kreativagentur perlenmädchen

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Dienstag, 26. August 2025

Wo geht’s lang?

Kleine Hilfestellung, um wegweisende Entscheidungen zu treffen

Heute Vormittag haben wir ein Telefonat mit einem neuen Kunden geführt, der schon über zwei Jahre eine Entscheidung vor sich herschiebt. Beim ersten Kennenlerngespräch im Mai haben wir uns die Situation erklären lassen, gut zugehört und schließlich den Unternehmer darin bestärkt, mutig zu sein und den wichtigen Schritt für die Zukunft seines Unternehmens zu wagen. Und heute war es dann endlich soweit. Genug nachgedacht, es geht los mit der Umsetzung der Pläne! Und die perlenmädchen dürfen dabei tatkräftig unterstützen 😊

Als Unternehmer*innen stehen wir immer wieder vor kleinen und großen Herausforderungen. Es gibt Menschen, die sind sehr schnell in der Entscheidungsfindung, andere haben da so ihre Schwierigkeiten. Wir möchten euch ein paar Tools und Strategien mit auf den Weg geben, die euch das Entscheiden erleichtern können.

Von anderen lernen

Was soll ich machen? Diese Frage hören wir in unserem Agenturalltag von unseren Kunden sehr oft. Und damit habt ihr bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Entscheidungsfindung getan! Denn durch einen Blick von außen, die Erfahrungswerte anderer Unternehmer*innen und die Expertise von Beratern sammelt ihr wichtigen Input zusammen. Ohne solide Kenntnisse und Wissen, könnt ihr nämlich keine guten Entscheidungen treffen. Es ist wichtig, eine Situation vorab von allen Seite zu beleuchten, damit euch nichts entgeht.

Entscheidung braucht Wissen

Eine Entscheidung kann allerdings immer nur in einem konkreten Moment getroffen werden. Und zwar unter Einbeziehung aller Informationen, die euch aktuell zu Verfügung stehen. Wir wissen alle nicht, was morgen kommt. Niemand kann mit Gewissheit in die Zukunft schauen. Besonders in unserer heutigen Zeit, wo gefühlt alles nur noch ungewiss ist. Es gibt also nie die 100%ge Sicherheit.

Keine Angst vor Fehlern

Dennoch, habt keine Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen. Nichts ist in Stein gemeißelt und für die Ewigkeit, es sind sowieso regelmäßige Neubeurteilungen einer Situation notwendig. Also was kann im schlimmsten Fall passieren? Haltet euch das einfach immer vor Augen.

Dennoch wäre es die falscheste aller Entscheidungen, nichts zu tun. Stillzustehen. Daher raten wir euch: Nehmt euch die Zeit, über alles in Ruhe nachzudenken, aber überlegt nicht zu lange. Oftmals tun sich spontan Chancen vor einem auf, die man einfach ergreifen muss. Wer zu lange überlegt hat den Moment verpasst.

Entscheiden üben

Und direkt noch eine gute Nachricht: Entscheidungen zu treffen kann man üben. Mit der Zeit wird es euch immer leichter fallen und ihr werdet schneller und besser darin.

Nutzt z.B. Tools, wie Pro & Contra Listen, um euch die Tragweite einer Entscheidung deutlich vor Augen zu führen. Holt euch außerdem den Blick von außen. Bezieht Berater und Vertrauenspersonen mit ein, lernt aus ihren Erfahrungen und bewertet die Situation mit dem neu dazugewonnenen Wissen nochmals neu.

Mutig sein

Und das Wichtigste zum Schluss: Um Entscheidungen zu treffen muss man mutig sein! Es gehört immer ein gewisses Maß an Risiko dazu. Denn manchmal ist da eine kleine Stimme in euch drin, die sagt: „Mach es!“ – obwohl objektiv gesehen alles dagegen spricht. Wir raten euch, hört auf euren Bauch! Eure Intuition ist eure Superkraft und ihr solltet ihr vertrauen. Jeder Mensch, jede*r Unternehmer*in ist ein Individuum, jede Situation ist einzigartig. Lernt aus den Entscheidungen anderer, aber geht dennoch euren eigenen Weg.


Also - Nichts kaputtdenken, loslegen!

Eure perlenmädchen

Montag, 24. Februar 2025

Keine Chefsache

Veränderung ist ein Teamprojekt

 

Aktuell arbeiten wir gerade für zwei Unternehmen an einer Vermarktungsstrategie, weil sich die Unternehmensausrichtung beider Firmen verändert hat. Grundsätzlich ist es schon einmal super, dass beide Kunden erkannt haben, dass sich etwas verändern muss. Über diese Schwelle geht auch nicht jeder. Wir sind sehr glücklich darüber, den Veränderungsprozess moderieren zu dürfen und mit unseren Impulsen und Ideen anschieben zu können.

Worüber wir auch sehr glücklich sind: Den Führungsebenen beider Unternehmen war klar, dass diese Strategiearbeit gemeinsam mit dem Team erfolgen muss. Denn Veränderung ist immer ein Teamprojekt! Wir sind stolz auf unsere Kunden. Denn auch diese Erkenntnis ist nicht selbstverständlich. In unseren fast 17 Jahren Agentur haben wir da schon ganz andere Geschäftsführungen erlebt..

Veränderung ist anstrengend und klappt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb reicht es nicht aus, wenn sich die Unternehmensführung einen tollen Plan überlegt. Die Geschäftsführung ist schließlich nicht die treibende Kraft. Das sind die Mitarbeiter! Das Team muss sich gehört und mitgenommen fühlen und von Beginn an in den Prozess einbezogen werden. Nur so können nach und nach Motivation und Tatendrang bei allen Beteiligten wachsen. So etwas passiert nicht auf Knopfdruck.

Engagement entsteht, wenn sich Mitarbeiter gehört und ernstgenommen fühlen. Außerdem muss außer Frage stehen, dass die Führungsebene ihren Leuten vertraut und andersherum. Auch ein gutes Klima im Team ist die Voraussetzung dafür, dass sich alle auf das große Ganze konzentrieren können. Wenn innerhalb des Teams zwischenmenschliche Kleinkriege stattfinden, sollte man gar nicht erst in die Strategiearbeit starten. In diesem Fall muss man erst einmal für Harmonie innerhalb der Belegschaft sorgen.

Ein WIR ist immer die Voraussetzung für alles weitere. Das heißt nicht, dass sich immer alle einig sein müssen. Ganz im Gegenteil! Strategiearbeit lebt vom Diskurs, vom Austausch der Argumente, von der offenen Äußerung von Kritik oder Problemen. Wie soll man schließlich Dinge verbessern, wenn man sich nicht klar über die vorhandenen Defizite ist?

Der Plan für die Zukunft des Unternehmens sollte gemeinsam geschmiedet werden. Und dazu sind ein paar harte Hammerschläge auf glühendes Metall notwendig 😉Jedes Teammitglied sollte die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern.

Ziel sollte es am Ende sein, ein klares Konzept zu haben, das alle Fragen beantwortet  und alle Zweifel zerstreut. Allen muss klar sein, wo es hingeht und dass jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen muss. Jeder sollte seine Aufgabe kennen und sich mit dieser wohl fühlen. Es sind viele Stellschrauben nötig, um Veränderung zu erreichen.

Natürlich gehört zur Veränderung immer auch ein gewisses Risiko. Aber wie sagt man so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Und Stillstand ist niemals eine gute Alternative.

 

Mit motivierenden Grüßen,

eure perlenmädchen

Montag, 25. November 2024

Gut beraten

Warum gute Marketing-Dienstleister nicht machen was ihr sagt

 

Wir haben uns letzte Woche mit einem potenziellen neuen Kunden getroffen. Sie haben sich mit der Bitte an uns gewendet, einen neuen Werbespruch, Claim oder Markenslogan für sie zu entwickeln. Das hat uns hellhörig gemacht, da hinter so einer Anfrage oft ein anderes Problem steckt. Ein paar Fragen später hatte sich unsere Vermutung bestätigt. Die Geschäftsführung hat vor kurzem gewechselt und man will ein paar Dinge anders handhaben. Vor allem was die Vermarktung des Unternehmens angeht. Aber so richtig wisse man noch nicht, wie man in Zukunft agieren möchte. Aha! Ohne ein Konzept, ein Ziel, eine Positionierung fällt es natürlich schwer, einen treffenden Werbeslogan zu finden. Man muss sich dazu erst einmal selbst finden.

Das Ergebnis: Wir haben dem Kunden ein Angebot für die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie gemacht. Das bringt ihn mittelfristig nämlich viel weiter als nur ein Werbeslogan. Wir werden gemeinsam die Positionierung des Unternehmens erarbeiten und die Ziele der nächsten Jahre definieren. Daraus ergeben sich fast automatisch die Botschaften und somit auch der gewünschte neue Werbeslogan. Vielen ist gar nicht bewusst, wieviel konzeptionelle Vorarbeit in so ein paar Worten steckt. Außerdem geben wir dem Kunden Empfehlungen, welche Maßnahmen, Werbemittel und Kanäle sinnvoll sind, um die definierten Ziele erreichen zu können.

Noch ein Beispiel aus dem Perlenland:

Ein Verein aus unserer Heimatstadt rief neulich bei uns an, weil neue Mitglieder gefunden werden müssen. Außerdem wisse fast niemand, dass es den Verein in Wittstock gebe. Deshalb möchte man sich eine Website entwickeln lassen. Hmm.. Wieder so ein Fall. Eine Website wäre für diesen Verein sehr kostspielig gewesen. Kosten für die Entwicklung und auch später laufende Kosten für die Website, den Support, die Aktualisierungen. Außerdem, wenn niemand den Verein kennt, wer geht dann auf die neue Website? Das Problem wäre damit nicht gelöst. Wir haben dem Verein neue Social Media Konten aufgesetzt, Anzeigen geschaltet und den Mitgliedern in einer Schulung gezeigt, wie sie ihre Kanäle in Zukunft selbstständig pflegen können. Die Followerzahlen steigen und damit auch die Bekanntheit des Vereins. Der Kunde ist glücklich und das macht auch uns glücklich. Mit der Website hätten wir mehr Geld verdient, aber wir zahlen lieber auf unser Karma-Konto ein 😉

Unser Ziel ist es immer, dem Kunden zu helfen und ihn weiterzubringen. Dazu gehört es, beim ersten Gespräch zwischen den Zeilen zu lesen. Meistens kann der Kunde seine Wünsche gar nicht so genau definieren. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuhören, mitzudenken und viele Fragen zu stellen. Nicht selten bitten Kunden um „Lösungen“, die aus fachlicher Sicht gar nicht passend sind. Weil sie ihr eigentliches Problem nicht erkannt haben. Ein guter Dienstleister berät, anstatt einfach genau das zu tun, worum der Kunde bittet. Er stellt Fragen, er hinterfragt und er zeigt mögliche Optionen auf, die zum Kunden und seiner aktuellen Situation passen. Wer nur Ja und Amen sagt, hat nicht das Wohl des Kunden im Kopf. Jeder hat seine Kompetenzen. Deshalb ist es völlig normal, dass ein Unternehmen nicht so ein umfassendes Marketingwissen besitzt wie eine Agentur. 

Falls ihr Fragen auf dem Herzen habt, bei denen wir euch helfen können: Wir beraten euch gern!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 28. September 2021

Monarchie im Perlenbüro

Wenn der Kunde König ist, sind wir die Königinnen

Jeder Unternehmer kennt den Ausspruch „Der Kunde ist König“. Und das Schlimme ist, viele handeln auch so. Wir denken, dass das genau der falsche Ansatz ist. In einer Geschäftsbeziehung geht es nicht darum zu definieren, wer wem unterwürfig ist. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit kann immer nur auf Augenhöhe entstehen.

Jemandem unterwürfig zu sein bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse, Werte und Empfindungen zurückzustellen – sich quasi fremdsteuern zu lassen. Aber wem soll mit so einer Haltung in einer geschäftlichen Beziehung geholfen sein? Der Kunde kommt zu euch, weil er ein Problem hat. Ein Problem, das ihr durch Knowhow, Kompetenz, Wissen und Erfahrung für ihn lösen könnt.

Der Kunde ist also förmlich darauf angewiesen, dass ihr ihm sagt bzw. auch zeigt, wie es gemacht wird. Natürlich gibt es auch die Kunden, die alles besser wissen und nur befehlen wollen. Allerdings ist es eure eigene Entscheidung, ob ihr mit solchen Monarchen zusammenarbeiten wollt. Also wir wollen das nicht.



Im Perlenbüro nimmt niemand eine Bückhaltung an, da beide Parteien sich gegenseitig brauchen – Beide, sowohl der Kunde als auch wir, haben das Zepter in der Hand und respektieren die Grenzen und Werte des Gegenübers. Es ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Informationen und Kompetenzen. Gutes Marketing kann nur durch Vertrauen entstehen – Offenheit und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Säulen, auf denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit beruht.

Wir lassen uns nicht fremd lenken und arbeiten auch nicht auf Befehl. Das sollte kein Unternehmer tun. Wenn Mitdenken verboten ist, lehnen wir den Auftrag liebend gerne ab. Wir empfehlen euch dringend, nicht jeden Kunden und jeden Auftrag anzunehmen. 

Lernt neue Kunden erst einmal kennen und denkt gründlich über Aufgabenstellungen nach. Passen eure Denkweisen zusammen? Stimmt die Sympathie? Habt ihr die Kompetenz, die Ziele eures Kunden zu erfüllen? Seid ehrlich zu euch selbst und hört bei der Beantwortung der Fragen unbedingt auch auf euren Bauch. Der winkende Profit sollte nie der ausschlaggebende Faktor sein.

Ein Kunde, der zu uns kommt, sollte offen sein. Für Beratung, für neue Ideen und Herangehensweisen und für Veränderung. Auf den alten Pfaden hat er es ja scheinbar lang genug versucht 😉

Und die Krönung einer angenehmen Zusammenarbeit ist dann eine erfolgreiche Werbekampagne, die sowohl den Kunden als auch uns furchtbar glücklich macht <3



Dienstag, 25. August 2020


Voll verplant? Voll daneben!

Wir kennen sie doch alle, die Kunden, die kurz vor 12 noch anrufen und gaaanz schnell noch irgendwelche Arbeiten brauchen. Vielleicht kann der ein oder andere von euch ja sogar zugeben, dass er manchmal selbst zu diesen Menschen gehört. Dabei hat dieses „verplant sein“ echt richtig miese Nachteile. Wie ihr die Dinge in Zukunft etwas organisierter angeht, verraten wir euch in den kommenden Zeilen.

Nerven schonen

Vorausschauendes Planen schont eure Nerven. Und seien wir mal ehrlich, dass das nächste große Firmenjubiläum ansteht, die Unternehmenswebsite überarbeitet werden muss oder eine große Messe stattfindet, auf der ihr dabei sein wollt, wisst ihr nicht erst 14 Tage vorher. Macht euch also nicht selbst das Leben schwer, indem ihr mit der Planung und Vorbereitung bis zur letzten Minute wartet. Solche Termine schreibt man sich dick in den Kalender und man sollte mindestens 6 Monate vorher mit den Vorbereitungen beginnen.


Gesundes Arbeiten

Wer so vorgeht, hat genügend Zeit, alles geordnet und sinnvoll vorzubereiten. Ohne diesen immensen Zeitdruck könnt ihr auch viel ruhiger schlafen. Das tut Körper und Geist gleichermaßen gut. Ein weiterer Vorteil: Ihr vermeidet unnötige Fehler. Die entstehen in der Regel nämlich nur, wenn ihr kopflos drauflos macht und keine Zeit zum Nachdenken habt. Doch es geht nicht nur um die Vermeidung von Fehlern. Mehr Zeit zum Nachdenken zu haben, bringt oftmals auch richtig gute und kreative Ideen zu Stande! Ade Einheitsbrei.

Faire Partnerschaft

Wer rechtzeitig plant kann auch mit ausreichend Vorlauf Angebot für benötigte Leistungen von Partnern einholen. Mit genügend Zeit in der Hinterhand habt ihr auch viel mehr Auswahl was eure Dienstleister anbelangt. Ihr müsst nämlich nicht denjenigen nehmen, der euren Auftrag noch gerade so dazwischen quetschen kann. Ihr könnt euch für das Unternehmen entscheiden, das für die Umsetzung der Aufgabe am besten geeignet ist. Schließlich haben eure Partner auch laufende Projekte. Seid also fair und gebt euren selbst fabrizierten Stress nicht an eure Dienstleister weiter.


Kein Stress, mehr Kohle

Das zu späte Anfangen wirkt sich auf alles Kommende aus. Besonders auch auf euren Geldbeutel. Denn wer Produkte, Give Aways oder Druckmittel noch rechtzeitig zur Deadline vor Ort haben will, kommt um „Over Night Express Extra Schnell und Extra Teuer Lieferung“ nicht drumherum. Diese Kohle kann man echt sinnvoller investieren, oder? Und was macht ihr eigentlich, wenn in der Hektik irgendwas schief gelaufen ist?

Social Media liebt Zeit

Besonders drastisch wirkt sich Zeitdruck auf Social Media aus. Wenn ihr für euer Vorhaben einen neuen Kanal aufsetzen wollt, solltet ihr damit mindesten 6 Monate vorher anfangen. Und vor dem Aufsetzen braucht man ein Konzept! Auch das nimmt Zeit in Anspruch. Welche Inhalte wollt ihr teilen? Wer ist überhaupt die Zielgruppe? Welche Interessen haben diese Menschen? Wir sprechen wir sie am besten an?
Bis man eine ausreichend große Community aufgebaut hat, um eine effektive Reichweite zu erhalten, braucht ihr realistisch einfach ein paar Monate.

 

Und, seid mal ehrlich. So schwer ist das doch eigentlich gar nicht mit den rechtzeitigen Planen, oder? Und die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand. Hier mal noch ein Beispiel aus dem Perlenland:

Unser perlenmädchen Nadine hat Anfang August einen kleinen Jungen bekommen. Glücklicherweise hat die Natur es so eingerichtet, dass man 40 Wochen Zeit hat, um auch im beruflichen Umfeld für diese aufregende Zeit alles vorzubereiten.
Wir haben Kunden rechtzeitig über Nadines Ausfall informiert, haben Projekte so geplant, dass ihr Fehlen nicht weiter ins Gewicht fällt und fangen mit neuen Projekten erst nach Ende des Mutterschutzes wieder an. Nadine muss sich so keine Sorgen um die Agentur machen und kann sich entspannt auf das Kennenlernen ihres Jungen konzentrieren.

Wir hoffen, wir können euch mit unseren Worten in Zukunft etwas Stress ersparen 😉 Wir freuen uns über eure Geschichten und euer Feedback dazu!

Eure perlenmädchen


Dienstag, 21. Februar 2017

Erfolgsfaktor Karma 2.0
Reines Gewissen statt reiner Profitgier

Haha! Reingelegt. 

Bildquelle PixabayMeine Großmutter hatte vor ein paar Tagen einen unabhängigen Versicherungsmakler bei sich zu Hause. Sie war unzufrieden mit ihren laufenden Verträgen und wollte Kosten reduzieren. Er ließ sich die Policen zeigen und kalkulierte dann nur minimal günstigere Verträge. Der Makler nutzte die Unwissenheit und Leichtgläubigkeit der alten Dame aus und machte so viel Druck, dass sie schließlich alle Verträge unterschrieb. Da meine Oma ein ungutes Gefühl bei der Sache hatte, informierte sie mich schließlich. Alle Verträge waren vollkommen überdimensioniert. Es waren Risiken versichert, die gar nicht zur Lebenssituation meiner Großmutter passten. Hier ging es nicht um die bestmögliche Lösung für den Kunden. Von Beratung keine Spur. Der Makler hatte nur ein Ziel: sich selbst zu bereichern.
Leider handeln viele Unternehmer nach diesem Prinzip. Nur die eigene Bereicherung steht im Mittelpunkt und das auch gern auf Kosten anderer. Keine zukunftsorientierte Strategie und ganz schlecht fürs Karma..

Denn sie wissen nicht, was sie wollen.

Die Beratung eurer Kunden ist das A und O. Oft weiß der Interessent nämlich gar nicht so genau was er möchte. Beziehungsweise ist die Leistung, die er bei euch anfragt, häufig gar nicht die bestmögliche Lösung für sein Problem.
Sinkt also nicht auf die Knie und führt alles genauso aus, wie der Kunde es verlangt. Schaltet euren Kopf ein. Der Interessent ist vielleicht ein Experte in seiner Branche, aber ihr seid es in eurer. Der Kunde hätte sich nicht an euch gewandt, wenn er die Leistung selbst erbringen könnte. Hier kommt eure Fachkompetenz ins Spiel.
Hört aufmerksam zu, wenn der Kunde sein Anliegen vorbringt. Erkennt das Problem, findet die Ursachen und erarbeitet dazu passende Lösungen. Diese solltet ihr dem Kunden so unterbreiten, dass er alle Konsequenzen seiner Entscheidung überblicken kann. Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Empfehlung auszusprechen. Mit eurer Hilfe kann der Kunde so die für ihn beste Wahl treffen.

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Gebt es zu!

Das Wichtigste bei der Kundenberatung ist Ehrlichkeit. Behaltet den Vorteil des Kunden im Auge, nicht euren eigenen Profit. Auch wenn das bedeutet, dass ihr nicht der richtige Partner für ihn seid. In dem Fall solltet ihr besser einen kompetenten Kollegen empfehlen.

Gebt in einem Beratungsgespräch auch ehrlich zu, wenn ihr etwas nicht mit Gewissheit sagen könnt, statt Kompetenz vorzuheucheln. Bietet eurem Kunden in dem Fall an, euch noch einmal schlau zu machen und ihm die Antworten später zu geben. Das wird euch niemand übel nehmen. Ganz im Gegenteil. Der Kunde merkt viel eher, dass ihr sein Anliegen ernst nehmt.

Vertrauen schweißt zusammen.

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Eure Kunden werden es spüren, wenn ihr ehrlich zu ihnen seid. So schafft ihr Vertrauen und das schweißt zusammen. Wenn ihr von Anfang an immer nur das Beste für eure Kunden wollt, legt ihr den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit.  Das Zauberwort heißt Kundenbindung. Fühlt sich der Interessent von euch richtig beraten, wird er bei passender Gelegenheit gern wieder auf euch zurückkommen.

Langfristig zahlt sich diese Strategie für euch besser aus als ein schneller finanzieller Erfolg. Eure Kunden sind schließlich nicht dumm. Früher oder später merken sie, dass ihr sie über den Tisch gezogen und falsch beraten habt. Wer wird schon gern verarscht? Versetzt euch in die Lage des Kunden. Würdet ihr mit so einem Menschen nochmals Geschäfte machen wollen?

In unserer heutigen vernetzten Welt kann euch die üble Nachrede einen erheblichen Imageschaden verpassen, der sogar existenzbedrohend sein kann. Räumliche Distanzen spielen keine Rolle mehr. In den sozialen Medien tauschen die unterschiedlichsten Menschen Erfahrungen aus und geben Bewertungen ab. Ein Unternehmer, der es mit der Wahrheit nicht allzu ernst meint, wird so sehr schnell entlarvt und zukünftig gemieden.

Glücklich machen macht glücklich.

Ihr solltet euren Kunden keine Dinge verkaufen, die sie nicht brauchen. Haut sie nicht übers Ohr, zieht sie nicht über den Tisch, bindet ihnen keinen Bären auf! Auf lange Sicht werdet ihr sonst keinen Erfolg haben.

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Überzeugt eure Kunden durch Kompetenz, statt sie zu einem Auftrag zu überreden. Betreibt Networking, besucht relevante Veranstaltungen, bringt euch ein, sprecht mit! Nutzt soziale Medien, um euer Wissen und eure Erfahrungen zu kommunizieren. Dann wird es nämlich gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck auszuüben. Stattdessen werdet ihr nach und nach eine erhöhte Nachfrage bemerken. Macht ihr eure Kunden glücklich und zufrieden, werden sie euch weiterempfehlen. Und sie werden euch treu bleiben! 

Erarbeitet euch Qualitätskriterien, Werte und feste Prinzipien nach denen ihr vorgeht. Stellt immer den Kundennutzen in den Mittelpunkt eures unternehmerischen Handelns und geht offen, ehrlich und transparent mit euren Kunden um. Mit dieser Strategie werdet ihr langfristig viel erfolgreicher sein als durch eine kurzfristige Profitsteigerung. Außerdem macht es glücklich, Menschen glücklich zu machen! Denkt an euer Karma ;)