kreativagentur perlenmädchen

Montag, 23. März 2026

Abheben oder am Boden bleiben?

Was erfolgreiche Existenzgründung braucht

 

Wir hatten vor kurzem im PERLENbüro Besuch von einer jungen Existenzgründerin. Sie hat vor etwas mehr als 2 Jahren gegründet, aber bisher kann sie nicht von ihrem Business leben. Aus Kostengründen hat sie sich damals alles selbst erarbeitet und hat keine professionelle Hilfe beim Marketing in Anspruch genommen. Sie zweifelt an sich, an ihrer Positionierung und an ihrem Angebot. Sie bittet uns jetzt deshalb um Hilfe beim Marktauftritt und wünscht sich eine Neuausrichtung. Die Geschichte der Gründerin hat uns nachdenklich gemacht. Was sind eigentlich die entscheidenden Bedingungen, um mit seinem Business richtig abzuheben? Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und nach 18 Jahren am Markt können wir diese Frage wie folgt beantworten:

 

Sicherheitsnetz

Gerade am Anfang ist es extrem schwer, alles allein zu stemmen. Dazu kommt, dass besonders Existenzgründer*innen zu Beginn wenig Ressourcen auf allen Ebenen haben. Das Wichtigste ist aus unserer Sicht daher, dass du dir so schnell wie möglich ein Sicherheitsnetz aufbaust. Ein Sicherheitsnetz an Kooperationspartnern, Beratern und anderen Unternehmern, die dir wohlgesonnen sind.

Gemeinsam ist man immer stärker, lauter und sichtbarer. Allein kannst du nicht überall vor Ort sein. Du brauchst Partner*innen, die dich empfehlen, von dir sprechen und dich im richtigen Moment im Gespräch erwähnen.

Es ist sehr viel effizienter gemeinsame Ressourcen zu nutzen, als alles selbst vorhalten zu müssen. Zudem kann man als Neuling vom Kundenstamm der anderen profitieren, kann mit den etablierten Unternehmer*innen Erfahrungen austauschen und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Gemeinsam schafft man es viel besser durch Krisen und auftragsschwache Zeiten. Weil: Irgendwer aus dem Netzwerk immer eine Idee hat, wie es weitergeht. In Gemeinschaft lernst du zu fliegen.

 

Leidenschaft

Ein Business von null an aufzubauen ist harte Arbeit. Dafür braucht man mentale Stärke und muss 100% von dem überzeugt sein, was man macht. Auch dann, wenn man viel Zweifel aus seinem Umfeld erfährt. Weiter, immer weiter. Nicht aufgeben, auch wenn es schwerfällt. Du musst für etwas brennen, um andere Menschen mit deinem Feuer anzustecken. Wer diese Energie nicht hat, wird es nicht schaffen.

Als Existenzgründer*in solltest du immer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, mit weit ausgestreckten Armen. Immer auf der Suche nach lieben Menschen, die dich verstehen, unterstützen und dir helfen möchten. Du darfst nicht müde werden, jedem der zuhören will, von dir und deinem Business zu berichten

Senden, senden, senden – niemand darf an dir vorbeikommen. Jeder muss dich kennen, von dir und deinen Botschaften gehört haben. Immer und immer wieder mit dir in Kontakt kommen. Zeig dich regelmäßig – über Social Media, persönliche Kontakte oder Veranstaltungen. Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung. Vertrauen aufbauen braucht Zeit. Unserer Erfahrung nach, dauert es 3 bis 5 Jahre, bis man sich das notwendige Standing erarbeitet hat und erfolgreich aufsteigt.

Marketing

Bevor man „senden, senden, senden“ kann, sollte man erst einmal wissen, was, an wen und wohin man senden soll. Kurz gesagt: Du brauchst eine sinnvolle Marketingstrategie. Wir empfehlen, dass man sich für diesem Step professionelle Hilfe suchen sollte, um nicht jahrelang am Boden und unsichtbar zu bleiben. So verschwendest du keine wertvolle Energie damit, auf den falschen Kanälen zu streamen.

Die Basis bildet immer ein starkes Corporate Design, das dich und dein Unternehmen professionell und vertrauenswürdig widerspiegelt. Dazu musst du deine Zielgruppe und auch dein Angebot ganz genau kennen. Je genauer du die Menschen kennst, die du erreichen willst, desto besser kannst du sie auch ansprechen. An den Orten, an denen sie sich aufhalten und in der „Sprache“ die sie verstehen.

 

Struktur

Wenn du dazu neigst, dich schnell zu verzetteln, solltest du dir früh klare Strukturen schaffen – sonst wird der Alltag in der Selbstständigkeit schnell überwältigend. Struktur und Ordnung halten dir nämlich sehr viele Probleme vom Hals. Als Unternehmer hast du einerseits dem Staat gegenüber etliche Pflichten zu erfüllen. Steuererklärungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie die  e-Rechnung, die Mitgliedschaft in Handwerks- oder Handelskammern usw.

Andererseits ist es auch für dich selbst und dein Business super wichtig, dass du vorausschauend handelst und sinnvoll planst. Das setzt voraus, dass du deine Zahlen kennst und deine Finanzen und dazugehörige Bürokratie im Griff hast. Ohne einen guten Steuerberater geht unserer Meinung nach nichts. Spar hier nicht am falschen Ende, sondern lass dir hier helfen.

 

Glück

Und jetzt kommt das gemeine. Du kannst alle zuvor genannten Punkte voll strebermäßig im Griff haben. Aber trotzdem gibt es noch diese eine kleine Ungewissheit, die immer und bei jedem dabei ist. Jeder Existenzgründer braucht als Geheimzutat eine Prise Glück, um wirklich abzuheben.

Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Aufwind zu erwischen. Aber hier hilft das richtige Mindset. Wer positiv ist, wird auch positive Dinge anziehen. Vertraut auf euch und eure Intuition. Geht aufmerksam durch die Welt, hört richtig zu und seht bewusst hin. Stellt alle Antennen auf Empfang. Das schlimmste was ihr tun könnt ist, euch in ein Kämmerlein einzusperren und mit einer „ich gegen die ganze Welt“ Attitüde zu versuchen, erfolgreich zu werden. Dieser Ansatz führt in der Praxis selten zum Erfolg.

Wer Chancen erkennen will, muss präsent und wach im hier und jetzt sein. Und dann im richtigen Moment zugreifen. Ohne langes Zögern. Wenn sich etwas richtig anfühlt, mach es! Auch wenn immer ein gewisses Risiko dabei ist. Sei mutig und glaube an dich.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Wir hoffen, wir können allen Gründer*innen da draußen mit diesem Artikel etwas Orientierung und Klarheit schenken. Und den Mut, nicht aufzugeben, wenn ihr wirklich für eure Sache brennt.

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen


Mittwoch, 17. Dezember 2025

Knusper, Knusper, Knäuschen

Die perlenmädchen haben ein neues Häuschen

 

Es war einmal eine Kreativagentur, die durch einen bösen Zauber ihr geliebtes PERLENbüro verloren hat. Doch die beiden perlenmädchen Gitte und Nadine gaben nicht auf. Sie zogen viele Tage, Wochen und Monate durch die Straßen ihrer Heimatstadt Wittstock/Dosse. Immer auf der Suche nach einer neuen Bleibe, die sich für ihre Agentur eignen würde.

Die Mädchen irrten solange umher, bis schließlich der König selbst von ihrem Begehren hörte. Selbstlos, wie der gütige Herrscher war, bot er den beiden Perlen schließlich eine Unterkunft in seiner Prachtallee an: Der Königstraße!



Die beiden perlenmädchen tanzten und lachten vor Freude, als sie davon erfuhren. Als es zur königlichen Vertragsunterzeichnung kam, verbeugten sich die beiden tief, um ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.

Schon bald steht der große Umzug bevor. Im Januar 2026 müssen Kisten gepackt, der Besen geschwungen und viele Erledigungen getätigt werden. Deshalb bleibt das PERLENbüro in diesen 4 Wochen noch für die Kundschaft verschlossen. Doch ab Februar 2026 starten Gitte und Nadine mit neuer Lebensfreude in die nächsten spannenden Abenteuer ihrer Kreativagentur!

Und solange sie nicht gestorben sind, wirken die beiden perlenmädchen ihren Kreativzauber im Hof der Königstraße 23 in Wittstock/Dosse!


 P.S.: Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kunden und Partnern, für ein fabelhaftes Jahr 2025. Hoffentlich wird 2026 viele weitere kreative Herausforderungen für uns bereithalten. Wir wünschen euch ein märchenhaftes Weihnachtsfest und einen sagenhaften Rutsch ins neue Jahr!

Eure perlenmädchen




Montag, 24. November 2025

Mehrgleisig statt eingleisig

So wirft euch Marketing nicht aus der Bahn 

Aktuell warten wir auf eine Rückmeldung von einem großen, regionalen Unternehmen, dem wir mehrere Angebote gemacht haben. Es geht um eine umfangreiche Azubi Recruiting Kampagne, für die wir digitale als auch analoge Werbemittel angeboten haben. Die Geschäftsführung besteht aus mehreren Personen und man ist sich momentan nicht einig, was die Strategie betrifft. Aktuell wird darüber diskutiert, ob man nicht nur auf Video-Content und den Kanal TikTok setzen möchte…


Marketing funktioniert nie eingleisig


An dieser Stelle möchten wir sofort zur Trillerpfeife greifen und unsere Schaffnerkelle schwingen: Marketing funktioniert nie eingleisig! Über jeden Kanal und jedes Werbemittel erreicht man bestimmte Personen. Natürlich überschneiden sich die Personenkreise auch immer wieder. Mal mehr, mal weniger. Dennoch ist es viel sinnvoller, nicht nur einen Zug mit seinen Botschaften zu beladen und auf die Reise zu schicken, sondern viele Züge! In jedem Bahnhof warten andere Personen darauf, eure Botschaften in Empfang zu nehmen.

In unserem Fall geht es um Azubi-Gewinnung. Na klar, liegt da TikTok nah. Der Kanal wird von der Jugend gerade besonders konsumiert. TikTok ist allerdings ein Hochgeschwindigkeitszug. Der gesendete Content rast einmal vorbei und ist ganz schnell wieder weg. Man muss also einiges an Content produzieren, um über ein paar Wochen oder Monate präsent zu sein. Außerdem ist TikTok ein Spaßmedium. Die Konsumenten swipen sich durch die Videos, um Spaß zu haben. Sie wollen leichte Unterhaltung.

Jugendliche mit einem ernsten Thema, wie der beruflichen Zukunft zu konfrontieren, wird mit Standard-Content schwierig. Die Videos passen sich im besten Fall dem Stil der leichten Unterhaltung an, um Beachtung zu finden. Allerdings muss die Tonalität auch zum Unternehmen passen. Man will ja schließlich nicht seine Seriosität einbüßen. Ein schwieriger Grad, der viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Regionalzüge und die gute alte Dampflok

Bei der TikTok Strategie lassen wir allerdings viele Personen außen vor, die im realen Leben Einfluss auf die Jugendlichen haben: Eltern, Großeltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen.

Wir empfehlen deshalb unbedingt, auch Botschaften in die Regionalzüge der Umgebung zu verladen und über diverse Gleise zu schicken. Job- und Azubimessen haben in unserer Region noch eine große Bedeutung. Wer sich auf den Messen nicht präsentiert, den hat die Bevölkerung auch nicht als Ausbilder auf dem Schirm.

Die gute alte Printwerbung hat als Dampflok ebenfalls noch ihre Berechtigung. Flyer oder Postkarten sind präsent in der wirklichen Welt. Sie können ausgelegt und mitgenommen werden, in Fahrschulen, bei den angesprochenen Ausbildungsmessen, in der Gastronomie oder im Kino. Sie können angefasst und erneut in die Hand genommen werden, um sich zu erinnern, dass da ja noch das Thema Berufsausbildung war…

Dementsprechend werden auch Fotos benötigt, die man für die Printmedien, die eigene Unternehmenswebsite oder weiteren Social Media Kanälen verwenden kann. Eine gute Kampagne hat einen Wiedererkennungswert, der sich über alle Kanälen erstreckt. Wer nur auf Videocontent setzt, kommt da nicht weit. Bewegtbild ist nicht für jedes Werbemittel das richtige.

Social Media ICEs

Facebook und Instagram sind eher die ICEs. In Facebook geht es nicht ganz so schnelllebig zu, wie auf Instagram, aber dennoch sind eure Botschaften schnell bei den Empfängern. Allerdings ist der Content auch hier nur maximal ein paar Tage präsent.

Facebook und Instagram sind beides erwachsenere Kanäle, auf denen der Content „Berufsausbildung“ weniger fehl am Platz wirkt. Aber auch hier gilt: Wer auffallen möchte, benötigt hochwertige und aussagekräftige Bilder und eine spannende Kampagne. Auf Facebook wird man natürlich nicht die Zielgruppe der Jugendlichen erreichen. Allerdings die Vertrauenspersonen der Zielgruppe, Mamas und Papas, Omas und Opas, Tanten, Onkel, Lehrer usw. Instagram hat ein jüngeres Publikum, sodass man hier direkt einen Teil der eigentlichen Zielgruppe ansprechen wird.

Und jetzt überlegen wir mal kurz, wie wir die Sozialen Medien nutzen: Seid ihr nur auf einer Plattform angemeldet? Sicherlich nicht.. Die meisten von uns springen zwischen Facebook, Instagram und TikTok hin und her. Es macht also einen viel größeren Effekt, mit seinen Botschaften überall präsent zu sein. Immer angepasst an das jeweilige Medium. Wenn eure Botschaften überall sind, kommt einfach keiner mehr dran vorbei!

Und jetzt zurücktreten bitte! Die Schaffnermütze sitzt und die Trillerpfeife ist bereit. Wer Interesse hat eine Runde mit dem PERLENexpress zu drehen, meldet sich gern bei uns.

Gute Reise,

eure perlenmädchen

Dienstag, 28. Oktober 2025

Und plötzlich war da Marketing

Wir helfen euch, neue Strukturen im Unternehmen zu schaffen

Unternehmen, die sich bisher kaum oder nur rudimentär mit Marketing auseinander gesetzt haben, brauchen aktuell immer häufiger unsere Hilfe. Vor allem die Themen Personal, Social Media oder auch die Kombination beider Punkte sind dabei die häufigsten Gründe

Die Zusammenarbeit läuft am Anfang meistens nur schleppend. Warum? Weil man erst einmal neue Strukturen im Unternehmen schaffen muss. Wenn Marketing bisher kein Thema war, aber plötzlich eins wird, werden Ressourcen benötigt: Geld, Zeit und Personal.

Das liebe Geld

Für gutes Marketing brauchen wir ein realistisches Marketingbudget. Oftmals können Unternehmen nicht von jetzt auf gleich ungeplant 10.000€ oder mehr erübrigen. Wenn es allerdings keine Strukturen gibt, wird am Anfang oft viel Budget benötigt.

Gibt es bereits ein professionelles Corporate Design? In der Regel ist das nicht der Fall. Meistens müssen wir zumindest einen leichten bis mittelschweren Relaunch umsetzen. Farben und Schriften anpassen und definieren. Ein CD ist die Basis für alle weiteren Werbeaktionen. Es ist mehr oder weniger das Gesicht des Unternehmens. Deshalb sollte man hier nicht Geld an der falschen Stelle sparen.

Wenn Werbemittel vorhanden sind, dann oftmals stark veraltet, nicht passend zur Zielgruppe oder auch einfach komplett ohne Konzept. Wer auf einer Messe, um Azubis oder Fachkräfte werben will, kommt um ein paar Printmittel allerdings nicht drum herum. Und auch der Messestand sollte professionell und hochwertig aussehen. Am besten hebt er sich auch noch von der Konkurrenz ab, ist spannend und bietet interessanten Input für den Besucher. Und so etwas schüttelt man nicht eben aus dem Ärmel…

Und jetzt wird auch noch Social Media benötigt! Wenn ein Unternehmen noch keine Kanäle hat, ist uns das oftmals lieber, als wenn wir mit alten Accounts arbeiten sollen. Wenn wir alles neu anlegen, können wir direkt alles richtig machen, rechtliche Vorgaben berücksichtigen, Konten sinnvoll miteinander verknüpfen, ein Werbekonto anlegen und so weiter.

Bei alten Accounts benötigt man oft viel Zeit, um Fehler zu beheben und erst einmal durchzublicken, was hier eigentlich getan wurde. Oftmals verstoßen die Accounts auch gegen die Nutzungsbedingungen von Meta, z.B. weil keine natürliche Person Inhaber des Firmenaccounts ist, sondern ein Privataccount, der ebenfalls den Firmennamen trägt. Meistens kann einem auch niemand im Unternehhmen sagen, was man da damals eigentlich gemacht hat. Oder wo die Passwörter sind. Oder oder. Alles ziemlich zeitaufwändig (und deshalb kostspielig), aber bisher konnten wir immer eine Lösung finden. Also nicht den Kopf in den Sand stecken! Wir helfen euch aus allem raus.

Ob komplett neue Accounts oder restaurierte Alt-Accounts – in der Regel gibt es nur eine kleine, kaum nennenswerte Community. Rein auf die organische Reichweite zu setzen ist sehr naiv. Wer extra Geld und Mühe in das Anlegen oder Reaktivieren der Accounts investiert hat, sollte auch einen spürbaren Nutzen durch Social Media erleben. Und da kommt man an Social Ads – also Social Media Anzeigen – nicht drum herum. Und auch die kosten Geld. Keine riesigen Summen, aber eben trotzdem Geld.

Durch die BAFA Förderung können wir euch an der Stelle immer direkt unter die Arme greifen. Marketingberatung und das Erstellen der Konzepte können wir in der Regel durch BAFA Mittel finanzieren. Wenn ihr dazu Fragen habt, sprecht uns gern an.

 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen - Zeit und Personal

So eine Marketingstruktur können und wollen wir nicht allein in einem Unternehmen aufbauen. Dazu brauchen wir die Mitarbeit des Kunden. Es soll schließlich ein Marketingauftritt werden, der zum Unternehmen passt und der nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Ohne Insiderwissen gelingt so etwas nicht. Aber wer soll sich darum kümmern? Und wann sollen wir das noch dazwischenschieben? Sich mit der Agentur zusammensetzen, Fragen beantworten, Zuarbeiten leisten.. Wenn Marketing bisher kein Thema war, ist das bereits eine große Herausforderung.

Projekte für solche Unternehmen strecken sich oftmals über viele Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das ist anstrengend und zäh, aber es lohnt sich auch immer!

Wir haben für euch absolut Verständnis. Es müssen tatsächlich neue Strukturen im Unternehmen geschaffen werden, um für Marketing Platz zu machen. Um für Marketing Geld zu haben. Wir möchten, dass euch das klar ist und ihr diesen Prozess einfach realistisch angeht. Wir sind dabei gern an eurer Seite und helfen euch durch die schwierige Startphase hindurch.

Das wichtigste und schwerste ist immer der Anfang. Und jetzt? Wollen wir loslegen?

 

Eure perlenmädchen

Montag, 22. September 2025

Therapie im PERLENland

Warum sich die Gespräche mit unseren Kunden manchmal wie Therapie anfühlen

 

Seit vielen Jahren haben wir eine große Ergotherapiepraxis als Kunden. Mit der Inhaberin Julia verstehen wir uns einfach super gut. So gut, dass perlenmädchen Nadine immer wieder auch persönliche Dinge mit ihr teilt. Nach unserem letzten Gespräch kam mir der Gedanke, dass sich die Kommunikation mit Julia irgendwie anfühlt wie Therapie. Danach sehe ich Dinge oft klarer, fühle mich leichter und bin voller positiver Energie. In einer E-Mail schrieb mir Julia daraufhin, dass es sich für sie nach einem Gespräch mit mir genauso anfühlt. So verrückt und schön gleichzeitig!

Aber wie kommt das eigentlich? Ich habe diese Art von Verbindung nicht nur mit Julia, sondern mit vielen unserer Kunden. Immer bei Personen, mit denen ich mich sehr wohlfühle. Ich denke, das liegt daran, dass ich mich jedes Mal weit aufmache und dem Gesprächspartner einen tiefen Einblick in meine Gefühls- und Gedankenwelt gewähre. Und oftmals schenkt mir mein Gegenüber diese Offenheit zurück.

Ich brauche diese Tuchfühlung, diese Hochsensibilität für das Denken und die Emotionen meiner Kunde für meine Arbeit. Umso besser ich den Unternehmer*in verstehe, desto stimmiger und passgenauer werden die Konzepte, die wir für den Kunden entwickeln.

Der Austausch mit unseren Kunden und generell mit Mitmenschen ist unsere größte Inspiration und Kraftquelle. Durch offene, ehrliche Gespräche erhält man eine wertvolle Reflexion. In Bezug auf die eigene Person und auf die Art und Weise, wie man die Welt sieht. Ohne einen vertrauensvolle Umgang miteinander ist das eher nicht der Fall. Dann wird geblockt und verschleiert, was man wirklich denkt.

Deswegen legen wir bei einem neuen Kundenverhältnis von Beginn an großen Wert auf Offenheit und Vertrauen. Es ist super spannend in andere Köpfe zu gucken, andere Perspektiven einzunehmen, durch andere Augen, die Welt zu sehen. Dadurch fühlt man sich nicht nur reicher und wissender, sondern wird auch toleranter und offener, anderen Menschen gegenüber. Man versteht plötzlich, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt mehr als eine Sichtweise und mehr als eine Wahrheit. Und sie existieren alle parallel nebeneinander. Alle sind wahr und haben miteinander Bestand.

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit so vielen lieben Menschen zusammenarbeiten können, die uns und unsere Arbeit wertschätzen und uns gleichzeitig mit immer neuen Erkenntnissen beschenken.

Wir lieben unsere Arbeit als perlenmädchen und hoffen, diese noch lange ausüben zu können.

Und ihr? Auf der Suche nach einer therapeutischen Kreativagentur, die frischen Wind in euer Marketing bringt?

Dann meldet euch gern bei uns 😊

Eure perlenmädchen

 

 

Dienstag, 26. August 2025

Wo geht’s lang?

Kleine Hilfestellung, um wegweisende Entscheidungen zu treffen

Heute Vormittag haben wir ein Telefonat mit einem neuen Kunden geführt, der schon über zwei Jahre eine Entscheidung vor sich herschiebt. Beim ersten Kennenlerngespräch im Mai haben wir uns die Situation erklären lassen, gut zugehört und schließlich den Unternehmer darin bestärkt, mutig zu sein und den wichtigen Schritt für die Zukunft seines Unternehmens zu wagen. Und heute war es dann endlich soweit. Genug nachgedacht, es geht los mit der Umsetzung der Pläne! Und die perlenmädchen dürfen dabei tatkräftig unterstützen 😊

Als Unternehmer*innen stehen wir immer wieder vor kleinen und großen Herausforderungen. Es gibt Menschen, die sind sehr schnell in der Entscheidungsfindung, andere haben da so ihre Schwierigkeiten. Wir möchten euch ein paar Tools und Strategien mit auf den Weg geben, die euch das Entscheiden erleichtern können.

Von anderen lernen

Was soll ich machen? Diese Frage hören wir in unserem Agenturalltag von unseren Kunden sehr oft. Und damit habt ihr bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Entscheidungsfindung getan! Denn durch einen Blick von außen, die Erfahrungswerte anderer Unternehmer*innen und die Expertise von Beratern sammelt ihr wichtigen Input zusammen. Ohne solide Kenntnisse und Wissen, könnt ihr nämlich keine guten Entscheidungen treffen. Es ist wichtig, eine Situation vorab von allen Seite zu beleuchten, damit euch nichts entgeht.

Entscheidung braucht Wissen

Eine Entscheidung kann allerdings immer nur in einem konkreten Moment getroffen werden. Und zwar unter Einbeziehung aller Informationen, die euch aktuell zu Verfügung stehen. Wir wissen alle nicht, was morgen kommt. Niemand kann mit Gewissheit in die Zukunft schauen. Besonders in unserer heutigen Zeit, wo gefühlt alles nur noch ungewiss ist. Es gibt also nie die 100%ge Sicherheit.

Keine Angst vor Fehlern

Dennoch, habt keine Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen. Nichts ist in Stein gemeißelt und für die Ewigkeit, es sind sowieso regelmäßige Neubeurteilungen einer Situation notwendig. Also was kann im schlimmsten Fall passieren? Haltet euch das einfach immer vor Augen.

Dennoch wäre es die falscheste aller Entscheidungen, nichts zu tun. Stillzustehen. Daher raten wir euch: Nehmt euch die Zeit, über alles in Ruhe nachzudenken, aber überlegt nicht zu lange. Oftmals tun sich spontan Chancen vor einem auf, die man einfach ergreifen muss. Wer zu lange überlegt hat den Moment verpasst.

Entscheiden üben

Und direkt noch eine gute Nachricht: Entscheidungen zu treffen kann man üben. Mit der Zeit wird es euch immer leichter fallen und ihr werdet schneller und besser darin.

Nutzt z.B. Tools, wie Pro & Contra Listen, um euch die Tragweite einer Entscheidung deutlich vor Augen zu führen. Holt euch außerdem den Blick von außen. Bezieht Berater und Vertrauenspersonen mit ein, lernt aus ihren Erfahrungen und bewertet die Situation mit dem neu dazugewonnenen Wissen nochmals neu.

Mutig sein

Und das Wichtigste zum Schluss: Um Entscheidungen zu treffen muss man mutig sein! Es gehört immer ein gewisses Maß an Risiko dazu. Denn manchmal ist da eine kleine Stimme in euch drin, die sagt: „Mach es!“ – obwohl objektiv gesehen alles dagegen spricht. Wir raten euch, hört auf euren Bauch! Eure Intuition ist eure Superkraft und ihr solltet ihr vertrauen. Jeder Mensch, jede*r Unternehmer*in ist ein Individuum, jede Situation ist einzigartig. Lernt aus den Entscheidungen anderer, aber geht dennoch euren eigenen Weg.


Also - Nichts kaputtdenken, loslegen!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 29. Juli 2025

 Über Fernweh (Der etwas anderen Art)

Warum man beim Marketing besser nicht in die Ferne schweift

 

Letzte Woche erreichte uns eine SOS E-Mail von einem regionalen Unternehmen. „Hilfe! Unsere Agentur ist abgesprungen. Und wir sind mitten in der Kampagnenplanung. Außerdem sind wir erstmal im Urlaub. Könnt ihr helfen?“

Oh man! Wir können total verstehen, dass man da Muffensausen bekommt. Wir machen uns jetzt erst einmal an die Bestandsaufnahme. Was ist schon erarbeitet worden? Worauf kann man aufbauen? Im Gespräch mit dem Kunden hat sich noch ein interessantes Detail ergeben. Die bisherige Agentur ist aus der Großstadt und hat bisher alle Arbeiten aus der Ferne erledigt. Alles klar. Ohne einen persönlich Bezug, fällt es natürlich leicht, ein Unternehmen so kurzfristig im Stich zu lassen. Man kennt die Menschen ja nicht, die hinter dem Firmennamen stecken. Hat nie der Geschäftsführung die Hände geschüttelt oder in die Gesichter der Angestellten geschaut.


Passend zur Urlaubszeit hat das Unternehmen also plötzlich Fernweh – der etwas anderen Art. Wir halten nichts von Marketing aus der Ferne. Gute Kommunikation setzt Wissen und Kenntnis zum Unternehmen voraus. Wir müssen die Menschen kennenlernen, die hinter dem Unternehmen stecken, um ein Gefühl dazu zu bekommen. Wie arbeitet der Kunde, wie ist die Stimmung im Unternehmen, wie ist es bisher aufgetreten, liegt gerade Veränderung in der Luft? Wir müssen, sehen, atmen, schmecken, damit sich nachher für den Kunden alles richtig anfühlt. Niemand braucht eine von außen aufgestülpte Kampagne, die an allen Ende zwickt und zwackt. Marketing muss maßgeschneidert sein. Und ohne persönlichen Kontakt, kann das nicht funktionieren.

Unser Rat an euch Unternehmer lautet: Sucht euch jemanden aus eurer Region! Der vorbeikommt, euch in die Augen sieht und euch versteht. Den Markt versteht, die Region, in der ihr tätig seid. Regionales Wissen ist der Schlüssel für gute und passgenaue Kommunikation.

Menschen aus der Großstadt befinden sich in einer anderen Lebensrealität. Auf dem Land tickt man anderes, funktioniert das Leben und das Zusammenleben anders. Also warum in die Ferne schweifen, wenn die Agentur liegt so nah?

Das spart euch viel Ärger und in der Regel sogar Geld. Durch die räumliche Nähe spinnt sich zudem ein Band der Vertrautheit. Wir könnten es gar nicht übers Herz bringen, einen Kunden von uns derart hängen zu lassen. Schließlich müssen wir auch immer davon ausgehen, dass man sich früher oder später wieder über den Weg läuft. Auf einem Event, einem Netzwerktreffen oder einfach beim Einkaufen im Supermarkt.

Zuhause bleiben hat also durchaus seine Vorteile 😉

 

Regionale Grüße aus dem Perlenland,

eure perlenmädchen