind kreativ und wahre Problemlöser. Außerdem haben sie einen sicheren Arbeitsplatz. Welcher Chef würde schließlich so einen wertvollen Mitarbeiter entlassen?

Alles was wir tun, sollten wir aus Überzeugung und Leidenschaft tun. Die Menschen in eurer Nähe spüren, ob ihr Herzblut in eine Sache gesteckt habt oder nicht. Wenn ihr glücklich seid, übertragt ihr diese positive Energie auf andere Menschen. Ihr werdet mehr Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit erfahren. Mehr Dankbarkeit und Anerkennung.

Umgekehrt gebt ihr allerdings auch negative Energie weiter. Eure Unzufriedenheit im Job zieht sich dann wie ein roter Faden durch euer Leben.

Besser spät als nie

Es ist nie zu spät für Veränderung. Gebt die Suche nach eurem Traumjob niemals auf. Glück ist leider kein Dauerzustand. Man muss sich diese Momente erarbeiten. Geht Risiken ein, überwindet Hürden und stellt euch euren Ängsten. Immer wenn ihr das tut, wartet ein Hochgefühl als Belohnung auf euch. Glück!

Geht mit wachen Augen durch die Welt, seid neugierig und nehmt alle Chancen wahr, die sich euch bieten. Haltet nicht an Dingen fest, die verloren sind, keine Zukunft haben oder euch runterziehen.
Macht euch bewusst, dass Veränderung immer nur bei euch selbst beginnen kann. Wartet nicht darauf, dass sich die Welt in eine andere Richtung dreht. Ihr müsst das Steuer schon selbst in die Hand nehmen. Gesteht euch ein, was in eurem Leben schief läuft. Diese Selbsterkenntnis hilft euch dabei, Wege in die Veränderung zu finden.
Worauf wartet ihr noch? Arbeitet euch glücklich!