kreativagentur perlenmädchen

Montag, 22. Juni 2026

Meine Woche als PraktikantenPERLE in der Kreativagentur perlenmädchen


Mein Weg zu den perlenmädchen

Hallo, mein Name ist Ida, ich bin 16 Jahre alt und gehe zurzeit in die zehnte Klasse des Gymnasiums. Im Rahmen des Unterrichts hatten wir die Möglichkeit, ein einwöchiges Schülerpraktikum zu machen. Weil ich noch nicht genau wusste was ich später beruflich machen möchte, fiel es mir sehr schwer, mich für einen Praktikumsplatz zu entscheiden. Irgendwann habe ich mich dann entschieden, dass ich mein Praktikum gerne in einer Werbeagentur machen will und habe begonnen, mich über verschiedene Agenturen in und um Wittstock zu informieren. Bei meiner Recherche bin ich auf die Kreativagentur perlenmädchen gestoßen, diese hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich eine kurze Bewerbungsemail an die Agentur geschickt und mich kurz vorgestellt. Perlenmädchen Nadine hat mich einige Zeit später zu einem persönlichen Kennenlernen in das neue Perlenbüro eingeladen. Nach diesem Treffen stand fest, dass ich mein Praktikum bei den perlenmädchen machen möchte.

Der Start ins Praktikum

Am 15.6.2026 begann meine Praktikumswoche. Ich habe mich, noch sehr aufgeregt, auf den Weg ins Perlenbüro gemacht. Dort angekommen hat Nadine mich schon erwartet und wir haben zuerst mit Grafikperle Gitte telefoniert, um zu besprechen, was diese Woche alles zutun ist. Gleich danach habe ich meinen Arbeitsplatz eingerichtet. Nadine hat mir viele Programme, Logos, an denen gerade gearbeitet wird und Werbekonzepte gezeigt. Anfangs war ich ziemlich überrascht, wie lang und ausführlich die Werbekonzepte sind. Ich habe auch meinen ersten Social Media Post für die perlenmädchen erstellt. Das war ungewohnt für mich, weil ich sonst nie Posts veröffentliche, aber jetzt habe ich mich daran gewöhnt und finde es nicht mehr so aufregend.

Am Dienstag habe ich erfahren, dass die perlenmädchen bald ihren 18. Geburtstag feiern. Nadine hat mir von tollen Aktionen und Überraschungen erzählt. Ich habe mich weiter mit den Konzepten beschäftigt und kleine Aufgaben für Nadine übernommen. Zum Beispiel habe ich nach passenden Briefumschlägen für die Mailingaktion zum PERLENgeburtstag recherchiert, die wir dann auch bestellt haben.

Roadtrip nach Neuruppin

Mittwoch war ein besonderer Tag, denn Nadine und ich haben uns auf den Weg nach Neuruppin gemacht, um mit der edv plan GmbH die technische Umsetzung der neuen Website für die Barnimer Busgesellschaft zu besprechen. Ich habe mir während des Besuchs Notizen gemacht und ein bisschen für Social Media mitgefilmt. Auch wenn ich nicht alles was besprochen wurde verstanden habe, fand ich es trotzdem sehr interessant zu sehen, worauf bei der Erstellung von Websites alles geachtet werden muss.

An meinem vorletzten Praktikumstag habe ich das Video vom Besuch bei der edv plan GmbH, welches ich schon zusammengeschnitten hatte, hochgeladen und die Notizen vom Websitekonzept mit Nadines Mitschriften verglichen und ergänzt. Außerdem habe ich weiter an der Überraschung für den Perlengeburtstag gearbeitet, dazu kann ich aber noch nicht mehr verraten!

Heute ist Freitag und meine Zeit hier ist schon fast zu Ende. Ich habe meinen letzten Social Media Post erstellt und hochgeladen und jetzt arbeite ich an diesem Blogartikel.

Danke für die schöne Woche

Eine Woche ist für ein Praktikum leider sehr wenig Zeit, trotzdem habe ich mich immer mehr hier eingefunden, viel gelernt und gesehen und mich sehr wohl an meinem Arbeitsplatz gefühlt.


Vielen Dank, liebe perlenmädchen, dass ihr dieses Praktikum möglich gemacht habt! Danke Nadine, dass du alle meine Fragen beantwortet und mich durch mein Praktikum begleitet hast! Es hat mir bei euch sehr gefallen!

Liebe Grüße

Eure PraktikantenPERLE Ida

Dienstag, 26. Mai 2026

Später kommt früher als man denkt

Warum es so wichtig ist, mit der Zeit zu gehen

 

Wir haben aktuell einen großen Kunden, der nicht nur mit seinem Marketing, sondern auch beim Workflow in den 90er-Jahren hängen geblieben ist. Der Kunde wünscht sich ein Rebranding. Aber nur dem Marketing und dem Corporate Design eine Frischekur zu verpassen, wäre viel zu kurz gedacht. Eine neue Fassade rettet kein baufälliges Fundament.


Die unsichtbare Krise hinter guten Zahlen

Dass jahrelang, ja eigentlich jahrzehntelang keine Weiterentwicklung stattgefunden hat, ist in jeder Pore des Unternehmens sichtbar. Der Kundenstamm ist überaltert – Kunden unter 55 Jahren muss man suchen. Damit stirbt der Markt des Unternehmens demografisch schlichtweg aus.

Gleichzeitig sind die Arbeitsprozesse fast zu 100 % analog. Das kritische Betriebswissen zu Kunden und Verkäufen steckt ausschließlich in den Köpfen einiger weniger Mitarbeiter. Diese Menschen riechen ihre Rente bereits. Fällt einer von ihnen von heute auf morgen aus, droht ein akuter Gedächtnisverlust des gesamten Betriebs. Eine tickende Zeitbombe für die Betriebssicherheit.


Baustelle Marketing und IT

Es gibt keine Marketingstrategie. Wenn Werbung betrieben wird, dann nur willkürlich und über klassische Kanäle ohne messbaren Erfolg. Die Website ist Marke Eigenbau und wird vernachlässigt. Digitales Marketing existiert nicht. Auch an der IT wird selbst geschraubt. Das Unternehmen hat sogar schon schmerzhafte Erfahrungen mit Cyberangriffen gemacht, da das Thema Datensicherheit „nebenbei“ betreut wird. Aus falschem Stolz und um Geld zu sparen wird hier die Sicherheit der Kundendaten und der eigenen Existenz aufs Spiel gesetzt.

Wenn jetzt kein massives Umdenken erfolgt, ist das Ende des Unternehmens absehbar. Aktuell steht der Betrieb wirtschaftlich zwar noch gut da. Doch genau das ist die gefährlichste Phase: Der aktuelle Erfolg blendet und wiegt die Führung in falscher Sicherheit. Wer erst investiert, wenn die Gewinne einbrechen, agiert nicht mehr strategisch, sondern nur noch panisch aus der Defensive heraus.

Der psychologische Spagat der Transformation

Wir merken, dass einige Köpfe in der Führung das erkennen und eine Veränderung begrüßen. Allerdings spürt man auch die Bremser: „Es läuft doch alles!“ Wir sind uns deshalb nicht sicher, ob unser Kunde es schaffen wird, das enorme Defizit rechtzeitig aufzuholen.

So ein Change-Prozess ist mit hohen Investitionen verbunden. Wenn die Veränderung klappen soll, müssen alle Beteiligten mit im Boot sein.

  • Kulturwandel: Mitarbeiter müssen fortgebildet und neue, junge Denker eingestellt werden. Das bedeutet auch, starre Hierarchien für frische Ideen zu öffnen.
  • Infrastruktur: Moderne Software (wie CRM- und ERP-Systeme) muss angeschafft werden, um das wertvolle Wissen der letzten Jahrzehnte zu sichern.
  • Sichtbarkeit: Das digitale Marketing muss massiv ausgebaut werden, beginnend mit einem kompletten Relaunch der Website bis hin zum Google-Business-Eintrag und einer Präsenz in den sozialen Medien.

Empathie statt Brechstange

Es gibt enorm viel zu tun. Unsere Kunden sind allerdings auch nur Menschen, die diese Flut an Informationen und harten Ratschlägen erst einmal verarbeiten müssen. Ein solches Umdenken erfolgt nicht auf Knopfdruck.

Es ist völlig natürlich, dass Widerstände und Ängste entstehen, wenn man die eigenen Defizite so massiv vor Augen geführt bekommt. Unsere Aufgabe als Berater ist es daher, nicht nur Marketingkompetenz zu vermitteln, sondern auch emotionale Begleiter zu sein. Wir wollen die Ängste und das Gefühl der Überforderung nehmen und stattdessen die Lust auf die Zukunft wecken. Denn am Ende meinen wir es nie böse mit unseren Kunden, sondern haben immer das Ziel zu helfen.



Unser Rat an alle alteingesessenen UnternehmerInnen da draußen

Diese Situation ist kein Einzelfall. Sie ist das Resultat von jahrelangem, intensivem operativem Arbeiten – bei dem der Blick für das große Ganze verloren ging. Wenn ihr euer Unternehmen krisenfest für die nächsten Jahrzehnte aufstellen wollt, brecht aus diesem Hamsterrad aus:

  • Kopf hoch statt Blick nach unten: Arbeitet nicht mit gesenktem Kopf im Tagesgeschäft vor euch hin. Schafft euch ganz bewusst Freiräume im Kalender, um den Markt strategisch zu beobachten, neue Chancen frühzeitig zu erkennen und Trends nicht zu verpassen.
  • Die Vogelperspektive einnehmen: Geht regelmäßig in die ehrliche Selbstreflexion. Betrachtet euer eigenes Unternehmen von oben. Wo steht ihr wirklich? Wo drückt der Schuh in fünf Jahren?
  • Frische Denker reinholen: Arbeitet dauerhaft daran, junge Menschen mit modernen Sichtweisen in euer Team zu holen. Vertraut deren digitaler Intuition – sie sind die Brücke zu eurer Kundschaft von morgen.
  • Den Blick von außen nutzen: Es ist unendlich schwer, betriebsblind die eigenen Fehler zu finden. Bezieht deshalb ganz bewusst Außenstehende, Berater oder Branchenfremde mit ein. Ein neutraler Blick deckt blinde Flecken auf, bevor sie zum wirtschaftlichen Problem werden.

Denn eines steht fest: „Später“ wartet nicht, bis wir bereit sind. Später kommt immer früher, als man denkt.

Habt ihr Ideen, Gedanken oder Erfahrungen dazu? Tauscht euch gern mit uns aus!

Eure perlenmädchen

 

Dienstag, 21. April 2026

Heißer Scheiß: der KI Einheitsbrei

Wer zu unüberlegt löffelt verbrennt sich schnell den Mund

 

Schnell, einfach, kostenlos – Die KI ist ein spannendes Tool, das viele Vorteile mit sich bringt. Deshalb wird sie mittlerweile auch von immer mehr Unternehmern genutzt. Eine feine Sache, an der nichts verwerflich ist. Auch wir nutzen die KI für bestimmten Aufgaben, um effektiver und zeitsparender zu arbeiten.

Die KI ist allerdings immer nur so gut, wie der Prompt, also die präzise Handlungsanweisung, die vorab durch einen Menschen erfolgt. Sie ist ein Werkzeug, das richtig bedient werden muss, um gute Ergebnisse zu liefern. Zudem ist auch wichtig zu verstehen, woher die KI „ihr Wissen“ hat. Die kostenfreien Chatbots nutzen alle Informationen, die sie im Netz finden können. Und wie wir alle wissen, steht ziemlich viel Blödsinn im Netz, weil wirklich jeder ungefiltert seinen Senf dazu geben kann. Man sollte die Ergebnisse der KI also mit Vorsicht genießen und immer noch einmal gegenprüfen, ob die Informationen auch fundiert und nicht nur zusammenfantasiert sind.

Aktuell bemerken wir, dass die Unternehmen in unserem Umkreis vermehrt auf KI-generierte Bilder und Grafiken setzten, um z.B. auf Veranstaltungen oder spezielle Angebote hinzuwiesen. Social Media ist voll davon.

Was wir in diesem Fall auch bemerken: diese Bilder sind null authentisch, voller Fehler und oftmals sogar irreführend. Gezeigt werden wildfremde Personen an stark verfremdeten Orten. Ganz konkret setzt ein regionales Autohaus vermehrt auf KI-Grafiken. Es gibt keinen Social Media Post mehr, der nicht durch die KI erstellt worden ist. Jeder, der dieses Unternehmen kennt, bemerkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Die Darstellungen sind irreführend und entsprechen absolut nicht der Realität. Das hinterlässt einen negativen Beigeschmack. Will man so in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden?

Und plötzlich ist KI nicht nur schnell, einfach und kostenlos, sondern auch irreführend, unauthentisch und verwechselbarer Einheitsbrei.

Anders als KI-generierte Fotos sehen die KI Grafiken nämlich alle „gleich“ aus. Zu bunt, viel viel, zu wenig durchdacht. Als aufmerksamer Betrachter erkennt man sie sofort. Und sie hinlassen beim diesem keinen bleibenden Eindruck – ganz anders als es ein authentischer, mit Bedacht gestalteter Inhalt tun würde. Schließlich haben wir alle bereits unsere Erfahrung mit der KI gemacht und erkennen ein schnell und lieblos produziertes KI Bild sofort. 

KI-generierte Fotos sind weitaus schwerer zu erkennen. Das ist auch das gefährliche an ihnen. Menschen können die Realität und die Fantasie dadurch nicht mehr unterscheiden. Wir haben alle noch gelernt, dass ein Foto das Abbild der Umwelt ist. KI-Fotos können jedoch nie die Seele eures Unternehmens abbilden. Weil sie eine Fantasiewelt vorgaukeln, die es so nicht gibt. Und sie sind nicht nur seelenlos, sondern auch beliebig. Bei erfolgreichem Marketing geht es darum, eine Unverwechselbarkeit zu erreichen. Eine eigene Marke, die zu den Unternehmenswerten passt und sich positiv beim Betrachter einprägt. Also genau das Gegenteil von diesem lieblosen Einheitsbrei.

Ohne solides Marketing- und Kommunikationswissen kann man auch keine brauchbare Ergebnisse von der KI erwarten. Sie ist echten Profis nicht gewachsen. KI ist für bestimmte Bereiche ein hilfreiches Werkzeug, aber kein Ersatz für Texter, Grafiker oder Fotografen. Der Betrachter wird den Unterschied immer sofort erkennen. KI ist kein Ersatz für durchdachtes Marketing.

Auch einige unserer letzten Kunden haben das erkannt. Wir hatten diesen Fall jetzt bereits zwei oder drei Mal. Der Kunde kam mit einem durch ChatGPT genierten Logo zu uns und wünschte sich auf dieser Grundlage die Entwicklung eines Corporate Designs oder weiterer Werbemittel. In einer Beratung haben wir die Nachteile der Vorlage aufgezeigt, in Bezug auf Positionierung, Farbwirkung, Barrierefreiheit, Wiedererkennung, Nutzbarkeit für diverse Kommunikationskanäle und so weiter und so fort. Die KI baut einfach irgendwas zusammen. Ohne Sinn und Verstand. Schließlich haben wir für unsere Kunden immer ein neues Logo entwickelt, das eben nicht dem KI-Einheitsbrei entsprach, sondern dem Kunden einen unverwechselbaren Auftritt verschafft hat. Und alle waren am Ende happy, nicht mit der ChatGPT Vorlage leben zu müssen.

Es steht jedem von euch frei, die KI zu nutzen. Bitte bedenkt jedoch die negativen Aspekte und wägt genau ab, wann ihr mit KI arbeiten wollt und wann ihr euch doch besser an einen Profi wendet.

Eure perlenmädchen

Montag, 23. März 2026

Abheben oder am Boden bleiben?

Was erfolgreiche Existenzgründung braucht

 

Wir hatten vor kurzem im PERLENbüro Besuch von einer jungen Existenzgründerin. Sie hat vor etwas mehr als 2 Jahren gegründet, aber bisher kann sie nicht von ihrem Business leben. Aus Kostengründen hat sie sich damals alles selbst erarbeitet und hat keine professionelle Hilfe beim Marketing in Anspruch genommen. Sie zweifelt an sich, an ihrer Positionierung und an ihrem Angebot. Sie bittet uns jetzt deshalb um Hilfe beim Marktauftritt und wünscht sich eine Neuausrichtung. Die Geschichte der Gründerin hat uns nachdenklich gemacht. Was sind eigentlich die entscheidenden Bedingungen, um mit seinem Business richtig abzuheben? Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und nach 18 Jahren am Markt können wir diese Frage wie folgt beantworten:

 

Sicherheitsnetz

Gerade am Anfang ist es extrem schwer, alles allein zu stemmen. Dazu kommt, dass besonders Existenzgründer*innen zu Beginn wenig Ressourcen auf allen Ebenen haben. Das Wichtigste ist aus unserer Sicht daher, dass du dir so schnell wie möglich ein Sicherheitsnetz aufbaust. Ein Sicherheitsnetz an Kooperationspartnern, Beratern und anderen Unternehmern, die dir wohlgesonnen sind.

Gemeinsam ist man immer stärker, lauter und sichtbarer. Allein kannst du nicht überall vor Ort sein. Du brauchst Partner*innen, die dich empfehlen, von dir sprechen und dich im richtigen Moment im Gespräch erwähnen.

Es ist sehr viel effizienter gemeinsame Ressourcen zu nutzen, als alles selbst vorhalten zu müssen. Zudem kann man als Neuling vom Kundenstamm der anderen profitieren, kann mit den etablierten Unternehmer*innen Erfahrungen austauschen und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Gemeinsam schafft man es viel besser durch Krisen und auftragsschwache Zeiten. Weil: Irgendwer aus dem Netzwerk immer eine Idee hat, wie es weitergeht. In Gemeinschaft lernst du zu fliegen.

 

Leidenschaft

Ein Business von null an aufzubauen ist harte Arbeit. Dafür braucht man mentale Stärke und muss 100% von dem überzeugt sein, was man macht. Auch dann, wenn man viel Zweifel aus seinem Umfeld erfährt. Weiter, immer weiter. Nicht aufgeben, auch wenn es schwerfällt. Du musst für etwas brennen, um andere Menschen mit deinem Feuer anzustecken. Wer diese Energie nicht hat, wird es nicht schaffen.

Als Existenzgründer*in solltest du immer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, mit weit ausgestreckten Armen. Immer auf der Suche nach lieben Menschen, die dich verstehen, unterstützen und dir helfen möchten. Du darfst nicht müde werden, jedem der zuhören will, von dir und deinem Business zu berichten

Senden, senden, senden – niemand darf an dir vorbeikommen. Jeder muss dich kennen, von dir und deinen Botschaften gehört haben. Immer und immer wieder mit dir in Kontakt kommen. Zeig dich regelmäßig – über Social Media, persönliche Kontakte oder Veranstaltungen. Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung. Vertrauen aufbauen braucht Zeit. Unserer Erfahrung nach, dauert es 3 bis 5 Jahre, bis man sich das notwendige Standing erarbeitet hat und erfolgreich aufsteigt.

Marketing

Bevor man „senden, senden, senden“ kann, sollte man erst einmal wissen, was, an wen und wohin man senden soll. Kurz gesagt: Du brauchst eine sinnvolle Marketingstrategie. Wir empfehlen, dass man sich für diesem Step professionelle Hilfe suchen sollte, um nicht jahrelang am Boden und unsichtbar zu bleiben. So verschwendest du keine wertvolle Energie damit, auf den falschen Kanälen zu streamen.

Die Basis bildet immer ein starkes Corporate Design, das dich und dein Unternehmen professionell und vertrauenswürdig widerspiegelt. Dazu musst du deine Zielgruppe und auch dein Angebot ganz genau kennen. Je genauer du die Menschen kennst, die du erreichen willst, desto besser kannst du sie auch ansprechen. An den Orten, an denen sie sich aufhalten und in der „Sprache“ die sie verstehen.

 

Struktur

Wenn du dazu neigst, dich schnell zu verzetteln, solltest du dir früh klare Strukturen schaffen – sonst wird der Alltag in der Selbstständigkeit schnell überwältigend. Struktur und Ordnung halten dir nämlich sehr viele Probleme vom Hals. Als Unternehmer hast du einerseits dem Staat gegenüber etliche Pflichten zu erfüllen. Steuererklärungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie die  e-Rechnung, die Mitgliedschaft in Handwerks- oder Handelskammern usw.

Andererseits ist es auch für dich selbst und dein Business super wichtig, dass du vorausschauend handelst und sinnvoll planst. Das setzt voraus, dass du deine Zahlen kennst und deine Finanzen und dazugehörige Bürokratie im Griff hast. Ohne einen guten Steuerberater geht unserer Meinung nach nichts. Spar hier nicht am falschen Ende, sondern lass dir hier helfen.

 

Glück

Und jetzt kommt das gemeine. Du kannst alle zuvor genannten Punkte voll strebermäßig im Griff haben. Aber trotzdem gibt es noch diese eine kleine Ungewissheit, die immer und bei jedem dabei ist. Jeder Existenzgründer braucht als Geheimzutat eine Prise Glück, um wirklich abzuheben.

Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Aufwind zu erwischen. Aber hier hilft das richtige Mindset. Wer positiv ist, wird auch positive Dinge anziehen. Vertraut auf euch und eure Intuition. Geht aufmerksam durch die Welt, hört richtig zu und seht bewusst hin. Stellt alle Antennen auf Empfang. Das schlimmste was ihr tun könnt ist, euch in ein Kämmerlein einzusperren und mit einer „ich gegen die ganze Welt“ Attitüde zu versuchen, erfolgreich zu werden. Dieser Ansatz führt in der Praxis selten zum Erfolg.

Wer Chancen erkennen will, muss präsent und wach im hier und jetzt sein. Und dann im richtigen Moment zugreifen. Ohne langes Zögern. Wenn sich etwas richtig anfühlt, mach es! Auch wenn immer ein gewisses Risiko dabei ist. Sei mutig und glaube an dich.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Wir hoffen, wir können allen Gründer*innen da draußen mit diesem Artikel etwas Orientierung und Klarheit schenken. Und den Mut, nicht aufzugeben, wenn ihr wirklich für eure Sache brennt.

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen