kreativagentur perlenmädchen

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Dienstag, 28. September 2021

Monarchie im Perlenbüro

Wenn der Kunde König ist, sind wir die Königinnen

Jeder Unternehmer kennt den Ausspruch „Der Kunde ist König“. Und das Schlimme ist, viele handeln auch so. Wir denken, dass das genau der falsche Ansatz ist. In einer Geschäftsbeziehung geht es nicht darum zu definieren, wer wem unterwürfig ist. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit kann immer nur auf Augenhöhe entstehen.

Jemandem unterwürfig zu sein bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse, Werte und Empfindungen zurückzustellen – sich quasi fremdsteuern zu lassen. Aber wem soll mit so einer Haltung in einer geschäftlichen Beziehung geholfen sein? Der Kunde kommt zu euch, weil er ein Problem hat. Ein Problem, das ihr durch Knowhow, Kompetenz, Wissen und Erfahrung für ihn lösen könnt.

Der Kunde ist also förmlich darauf angewiesen, dass ihr ihm sagt bzw. auch zeigt, wie es gemacht wird. Natürlich gibt es auch die Kunden, die alles besser wissen und nur befehlen wollen. Allerdings ist es eure eigene Entscheidung, ob ihr mit solchen Monarchen zusammenarbeiten wollt. Also wir wollen das nicht.



Im Perlenbüro nimmt niemand eine Bückhaltung an, da beide Parteien sich gegenseitig brauchen – Beide, sowohl der Kunde als auch wir, haben das Zepter in der Hand und respektieren die Grenzen und Werte des Gegenübers. Es ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Informationen und Kompetenzen. Gutes Marketing kann nur durch Vertrauen entstehen – Offenheit und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Säulen, auf denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit beruht.

Wir lassen uns nicht fremd lenken und arbeiten auch nicht auf Befehl. Das sollte kein Unternehmer tun. Wenn Mitdenken verboten ist, lehnen wir den Auftrag liebend gerne ab. Wir empfehlen euch dringend, nicht jeden Kunden und jeden Auftrag anzunehmen. 

Lernt neue Kunden erst einmal kennen und denkt gründlich über Aufgabenstellungen nach. Passen eure Denkweisen zusammen? Stimmt die Sympathie? Habt ihr die Kompetenz, die Ziele eures Kunden zu erfüllen? Seid ehrlich zu euch selbst und hört bei der Beantwortung der Fragen unbedingt auch auf euren Bauch. Der winkende Profit sollte nie der ausschlaggebende Faktor sein.

Ein Kunde, der zu uns kommt, sollte offen sein. Für Beratung, für neue Ideen und Herangehensweisen und für Veränderung. Auf den alten Pfaden hat er es ja scheinbar lang genug versucht 😉

Und die Krönung einer angenehmen Zusammenarbeit ist dann eine erfolgreiche Werbekampagne, die sowohl den Kunden als auch uns furchtbar glücklich macht <3



Dienstag, 24. August 2021

Vom Suchen und Finden – Tipps zur Personalakquise

Im Laufe der Corona Krise sind sehr viele Unternehmen in Schwierigkeiten geraten. Das Virus hat der Wirtschaft schwer zugesetzt. Trotz Überbrückungshilfen und Kurzarbeit haben viele Menschen ihren Job verloren. Mit dem Sinken der Infektions-Zahlen im Frühsommer 2021 begann auch die Wirtschaft wieder aufzuleben. Es wird wieder investiert. Und es wird Personal gesucht! Momentan haben wir viele Anfragen von Kunden zum Thema Personalakquise. Wie und wo finden wir passende Bewerber? Wie müssen wir unsere Stellenausschreibung formulieren und gestalten? Und wie finde ich einen Bewerber, der auch wirklich in unser Unternehmen passt und nicht direkt nach der Probezeit wieder geht? Die vier wichtigsten Tipps haben wir hier für euch zusammengestellt.


1.       Keine falschen Versprechungen

Macht keine Versprechungen, die ihr nicht halten könnt. Beschönigt die Aufgaben und die Arbeitsbedingungen nicht. Es ist superwichtig, brutal ehrlich zu sein. Auf einen „Traumjob“ wie aus dem Bilderbuch bewerben sich sicherlich eine Masse von Leuten. Aber spätestens mit Jobbeginn wird der Mitarbeiter bemerken, dass er hinters Licht geführt worden ist. Kein guter Start in ein neues Arbeitsverhältnis, oder? Und sicherlich ist die Stelle dann bald auch wieder unbesetzt. Spart euch diesen unnötigen Kreislauf und sucht lieber nach einem Bewerber, der eure Vorzüge zu schätzen weiß und auch mit euren Schwächen gut leben kann. Wenn es um Mitarbeiterbindung geht, sind Ehrlichkeit und Vertrauen die wichtigsten Säulen.



2.       Kennt den Bewerber

Wie sollt ihr jemanden kennen, der sich noch nicht einmal beworben hat, fragt ihr euch? Ganz einfach, ihr müsst selbst in die Rolle des Bewerbers schlüpfen. Versetzt euch in seine Lage und versucht den Job, euer Unternehmen und die ganze Situation drum herum aus seinen Augen zu sehen. Umso genauer ihr definieren könnt, wer der ideale Bewerber für eure Stelle ist, desto zielgerichteter könnt ihr die Botschaften formulieren und verbreiten.

Was für ein Mensch würde sich in dem Job wohlfühlen? In welcher Lebenssituation könnte er sich befinden, um den Job attraktiv zu finden? Welche Charaktereigenschaften sollte der Bewerber haben, um der Stelle gewachsen zu sein und sich mit der neuen Aufgabe wohlzufühlen?



3.       Seid da, wo der Bewerber ist

Wer seinen Bewerber kennt, weiß auch wo er zu finden ist. Und welche Medien er konsumiert. Genau dort müsst ihr mit eurer Botschaft auch präsent sein. Alter, Interessen, sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen sind die Richtschnur zur Vermarktung eures Stellengesuchs. Ihr findet im Netz unzählige Studien, die euch Informationen darüber geben, welche Altersgruppe bevorzugt welche Social-Media-Kanäle nutzt, welche Berufsgruppe bevorzugt welche Zeitschriften oder Tagesszeitungen konsumieren oder zu welcher Tageszeit welche Altersgruppe an häufigsten im Internet unterwegs ist u.v.m.

Nutzt diese Infos, um euch ein Vermarktungskonzept zusammenzustellen. Wichtig ist immer ein bunter Mix, um möglichst viele potenzielle Bewerber zu erreichen. Setzt deshalb z.B. nicht nur auf Facebook, sondern streut eure Botschaft zusätzlich über andere Kanäle.

 



4.       Lasst auch andere die Botschaft verbreiten

Einen passenden Bewerber zu finden, ist oft vergleichbar mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Man selbst kann schlecht überall gleichzeitig seine Augen und Ohren offenhalten. Deshalb solltet ihr Menschen zu Botschaftern machen, die euch helfen, euer Anliegen zu verbreiten. So könnt ihr viel mehr Kontakte mit potenziellen Bewerbern erreichen.

Um das zu erreichen, solltet ihr eure Botschaft „Wir suchen Personal“ kreativ verpacken. Lasst euch eine witzige Metapher einfallen, ein Wortspiel oder einen ungewöhnlichen Vergleich. Nutzt überraschende Motive und Emotionen, um zu den Menschen durchzudringen. So werden sie eure Botschaft abspeichern und erinnern, selbst wenn sie selbst nicht zu eurer Zielgruppe gehören. Im Gespräch mit Familie, Freunden oder Bekannten fällt dann sicherlich auch der Satz: „Da habe ich doch neulich gelesen, dass Leute gesucht werden. Wäre das nicht was?“

 

Wir hoffen, unsere Tipps können euch ein wenig auf die Sprünge helfen und ihr findet ein paar neue Lieblingskollegen für eure freien Stellen 😊

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen

Donnerstag, 15. Juli 2021

 

13 JAHRE KREATIVAGENTUR PERLENMÄDCHEN

WIR FEIERN FREUTAG, DEN 13.!

Wir feiern mit unseren Kunden und Partnern einen schaurig schönen 13. Perlengeburtstag (wie immer mit einer Guerilla Marketing Aktion) und machen aus dem bekannten Filmtitel „Freitag, der 13.“ einfach einen „Freutag, den 13.“


Mehr erfahren!

Dienstag, 22. Juni 2021

Der Griff ins Sommerloch – Was holt ihr für euch raus?


Das Schweigen der Telefone

<a href='https://de.freepik.com/fotos/jahrgang'>Jahrgang Foto erstellt von freepik - de.freepik.com</a>


Der Sommer hat gerade erst begonnen und Deutschland schwitzt bereits bei über 30 Grad. Die aktuellen Coronazahlen lassen Urlaubsstimmung aufkommen und viele von euch haben bestimmt bereits eine Auszeit im Sommer geplant. Das Sommerloch lässt also nicht mehr lange auf sich warten!

Damit meinen wir die Zeit, in der gefühlt alle im Urlaub sind und irgendwie nichts voran geht. Das Telefon schweigt still, das Mailfach ist leer. Ein Gefühl von Langeweile kommt auf. Perfekt! Denn ohne Langeweile, keine Kreativität. Langeweile bedeutet Zeit zum Denken, Ausmisten, Neuordnen und Umstrukturieren. 

Ihr seid schon lange unzufrieden damit, dass bestimmte Abläufe bei euch zu kompliziert sind oder zu lange dauern? Dann ändert das, indem ihr neue Wege ausprobiert und testet, welche Methoden besser funktionieren. Euer Büro soll endlich papierfrei werden? Jetzt habt ihr Luft um dieses Projekt endlich in Angriff zu nehmen. Das Sommerloch ist daher die perfekte Zeit, um Pläne zu schmieden.


Phoenix aus der Asche



Die großen Einschränkungen und Entbehrungen durch die Pandemie liegen jetzt hoffentlich hinter uns. Zumindest lässt ja so einiges vermuten, dass wir das schlimmste geschafft haben und der Herbst 2021 erheblich angenehmer verlaufen wird als der in 2020

Deshalb solltet ihr die Chance nutzen, um Schwung zu holen! Die Wirtschaft soll schließlich schleunigst wieder hochfahren. Und auch in eurem Unternehmen ist sicherlich in den letzten Monaten einiges zum Erliegen gekommen. Fangt also jetzt an, Marketingthemen anzugreifen, Konzepte zu erarbeiten und Ideen zu schmieden. Schließlich wollt ihr euren Kunden und denen, die es bald werden sollen, zeigen, was ihr so auf dem Kasten habt.


Gegen Kreativität hilft keine Impfung



Bei euch wird Personal gesucht? Ihr wollt ein besonderes Produkt verkaufen oder eine spezielle Dienstleistung bewerben? Sucht nach kreativen Wegen, eure Botschaften an die Zielgruppe zu bringen. Kreativität braucht nämlich Zeit. Es ist immer von Vorteil, Projekte in Ruhe und Sorgfalt vorzubereiten und dann voll durchstarten zu können. 

Überlegt, wie ihr die Menschen mit euren Botschaft überraschen könnt. Lasst sie denken und ermöglicht ihnen ein erhellendes AHA-Erlebnis. Bringt Gefühle ins Spiel und versucht bei den Menschen Emotionen zu wecken! Das Kreativvirus ist so ansteckend wie eh und je 😉 Und dagegen kann sich niemand impfen lassen.


Kreative Sommergrüße,

eure perlenmädchen

Dienstag, 25. Mai 2021

Urlaub ohne Reisen

Wie Erholung auch Zuhause klappt.


Seit der Pandemie können wir nicht mehr reisen. Kein Flieger, kein Strand, keine Berge und das seit mittlerweile 15 Monaten. Aber Abstand von der Arbeit und vom Alltag brauchen wir dennoch. Gerade durch die kräftezerrende Zeit im Lockdown. In der aktuellen Zeit ist es sogar superwichtig, den Urlaub nicht aufzuschieben. Der Mensch ist keine Maschine und unsere Akkus müssen ab und an wieder aufgeladen werden.

Doch kann Urlaub Zuhause wirklich Urlaub sein? Die meisten arbeiten ja mittlerweile im Homeoffice. Wir machen das sogar seit der Gründung der Agentur so. Die Arbeit und das Büro sind in den eigenen vier Wänden also immer präsent. Dazu kommt die permanente Erreichbarkeit durch Smartphone, Tablet, Laptop und co.. Um ehrlich zu sein, waren wir bis vor kurzem sehr skeptisch, was den Erholungswert von einem Zuhause-Urlaub anbelangt. Aber in der letzten Woche haben wir es einfach mal gewagt und Urlaub Zuhause gemacht. Und nach dieser Zeit, hat sich unsere Meinung dazu geändert. Wir verraten euch gern, wie es dazu kam und was wir getan haben, um tatsächlich abschalten zu können.


1. Mindset

Ihr werdet nur ein richtiges Urlaubsgefühl haben, wenn ihr auch daran glaubt. Wer gleich negativ an die Sache ran geht, wird lediglich Murphys selbsterfüllende Prophezeiung erleben. Stellt euch also bewusst auf Urlaub ein. Informiert die Kollegen und Kunden über eure Abwesenheit. Richtet eine entsprechende Abwesenheitsnotiz als Autoresponse für eure Mailadresse ein und stellt das Telefon um. 

2. Planen

Die Vorbereitung auf den Urlaub ist die halbe Miete. Zu einem echten Urlaubsgefühl gehört nämlich auch die Vorfreude. Investiert im Vorfeld also etwas Zeit, um Ausflüge oder Aktivitäten zu planen. Versetzt euch dabei ruhig mal in die Position eines Ortsunkundigen und spielt Tourist in der eigenen Region. Das kann total spannend sein! Mal ehrlich, wart ihr echt schon an allen Touri-Spots, die eure Heimat zu bieten hat? Lasst euch einfach mal drauf ein.



3. Abschalten

Laptop zuklappen, Telefon ausstellen, E-Mail-Synchronisation auf dem Smartphone deaktivieren. Büro zuschließen und Schlüssel wegschmeißen. Tut das. Unbedingt. Ohne Ausrede. Die Arbeit muss weg sein. Quasi unsichtbar.

4. Rituale

Startet euer Urlaub auch immer mit einem festen Ritual? Dann erhaltet euch das! Kauft euch ein neues Kleidungsstück, esst am letzten Abend vor dem Urlaub eine Pizza mit extra viel Käse, macht die Nacht mit Cola und Salzstangen auf der Couch durch... Oder ihr erfindet einfach ein neues Ritual. Wichtig ist nur, dass ihr Spaß dabei habt und mit Freude dabei seid.

5. Neugier auf Neues

Erholung tritt nur dann ein, wenn wir unsere Routinen verlassen. Also, raus aus dem Trott! Tut am besten etwas, dass ihr sonst nie tut, z.B. aufwändig kochen, neue Musik entdecken, um einen See wandern, auf Fotosafari gehen, ein Picknick im Feld machen oder die Wohnung renovieren. Egal was es ist, wichtig ist nur, dass ihr etwas tut. Faulenzen und im Bett liegen, wird euch nicht dabei helfen neue Energie zu gewinnen. Ganz im Gegenteil. Nichtstun macht depressiv und raubt euch Energie.

6. Gönnen

Im Urlaub gibt man Geld aus. Man gönnt sich Dinge, auf die man sonst verzichtet. Wer Zuhause Urlaub macht muss keinen Flug, kein Benzin und keine Unterkunft bezahlen. Also sollte doch etwas Kohle da sein, um es sich schön zu machen. 😉 Kauft euch einen fetten Blumenstrauß für den Küchentisch, holt euch eine riesen Platte Sushi aus dem Restaurant und investiert mal in einen richtig edlen Wein. Was auch immer euch in den Sinn kommt. Gönnt euch!



7. Menscheln

Lasst es menscheln. Urlaub lebt von Begegnungen und dem Austausch, mit anderen Menschen. Trefft mal wieder Freunde, die ihr lange nicht gesehen habt. Verbringt mal wieder Zeit mit der Familie und seid offen für Begegnungen mit Fremden. Geht auf andere Menschen zu, satt ihnen aus dem Weg zu gehen. Wer ein Lächeln im Gesicht trägt kommt schnell mit anderen ins Gespräch.

8. Seid frei

Macht euch im Urlaub frei von allen Zwängen. Lasst euch nicht von der Familie für irgendwelche Arbeiten einspannen, weil ihr ja Urlaub habt und Zeit. Macht es nicht anderen Recht, sondern euch selbst. Das ist ein wichtiger Schritt, um Erholung zu erleben.

9. Macht Fotos

Haltet euren Urlaub auf Bildern fest. Genauso, wie ihr es tut, wenn ihr auf Reisen geht. Schließlich wollt ihr der Familie doch zeigen, was ihr im Urlaub erlebt habt und auch für euch Erinnerungen festhalten. In ein paar Jahren könnt ihr dann mit dem Wissen auf diese Zeit zurückschauen, dass ihr das Beste draus gemacht habt!


Was sind eure Erfahrungen mit einem Urlaub Zuhause? Wir freuen uns immer über einen Austausch mit euch und sind gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema!


Eure erstaunlich erholten perlenmädchen


Dienstag, 27. April 2021

 

Logo ohne Konzept
So designt man einen Fremdkörper

 

In unserem Job schnuppert man in die unterschiedlichsten Branchen und Berufe herein. Über die Jahre lernt man unglaublich viel kennen. Allein aus diesem Grund wird unsere Arbeit nie langweilig. Dennoch sind jeder Kunde und jeder Auftrag neu. Jeder Unternehmer ist einzigartig, eine eigene Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen, Ansichten und Zielen.

Worauf wir hinaus wollen ist, dass wir Marketing-Ideen nicht einfach vorbereiten können und im passenden Moment aus der Schublade ziehen. Wir müssen zuhören, lernen, einfühlsam und wachsam sein, aber auch kritisch sein und den Unternehmer dazu bringen, Dinge zu hinterfragen und neu zu denken.


Alles mit dem Ziel, ein unverwechselbares, perfekt passendes „Produkt“ zu entwickeln, das nicht nur den Kunden glücklich macht, sondern auch noch den gewünschten Marketingzweck erzielt.

Vor ein paar Monaten kam ein Unternehmer zu uns, der sich einen Relaunch seines Logos wünschte. Er führt in dritter Generation ein traditionelles Familienunternehmen, das schon sehr lange erfolgreich auf dem Markt agiert. Der junge Unternehmer hat völlig richtig erkannt, dass sein Marketing veraltet und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine Frischekur muss her.

Das Unternehmensdesign ist sehr bekannt und von den Kunden über viele Jahre gelernt worden. Man muss deshalb sehr behutsam vorgehen. Es macht absolut keinen Sinn, alles vorher Dagewesene zu vergessen, alles wegzuwischen und neu anzufangen. Damit stößt man den Stammkunden vor den Kopf. Und im schlimmsten Fall verliert man sie durch so einen radikalen Schritt. Die Kunst ist es, eine sanfte und schrittweise Modernisierung zu erreichen. Den Kunden an die Hand zu nehmen und ihn zu bitten, das Unternehmen auf dieser Reise zu begleiten.


Allerdings sehen das nicht alle unsere Kollegen so. Der Kunde zeigte uns ein paar Logoentwürfe, die er sich vor einiger Zeit von einem Grafiker anfertigen ließ. Allerdings konnte er sich damit nicht ganz anfreunden. Er wusste nicht warum, aber sein Bauch sagte einfach nein. Deshalb fragte er uns um Rat.

Wir schauten uns die Entwürfe also genau an und hatten dabei immer die Aufgabenstellung und den Hintergrund des Familienunternehmens im Kopf. Die Entwürfe waren ohne Frage professionell gemacht. Die Logoideen waren kreativ, stylisch und super modern. Mit unserem Marketing-Knowhow in der Hinterhand konnten wir dem Kunden aber sehr schnell erklären, woher sein schlechtes Bauchgefühl kam. Diese Logoentwürfe hatten absolut nichts mit seinem Unternehmen zu tun. Null. Nada. Natürlich passten sie zu seiner Branche, aber dann hörte es schon auf.

Wir konnten den Logos förmlich ansehen, wie sie entstanden sind. Der Grafiker machte Entwürfe, die seinen ästhetischen Ansprüchen entsprachen. Was er allerdings nicht tat, war, sich mit dem Kunden auseinanderzusetzen. Er machte sich nicht die Mühe das Unternehmen kennenzulernen, zuzuhören und sich einzufühlen. Er legte einfach mit der Gestaltung los und machte etwas, was ihm gefällt.


So entstanden diese Fremdkörper, zu denen der Unternehmer verständlicherweise keinen Zugang fand. Ein Logo weckt Erwartungen beim Betrachter. Werden diese durch das Unternehmen dann im Nachgang nicht erfüllt, entstehen Verwirrung und Enttäuschung. In unserem konkreten Fall hätte sich das sehr wahrscheinlich geschäftsschädigend ausgewirkt. Die Stammkunden verstehen die Welt nicht mehr und die neuen Kunden fühlen sich an der Nase herumgeführt. Gar nicht gut..

Aus genau diesem Grund macht es auch absolut keinen Sinn, sich ein fertiges Logo aus einem Onlineportal zu kaufen. Solche Grafiken werden sich für den Unternehmer einfach immer fremd anfühlen und unpassend. Dabei ist das Logo das Gesicht des Unternehmens. Das Aushängeschild, das die Öffentlichkeit lernen und immer mit der Marke in Verbindung bringen soll. Das Logo begleitet ein Unternehmen für viele, viele Jahre.


Bevor wir eine Logoentwicklung beginnen, steht deshalb immer ein Konzept an erster Stelle. Wir unterhalten uns lange mit dem Kunden und lernen ihn kennen. Erst wenn wir alle ein Gefühl füreinander bekommen haben und uns vertrauen, legen wir mit der Gestaltung los. Dabei entstehen Logos, die wie angegossen zum Kunden und seinem Unternehmen passen, die sich vertraut und richtig anfühlen. Und genauso muss es sein.

Bei einer Logopräsentation sehen wir unseren Kunden immer in die Augen. Erst wenn wir merken, dass der Unternehmer sich in sein neues Logo verliebt hat, seine Augen anfangen zu leuchten und er nicht mehr aufhören kann zu grinsen, verkaufen wir es ihm. In all den Jahren ist es uns noch nie passiert, dass wir neue Entwürfe anfertigen mussten, weil nichts Passendes dabei war. Das ganze Zuhören und Kennenlernen, die ganze Zeit, die man investiert zahlt sich anscheinend aus 😉

Die Dankbarkeit und Begeisterung unserer Kunden ist dabei der beste Lohn, den es gibt. Sie machen uns glücklich. Von ihnen erhalten wir unsere Energie. Und wir sind unglaublich dankbar dafür, unseren Job machen zu dürfen.

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. März 2021

 Schleudergang für Querdenker
Warum es an der Zeit ist, den Begriff reinzuwaschen

 

Schmutzig



Wer heute von sich behauptet ein Querdenker zu sein, fühlt sich sofort schmutzig. In den letzten Monaten ist der Begriff zum Synonym für Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker geworden. Querdenker sind dreckige Verweigerer und greifen unser gesellschaftliches System an. Die Querdenker-Bewegung gehört verboten!

Wenn wir diese Dinge aus den Medien und den Mündern von Mitmenschen vernehmen, macht uns das unheimlich traurig. Wie konnte es nur so weit kommen? Haben wir nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Wir alle haben den Querdenkern der Vergangenheit viel zu verdanken. Also den Andersdenkenden, Dickschädeln, Freigeistern. Ohne sie wären wir immer noch der Meinung, dass die Erde eine Scheibe ist. Ohne sie wäre uns nie ein elektrisches Licht aufgegangen. Ohne sie würde es keine Demokratie geben. Und ein Smartphone hätten wir auch nicht in der Tasche.


Waschgang



Nichts ist wichtiger, als Dinge zu hinterfragen und neugierig zu sein; als den Ehrgeiz zu haben, etwas anders und besser zu machen. Wir dürfen niemals aufhören kritisch zu sein. Eine Herde von Schafen lässt sich sehr leicht lenken und ist immer angreifbar für böse Wölfe, die uns ins Verderben treiben wollen. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben, zu unser aller Wohl.

Wir dürfen nicht alles einfach hinnehmen und uns fremdsteuern lassen, wir müssen selbst die Verantwortung für unser Handeln übernehmen.

Natürlich gibt es diese Menschen, die in allem eine Verschwörung sehen, die radikalisieren und hetzen. Aber diese Menschen sind keine Querdenker! Und sie sind eine kleine Minderheit, die sich gern aufplustert, um größer zu wirken.


Strahlend rein



Wir wollen das Querdenken zurück! So rein, wie es ursprünglich mal war. Der Ausdruck gehört den rational denkenden und kritisch hinterfragenden Individuen unter uns. Und diese Menschen dürfen nicht mit Dreck beworfen werden. Sie müssen die strahlenden Vorbilder unserer Gesellschaft sein. Deshalb werfen wir den Schleudergang ein und lassen es mal so richtig schäumen.

Die perlenmädchen gehören nämlich auch zu den Querdenkern. Das tun wir seit dem ersten Tag unserer Arbeit in der Agentur. Wir schauen hinter die Kulissen, entwickeln neue Strategie und gehen neue Wege, um Menschen zu erreichen. Wir bedienen keine Klischees, sondern wollen überraschen, unterhalten und begeistern. „Werbung“ hat einen fragwürdigen Ruf und wird oft als störend beschrieben. Wir haben uns auf die Flagge geschrieben, dieses Vorurteil ad absurdum zu führen. Unsere Werbung macht Spaß und unterhält die Menschen. Wir möchten positive Energie und gute Laune verbreiten; euch zum Lachen bringen, zum Grübeln oder zum Aufhorchen.

Wir sind Querdenker, werden es immer sein und haben ein absolut reines Gewissen dabei.

Eure perlenmädchen