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Montag, 24. August 2026

Mystery im PERLENbüro

Wie aus unserer geheimen Kundin eine Bürgermeisterkandidatin für Kyritz wurde


Wochenlang haben wir euch auf unseren Social-Media-Kanälen auf die Folter gespannt. Wir haben von unserer „Mystery-Kundin“ berichtet und im PERLENbüro ordentlich für Spannung gesorgt . Jetzt ist das große Geheimnis gelüftet! Seit vergangenem Freitag ist es offiziell: Unsere Mystery-Kundin ist Melanie Brandenburg – und sie will als zukünftige Bürgermeisterin frischen Wind nach Kyritz bringen. Ihr besonderer Name hat auch einen besonderen Claim verdient:

Heimat im Namen. Kyritz im Herzen.

Doch während viele politische Kampagnen oft holprig starten, wollten wir, dass Melanie mit einem echten Paukenschlag an die Öffentlichkeit geht. Kein langes Rätselraten, keine ungeklärten Fragen, kein improvisierter Auftritt. Stattdessen: Klarheit und Professionalität vom ersten Moment an. Hinter diesem ausgeklügelten Start stecken viele Wochen Arbeit. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: www.melanie-brandeburg.de

Das PERLENbüro als Geheimzentrale: Warum Vorbereitung der halbe Sieg ist

Ein politischer Startschuss funktioniert nur dann, wenn er zu einhundert Prozent sitzt. Als Melanie vor einigen Monaten mit der Bitte um absolute Verschwiegenheit zu uns kam, war unser kreativer Ehrgeiz sofort geweckt. Im Verborgenen haben wir ein umfassendes Kommunikationskonzept für ihren Wahlkampf erarbeitet. Wir haben Kanäle analysiert, Werbemittel definiert und ein maßgeschneidertes Kampagnen-Design entwickelt, das Melanies Persönlichkeit und ihre Ziele perfekt widerspiegelt.

Der unschätzbare Vorteil dieser geheimnisvollen Mission? Als am Freitag der Vorhang fiel und die Identität unserer Mystery-Kundin enthüllt wurde, stand das gesamte digitale Fundament. Die offizielle Website melanie-brandenburg.de, ihr vollständig eingerichteter Blog und optimierte Social-Media-Kanäle inklusive fertiger Design-Vorlagen waren sofort live.

Für unsere Wahlkampf-Perle Melanie bedeutet das maximale Sicherheit. Sie musste sich nicht erst in der Öffentlichkeit mühsam finden oder mit technischen Hürden kämpfen. Sie wusste vom ersten Tag an genau, wie sie auftritt, wie sie kommuniziert und wie ihre Botschaften wirken. Gerüchte oder offene Fragen hatten gar keine Chance, zu entstehen – denn die Antworten waren alle schon da. Das Geheimnis ist zwar gelüftet, aber die Professionalität bleibt von der ersten Sekunde an sichtbar. Da kann die Gerüchteküche in der Stadt noch so sehr knattern – Melanie steht mit beiden Beinen auf einem sicheren Fundament.

Inhalt statt Einheitsbrei: Der digitale Vorsprung


Wir sagen es in unserer täglichen Arbeit immer wieder: Erfolgreiches Marketing braucht Unverwechselbarkeit und echte Inhalte – keinen lieblosen Einheitsbrei. Während die drei offiziellen Gegenkandidaten im digitalen Raum noch schwächeln, tritt Melanie klar und unverwechselbar auf. Ihre Positionierung fällt auf und sie hebt sich damit klar von den Wettbewerbern ab.

Auf ihrem neuen Blog sind zum Start direkt acht umfassende, von uns strategisch aufbereitete Artikel online gegangen. Das Geheimnis um ihre Pläne und ihre Person wird dort detailliert aufgeschlüsselt. Bürgerinnen, Bürger und auch die Presse finden auf melanie-brandenburg.de sofort genau das, was sie wissen müssen:

  • Ihre Motivation & Ziele: „Warum ich Bürgermeisterin für unser Kyritz sein möchte“ und „Verantwortung für die Zukunft: Meine konkreten Ziele für Kyritz“.
  • Ihre politische Haltung: „Politische Unabhängigkeit: Mein Fokus liegt allein auf Kyritz“ und „Demokratie ist der Rahmen: Wie ich unser Rathaus für alle öffnen möchte“.
  • Ihr Hintergrund & Kompetenz: „Meine berufliche Erfahrung: Kompetenz und Führung für unser Kyritz“.
  • Ihr Herz für die Region: „Mein soziales Engagement: Zusammenhalt lebt vom Mitmachen“ sowie „Kultur und Lebensqualität: Kyritz gemeinsam lebendig gestalten“.

Dieser Content-Vorsprung sorgt für eine enorme Informationshoheit. Die Presse kann sich vollumfänglich bedienen, und die Menschen aus Kyritz sehen sofort: Hier meint es jemand absolut ernst und geht die Aufgabe mit Struktur und Herzblut an.

Parteilos, unabhängig und nahbar: Der vermeintliche Nachteil als größter Trumpf

In der heutigen Zeit ist die Politikverdrossenheit groß. Viele Menschen haben genug von den immer gleichen Mustern der bekannten Parteien. Sie sehnen sich nach echtem, frischem Wind, nach neuen Gesichtern und echten Alternativen. Genau hier liegt Melanies größte Stärke: Sie tritt als parteilose und völlig unabhängige Kandidatin an. Sie ist keine klassische Politikerin – und das ist ihr riesiger Vorteil.

In ihrem Kommunikationskonzept haben wir das, was Kritiker ihr eventuell als „fehlende politische Erfahrung“ vorwerfen könnten, ganz gezielt in ihre größte Stärke verwandelt. Melanie ist frei von alten, starren Denkmustern und Fraktionszwängen. Sie muss nicht nach der Pfeife einer Partei tanzten, sondern kann sich zu 100 Prozent auf die Menschen vor Ort konzentrieren. Sie will nicht nur vom Schreibtisch aus agieren, sondern da sein, wo das echte Leben spielt: ob beim Dorffest, beim Vereinsgrillen, auf dem Flohmarkt oder bei einer privaten Tasse Kaffee direkt am heimischen Küchentisch.

Dabei ist ihre politische Kompetenz absolut kein Geheimnis: Melanie hat Politikwissenschaften studiert. Sie hat mehrere Monate im Deutschen Bundestag gearbeitet und wertvolle Erfahrungen auf der ganz großen politischen Bühne gesammelt. Sie kennt die Mechanismen in- und auswendig – und hat sich gerade deshalb ganz bewusst gegen Berlin und für die Regionalpolitik entschieden. Sie verbindet bundesweites Know-how mit regionaler Leidenschaft. Als jahrelang erfolgreiche Ruderin gilt für sie auf dem Kyritzer See dasselbe wie im Rathaus: „Jeder einzelne Zug zählt – aber ans Ziel kommen wir nur als starke Mannschaft!“

Bereit für Kyritz: Das kreative Fundament steht

Dank der intensiven Vorarbeit im PERLENbüro geht Melanie Brandenburg nicht nur mit den besten digitalen Werkzeugen in diesen Wahlkampf, sondern vor allem mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Das monatelange Rätselraten hat sich gelohnt: Jedes Detail, jede Formulierung und jede Social-Media-Vorlage sitzt. Sie musste sich nicht erst im laufenden Betrieb ausprobieren, sondern konnte mit einem echten Knall an die Öffentlichkeit gehen und den Wahlkampf ordentlich ins Knattern bringen.

Wir sind unglaublich stolz darauf, als Agentur im Hintergrund die Fäden gezogen und dieses maßgeschneiderte Setting auf melanie-brandenburg.de vorbereitet zu haben. Kyritz hat ab jetzt eine echte, professionelle, demokratische und unabhängige Wahlmöglichkeit.

Hattet ihr schon einen Verdacht, wer sich hinter unserer Mystery-Kundin verbirgt? Wer hat Melanies neue Website schon entdeckt? Wir freuen uns auf euer Feedback!

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen

Nadine & Gitte


Montag, 22. Juni 2026

Meine Woche als PraktikantenPERLE in der Kreativagentur perlenmädchen


Mein Weg zu den perlenmädchen

Hallo, mein Name ist Ida, ich bin 16 Jahre alt und gehe zurzeit in die zehnte Klasse des Gymnasiums. Im Rahmen des Unterrichts hatten wir die Möglichkeit, ein einwöchiges Schülerpraktikum zu machen. Weil ich noch nicht genau wusste was ich später beruflich machen möchte, fiel es mir sehr schwer, mich für einen Praktikumsplatz zu entscheiden. Irgendwann habe ich mich dann entschieden, dass ich mein Praktikum gerne in einer Werbeagentur machen will und habe begonnen, mich über verschiedene Agenturen in und um Wittstock zu informieren. Bei meiner Recherche bin ich auf die Kreativagentur perlenmädchen gestoßen, diese hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich eine kurze Bewerbungsemail an die Agentur geschickt und mich kurz vorgestellt. Perlenmädchen Nadine hat mich einige Zeit später zu einem persönlichen Kennenlernen in das neue Perlenbüro eingeladen. Nach diesem Treffen stand fest, dass ich mein Praktikum bei den perlenmädchen machen möchte.

Der Start ins Praktikum

Am 15.6.2026 begann meine Praktikumswoche. Ich habe mich, noch sehr aufgeregt, auf den Weg ins Perlenbüro gemacht. Dort angekommen hat Nadine mich schon erwartet und wir haben zuerst mit Grafikperle Gitte telefoniert, um zu besprechen, was diese Woche alles zutun ist. Gleich danach habe ich meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Nadine hat mir viele Programme, Logos, an denen gerade gearbeitet wird und Werbekonzepte gezeigt. Anfangs war ich ziemlich überrascht, wie lang und ausführlich die Werbekonzepte sind. Ich habe auch meinen ersten Social Media Post für die perlenmädchen erstellt. Das war ungewohnt für mich, weil ich sonst nie Posts veröffentliche, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und finde es nicht mehr so aufregend.

Am Dienstag habe ich erfahren, dass die perlenmädchen bald ihren 18. Geburtstag feiern. Nadine hat mir von tollen Aktionen und Überraschungen erzählt. Ich habe mich weiter mit den Konzepten beschäftigt und kleine Aufgaben für Nadine übernommen. Zum Beispiel habe ich nach passenden Briefumschlägen für die Mailingaktion zum PERLENgeburtstag recherchiert, die wir dann auch bestellt haben.

Roadtrip nach Neuruppin

Mittwoch war ein besonderer Tag, denn Nadine und ich haben uns auf den Weg nach Neuruppin gemacht, um mit der edv plan GmbH die technische Umsetzung der neuen Website für die Barnimer Busgesellschaft zu besprechen. Ich habe mir während des Besuchs Notizen gemacht und ein bisschen für Social Media mitgefilmt. Auch wenn ich nicht alles was besprochen wurde verstanden habe, fand ich es trotzdem sehr interessant zu sehen, worauf bei der Erstellung von Websites alles geachtet werden muss.

An meinem vorletzten Praktikumstag habe ich das Video vom Besuch bei der edv plan GmbH, welches ich schon zusammengeschnitten hatte, hochgeladen und die Notizen vom Websitekonzept mit Nadines Mitschriften verglichen und ergänzt. Außerdem habe ich weiter an der Überraschung für den Perlengeburtstag gearbeitet, dazu kann ich aber noch nicht mehr verraten!

Heute ist Freitag und meine Zeit hier ist schon fast zu Ende. Ich habe meinen letzten Social Media Post erstellt und hochgeladen und jetzt arbeite ich an diesem Blogartikel.

Danke für die schöne Woche

Eine Woche ist für ein Praktikum leider sehr wenig Zeit, trotzdem habe ich mich immer mehr hier eingefunden, viel gelernt und gesehen und mich sehr wohl an meinem Arbeitsplatz gefühlt.


Vielen Dank, liebe perlenmädchen, dass ihr dieses Praktikum möglich gemacht habt! Danke Nadine, dass du alle meine Fragen beantwortet und mich durch mein Praktikum begleitet hast! Es hat mir bei euch sehr gefallen!

Liebe Grüße

Eure PraktikantenPERLE Ida

Montag, 23. März 2026

Abheben oder am Boden bleiben?

Was erfolgreiche Existenzgründung braucht

 

Wir hatten vor kurzem im PERLENbüro Besuch von einer jungen Existenzgründerin. Sie hat vor etwas mehr als 2 Jahren gegründet, aber bisher kann sie nicht von ihrem Business leben. Aus Kostengründen hat sie sich damals alles selbst erarbeitet und hat keine professionelle Hilfe beim Marketing in Anspruch genommen. Sie zweifelt an sich, an ihrer Positionierung und an ihrem Angebot. Sie bittet uns jetzt deshalb um Hilfe beim Marktauftritt und wünscht sich eine Neuausrichtung. Die Geschichte der Gründerin hat uns nachdenklich gemacht. Was sind eigentlich die entscheidenden Bedingungen, um mit seinem Business richtig abzuheben? Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und nach 18 Jahren am Markt können wir diese Frage wie folgt beantworten:

 

Sicherheitsnetz

Gerade am Anfang ist es extrem schwer, alles allein zu stemmen. Dazu kommt, dass besonders Existenzgründer*innen zu Beginn wenig Ressourcen auf allen Ebenen haben. Das Wichtigste ist aus unserer Sicht daher, dass du dir so schnell wie möglich ein Sicherheitsnetz aufbaust. Ein Sicherheitsnetz an Kooperationspartnern, Beratern und anderen Unternehmern, die dir wohlgesonnen sind.

Gemeinsam ist man immer stärker, lauter und sichtbarer. Allein kannst du nicht überall vor Ort sein. Du brauchst Partner*innen, die dich empfehlen, von dir sprechen und dich im richtigen Moment im Gespräch erwähnen.

Es ist sehr viel effizienter gemeinsame Ressourcen zu nutzen, als alles selbst vorhalten zu müssen. Zudem kann man als Neuling vom Kundenstamm der anderen profitieren, kann mit den etablierten Unternehmer*innen Erfahrungen austauschen und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Gemeinsam schafft man es viel besser durch Krisen und auftragsschwache Zeiten. Weil: Irgendwer aus dem Netzwerk immer eine Idee hat, wie es weitergeht. In Gemeinschaft lernst du zu fliegen.

 

Leidenschaft

Ein Business von null an aufzubauen ist harte Arbeit. Dafür braucht man mentale Stärke und muss 100% von dem überzeugt sein, was man macht. Auch dann, wenn man viel Zweifel aus seinem Umfeld erfährt. Weiter, immer weiter. Nicht aufgeben, auch wenn es schwerfällt. Du musst für etwas brennen, um andere Menschen mit deinem Feuer anzustecken. Wer diese Energie nicht hat, wird es nicht schaffen.

Als Existenzgründer*in solltest du immer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, mit weit ausgestreckten Armen. Immer auf der Suche nach lieben Menschen, die dich verstehen, unterstützen und dir helfen möchten. Du darfst nicht müde werden, jedem der zuhören will, von dir und deinem Business zu berichten

Senden, senden, senden – niemand darf an dir vorbeikommen. Jeder muss dich kennen, von dir und deinen Botschaften gehört haben. Immer und immer wieder mit dir in Kontakt kommen. Zeig dich regelmäßig – über Social Media, persönliche Kontakte oder Veranstaltungen. Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung. Vertrauen aufbauen braucht Zeit. Unserer Erfahrung nach, dauert es 3 bis 5 Jahre, bis man sich das notwendige Standing erarbeitet hat und erfolgreich aufsteigt.

Marketing

Bevor man „senden, senden, senden“ kann, sollte man erst einmal wissen, was, an wen und wohin man senden soll. Kurz gesagt: Du brauchst eine sinnvolle Marketingstrategie. Wir empfehlen, dass man sich für diesem Step professionelle Hilfe suchen sollte, um nicht jahrelang am Boden und unsichtbar zu bleiben. So verschwendest du keine wertvolle Energie damit, auf den falschen Kanälen zu streamen.

Die Basis bildet immer ein starkes Corporate Design, das dich und dein Unternehmen professionell und vertrauenswürdig widerspiegelt. Dazu musst du deine Zielgruppe und auch dein Angebot ganz genau kennen. Je genauer du die Menschen kennst, die du erreichen willst, desto besser kannst du sie auch ansprechen. An den Orten, an denen sie sich aufhalten und in der „Sprache“ die sie verstehen.

 

Struktur

Wenn du dazu neigst, dich schnell zu verzetteln, solltest du dir früh klare Strukturen schaffen – sonst wird der Alltag in der Selbstständigkeit schnell überwältigend. Struktur und Ordnung halten dir nämlich sehr viele Probleme vom Hals. Als Unternehmer hast du einerseits dem Staat gegenüber etliche Pflichten zu erfüllen. Steuererklärungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie die  e-Rechnung, die Mitgliedschaft in Handwerks- oder Handelskammern usw.

Andererseits ist es auch für dich selbst und dein Business super wichtig, dass du vorausschauend handelst und sinnvoll planst. Das setzt voraus, dass du deine Zahlen kennst und deine Finanzen und dazugehörige Bürokratie im Griff hast. Ohne einen guten Steuerberater geht unserer Meinung nach nichts. Spar hier nicht am falschen Ende, sondern lass dir hier helfen.

 

Glück

Und jetzt kommt das gemeine. Du kannst alle zuvor genannten Punkte voll strebermäßig im Griff haben. Aber trotzdem gibt es noch diese eine kleine Ungewissheit, die immer und bei jedem dabei ist. Jeder Existenzgründer braucht als Geheimzutat eine Prise Glück, um wirklich abzuheben.

Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Aufwind zu erwischen. Aber hier hilft das richtige Mindset. Wer positiv ist, wird auch positive Dinge anziehen. Vertraut auf euch und eure Intuition. Geht aufmerksam durch die Welt, hört richtig zu und seht bewusst hin. Stellt alle Antennen auf Empfang. Das schlimmste was ihr tun könnt ist, euch in ein Kämmerlein einzusperren und mit einer „ich gegen die ganze Welt“ Attitüde zu versuchen, erfolgreich zu werden. Dieser Ansatz führt in der Praxis selten zum Erfolg.

Wer Chancen erkennen will, muss präsent und wach im hier und jetzt sein. Und dann im richtigen Moment zugreifen. Ohne langes Zögern. Wenn sich etwas richtig anfühlt, mach es! Auch wenn immer ein gewisses Risiko dabei ist. Sei mutig und glaube an dich.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Wir hoffen, wir können allen Gründer*innen da draußen mit diesem Artikel etwas Orientierung und Klarheit schenken. Und den Mut, nicht aufzugeben, wenn ihr wirklich für eure Sache brennt.

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen


Mittwoch, 17. Dezember 2025

Knusper, Knusper, Knäuschen

Die perlenmädchen haben ein neues Häuschen

 

Es war einmal eine Kreativagentur, die durch einen bösen Zauber ihr geliebtes PERLENbüro verloren hat. Doch die beiden perlenmädchen Gitte und Nadine gaben nicht auf. Sie zogen viele Tage, Wochen und Monate durch die Straßen ihrer Heimatstadt Wittstock/Dosse. Immer auf der Suche nach einer neuen Bleibe, die sich für ihre Agentur eignen würde.

Die Mädchen irrten solange umher, bis schließlich der König selbst von ihrem Begehren hörte. Selbstlos, wie der gütige Herrscher war, bot er den beiden Perlen schließlich eine Unterkunft in seiner Prachtallee an: Der Königstraße!



Die beiden perlenmädchen tanzten und lachten vor Freude, als sie davon erfuhren. Als es zur königlichen Vertragsunterzeichnung kam, verbeugten sich die beiden tief, um ihre Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen.

Schon bald steht der große Umzug bevor. Im Januar 2026 müssen Kisten gepackt, der Besen geschwungen und viele Erledigungen getätigt werden. Deshalb bleibt das PERLENbüro in diesen 4 Wochen noch für die Kundschaft verschlossen. Doch ab Februar 2026 starten Gitte und Nadine mit neuer Lebensfreude in die nächsten spannenden Abenteuer ihrer Kreativagentur!

Und solange sie nicht gestorben sind, wirken die beiden perlenmädchen ihren Kreativzauber im Hof der Königstraße 23 in Wittstock/Dosse!


 P.S.: Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kunden und Partnern, für ein fabelhaftes Jahr 2025. Hoffentlich wird 2026 viele weitere kreative Herausforderungen für uns bereithalten. Wir wünschen euch ein märchenhaftes Weihnachtsfest und einen sagenhaften Rutsch ins neue Jahr!

Eure perlenmädchen




Montag, 24. November 2025

Mehrgleisig statt eingleisig

So wirft euch Marketing nicht aus der Bahn 

Aktuell warten wir auf eine Rückmeldung von einem großen, regionalen Unternehmen, dem wir mehrere Angebote gemacht haben. Es geht um eine umfangreiche Azubi Recruiting Kampagne, für die wir digitale als auch analoge Werbemittel angeboten haben. Die Geschäftsführung besteht aus mehreren Personen und man ist sich momentan nicht einig, was die Strategie betrifft. Aktuell wird darüber diskutiert, ob man nicht nur auf Video-Content und den Kanal TikTok setzen möchte…


Marketing funktioniert nie eingleisig


An dieser Stelle möchten wir sofort zur Trillerpfeife greifen und unsere Schaffnerkelle schwingen: Marketing funktioniert nie eingleisig! Über jeden Kanal und jedes Werbemittel erreicht man bestimmte Personen. Natürlich überschneiden sich die Personenkreise auch immer wieder. Mal mehr, mal weniger. Dennoch ist es viel sinnvoller, nicht nur einen Zug mit seinen Botschaften zu beladen und auf die Reise zu schicken, sondern viele Züge! In jedem Bahnhof warten andere Personen darauf, eure Botschaften in Empfang zu nehmen.

In unserem Fall geht es um Azubi-Gewinnung. Na klar, liegt da TikTok nah. Der Kanal wird von der Jugend gerade besonders konsumiert. TikTok ist allerdings ein Hochgeschwindigkeitszug. Der gesendete Content rast einmal vorbei und ist ganz schnell wieder weg. Man muss also einiges an Content produzieren, um über ein paar Wochen oder Monate präsent zu sein. Außerdem ist TikTok ein Spaßmedium. Die Konsumenten swipen sich durch die Videos, um Spaß zu haben. Sie wollen leichte Unterhaltung.

Jugendliche mit einem ernsten Thema, wie der beruflichen Zukunft zu konfrontieren, wird mit Standard-Content schwierig. Die Videos passen sich im besten Fall dem Stil der leichten Unterhaltung an, um Beachtung zu finden. Allerdings muss die Tonalität auch zum Unternehmen passen. Man will ja schließlich nicht seine Seriosität einbüßen. Ein schwieriger Grad, der viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Regionalzüge und die gute alte Dampflok

Bei der TikTok Strategie lassen wir allerdings viele Personen außen vor, die im realen Leben Einfluss auf die Jugendlichen haben: Eltern, Großeltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen.

Wir empfehlen deshalb unbedingt, auch Botschaften in die Regionalzüge der Umgebung zu verladen und über diverse Gleise zu schicken. Job- und Azubimessen haben in unserer Region noch eine große Bedeutung. Wer sich auf den Messen nicht präsentiert, den hat die Bevölkerung auch nicht als Ausbilder auf dem Schirm.

Die gute alte Printwerbung hat als Dampflok ebenfalls noch ihre Berechtigung. Flyer oder Postkarten sind präsent in der wirklichen Welt. Sie können ausgelegt und mitgenommen werden, in Fahrschulen, bei den angesprochenen Ausbildungsmessen, in der Gastronomie oder im Kino. Sie können angefasst und erneut in die Hand genommen werden, um sich zu erinnern, dass da ja noch das Thema Berufsausbildung war…

Dementsprechend werden auch Fotos benötigt, die man für die Printmedien, die eigene Unternehmenswebsite oder weiteren Social Media Kanälen verwenden kann. Eine gute Kampagne hat einen Wiedererkennungswert, der sich über alle Kanälen erstreckt. Wer nur auf Videocontent setzt, kommt da nicht weit. Bewegtbild ist nicht für jedes Werbemittel das richtige.

Social Media ICEs

Facebook und Instagram sind eher die ICEs. In Facebook geht es nicht ganz so schnelllebig zu, wie auf Instagram, aber dennoch sind eure Botschaften schnell bei den Empfängern. Allerdings ist der Content auch hier nur maximal ein paar Tage präsent.

Facebook und Instagram sind beides erwachsenere Kanäle, auf denen der Content „Berufsausbildung“ weniger fehl am Platz wirkt. Aber auch hier gilt: Wer auffallen möchte, benötigt hochwertige und aussagekräftige Bilder und eine spannende Kampagne. Auf Facebook wird man natürlich nicht die Zielgruppe der Jugendlichen erreichen. Allerdings die Vertrauenspersonen der Zielgruppe, Mamas und Papas, Omas und Opas, Tanten, Onkel, Lehrer usw. Instagram hat ein jüngeres Publikum, sodass man hier direkt einen Teil der eigentlichen Zielgruppe ansprechen wird.

Und jetzt überlegen wir mal kurz, wie wir die Sozialen Medien nutzen: Seid ihr nur auf einer Plattform angemeldet? Sicherlich nicht.. Die meisten von uns springen zwischen Facebook, Instagram und TikTok hin und her. Es macht also einen viel größeren Effekt, mit seinen Botschaften überall präsent zu sein. Immer angepasst an das jeweilige Medium. Wenn eure Botschaften überall sind, kommt einfach keiner mehr dran vorbei!

Und jetzt zurücktreten bitte! Die Schaffnermütze sitzt und die Trillerpfeife ist bereit. Wer Interesse hat eine Runde mit dem PERLENexpress zu drehen, meldet sich gern bei uns.

Gute Reise,

eure perlenmädchen

Dienstag, 28. Oktober 2025

Und plötzlich war da Marketing

Wir helfen euch, neue Strukturen im Unternehmen zu schaffen

Unternehmen, die sich bisher kaum oder nur rudimentär mit Marketing auseinander gesetzt haben, brauchen aktuell immer häufiger unsere Hilfe. Vor allem die Themen Personal, Social Media oder auch die Kombination beider Punkte sind dabei die häufigsten Gründe

Die Zusammenarbeit läuft am Anfang meistens nur schleppend. Warum? Weil man erst einmal neue Strukturen im Unternehmen schaffen muss. Wenn Marketing bisher kein Thema war, aber plötzlich eins wird, werden Ressourcen benötigt: Geld, Zeit und Personal.

Das liebe Geld

Für gutes Marketing brauchen wir ein realistisches Marketingbudget. Oftmals können Unternehmen nicht von jetzt auf gleich ungeplant 10.000€ oder mehr erübrigen. Wenn es allerdings keine Strukturen gibt, wird am Anfang oft viel Budget benötigt.

Gibt es bereits ein professionelles Corporate Design? In der Regel ist das nicht der Fall. Meistens müssen wir zumindest einen leichten bis mittelschweren Relaunch umsetzen. Farben und Schriften anpassen und definieren. Ein CD ist die Basis für alle weiteren Werbeaktionen. Es ist mehr oder weniger das Gesicht des Unternehmens. Deshalb sollte man hier nicht Geld an der falschen Stelle sparen.

Wenn Werbemittel vorhanden sind, dann oftmals stark veraltet, nicht passend zur Zielgruppe oder auch einfach komplett ohne Konzept. Wer auf einer Messe, um Azubis oder Fachkräfte werben will, kommt um ein paar Printmittel allerdings nicht drum herum. Und auch der Messestand sollte professionell und hochwertig aussehen. Am besten hebt er sich auch noch von der Konkurrenz ab, ist spannend und bietet interessanten Input für den Besucher. Und so etwas schüttelt man nicht eben aus dem Ärmel…

Und jetzt wird auch noch Social Media benötigt! Wenn ein Unternehmen noch keine Kanäle hat, ist uns das oftmals lieber, als wenn wir mit alten Accounts arbeiten sollen. Wenn wir alles neu anlegen, können wir direkt alles richtig machen, rechtliche Vorgaben berücksichtigen, Konten sinnvoll miteinander verknüpfen, ein Werbekonto anlegen und so weiter.

Bei alten Accounts benötigt man oft viel Zeit, um Fehler zu beheben und erst einmal durchzublicken, was hier eigentlich getan wurde. Oftmals verstoßen die Accounts auch gegen die Nutzungsbedingungen von Meta, z.B. weil keine natürliche Person Inhaber des Firmenaccounts ist, sondern ein Privataccount, der ebenfalls den Firmennamen trägt. Meistens kann einem auch niemand im Unternehhmen sagen, was man da damals eigentlich gemacht hat. Oder wo die Passwörter sind. Oder oder. Alles ziemlich zeitaufwändig (und deshalb kostspielig), aber bisher konnten wir immer eine Lösung finden. Also nicht den Kopf in den Sand stecken! Wir helfen euch aus allem raus.

Ob komplett neue Accounts oder restaurierte Alt-Accounts – in der Regel gibt es nur eine kleine, kaum nennenswerte Community. Rein auf die organische Reichweite zu setzen ist sehr naiv. Wer extra Geld und Mühe in das Anlegen oder Reaktivieren der Accounts investiert hat, sollte auch einen spürbaren Nutzen durch Social Media erleben. Und da kommt man an Social Ads – also Social Media Anzeigen – nicht drum herum. Und auch die kosten Geld. Keine riesigen Summen, aber eben trotzdem Geld.

Durch die BAFA Förderung können wir euch an der Stelle immer direkt unter die Arme greifen. Marketingberatung und das Erstellen der Konzepte können wir in der Regel durch BAFA Mittel finanzieren. Wenn ihr dazu Fragen habt, sprecht uns gern an.

 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen - Zeit und Personal

So eine Marketingstruktur können und wollen wir nicht allein in einem Unternehmen aufbauen. Dazu brauchen wir die Mitarbeit des Kunden. Es soll schließlich ein Marketingauftritt werden, der zum Unternehmen passt und der nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Ohne Insiderwissen gelingt so etwas nicht. Aber wer soll sich darum kümmern? Und wann sollen wir das noch dazwischenschieben? Sich mit der Agentur zusammensetzen, Fragen beantworten, Zuarbeiten leisten.. Wenn Marketing bisher kein Thema war, ist das bereits eine große Herausforderung.

Projekte für solche Unternehmen strecken sich oftmals über viele Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das ist anstrengend und zäh, aber es lohnt sich auch immer!

Wir haben für euch absolut Verständnis. Es müssen tatsächlich neue Strukturen im Unternehmen geschaffen werden, um für Marketing Platz zu machen. Um für Marketing Geld zu haben. Wir möchten, dass euch das klar ist und ihr diesen Prozess einfach realistisch angeht. Wir sind dabei gern an eurer Seite und helfen euch durch die schwierige Startphase hindurch.

Das wichtigste und schwerste ist immer der Anfang. Und jetzt? Wollen wir loslegen?

 

Eure perlenmädchen

Montag, 22. September 2025

Therapie im PERLENland

Warum sich die Gespräche mit unseren Kunden manchmal wie Therapie anfühlen

 

Seit vielen Jahren haben wir eine große Ergotherapiepraxis als Kunden. Mit der Inhaberin Julia verstehen wir uns einfach super gut. So gut, dass perlenmädchen Nadine immer wieder auch persönliche Dinge mit ihr teilt. Nach unserem letzten Gespräch kam mir der Gedanke, dass sich die Kommunikation mit Julia irgendwie anfühlt wie Therapie. Danach sehe ich Dinge oft klarer, fühle mich leichter und bin voller positiver Energie. In einer E-Mail schrieb mir Julia daraufhin, dass es sich für sie nach einem Gespräch mit mir genauso anfühlt. So verrückt und schön gleichzeitig!

Aber wie kommt das eigentlich? Ich habe diese Art von Verbindung nicht nur mit Julia, sondern mit vielen unserer Kunden. Immer bei Personen, mit denen ich mich sehr wohlfühle. Ich denke, das liegt daran, dass ich mich jedes Mal weit aufmache und dem Gesprächspartner einen tiefen Einblick in meine Gefühls- und Gedankenwelt gewähre. Und oftmals schenkt mir mein Gegenüber diese Offenheit zurück.

Ich brauche diese Tuchfühlung, diese Hochsensibilität für das Denken und die Emotionen meiner Kunde für meine Arbeit. Umso besser ich den Unternehmer*in verstehe, desto stimmiger und passgenauer werden die Konzepte, die wir für den Kunden entwickeln.

Der Austausch mit unseren Kunden und generell mit Mitmenschen ist unsere größte Inspiration und Kraftquelle. Durch offene, ehrliche Gespräche erhält man eine wertvolle Reflexion. In Bezug auf die eigene Person und auf die Art und Weise, wie man die Welt sieht. Ohne einen vertrauensvolle Umgang miteinander ist das eher nicht der Fall. Dann wird geblockt und verschleiert, was man wirklich denkt.

Deswegen legen wir bei einem neuen Kundenverhältnis von Beginn an großen Wert auf Offenheit und Vertrauen. Es ist super spannend in andere Köpfe zu gucken, andere Perspektiven einzunehmen, durch andere Augen, die Welt zu sehen. Dadurch fühlt man sich nicht nur reicher und wissender, sondern wird auch toleranter und offener, anderen Menschen gegenüber. Man versteht plötzlich, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt mehr als eine Sichtweise und mehr als eine Wahrheit. Und sie existieren alle parallel nebeneinander. Alle sind wahr und haben miteinander Bestand.

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit so vielen lieben Menschen zusammenarbeiten können, die uns und unsere Arbeit wertschätzen und uns gleichzeitig mit immer neuen Erkenntnissen beschenken.

Wir lieben unsere Arbeit als perlenmädchen und hoffen, diese noch lange ausüben zu können.

Und ihr? Auf der Suche nach einer therapeutischen Kreativagentur, die frischen Wind in euer Marketing bringt?

Dann meldet euch gern bei uns 😊

Eure perlenmädchen

 

 

Dienstag, 26. August 2025

Wo geht’s lang?

Kleine Hilfestellung, um wegweisende Entscheidungen zu treffen

Heute Vormittag haben wir ein Telefonat mit einem neuen Kunden geführt, der schon über zwei Jahre eine Entscheidung vor sich herschiebt. Beim ersten Kennenlerngespräch im Mai haben wir uns die Situation erklären lassen, gut zugehört und schließlich den Unternehmer darin bestärkt, mutig zu sein und den wichtigen Schritt für die Zukunft seines Unternehmens zu wagen. Und heute war es dann endlich soweit. Genug nachgedacht, es geht los mit der Umsetzung der Pläne! Und die perlenmädchen dürfen dabei tatkräftig unterstützen 😊

Als Unternehmer*innen stehen wir immer wieder vor kleinen und großen Herausforderungen. Es gibt Menschen, die sind sehr schnell in der Entscheidungsfindung, andere haben da so ihre Schwierigkeiten. Wir möchten euch ein paar Tools und Strategien mit auf den Weg geben, die euch das Entscheiden erleichtern können.

Von anderen lernen

Was soll ich machen? Diese Frage hören wir in unserem Agenturalltag von unseren Kunden sehr oft. Und damit habt ihr bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Entscheidungsfindung getan! Denn durch einen Blick von außen, die Erfahrungswerte anderer Unternehmer*innen und die Expertise von Beratern sammelt ihr wichtigen Input zusammen. Ohne solide Kenntnisse und Wissen, könnt ihr nämlich keine guten Entscheidungen treffen. Es ist wichtig, eine Situation vorab von allen Seite zu beleuchten, damit euch nichts entgeht.

Entscheidung braucht Wissen

Eine Entscheidung kann allerdings immer nur in einem konkreten Moment getroffen werden. Und zwar unter Einbeziehung aller Informationen, die euch aktuell zu Verfügung stehen. Wir wissen alle nicht, was morgen kommt. Niemand kann mit Gewissheit in die Zukunft schauen. Besonders in unserer heutigen Zeit, wo gefühlt alles nur noch ungewiss ist. Es gibt also nie die 100%ge Sicherheit.

Keine Angst vor Fehlern

Dennoch, habt keine Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen. Nichts ist in Stein gemeißelt und für die Ewigkeit, es sind sowieso regelmäßige Neubeurteilungen einer Situation notwendig. Also was kann im schlimmsten Fall passieren? Haltet euch das einfach immer vor Augen.

Dennoch wäre es die falscheste aller Entscheidungen, nichts zu tun. Stillzustehen. Daher raten wir euch: Nehmt euch die Zeit, über alles in Ruhe nachzudenken, aber überlegt nicht zu lange. Oftmals tun sich spontan Chancen vor einem auf, die man einfach ergreifen muss. Wer zu lange überlegt hat den Moment verpasst.

Entscheiden üben

Und direkt noch eine gute Nachricht: Entscheidungen zu treffen kann man üben. Mit der Zeit wird es euch immer leichter fallen und ihr werdet schneller und besser darin.

Nutzt z.B. Tools, wie Pro & Contra Listen, um euch die Tragweite einer Entscheidung deutlich vor Augen zu führen. Holt euch außerdem den Blick von außen. Bezieht Berater und Vertrauenspersonen mit ein, lernt aus ihren Erfahrungen und bewertet die Situation mit dem neu dazugewonnenen Wissen nochmals neu.

Mutig sein

Und das Wichtigste zum Schluss: Um Entscheidungen zu treffen muss man mutig sein! Es gehört immer ein gewisses Maß an Risiko dazu. Denn manchmal ist da eine kleine Stimme in euch drin, die sagt: „Mach es!“ – obwohl objektiv gesehen alles dagegen spricht. Wir raten euch, hört auf euren Bauch! Eure Intuition ist eure Superkraft und ihr solltet ihr vertrauen. Jeder Mensch, jede*r Unternehmer*in ist ein Individuum, jede Situation ist einzigartig. Lernt aus den Entscheidungen anderer, aber geht dennoch euren eigenen Weg.


Also - Nichts kaputtdenken, loslegen!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 29. Juli 2025

 Über Fernweh (Der etwas anderen Art)

Warum man beim Marketing besser nicht in die Ferne schweift

 

Letzte Woche erreichte uns eine SOS E-Mail von einem regionalen Unternehmen. „Hilfe! Unsere Agentur ist abgesprungen. Und wir sind mitten in der Kampagnenplanung. Außerdem sind wir erstmal im Urlaub. Könnt ihr helfen?“

Oh man! Wir können total verstehen, dass man da Muffensausen bekommt. Wir machen uns jetzt erst einmal an die Bestandsaufnahme. Was ist schon erarbeitet worden? Worauf kann man aufbauen? Im Gespräch mit dem Kunden hat sich noch ein interessantes Detail ergeben. Die bisherige Agentur ist aus der Großstadt und hat bisher alle Arbeiten aus der Ferne erledigt. Alles klar. Ohne einen persönlich Bezug, fällt es natürlich leicht, ein Unternehmen so kurzfristig im Stich zu lassen. Man kennt die Menschen ja nicht, die hinter dem Firmennamen stecken. Hat nie der Geschäftsführung die Hände geschüttelt oder in die Gesichter der Angestellten geschaut.


Passend zur Urlaubszeit hat das Unternehmen also plötzlich Fernweh – der etwas anderen Art. Wir halten nichts von Marketing aus der Ferne. Gute Kommunikation setzt Wissen und Kenntnis zum Unternehmen voraus. Wir müssen die Menschen kennenlernen, die hinter dem Unternehmen stecken, um ein Gefühl dazu zu bekommen. Wie arbeitet der Kunde, wie ist die Stimmung im Unternehmen, wie ist es bisher aufgetreten, liegt gerade Veränderung in der Luft? Wir müssen, sehen, atmen, schmecken, damit sich nachher für den Kunden alles richtig anfühlt. Niemand braucht eine von außen aufgestülpte Kampagne, die an allen Ende zwickt und zwackt. Marketing muss maßgeschneidert sein. Und ohne persönlichen Kontakt, kann das nicht funktionieren.

Unser Rat an euch Unternehmer lautet: Sucht euch jemanden aus eurer Region! Der vorbeikommt, euch in die Augen sieht und euch versteht. Den Markt versteht, die Region, in der ihr tätig seid. Regionales Wissen ist der Schlüssel für gute und passgenaue Kommunikation.

Menschen aus der Großstadt befinden sich in einer anderen Lebensrealität. Auf dem Land tickt man anderes, funktioniert das Leben und das Zusammenleben anders. Also warum in die Ferne schweifen, wenn die Agentur liegt so nah?

Das spart euch viel Ärger und in der Regel sogar Geld. Durch die räumliche Nähe spinnt sich zudem ein Band der Vertrautheit. Wir könnten es gar nicht übers Herz bringen, einen Kunden von uns derart hängen zu lassen. Schließlich müssen wir auch immer davon ausgehen, dass man sich früher oder später wieder über den Weg läuft. Auf einem Event, einem Netzwerktreffen oder einfach beim Einkaufen im Supermarkt.

Zuhause bleiben hat also durchaus seine Vorteile 😉

 

Regionale Grüße aus dem Perlenland,

eure perlenmädchen

Dienstag, 24. Juni 2025

 Von Hochs und Tiefs

Wie Emotionen unser Handeln beeinflussen

 

Emotionale Wesen

Der Mensch ist ein emotionales Wesen, keine Maschine. Nicht Fakten leiten uns, sondern unsere Gefühle. Wir treffen Entscheidungen immer aus dem Bauch heraus. Auch wenn uns das nicht immer sofort bewusst ist. Aber unsere Gefühlswelt ist entscheidend für unsere Art zu denken und zu handeln.

Wenn wir gut drauf sind, haben wir viel weniger Angst und sind eher bereit Risiken einzugehen. Wir sind mutiger und entscheidungsfreudiger, haben mehr Energie und sind voller Tatendrang. An schlechten Tagen scheuen wir eher davor, Entscheidungen zu treffen, sind vorsichtiger, pessimistischer und brauchen für Aufgaben oft viel länger.

Diese Phasen wechseln sich zyklisch ab. Das gilt für Frauen, als zyklische Wesen natürlich umso mehr. Aber auch Männer werden von ihren Emotionen geleitet.


Emotionen akzeptieren

Warum erzählen wir euch das? Weil ihr diese Erkenntnis für euch, aber auch im Umgang mit euren Mitmenschen nutzen könnt.

Fangen wir bei euch an: Wenn ihr merkt, dass heute einfach nicht euer Tag ist, dann zwingt euch nicht zu Dingen, die einfach nicht drin sind. Ihr werdet sowieso keine Höchstleistungen vollbringen. Ihr macht viel mehr Fehler und seid dazu auch noch langsam. Ihr kennt das. Sobald es euch besser geht, fragt ihr euch, was ihr da eigentlich für einen Mist fabriziert habt und macht alles neu ;D

Also, akzeptiert einfach, dass ihr nicht jeden Tag gleich viel leisten könnt. Konzentriert euch an schlechten Tagen eher auch kurze, einfache Aufgaben. Die ja auch gemacht werden müssen und dazu gehören – also bitte kein schlechtes Gewissen! Wenn möglich, gönnt euch an diesen Tagen besonders viel Me-Time. Ein Spaziergang durch den Wald, eine Massage oder eine schöne lange heiße Dusche. Das füllt den Energiespeicher super schnell wieder auf.


Die Emotionen anderer

Und was bringt euch jetzt das Wissen über Emotionen im Umgang mit euren Mitmenschen? Erstmal ziemlich viel Verständnis füreinander. Nehmt die Reaktionen der Kollegen oder Kunden nicht gleich persönlich. Ihr wisst nicht, was bei eurem Gegenüber gerade los ist.
Wenn euer Vorgesetzter oder Kollege schlecht drauf ist, ist sicherlich nicht der beste Moment, um über eure Ideen oder vielleicht sogar über Forderungen zu sprechen. Auch Kritik solltet ihr eher für euch behalten. Bittet den Chef also ganz bewusst an einem guten Tag, um die Gehaltserhöhung oder den gewünschten Urlaub 😉 Die Wahrscheinlichkeit damit nicht abzublitzen, ist dann sehr viel geringer.



Emotionen manipulieren

Zum Schluss noch ein Tipp für Profis: Wer sich gut kennt, kennt auch seine emotionalen Triggerpunkte. Was tut euch gut und was nicht? Und vor allem auch WER tut euch gut und wer ist nur ein Energiefresser, von dem ihr euch fernhalten solltet. Mit diesem Wissen könnt ihr eure Emotionen selbst „manipulieren“. Steht also eine große Aufgabe an, für die ihr viel Energie benötigt, versucht euch selbst so gut es geht positiv zu beeinflussen. Meidet negative Menschen oder Problem-Themen, mit denen ihr euch schon länger herumwälzt.

Macht stattdessen Dinge, die euch Freude bereiten und umgebt euch mit Herzensmenschen. Oder gönnt euch etwas Schönes! Bucht zum Beispiel einen Kurztrip oder ein Event, auf das ihr euch freuen könnt. Mit dieser Energie im Bauch wacht ihr am nächsten Tag ganz beschwingt auf und könnt euch unbefangen in die Erledigung eurer Aufgabe stürzen. Dieses Vorgehen erfordert allerdings Übung und Willensstärke. Es klingt hier ziemlich simpel, aber es ist im wahren Leben gar nicht so leicht, sich von negativen Menschen und Themen abzuschirmen. Außerdem ist diese Methode immer nur situativ sinnvoll. Auf Dauer ist es nicht gesund, seinen Problemen aus dem Weg zu gehen. Jedes Hoch und jedes Tief hat seine Berechtigung.

Mit emotionalen Grüßen,

eure perlenmädchen

 

Dienstag, 22. April 2025

Ehrensache

Unternehmer für die Heimat

Vor fast 17 Jahren haben wir unsere Kreativagentur perlenmädchen in unserer Heimatstadt Wittstock ins Leben gerufen. Hier haben wir unseren Kundenstamm aufgebaut, Partner und Gleichgesinnte gefunden und nach und nach ein erfolgreiches und etabliertes Unternehmen geschaffen. Ohne die Unterstützung der hier wohnenden und arbeitenden Menschen, wäre das nicht möglich gewesen. Als Unternehmer profitiert man in der Regel von den Gegebenheiten in der Region. Wir sind der Meinung, dass man als Gewerbetreibender eine gewisse Pflicht hat, der Region etwas zurückzugeben und sich für eine lebenswerte Heimat einzusetzen. Für uns ist es deshalb selbstverständlich, dass wir uns für Wittstock und  Ostprignitz-Ruppin engagieren!

Als kleines Unternehmen ist es in der Regel schwierig, durch Sponsoring oder andere Geldspenden Gutes zu tun. Zudem sind wir beide Mamas von kleinen Kindern und daher auch familiär stark eingebunden. Aber dennoch ist es möglich, etwas für die Region zu tun! Wir möchten euch heute ein paar Beispiele aus unserem Alltag aufzeigen, wie Engagement für die Heimat auch im kleinen Rahmen möglich ist.


Schreibwettbewerb „Kleine Lybelle“ – Bibliothek im Kontor – Wittstock/Dosse

Anfang April war perlenmädchen Nadine Gastrednerin bei der Kleinen Lybelle – einem Schreibwettbewerb für Kinder – in der Wittstocker Bibliothek im Kontor. Bibliotheksleiterin Georgia Arndt und der Förderverein der Bibliothek „Lesewelt Wittstock“ kamen mit der Bitte auf uns zu, bei der Festveranstaltung über die Macht der Worte, Fantasie und Kreativität zu sprechen. Wir haben uns sehr über die Anfrage gefreut und diese auch als Wertschätzung für unsere Arbeit empfunden. Wir sind sehr dankbar für die Gelegenheit, vor den jungen Autorinnen und Autoren sprechen zu dürfen, unsere Erfahrungen und unser Wissen mit ihnen zu teilen und sie darin zu bestärken, weiter Geschichten zu schreiben. Geschichten helfen uns dabei, die Position eines anderen einzunehmen, lassen uns Emotionen spüren und regen zum Nachdenken an.

 

 Kulturförderverein Wittstock e.V.

Ende März hat sich in Wittstock ein neuer Kulturförderverein gegründet. Die offizielle Eintragung ins Vereinsregister wird voraussichtlich im Juni 2025 erfolgen können. Die Kreativagentur perlenmädchen ist von Beginn an Mitglied der neue Vereinigung. Die perlenmädchen freuen sich darauf, unsere Heimatstadt Wittstock und den Verein mit unserer Expertise im Bereich Marketing und Kommunikation zu unterstützen. Gemeinsam mit weiteren Vereinsmitgliedern arbeiten wir aktuell am öffentlichen Auftritt der neuen Vereinigung und möchten den Verein in Zukunft vor allem durch Social Media Arbeit unterstützen. Besonders für kleine Städte spielt Kultur eine wichtige Rolle. Sie verbindet die Menschen, statt sie zu spalten. Das ist aktuell wichtiger denn je. Außerdem stärkt ein buntes kulturelles Angebot auch den Tourismus. Die Kaufkraft von Urlaubern und Tagestouristen ist entscheidend, um ein vielfältiges Angebot in der Gastronomie und im Einzelhandel in der Innenstadt aufrecht zu erhalten. Wir möchten, dass unsere Stadt lebenswert bleibt und eine Zukunft hat. Deshalb setzen wir uns gern für die Förderung der Kultur in Wittstock/Dosse ein.

 

Bewerbungstraining für regionale Schulen

Uns liegt ganz besonders die Unterstützung von jungen Menschen am Herzen. Deshalb setzen wir uns ehrenamtlich für regionale Schulen ein. Wir Prüfen und Bewerten Bewerbungsunterlagen der Schüler, üben mit ihnen Bewerbungsgespräche und halten sogar ab und an Vorträge für Lehrkräfte, um sich zum Thema Bewerbung weiterzubilden.  Denn nur wenn die Lehrer auf dem neusten Stand sind, können sie dieses Wissen auch an ihre Schüler weitergeben. Deshalb setzen wir uns für den Austausch zwischen Schule und Wirtschaft ein.

 
Schülerpraktikanten

Und da wir gerade beim Thema „Junge Menschen“ sind: Die Kreativagentur perlenmädchen bieten Schülerinnen und Schülern regelmäßig die Chance, den Arbeitsalltag in einer Agentur während eines Schülerpraktikums kennenzulernen. Uns ist es wichtig, dass unsere PraktikantInnen abwechslungsreiche Aufgaben bekommen und bereits kleine Verantwortungen übernehmen, um so erste Erfahrungen im Beruf zu sammeln. Einblicke in die reale Arbeitswelt sind sehr wichtig für die Berufsorientierung. Und ohne engagierte Unternehmen ist es den Schülerinnen und Schülern nicht möglich, diese zu erhalten.


IHK Vollversammlungsmitglied 

Von 2017 bis 2022 war perlenmädchen Nadine Mitglied der Vollversammlung in der IHK Potsdam für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Sie war eine von 4 Kreativen, die die Branche und ihre Interessen in der Vollversammlung vertreten hat. Mit der Geburt von Perlenprinz Willie war es leider nicht mehr möglich, an den regelmäßigen abendlichen Versammlung teilzunehmen, sodass sich Nadine dazu entschied, sich für die neue Periode nicht erneut zur Wahl zu stellen. Dennoch war es eine tolle und prägende Erfahrung, die wir nicht missen möchten!

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Wir hoffen, mit unseren Beispielen können wir den ein oder anderen Unternehmer dazu ermutigen, sich für seine Heimat zu engagieren. Im ersten Moment mag es so aussehen, als würde man nur Zeit investieren ohne etwas dafür zu bekommen. Aber in Wirklichkeit wird man reich beschenkt. Mit Dankbarkeit, liebevollen Worten, spannenden Gesprächen. Engagement wird bemerkt und hinterlässt Spuren in den Herzen der Menschen. Ihr knüpft ein immer stärker werdendes Band zwischen eurem Unternehmen und der Region. Ein Band, von dem alle Beteiligten profitieren.

 

Engagierte Grüße,

eure perlenmädchen

 



Dienstag, 18. März 2025

Handbuch: How-to Dritter Ort

Herausgeber ImPuls Brandenburg e.V. 

 

Im letzten Jahr wurde perlenmädchen Nadine von ImPuls Brandenburg e.V. – dem Landesverband für Soziokultur-, Popularmusik- und Festivals als Gastautorin für eine Veröffentlichung zum Thema "Dritte Orte" angefragt. Dritte Orte sind Begegnungsstätten und Räume für Gemeinschaft, abseits von Arbeit und Familie. Unser Fachbeitrag konzentriert sich auf die Themen Kommunikation und Marketing.

ImPuls Brandenburg schreibt über seine Veröffentlichung: „Das Kompendium richtet sich an alle, die sich für die Schaffung von „Dritten Orten“ interessieren – insbesondere an Initiativen mit kulturellem Fokus in ländlichen Regionen Brandenburgs und darüber hinaus. Es bietet praxisnahe Expertisen und theoretische Perspektiven von Brandenburger Autor*innen zu nachhaltigen Entwicklungskonzepten für Orte der gesellschaftlichen Teilhabe und Zukunftsgestaltung.

Von Finanzierung und Personalmanagement bis hin zu infrastrukturellen Anforderungen und Nachhaltigkeit – ein klar strukturierter Leitfaden unterstützt bei der Entwicklung von neuen Begegnungsräumen. Ein unverzichtbares Werkzeug für Kulturakteur*innen, nicht nur in Brandenburg.“

Bestellen und und Downloaden könnt ihr das Handbuch hier: ImPuls Brandenburg e.V.

Allen Interessierten möchten wir die Gelegenheit geben, unseren Input für das Handbuch hier zu lesen.

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Kommunikation und Marketing für Dritte Orte

Gastbeitrag von Nadine Jürgen – Kreativagentur perlenmädchen aus Wittstock/Dosse


Die Macht der Kreativität

Betreiber von Dritten Orten können in der Regel nicht auf riesige Ressourcen zurückgreifen. Weder auf personelle noch finanzielle. Dafür besitzt ihr etwas viel Wertvolleres: Kreativität! Wer nicht viel Kohle hat muss einfach clever sein.

Überraschend, außergewöhnlich und unkonventionell - genauso solltet ihr an eure Werbung und Öffentlichkeitsarbeit herangehen. Werbung muss Spaß machen und Emotionen auslösen. Sie darf nicht als störend oder penetrant wahrgenommen werden. Die Empfänger eurer Botschaften sollten sich vielmehr gut unterhalten fühlen.

Wenn ihr kreativ werbt, wird es gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck aufzubauen und somit viel Geld für euer Marketing zu investieren. Warum? Weil Kreativität höchst ansteckend ist! Wenn eine Botschaft die Menschen berührt, amüsiert oder gut unterhält, teilen sie diese. Völlig freiwillig. Mit Freunden, der Familie und Arbeitskollegen. Umso skurriler, kontroverser oder beeindruckender eine Aktion ist, je häufiger wird sie diskutiert. Die Botschaft verbreitet sich eigendynamisch, mit eurer Zielgruppe als Überträger. Gegen das Kreativ-Virus ist niemand immun!

Kreativität entsteht dann, wenn wir etwas erschaffen, das in der realen Welt nicht existiert. Wenn wir ungewöhnliche Zusammenhänge herstellen, Grenzen überschreiten und Perspektiven wechseln. Ihr solltet eure Zielgruppe überraschen, aus ihrem Alltagstrott herausholen und im besten Fall zum Lachen bringen.

Es geht also darum, der Zielgruppe die Werbebotschaft nicht eins zu eins auf dem Silbertablett zu servieren, sondern in eine kreative Idee zu verpacken. Wie ein schönes Geschenk am Weihnachtsabend! Diese kleine Hürde, diese Denkleistung, die wir zum Auflösen von kreativen Ideen aufbringen müssen, macht den entscheidenden Unterschied. Eine Erkenntnis, die wir uns selbst erarbeitet haben, bleibt viel länger im Kopf. Gute Werbung ermöglicht es den Menschen zu denken, eine Pointe zu verstehen und über die Erkenntnis zu Lachen.

Wer Emotionen und Herzblut in seine Kommunikation steckt, wird immer von der Umwelt wahrgenommen werden. Johann Wolfgang von Goethe wusste schon: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ Und ich ergänze noch: Nur wer selbst für etwas brennt, kann auch andere anstecken. Na dann – Feuer frei!


Kooperation: Hand in Hand übers Land

Ein Mensch allein kann niemals soviel bewirken wie viele Menschen zusammen. Das gilt überall, aber vor allem im ländlichen Raum. Auf den Punkt gebracht: Ihr braucht Hilfe, um euren kulturellen Ort erfolgreich zu betreiben und zu vermarkten.

Anstatt die Ellenbogen auszufahren, sollten ihr die Kontaktaufnahme mit der ausgestreckten Hand versuchen. Sucht euch Kooperationspartner, die eure Kompetenzen ergänzen und vervollständigen. Hört euch in eurer Hood um, klopft auf den Busch und sprecht mit den Menschen. Macht die Schlüsselpersonen in eurer Region ausfindig und geht auf sie zu. Setzt euch das Ziel, Partner zu finden, die mit euch auf einer Wellenlänge sind.

Eure Partner sind Kraftgeber und Stütze. Man kann sich Aufwände und Kosten teilen. Zum Beispiel bei gemeinsamen Werbeaktionen oder Events. Gemeinsam könnt ihr Ressourcen bündeln und eure Kompetenzen kombinieren. Davon profitiert nicht nur ihr selbst, sondern auch eure Zielgruppe.

Außerdem knüpft man sich mit seinen Partnern ein Sicherheitsnetz und fängt sich gegenseitig auf. Läuft es bei euch gerade nicht gut, bedeutet die Anfrage eines Kooperationspartners bezüglich eines gemeinsamen Projektes oft die herbeigesehnte Erlösung. Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man nicht alleine kämpfen muss. Dass es Menschen gibt, die einem wieder auf die Beine helfen, wenn man fällt.
Also los, ihr Brandenburger Betreiber von Dritten Orten! Ellenbogen rein! Hand raus!


Es lebe der Buschfunk: Wissen ist Macht

Um erfolgreich und sinnvoll für euch zu werben, müsst ihr die Strukturen eurer Region kennen. Welche kulturellen Angebote gibt es? Wer geht gern wohin? Wie haben sich die verschiedenen Kultur-Anbieter positioniert? Wie könnt ihr euch davon abheben und eindeutig „euer Ding“ machen?

Ihr solltet also eure „Konkurrenz“ kennen und analysieren, um für euch und euer Angebot Schlussfolgerungen ableiten zu können. Wenn ihr euch, euren kulturellen Ort und euer Angebot klar definiert habt, könnt ihr auch mit klaren Botschaften für euch werben. Und damit macht ihr es auch eurer Zielgruppe leichter, euren Ort zu verstehen.

Auch über eure Zielgruppe – also das von euch angestrebte Publikum solltet ihr im Klaren sein und gezielt Wissen zu dieser Personengruppe sammeln. Durch eure Marketingstrategie und die Art der Kommunikation könnt ihr durchaus steuern, wer sich bei euch versammeln soll. Welche Medien konsumieren sie? Welche Themen bewegen sie? Wie vernetzen sie sich? An welchen Orten müsst ihr mit euren Botschaften zur Stelle sein? Welche Kompetenzen bringt eure Zielgruppe mit – auch in Hinblick auf den Umgang mit den unterschiedlichen Kommunikationsmedien?

Richtet euer Marketing nach diesem Wissen aus. So könnt ihr zielgerichtet und effizient für euren kulturellen Ort werben.


Die Klassiker: Ganz ohne geht’s nicht

Klassische Printmittel, wie Flyer und Plakate haben noch immer ihre Berechtigung. Botschaften auf Papier werden nahezu barrierefrei transportiert, Papier ist langlebig und hat Bestand.

Öffentliche Orte, wie Restaurants, Kinos, Arztpraxen, Innenstadtgeschäfte mit Schaufensterflächen oder Bürgerhäuser sind ideale Orte, um Handzettel auszulegen oder Plakate aufzuhängen. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass ihr vorab um Erlaubnis bitten müsst.

Ihr habt keine Ahnung von Grafik und wisst nicht, wie ihr einen Handzettel für euer nächstes Event gestalten sollt? Kein Problem. Mittlerweile gibt es viele Apps, die euch das leicht machen (z.B. Canvas). Es werden viele kostenfreie oder kostenpflichtige Vorlagen angeboten, die ihr dann nur noch bearbeiten und mit euren Daten füllen müsst. Die richtig guten Sachen muss man oft für ein paar Euro erwerben und auch die Nutzung der Dateien in Druckqualität ist oft mit einem kleinen Aufpreis verbunden. Insgesamt kommt ihr dadurch aber immer sehr viel günstiger, als wenn ihr einen Grafiker beauftragt.

Ich empfehle euch dennoch auf jeden Fall ein individuelles Erscheinungsbild für euren kulturellen Ort entwickeln zu lassen. Ein Design, das eindeutig euch und eurem Ort zuzuordnen ist und immer zweifelsfrei wiedererkennt werden kann. Das ist das Fundament für all eure Werbemaßnahmen. Mit dem so genannten Corporate Design werden Farben, Schriften, Abstände und Symbole definiert, die sich in einem Logo verschmelzen. Die Entwicklung eines solchen Designs solltet ihr zusammen mit einem Profi in Angriff nehmen. Wenn ihr ein „CD“ habt, ist die Gestaltung der weiteren Werbemittel kein Hexenwerk mehr. Der rote Faden steht und von da an bekommt ihr viele Sache auch alleine hin.

Wer sich die Zusammenarbeit mit einem Grafiker regelmäßig leisten kann und möchte, sollte diese Lösung immer bevorzugen. Die Zusammenarbeit mit einem Profi hat natürliche einige Vorteile.

Die Designs einer Werbeagentur sind immer individuell und perfekt auf euch und euer Corporate Design zugeschnitten. Die Grafiker und Texter haben viel Knowhow, wenn es um zielgerichtete Kommunikation geht. Außerdem benötigt grafische Arbeit einiges an Zeit. Wenn ein Grafiker eure Werbemittel entwickelt, könnt ihr eure Zeit für andere wichtige Aufgaben einsetzen. Ihr selbst wisst am besten, welche Herangehensweise für euch am sinnvollsten ist.

Wenn die Gestaltung eurer Werbemittel geschafft ist – ob nun mit einem Grafiker oder in Eigenleistung – geht es um die Wahl der Materialen und den Druck.

Beantwortet euch dabei immer ein paar Fragen: Wird das Werbemittel nur für einen kurzfristigen Anlass benötigt oder soll es für viele Monate oder länger genutzt werden? Im ersten Fall solltet ihr auf dünneres Papier setzen und eher auf Veredlungen, wie Lackierungen verzichten. Zum einen ist das günstiger und zum anderen auch nachhaltiger.

Plant ihr jedoch euer Jahresprogramm in einem Flyer zu öffentlichen oder eine Broschüre zu einem zeitlosen Thema zu machen, solltet ihr auf Materialien setzten, die robuster sind und dafür sorgen, dass eure Werbemittel länger genutzt werden können. Gegen das Abreiben von Farbe kann eine Versieglung mit Dispersionslack helfen. Wenn Werbemittel länger gut aussehen und lange Zeit genutzt werden können, ist auch das eine nachhaltige Lösung.

Einfache Handzettel könnt ihr sehr günstig in einem lokalen Copyshop drucken lassen. Für Werbemittel, die etwas länger im Einsatz sein sollen, empfehle ich euch günstige Online Druckereien, wie Flyeralarm und Co. Hier könnt ihr aus vielen Materialen, Falzarten und Veredlungen wählen. Die meisten Druckereien schicken euch auf Wunsch auch kostenfreie Mustermappen zu, sodass ihr das Papier oder die Art des Flyers vor dem Bestellen selbst in der Hand halten könnt. Wenn ihr mit einem Grafiker zusammenarbeitet, könnt ihr euch auf den Rat des Profis verlassen.

 

Kreativer Guerilla-Krieg

Durch Printwerbung allein schafft ihr es nicht, dauerhaft öffentliches Interesse auf euch zu lenken. Wer mutig genug ist, sollte sein Marketing mit einer Prise Guerilla würzen! Guerilla Aktionen sind in der Regel sehr kostengünstig und sorgen für sehr viel Aufmerksamkeit. Außerdem machen sie eine Menge Spaß.

Plant zu besonderen Anlässen einfach mal witzige Aktionen ein. Lauft kostümiert durch die Straßen, verteilt ein paar Süßigkeiten an wartende Autofahrer an der Ampel oder hinterlasst mit Sprühkreide rätselhafte Botschaften auf den Bürgersteigen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Die Aktion sollte aber immer Sinn machen und zu eurem Anlass passen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, beantragt im Vorfeld eine Genehmigung bei der Stadt. In dem Fall müsst ihr immer mit einer Ablehnung rechnen. Ich rate euch, einfach loszulegen! Natürlich müsst ihr euch an die üblichen Regeln halten. Fremdes Eigentum darf nicht zerstört werden und öffentliche Straßen und Plätze müssen sauber verlassen werden.

Je nachdem wie genau es euer Ordnungsamt nimmt, müsst ihr immer mal mit einer Ermahnung oder Geldbuße rechnen. Wenn die Aktion Spaß macht und die Menschen zum Lachen bringt drücken aber meistens auch die ganz korrekten Beamten beide Augen zu.

Guerilla Werbung erzeugt immer Emotionen, bringt Menschen zum Staunen und nutzt den Überraschungsmoment. Eure Aktionen sollten zudem die Passanten zur Interaktion anregen. Umso mehr Sinne angesprochen werden, desto nachhaltiger sind die Erinnerungen, die Guerilla Werbung erzeugt – eure „Marke“ könnt ihr so langfristig positiv aufladen. Aber Vorsicht – Geht die Aktion schief und wurde eher negativ wahrgenommen, wird das niemand so schnell wieder vergessen.


Presse: Was ist denn hier los?!

In eurem Marketingmix solltet ihr auch die regionale Presse nicht vergessen. Die Nachrichtendichte auf dem Land ist eher gering. Dementsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr es mit eurer News in die Zeitung schafft.

Die Voraussetzung ist also immer eine Neuigkeit, ein spannendes Thema, ein Anlass. Wer regelmäßig in die Zeitung kommen will, muss sich also etwas einfallen lassen. Und auch euer Publikum wird nicht böse sein, wenn bei euch immer etwas los ist 😉

Auch beim Thema Presse hilft Vitamin B ungemein. Legt es also gezielt darauf an, die regionalen Pressevertreter persönlich kennenzulernen. Direkte Kommunikation führt fast immer zum Erfolg. Eine emotionslose Pressemitteilung interessiert niemanden.


Keine Website? Keine Panik! Google liebt euch

Natürlich müssen euer kultureller Ort und eure Botschaften auch in der digitalen Welt zu finden sein. Schließlich trägt jeder ein Smartphone in der Tasche und erwartet es, jede Information zu jeder Zeit abrufen zu können.

Eine eigene Website wäre natürlich eine super Sache! Wenn ihr das Geld dafür investieren wollt, arbeitet bitte mit einem Profi zusammen, der auch die aktuellen Datenschutzbestimmungen und rechtlichen Pflichtangaben kennt. Auch die Suchmaschinenoptimierung bekommt man als Laie in der Regel nicht wirklich gut alleine hin. Und was nützt eine Website, die nicht gefunden wird?

Wer sich zutraut, mit Hilfe von Templates eine eigene Website zu basteln, sollte die Seite aber zumindest nochmal von einem Webdesigner auf Herz und Nieren überprüfen lassen. Im schlimmsten Fall droht sonst eine Abmahnung mit Geldstrafe.  

Die simpelste und kostengünstigste Lösung ist es, auf eine eigene Website zu verzichten und einfach nur auf ein gepflegtes Google Business Profil zu setzen. Der Googledienst ist kostenlos. Eure Daten sind für Google viel wertvoller als eure Euros.

Google liebt seine eigene Dienste natürlich besonders. Eine hohe Reichweite und Suchmaschinenoptimierung habt ihr hier quasi inklusive. Und eigentlich bietet das Businessprofil auch alles was man braucht. Ihr könnt euer Logo und Fotos hinterlegen, sowie Kontaktdaten und Öffnungszeiten. User können sich mit einem Klick direkt vor eure Haustür navigieren lassen. Ihr könnt Events und Neuigkeiten veröffentlichen und eure User können euch durch Rezensionen Feedback geben.


Social Media: Direkter Draht zum Publikum

Ich weiß, ich weiß. Die sozialen Medien sind nicht jedermanns Sache. Aber auch sie können ein sehr sinnvoller und effektiver Werbe- und Kommunikationskanal für euch sein. Die Voraussetzung ist jedoch, ihr habt Bock drauf und wollt auch selbst Teil es Netzwerks sein. Ist das nicht der Fall: Lasst es. Dann schadet euch die Sache mehr als sie euch nutzt.

Der erste Step ist die Wahl der passenden Plattform/en. Wählt die Dienste, mit denen ihr euch wohlfühlt. Ob Instagram, Facebook, TikTok oder WhatsApp entscheidet also ihr. Am besten zusammen mit eurer Zielgruppe. Da wo die ist, solltet ihr idealerweise auch sein.

Social Media kann ganz viel, was andere Werbekanäle nicht können. Ihr geht hier in den direkten Austausch mit der Zielgruppe. Also keine einseitige Kommunikation, wie mit einem klassischen Flyer. Sondern hier geht’s um Dialog. Bezieht eure Zielgruppe deshalb immer in eure Posts mit ein, bittet um Feedback, schenkt ihnen Gehör und nehmt (angemessene) Kritik dankbar an.  Nutzt die direkte Rückmeldung eurer Follower zum eigenen Vorteil und zeigt ihnen, das ihre Meinung für euch von Wert ist.

Bei Social Media geht es um authentische Kommunikation. Rückt eure Individualität in den Fokus – Was macht euch besonders? Warum muss man unbedingt euren Ort besuchen? Nach und nach werden eure Follower zu echt Fans und werben freiwillig und selbstständig neues Publikum an.

Um die vielen Vorteile des Netzwerkes zu nutzen, müsst ihr auch selbst aktiv Teil des Netzwerks sein. Das bedeutet für euch: teilen, liken, markieren, folgen!

Noch ein praktischer Tipp: Nutzt die Meta Business Suite, um Inhalte auf Facebook und Instagram zu planen und plattformübergreifend zu veröffentlichen. Das spart viel Zeit und Mühe. In der Business Suite könnt ihr auch übersichtlich alle eingegangen Nachrichten und Kommentare sehen und diese direkt beantworten.

Wer neu auf Social Media ist, noch keine großen Followerzahlen hat oder ein besonderes Thema vermarkten will, kann zusätzlich zur organischen auf bezahlte Reichweite setzen, um neues Publikum zu erreichen. Social Media Anzeigen sind, verglichen mit klassischen Zeitungsanzeigen, sogar eher kostengünstig. Für erfolgreiche Anzeigen benötigt man aber auch ein wenig Vorwissen. Ihr habt hier die Möglichkeit sehr genau zu bestimmen, wer eure Anzeige zu Gesicht bekommen soll. Umso besser ihr eure Zielgruppe kennt, desto effektiver könnt ihr eure Anzeigen schalten.

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Allen Kulturakteur*innen in Brandenburg und darüber hinaus wünschen wir viel Erfolg und hoffen, mit unserem Fachbeitrag daran einen Anteil zu haben. Falls ihr Fragen habt, euch mit uns austauschen oder uns kennenlernen wollt, sprecht uns sehr gern an!

Eure perlenmädchen