kreativagentur perlenmädchen

Montag, 22. Juni 2026

Meine Woche als PraktikantenPERLE in der Kreativagentur perlenmädchen


Mein Weg zu den perlenmädchen

Hallo, mein Name ist Ida, ich bin 16 Jahre alt und gehe zurzeit in die zehnte Klasse des Gymnasiums. Im Rahmen des Unterrichts hatten wir die Möglichkeit, ein einwöchiges Schülerpraktikum zu machen. Weil ich noch nicht genau wusste was ich später beruflich machen möchte, fiel es mir sehr schwer, mich für einen Praktikumsplatz zu entscheiden. Irgendwann habe ich mich dann entschieden, dass ich mein Praktikum gerne in einer Werbeagentur machen will und habe begonnen, mich über verschiedene Agenturen in und um Wittstock zu informieren. Bei meiner Recherche bin ich auf die Kreativagentur perlenmädchen gestoßen, diese hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich eine kurze Bewerbungsemail an die Agentur geschickt und mich kurz vorgestellt. Perlenmädchen Nadine hat mich einige Zeit später zu einem persönlichen Kennenlernen in das neue Perlenbüro eingeladen. Nach diesem Treffen stand fest, dass ich mein Praktikum bei den perlenmädchen machen möchte.

Der Start ins Praktikum

Am 15.6.2026 begann meine Praktikumswoche. Ich habe mich, noch sehr aufgeregt, auf den Weg ins Perlenbüro gemacht. Dort angekommen hat Nadine mich schon erwartet und wir haben zuerst mit Grafikperle Gitte telefoniert, um zu besprechen, was diese Woche alles zutun ist. Gleich danach habe ich meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Nadine hat mir viele Programme, Logos, an denen gerade gearbeitet wird und Werbekonzepte gezeigt. Anfangs war ich ziemlich überrascht, wie lang und ausführlich die Werbekonzepte sind. Ich habe auch meinen ersten Social Media Post für die perlenmädchen erstellt. Das war ungewohnt für mich, weil ich sonst nie Posts veröffentliche, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und finde es nicht mehr so aufregend.

Am Dienstag habe ich erfahren, dass die perlenmädchen bald ihren 18. Geburtstag feiern. Nadine hat mir von tollen Aktionen und Überraschungen erzählt. Ich habe mich weiter mit den Konzepten beschäftigt und kleine Aufgaben für Nadine übernommen. Zum Beispiel habe ich nach passenden Briefumschlägen für die Mailingaktion zum PERLENgeburtstag recherchiert, die wir dann auch bestellt haben.

Roadtrip nach Neuruppin

Mittwoch war ein besonderer Tag, denn Nadine und ich haben uns auf den Weg nach Neuruppin gemacht, um mit der edv plan GmbH die technische Umsetzung der neuen Website für die Barnimer Busgesellschaft zu besprechen. Ich habe mir während des Besuchs Notizen gemacht und ein bisschen für Social Media mitgefilmt. Auch wenn ich nicht alles was besprochen wurde verstanden habe, fand ich es trotzdem sehr interessant zu sehen, worauf bei der Erstellung von Websites alles geachtet werden muss.

An meinem vorletzten Praktikumstag habe ich das Video vom Besuch bei der edv plan GmbH, welches ich schon zusammengeschnitten hatte, hochgeladen und die Notizen vom Websitekonzept mit Nadines Mitschriften verglichen und ergänzt. Außerdem habe ich weiter an der Überraschung für den Perlengeburtstag gearbeitet, dazu kann ich aber noch nicht mehr verraten!

Heute ist Freitag und meine Zeit hier ist schon fast zu Ende. Ich habe meinen letzten Social Media Post erstellt und hochgeladen und jetzt arbeite ich an diesem Blogartikel.

Danke für die schöne Woche

Eine Woche ist für ein Praktikum leider sehr wenig Zeit, trotzdem habe ich mich immer mehr hier eingefunden, viel gelernt und gesehen und mich sehr wohl an meinem Arbeitsplatz gefühlt.


Vielen Dank, liebe perlenmädchen, dass ihr dieses Praktikum möglich gemacht habt! Danke Nadine, dass du alle meine Fragen beantwortet und mich durch mein Praktikum begleitet hast! Es hat mir bei euch sehr gefallen!

Liebe Grüße

Eure PraktikantenPERLE Ida

Dienstag, 26. Mai 2026

Später kommt früher als man denkt

Warum es so wichtig ist, mit der Zeit zu gehen

 

Wir haben aktuell einen großen Kunden, der nicht nur mit seinem Marketing, sondern auch beim Workflow in den 90er-Jahren hängen geblieben ist. Der Kunde wünscht sich ein Rebranding. Aber nur dem Marketing und dem Corporate Design eine Frischekur zu verpassen, wäre viel zu kurz gedacht. Eine neue Fassade rettet kein baufälliges Fundament.


Die unsichtbare Krise hinter guten Zahlen

Dass jahrelang, ja eigentlich jahrzehntelang keine Weiterentwicklung stattgefunden hat, ist in jeder Pore des Unternehmens sichtbar. Der Kundenstamm ist überaltert – Kunden unter 55 Jahren muss man suchen. Damit stirbt der Markt des Unternehmens demografisch schlichtweg aus.

Gleichzeitig sind die Arbeitsprozesse fast zu 100 % analog. Das kritische Betriebswissen zu Kunden und Verkäufen steckt ausschließlich in den Köpfen einiger weniger Mitarbeiter. Diese Menschen riechen ihre Rente bereits. Fällt einer von ihnen von heute auf morgen aus, droht ein akuter Gedächtnisverlust des gesamten Betriebs. Eine tickende Zeitbombe für die Betriebssicherheit.


Baustelle Marketing und IT

Es gibt keine Marketingstrategie. Wenn Werbung betrieben wird, dann nur willkürlich und über klassische Kanäle ohne messbaren Erfolg. Die Website ist Marke Eigenbau und wird vernachlässigt. Digitales Marketing existiert nicht. Auch an der IT wird selbst geschraubt. Das Unternehmen hat sogar schon schmerzhafte Erfahrungen mit Cyberangriffen gemacht, da das Thema Datensicherheit „nebenbei“ betreut wird. Aus falschem Stolz und um Geld zu sparen wird hier die Sicherheit der Kundendaten und der eigenen Existenz aufs Spiel gesetzt.

Wenn jetzt kein massives Umdenken erfolgt, ist das Ende des Unternehmens absehbar. Aktuell steht der Betrieb wirtschaftlich zwar noch gut da. Doch genau das ist die gefährlichste Phase: Der aktuelle Erfolg blendet und wiegt die Führung in falscher Sicherheit. Wer erst investiert, wenn die Gewinne einbrechen, agiert nicht mehr strategisch, sondern nur noch panisch aus der Defensive heraus.

Der psychologische Spagat der Transformation

Wir merken, dass einige Köpfe in der Führung das erkennen und eine Veränderung begrüßen. Allerdings spürt man auch die Bremser: „Es läuft doch alles!“ Wir sind uns deshalb nicht sicher, ob unser Kunde es schaffen wird, das enorme Defizit rechtzeitig aufzuholen.

So ein Change-Prozess ist mit hohen Investitionen verbunden. Wenn die Veränderung klappen soll, müssen alle Beteiligten mit im Boot sein.

  • Kulturwandel: Mitarbeiter müssen fortgebildet und neue, junge Denker eingestellt werden. Das bedeutet auch, starre Hierarchien für frische Ideen zu öffnen.
  • Infrastruktur: Moderne Software (wie CRM- und ERP-Systeme) muss angeschafft werden, um das wertvolle Wissen der letzten Jahrzehnte zu sichern.
  • Sichtbarkeit: Das digitale Marketing muss massiv ausgebaut werden, beginnend mit einem kompletten Relaunch der Website bis hin zum Google-Business-Eintrag und einer Präsenz in den sozialen Medien.

Empathie statt Brechstange

Es gibt enorm viel zu tun. Unsere Kunden sind allerdings auch nur Menschen, die diese Flut an Informationen und harten Ratschlägen erst einmal verarbeiten müssen. Ein solches Umdenken erfolgt nicht auf Knopfdruck.

Es ist völlig natürlich, dass Widerstände und Ängste entstehen, wenn man die eigenen Defizite so massiv vor Augen geführt bekommt. Unsere Aufgabe als Berater ist es daher, nicht nur Marketingkompetenz zu vermitteln, sondern auch emotionale Begleiter zu sein. Wir wollen die Ängste und das Gefühl der Überforderung nehmen und stattdessen die Lust auf die Zukunft wecken. Denn am Ende meinen wir es nie böse mit unseren Kunden, sondern haben immer das Ziel zu helfen.



Unser Rat an alle alteingesessenen UnternehmerInnen da draußen

Diese Situation ist kein Einzelfall. Sie ist das Resultat von jahrelangem, intensivem operativem Arbeiten – bei dem der Blick für das große Ganze verloren ging. Wenn ihr euer Unternehmen krisenfest für die nächsten Jahrzehnte aufstellen wollt, brecht aus diesem Hamsterrad aus:

  • Kopf hoch statt Blick nach unten: Arbeitet nicht mit gesenktem Kopf im Tagesgeschäft vor euch hin. Schafft euch ganz bewusst Freiräume im Kalender, um den Markt strategisch zu beobachten, neue Chancen frühzeitig zu erkennen und Trends nicht zu verpassen.
  • Die Vogelperspektive einnehmen: Geht regelmäßig in die ehrliche Selbstreflexion. Betrachtet euer eigenes Unternehmen von oben. Wo steht ihr wirklich? Wo drückt der Schuh in fünf Jahren?
  • Frische Denker reinholen: Arbeitet dauerhaft daran, junge Menschen mit modernen Sichtweisen in euer Team zu holen. Vertraut deren digitaler Intuition – sie sind die Brücke zu eurer Kundschaft von morgen.
  • Den Blick von außen nutzen: Es ist unendlich schwer, betriebsblind die eigenen Fehler zu finden. Bezieht deshalb ganz bewusst Außenstehende, Berater oder Branchenfremde mit ein. Ein neutraler Blick deckt blinde Flecken auf, bevor sie zum wirtschaftlichen Problem werden.

Denn eines steht fest: „Später“ wartet nicht, bis wir bereit sind. Später kommt immer früher, als man denkt.

Habt ihr Ideen, Gedanken oder Erfahrungen dazu? Tauscht euch gern mit uns aus!

Eure perlenmädchen

 

Dienstag, 21. April 2026

Heißer Scheiß: der KI Einheitsbrei

Wer zu unüberlegt löffelt verbrennt sich schnell den Mund

 

Schnell, einfach, kostenlos – Die KI ist ein spannendes Tool, das viele Vorteile mit sich bringt. Deshalb wird sie mittlerweile auch von immer mehr Unternehmern genutzt. Eine feine Sache, an der nichts verwerflich ist. Auch wir nutzen die KI für bestimmten Aufgaben, um effektiver und zeitsparender zu arbeiten.

Die KI ist allerdings immer nur so gut, wie der Prompt, also die präzise Handlungsanweisung, die vorab durch einen Menschen erfolgt. Sie ist ein Werkzeug, das richtig bedient werden muss, um gute Ergebnisse zu liefern. Zudem ist auch wichtig zu verstehen, woher die KI „ihr Wissen“ hat. Die kostenfreien Chatbots nutzen alle Informationen, die sie im Netz finden können. Und wie wir alle wissen, steht ziemlich viel Blödsinn im Netz, weil wirklich jeder ungefiltert seinen Senf dazu geben kann. Man sollte die Ergebnisse der KI also mit Vorsicht genießen und immer noch einmal gegenprüfen, ob die Informationen auch fundiert und nicht nur zusammenfantasiert sind.

Aktuell bemerken wir, dass die Unternehmen in unserem Umkreis vermehrt auf KI-generierte Bilder und Grafiken setzten, um z.B. auf Veranstaltungen oder spezielle Angebote hinzuwiesen. Social Media ist voll davon.

Was wir in diesem Fall auch bemerken: diese Bilder sind null authentisch, voller Fehler und oftmals sogar irreführend. Gezeigt werden wildfremde Personen an stark verfremdeten Orten. Ganz konkret setzt ein regionales Autohaus vermehrt auf KI-Grafiken. Es gibt keinen Social Media Post mehr, der nicht durch die KI erstellt worden ist. Jeder, der dieses Unternehmen kennt, bemerkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Die Darstellungen sind irreführend und entsprechen absolut nicht der Realität. Das hinterlässt einen negativen Beigeschmack. Will man so in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden?

Und plötzlich ist KI nicht nur schnell, einfach und kostenlos, sondern auch irreführend, unauthentisch und verwechselbarer Einheitsbrei.

Anders als KI-generierte Fotos sehen die KI Grafiken nämlich alle „gleich“ aus. Zu bunt, viel viel, zu wenig durchdacht. Als aufmerksamer Betrachter erkennt man sie sofort. Und sie hinlassen beim diesem keinen bleibenden Eindruck – ganz anders als es ein authentischer, mit Bedacht gestalteter Inhalt tun würde. Schließlich haben wir alle bereits unsere Erfahrung mit der KI gemacht und erkennen ein schnell und lieblos produziertes KI Bild sofort. 

KI-generierte Fotos sind weitaus schwerer zu erkennen. Das ist auch das gefährliche an ihnen. Menschen können die Realität und die Fantasie dadurch nicht mehr unterscheiden. Wir haben alle noch gelernt, dass ein Foto das Abbild der Umwelt ist. KI-Fotos können jedoch nie die Seele eures Unternehmens abbilden. Weil sie eine Fantasiewelt vorgaukeln, die es so nicht gibt. Und sie sind nicht nur seelenlos, sondern auch beliebig. Bei erfolgreichem Marketing geht es darum, eine Unverwechselbarkeit zu erreichen. Eine eigene Marke, die zu den Unternehmenswerten passt und sich positiv beim Betrachter einprägt. Also genau das Gegenteil von diesem lieblosen Einheitsbrei.

Ohne solides Marketing- und Kommunikationswissen kann man auch keine brauchbare Ergebnisse von der KI erwarten. Sie ist echten Profis nicht gewachsen. KI ist für bestimmte Bereiche ein hilfreiches Werkzeug, aber kein Ersatz für Texter, Grafiker oder Fotografen. Der Betrachter wird den Unterschied immer sofort erkennen. KI ist kein Ersatz für durchdachtes Marketing.

Auch einige unserer letzten Kunden haben das erkannt. Wir hatten diesen Fall jetzt bereits zwei oder drei Mal. Der Kunde kam mit einem durch ChatGPT genierten Logo zu uns und wünschte sich auf dieser Grundlage die Entwicklung eines Corporate Designs oder weiterer Werbemittel. In einer Beratung haben wir die Nachteile der Vorlage aufgezeigt, in Bezug auf Positionierung, Farbwirkung, Barrierefreiheit, Wiedererkennung, Nutzbarkeit für diverse Kommunikationskanäle und so weiter und so fort. Die KI baut einfach irgendwas zusammen. Ohne Sinn und Verstand. Schließlich haben wir für unsere Kunden immer ein neues Logo entwickelt, das eben nicht dem KI-Einheitsbrei entsprach, sondern dem Kunden einen unverwechselbaren Auftritt verschafft hat. Und alle waren am Ende happy, nicht mit der ChatGPT Vorlage leben zu müssen.

Es steht jedem von euch frei, die KI zu nutzen. Bitte bedenkt jedoch die negativen Aspekte und wägt genau ab, wann ihr mit KI arbeiten wollt und wann ihr euch doch besser an einen Profi wendet.

Eure perlenmädchen

Montag, 23. März 2026

Abheben oder am Boden bleiben?

Was erfolgreiche Existenzgründung braucht

 

Wir hatten vor kurzem im PERLENbüro Besuch von einer jungen Existenzgründerin. Sie hat vor etwas mehr als 2 Jahren gegründet, aber bisher kann sie nicht von ihrem Business leben. Aus Kostengründen hat sie sich damals alles selbst erarbeitet und hat keine professionelle Hilfe beim Marketing in Anspruch genommen. Sie zweifelt an sich, an ihrer Positionierung und an ihrem Angebot. Sie bittet uns jetzt deshalb um Hilfe beim Marktauftritt und wünscht sich eine Neuausrichtung. Die Geschichte der Gründerin hat uns nachdenklich gemacht. Was sind eigentlich die entscheidenden Bedingungen, um mit seinem Business richtig abzuheben? Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und nach 18 Jahren am Markt können wir diese Frage wie folgt beantworten:

 

Sicherheitsnetz

Gerade am Anfang ist es extrem schwer, alles allein zu stemmen. Dazu kommt, dass besonders Existenzgründer*innen zu Beginn wenig Ressourcen auf allen Ebenen haben. Das Wichtigste ist aus unserer Sicht daher, dass du dir so schnell wie möglich ein Sicherheitsnetz aufbaust. Ein Sicherheitsnetz an Kooperationspartnern, Beratern und anderen Unternehmern, die dir wohlgesonnen sind.

Gemeinsam ist man immer stärker, lauter und sichtbarer. Allein kannst du nicht überall vor Ort sein. Du brauchst Partner*innen, die dich empfehlen, von dir sprechen und dich im richtigen Moment im Gespräch erwähnen.

Es ist sehr viel effizienter gemeinsame Ressourcen zu nutzen, als alles selbst vorhalten zu müssen. Zudem kann man als Neuling vom Kundenstamm der anderen profitieren, kann mit den etablierten Unternehmer*innen Erfahrungen austauschen und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Gemeinsam schafft man es viel besser durch Krisen und auftragsschwache Zeiten. Weil: Irgendwer aus dem Netzwerk immer eine Idee hat, wie es weitergeht. In Gemeinschaft lernst du zu fliegen.

 

Leidenschaft

Ein Business von null an aufzubauen ist harte Arbeit. Dafür braucht man mentale Stärke und muss 100% von dem überzeugt sein, was man macht. Auch dann, wenn man viel Zweifel aus seinem Umfeld erfährt. Weiter, immer weiter. Nicht aufgeben, auch wenn es schwerfällt. Du musst für etwas brennen, um andere Menschen mit deinem Feuer anzustecken. Wer diese Energie nicht hat, wird es nicht schaffen.

Als Existenzgründer*in solltest du immer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, mit weit ausgestreckten Armen. Immer auf der Suche nach lieben Menschen, die dich verstehen, unterstützen und dir helfen möchten. Du darfst nicht müde werden, jedem der zuhören will, von dir und deinem Business zu berichten

Senden, senden, senden – niemand darf an dir vorbeikommen. Jeder muss dich kennen, von dir und deinen Botschaften gehört haben. Immer und immer wieder mit dir in Kontakt kommen. Zeig dich regelmäßig – über Social Media, persönliche Kontakte oder Veranstaltungen. Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung. Vertrauen aufbauen braucht Zeit. Unserer Erfahrung nach, dauert es 3 bis 5 Jahre, bis man sich das notwendige Standing erarbeitet hat und erfolgreich aufsteigt.

Marketing

Bevor man „senden, senden, senden“ kann, sollte man erst einmal wissen, was, an wen und wohin man senden soll. Kurz gesagt: Du brauchst eine sinnvolle Marketingstrategie. Wir empfehlen, dass man sich für diesem Step professionelle Hilfe suchen sollte, um nicht jahrelang am Boden und unsichtbar zu bleiben. So verschwendest du keine wertvolle Energie damit, auf den falschen Kanälen zu streamen.

Die Basis bildet immer ein starkes Corporate Design, das dich und dein Unternehmen professionell und vertrauenswürdig widerspiegelt. Dazu musst du deine Zielgruppe und auch dein Angebot ganz genau kennen. Je genauer du die Menschen kennst, die du erreichen willst, desto besser kannst du sie auch ansprechen. An den Orten, an denen sie sich aufhalten und in der „Sprache“ die sie verstehen.

 

Struktur

Wenn du dazu neigst, dich schnell zu verzetteln, solltest du dir früh klare Strukturen schaffen – sonst wird der Alltag in der Selbstständigkeit schnell überwältigend. Struktur und Ordnung halten dir nämlich sehr viele Probleme vom Hals. Als Unternehmer hast du einerseits dem Staat gegenüber etliche Pflichten zu erfüllen. Steuererklärungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie die  e-Rechnung, die Mitgliedschaft in Handwerks- oder Handelskammern usw.

Andererseits ist es auch für dich selbst und dein Business super wichtig, dass du vorausschauend handelst und sinnvoll planst. Das setzt voraus, dass du deine Zahlen kennst und deine Finanzen und dazugehörige Bürokratie im Griff hast. Ohne einen guten Steuerberater geht unserer Meinung nach nichts. Spar hier nicht am falschen Ende, sondern lass dir hier helfen.

 

Glück

Und jetzt kommt das gemeine. Du kannst alle zuvor genannten Punkte voll strebermäßig im Griff haben. Aber trotzdem gibt es noch diese eine kleine Ungewissheit, die immer und bei jedem dabei ist. Jeder Existenzgründer braucht als Geheimzutat eine Prise Glück, um wirklich abzuheben.

Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Aufwind zu erwischen. Aber hier hilft das richtige Mindset. Wer positiv ist, wird auch positive Dinge anziehen. Vertraut auf euch und eure Intuition. Geht aufmerksam durch die Welt, hört richtig zu und seht bewusst hin. Stellt alle Antennen auf Empfang. Das schlimmste was ihr tun könnt ist, euch in ein Kämmerlein einzusperren und mit einer „ich gegen die ganze Welt“ Attitüde zu versuchen, erfolgreich zu werden. Dieser Ansatz führt in der Praxis selten zum Erfolg.

Wer Chancen erkennen will, muss präsent und wach im hier und jetzt sein. Und dann im richtigen Moment zugreifen. Ohne langes Zögern. Wenn sich etwas richtig anfühlt, mach es! Auch wenn immer ein gewisses Risiko dabei ist. Sei mutig und glaube an dich.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Wir hoffen, wir können allen Gründer*innen da draußen mit diesem Artikel etwas Orientierung und Klarheit schenken. Und den Mut, nicht aufzugeben, wenn ihr wirklich für eure Sache brennt.

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen


Mittwoch, 17. Dezember 2025

Knusper, Knusper, Knäuschen

Die perlenmädchen haben ein neues Häuschen

 

Es war einmal eine Kreativagentur, die durch einen bösen Zauber ihr geliebtes PERLENbüro verloren hat. Doch die beiden perlenmädchen Gitte und Nadine gaben nicht auf. Sie zogen viele Tage, Wochen und Monate durch die Straßen ihrer Heimatstadt Wittstock/Dosse. Immer auf der Suche nach einer neuen Bleibe, die sich für ihre Agentur eignen würde.

Die Mädchen irrten solange umher, bis schließlich der König selbst von ihrem Begehren hörte. Selbstlos, wie der gütige Herrscher war, bot er den beiden Perlen schließlich eine Unterkunft in seiner Prachtallee an: Der Königstraße!



Die beiden perlenmädchen tanzten und lachten vor Freude, als sie davon erfuhren. Als es zur königlichen Vertragsunterzeichnung kam, verbeugten sich die beiden tief, um ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.

Schon bald steht der große Umzug bevor. Im Januar 2026 müssen Kisten gepackt, der Besen geschwungen und viele Erledigungen getätigt werden. Deshalb bleibt das PERLENbüro in diesen 4 Wochen noch für die Kundschaft verschlossen. Doch ab Februar 2026 starten Gitte und Nadine mit neuer Lebensfreude in die nächsten spannenden Abenteuer ihrer Kreativagentur!

Und solange sie nicht gestorben sind, wirken die beiden perlenmädchen ihren Kreativzauber im Hof der Königstraße 23 in Wittstock/Dosse!


 P.S.: Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kunden und Partnern, für ein fabelhaftes Jahr 2025. Hoffentlich wird 2026 viele weitere kreative Herausforderungen für uns bereithalten. Wir wünschen euch ein märchenhaftes Weihnachtsfest und einen sagenhaften Rutsch ins neue Jahr!

Eure perlenmädchen




Montag, 24. November 2025

Mehrgleisig statt eingleisig

So wirft euch Marketing nicht aus der Bahn 

Aktuell warten wir auf eine Rückmeldung von einem großen, regionalen Unternehmen, dem wir mehrere Angebote gemacht haben. Es geht um eine umfangreiche Azubi Recruiting Kampagne, für die wir digitale als auch analoge Werbemittel angeboten haben. Die Geschäftsführung besteht aus mehreren Personen und man ist sich momentan nicht einig, was die Strategie betrifft. Aktuell wird darüber diskutiert, ob man nicht nur auf Video-Content und den Kanal TikTok setzen möchte…


Marketing funktioniert nie eingleisig


An dieser Stelle möchten wir sofort zur Trillerpfeife greifen und unsere Schaffnerkelle schwingen: Marketing funktioniert nie eingleisig! Über jeden Kanal und jedes Werbemittel erreicht man bestimmte Personen. Natürlich überschneiden sich die Personenkreise auch immer wieder. Mal mehr, mal weniger. Dennoch ist es viel sinnvoller, nicht nur einen Zug mit seinen Botschaften zu beladen und auf die Reise zu schicken, sondern viele Züge! In jedem Bahnhof warten andere Personen darauf, eure Botschaften in Empfang zu nehmen.

In unserem Fall geht es um Azubi-Gewinnung. Na klar, liegt da TikTok nah. Der Kanal wird von der Jugend gerade besonders konsumiert. TikTok ist allerdings ein Hochgeschwindigkeitszug. Der gesendete Content rast einmal vorbei und ist ganz schnell wieder weg. Man muss also einiges an Content produzieren, um über ein paar Wochen oder Monate präsent zu sein. Außerdem ist TikTok ein Spaßmedium. Die Konsumenten swipen sich durch die Videos, um Spaß zu haben. Sie wollen leichte Unterhaltung.

Jugendliche mit einem ernsten Thema, wie der beruflichen Zukunft zu konfrontieren, wird mit Standard-Content schwierig. Die Videos passen sich im besten Fall dem Stil der leichten Unterhaltung an, um Beachtung zu finden. Allerdings muss die Tonalität auch zum Unternehmen passen. Man will ja schließlich nicht seine Seriosität einbüßen. Ein schwieriger Grad, der viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Regionalzüge und die gute alte Dampflok

Bei der TikTok Strategie lassen wir allerdings viele Personen außen vor, die im realen Leben Einfluss auf die Jugendlichen haben: Eltern, Großeltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen.

Wir empfehlen deshalb unbedingt, auch Botschaften in die Regionalzüge der Umgebung zu verladen und über diverse Gleise zu schicken. Job- und Azubimessen haben in unserer Region noch eine große Bedeutung. Wer sich auf den Messen nicht präsentiert, den hat die Bevölkerung auch nicht als Ausbilder auf dem Schirm.

Die gute alte Printwerbung hat als Dampflok ebenfalls noch ihre Berechtigung. Flyer oder Postkarten sind präsent in der wirklichen Welt. Sie können ausgelegt und mitgenommen werden, in Fahrschulen, bei den angesprochenen Ausbildungsmessen, in der Gastronomie oder im Kino. Sie können angefasst und erneut in die Hand genommen werden, um sich zu erinnern, dass da ja noch das Thema Berufsausbildung war…

Dementsprechend werden auch Fotos benötigt, die man für die Printmedien, die eigene Unternehmenswebsite oder weiteren Social Media Kanälen verwenden kann. Eine gute Kampagne hat einen Wiedererkennungswert, der sich über alle Kanälen erstreckt. Wer nur auf Videocontent setzt, kommt da nicht weit. Bewegtbild ist nicht für jedes Werbemittel das richtige.

Social Media ICEs

Facebook und Instagram sind eher die ICEs. In Facebook geht es nicht ganz so schnelllebig zu, wie auf Instagram, aber dennoch sind eure Botschaften schnell bei den Empfängern. Allerdings ist der Content auch hier nur maximal ein paar Tage präsent.

Facebook und Instagram sind beides erwachsenere Kanäle, auf denen der Content „Berufsausbildung“ weniger fehl am Platz wirkt. Aber auch hier gilt: Wer auffallen möchte, benötigt hochwertige und aussagekräftige Bilder und eine spannende Kampagne. Auf Facebook wird man natürlich nicht die Zielgruppe der Jugendlichen erreichen. Allerdings die Vertrauenspersonen der Zielgruppe, Mamas und Papas, Omas und Opas, Tanten, Onkel, Lehrer usw. Instagram hat ein jüngeres Publikum, sodass man hier direkt einen Teil der eigentlichen Zielgruppe ansprechen wird.

Und jetzt überlegen wir mal kurz, wie wir die Sozialen Medien nutzen: Seid ihr nur auf einer Plattform angemeldet? Sicherlich nicht.. Die meisten von uns springen zwischen Facebook, Instagram und TikTok hin und her. Es macht also einen viel größeren Effekt, mit seinen Botschaften überall präsent zu sein. Immer angepasst an das jeweilige Medium. Wenn eure Botschaften überall sind, kommt einfach keiner mehr dran vorbei!

Und jetzt zurücktreten bitte! Die Schaffnermütze sitzt und die Trillerpfeife ist bereit. Wer Interesse hat eine Runde mit dem PERLENexpress zu drehen, meldet sich gern bei uns.

Gute Reise,

eure perlenmädchen

Dienstag, 28. Oktober 2025

Und plötzlich war da Marketing

Wir helfen euch, neue Strukturen im Unternehmen zu schaffen

Unternehmen, die sich bisher kaum oder nur rudimentär mit Marketing auseinander gesetzt haben, brauchen aktuell immer häufiger unsere Hilfe. Vor allem die Themen Personal, Social Media oder auch die Kombination beider Punkte sind dabei die häufigsten Gründe

Die Zusammenarbeit läuft am Anfang meistens nur schleppend. Warum? Weil man erst einmal neue Strukturen im Unternehmen schaffen muss. Wenn Marketing bisher kein Thema war, aber plötzlich eins wird, werden Ressourcen benötigt: Geld, Zeit und Personal.

Das liebe Geld

Für gutes Marketing brauchen wir ein realistisches Marketingbudget. Oftmals können Unternehmen nicht von jetzt auf gleich ungeplant 10.000€ oder mehr erübrigen. Wenn es allerdings keine Strukturen gibt, wird am Anfang oft viel Budget benötigt.

Gibt es bereits ein professionelles Corporate Design? In der Regel ist das nicht der Fall. Meistens müssen wir zumindest einen leichten bis mittelschweren Relaunch umsetzen. Farben und Schriften anpassen und definieren. Ein CD ist die Basis für alle weiteren Werbeaktionen. Es ist mehr oder weniger das Gesicht des Unternehmens. Deshalb sollte man hier nicht Geld an der falschen Stelle sparen.

Wenn Werbemittel vorhanden sind, dann oftmals stark veraltet, nicht passend zur Zielgruppe oder auch einfach komplett ohne Konzept. Wer auf einer Messe, um Azubis oder Fachkräfte werben will, kommt um ein paar Printmittel allerdings nicht drum herum. Und auch der Messestand sollte professionell und hochwertig aussehen. Am besten hebt er sich auch noch von der Konkurrenz ab, ist spannend und bietet interessanten Input für den Besucher. Und so etwas schüttelt man nicht eben aus dem Ärmel…

Und jetzt wird auch noch Social Media benötigt! Wenn ein Unternehmen noch keine Kanäle hat, ist uns das oftmals lieber, als wenn wir mit alten Accounts arbeiten sollen. Wenn wir alles neu anlegen, können wir direkt alles richtig machen, rechtliche Vorgaben berücksichtigen, Konten sinnvoll miteinander verknüpfen, ein Werbekonto anlegen und so weiter.

Bei alten Accounts benötigt man oft viel Zeit, um Fehler zu beheben und erst einmal durchzublicken, was hier eigentlich getan wurde. Oftmals verstoßen die Accounts auch gegen die Nutzungsbedingungen von Meta, z.B. weil keine natürliche Person Inhaber des Firmenaccounts ist, sondern ein Privataccount, der ebenfalls den Firmennamen trägt. Meistens kann einem auch niemand im Unternehhmen sagen, was man da damals eigentlich gemacht hat. Oder wo die Passwörter sind. Oder oder. Alles ziemlich zeitaufwändig (und deshalb kostspielig), aber bisher konnten wir immer eine Lösung finden. Also nicht den Kopf in den Sand stecken! Wir helfen euch aus allem raus.

Ob komplett neue Accounts oder restaurierte Alt-Accounts – in der Regel gibt es nur eine kleine, kaum nennenswerte Community. Rein auf die organische Reichweite zu setzen ist sehr naiv. Wer extra Geld und Mühe in das Anlegen oder Reaktivieren der Accounts investiert hat, sollte auch einen spürbaren Nutzen durch Social Media erleben. Und da kommt man an Social Ads – also Social Media Anzeigen – nicht drum herum. Und auch die kosten Geld. Keine riesigen Summen, aber eben trotzdem Geld.

Durch die BAFA Förderung können wir euch an der Stelle immer direkt unter die Arme greifen. Marketingberatung und das Erstellen der Konzepte können wir in der Regel durch BAFA Mittel finanzieren. Wenn ihr dazu Fragen habt, sprecht uns gern an.

 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen - Zeit und Personal

So eine Marketingstruktur können und wollen wir nicht allein in einem Unternehmen aufbauen. Dazu brauchen wir die Mitarbeit des Kunden. Es soll schließlich ein Marketingauftritt werden, der zum Unternehmen passt und der nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Ohne Insiderwissen gelingt so etwas nicht. Aber wer soll sich darum kümmern? Und wann sollen wir das noch dazwischenschieben? Sich mit der Agentur zusammensetzen, Fragen beantworten, Zuarbeiten leisten.. Wenn Marketing bisher kein Thema war, ist das bereits eine große Herausforderung.

Projekte für solche Unternehmen strecken sich oftmals über viele Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das ist anstrengend und zäh, aber es lohnt sich auch immer!

Wir haben für euch absolut Verständnis. Es müssen tatsächlich neue Strukturen im Unternehmen geschaffen werden, um für Marketing Platz zu machen. Um für Marketing Geld zu haben. Wir möchten, dass euch das klar ist und ihr diesen Prozess einfach realistisch angeht. Wir sind dabei gern an eurer Seite und helfen euch durch die schwierige Startphase hindurch.

Das wichtigste und schwerste ist immer der Anfang. Und jetzt? Wollen wir loslegen?

 

Eure perlenmädchen