kreativagentur perlenmädchen

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Montag, 24. Februar 2025

Keine Chefsache

Veränderung ist ein Teamprojekt

 

Aktuell arbeiten wir gerade für zwei Unternehmen an einer Vermarktungsstrategie, weil sich die Unternehmensausrichtung beider Firmen verändert hat. Grundsätzlich ist es schon einmal super, dass beide Kunden erkannt haben, dass sich etwas verändern muss. Über diese Schwelle geht auch nicht jeder. Wir sind sehr glücklich darüber, den Veränderungsprozess moderieren zu dürfen und mit unseren Impulsen und Ideen anschieben zu können.

Worüber wir auch sehr glücklich sind: Den Führungsebenen beider Unternehmen war klar, dass diese Strategiearbeit gemeinsam mit dem Team erfolgen muss. Denn Veränderung ist immer ein Teamprojekt! Wir sind stolz auf unsere Kunden. Denn auch diese Erkenntnis ist nicht selbstverständlich. In unseren fast 17 Jahren Agentur haben wir da schon ganz andere Geschäftsführungen erlebt..

Veränderung ist anstrengend und klappt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb reicht es nicht aus, wenn sich die Unternehmensführung einen tollen Plan überlegt. Die Geschäftsführung ist schließlich nicht die treibende Kraft. Das sind die Mitarbeiter! Das Team muss sich gehört und mitgenommen fühlen und von Beginn an in den Prozess einbezogen werden. Nur so können nach und nach Motivation und Tatendrang bei allen Beteiligten wachsen. So etwas passiert nicht auf Knopfdruck.

Engagement entsteht, wenn sich Mitarbeiter gehört und ernstgenommen fühlen. Außerdem muss außer Frage stehen, dass die Führungsebene ihren Leuten vertraut und andersherum. Auch ein gutes Klima im Team ist die Voraussetzung dafür, dass sich alle auf das große Ganze konzentrieren können. Wenn innerhalb des Teams zwischenmenschliche Kleinkriege stattfinden, sollte man gar nicht erst in die Strategiearbeit starten. In diesem Fall muss man erst einmal für Harmonie innerhalb der Belegschaft sorgen.

Ein WIR ist immer die Voraussetzung für alles weitere. Das heißt nicht, dass sich immer alle einig sein müssen. Ganz im Gegenteil! Strategiearbeit lebt vom Diskurs, vom Austausch der Argumente, von der offenen Äußerung von Kritik oder Problemen. Wie soll man schließlich Dinge verbessern, wenn man sich nicht klar über die vorhandenen Defizite ist?

Der Plan für die Zukunft des Unternehmens sollte gemeinsam geschmiedet werden. Und dazu sind ein paar harte Hammerschläge auf glühendes Metall notwendig 😉Jedes Teammitglied sollte die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern.

Ziel sollte es am Ende sein, ein klares Konzept zu haben, das alle Fragen beantwortet  und alle Zweifel zerstreut. Allen muss klar sein, wo es hingeht und dass jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen muss. Jeder sollte seine Aufgabe kennen und sich mit dieser wohl fühlen. Es sind viele Stellschrauben nötig, um Veränderung zu erreichen.

Natürlich gehört zur Veränderung immer auch ein gewisses Risiko. Aber wie sagt man so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Und Stillstand ist niemals eine gute Alternative.

 

Mit motivierenden Grüßen,

eure perlenmädchen

Dienstag, 27. Juni 2023

Wir sind unzufrieden!

Und das ist gut so.

 

Kennt ihr dieses angenehme Gefühl von Zufriedenheit? Alles läuft in geregelten Bahnen. Keine Probleme, um die man sich kümmern muss. Alles plätschert friedlich vor sich hin. Wir können uns zurücklehnen und einfach entspannen. Hach, herrlich! Aber auch ziemlich gefährlich. Zumindest wenn man Unternehmer ist und diesen Zustand zu lange beibehält.

Denn zu viel Zufriedenheit macht uns faul, antriebslos und lahm. Als Unternehmer verliert man den Biss und die Innovationskraft. Wir sind deshalb der Meinung, dass Unzufriedenheit eine ziemlich gute Sache ist! Sie ist Motor und Antreiber für Veränderung. Sie sorgt für Wandel und Wachstum.

Unzufriedenheit bringt uns dazu, unsere Komfortzone zu verlassen und mutige Entscheidungen zu treffen. Sie schärft unsere Sinne und lässt uns Chancen und Möglichkeiten erkennen, die wir durch die rosarote Brille der Zufriedenheit gar nicht wahrgenommen hätten.

Natürlich ist es auch super angenehm, nach einem erfolgreich umgesetzten Projekt die Lorbeeren zu genießen. Aber eben nur für eine gewisse Zeit. Es ist sehr wichtig, Projekte im Nachhinein auszuwerten und sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen. 

Was ist gut gelaufen, was war weniger gut? Hätten wir etwas anders oder besser machen können? Welchen Problemen hätten wir vielleicht von Beginn an aus dem Weg gehen können?

Ihr merkt - Unzufriedenheit ist gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Sie fordert uns und treibt uns dazu an, noch besser zu werden. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“



Und jetzt seid ihr dran! Teilt ihr unsere Meinung oder seht ihr die Sache ganz anders? Wir freuen uns über eure Gedanken dazu.

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 24. November 2020

 Krisen machen kreativ!

Das Ziel ist Überleben…

Die aktuelle Corona Krise nimmt uns alle mit. Den einen mehr, den anderen weniger. Aber wirklich glücklich ist niemand mit der derzeitigen Situation. Man hat genau zwei Möglichkeiten mit der Sache umzugehen. Man kann meckern, schimpfen, lamentieren, kritisieren und die Schuld bei anderen suchen ODER man nutzt die Krise als Chance zur Veränderung. Nichts zwingt uns mehr dazu kreativ zu werden als eine globale Krise. Yeah!

Stillstand ist der Tod


In einem Song vom guten alten Herbert Grönemeyer heißt es: Stillstand ist der Tod. Und da hat er sowas von Recht. Die Welt steht nicht still. Niemals. Alles um uns herum verändert sich. Es gibt Ebbe und Flut, Licht und Schatten, Höhen und Tiefen. Das Leben verläuft immer in Zyklen.

Es macht folglich überhabt keinen Sinn, krampfhaft an dem was einmal war festzuhalten. Das ist verschwendete Energie. Niemand von uns kann den Lauf der Zeit aufhalten. 

Aus der Evolutionsbiologie wissen wir, dass derjenige, der sich am besten anpasst, überlebt. Die Lebewesen, die das nicht geschafft haben, sind im Laufe der Zeit ausgestorben. Der Mensch ist immer noch da. Und das hat er seiner Fähigkeit zur Veränderung und auch seiner Kreativität zu verdanken. Von uns Unternehmern wird jetzt genau dasselbe verlangt – wir müssen uns der aktuellen Situation so gut es geht anpassen. Wer resigniert und darauf wartet, das andere ihm helfen, wird den Anschluss verlieren und im schlimmsten Fall untergehen.

Kraftakt



Tatsache ist allerdings auch: der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Routine gibt uns Sicherheit und ist deshalb sehr bequem. Der Mensch ist faul, weil es energiesparend ist. Das hat die Natur so ebenfalls für uns eingerichtet. Allerdings nur, damit wir genügend Kraft haben, wenn wir sie brauchen.

Veränderung ist nämlich Arbeit. Veränderung ist anstrengend und ungewiss. Aber es hilft nichts. Wenn man die Wahl zwischen Veränderung und Tod hat, fällt die Entscheidung nicht so schwer, oder? Nichts motiviert uns besser, den alten Trott zu überdenken als eine existenzbedrohende Krise.

Also Leute, Ärmel hochkrempeln und loslegen! Veränderung birgt natürlich auch immer das Risiko des Scheiterns. Anstatt nach dem ersten Versuch aufzugeben, solltet ihr allerdings aus euren Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Jede Veränderung mischt die Karten neu. Plötzlich haben andere die Chance sich zu profilieren. Nutzt diese Chance und sorgt dafür, dass ihr es seid, die überleben!

Schlachtplan



Überdenkt die Ausrichtung eures Unternehmens. Macht eine Umstrukturierung Sinn? Ist es notwendig sich neue Kompetenzen zu erarbeiten? Kann man neue Kooperationen bilden, um sich gegenseitig zu helfen?

Hört auf darüber nachzudenken, warum etwas nicht funktioniert. Überlegt viel mehr, wie es funktionieren könnte! Macht dabei aber nicht den Fehler zu denken, dass ihr als Unternehmer allein die Lösung finden müsst. Im Team sind wir viel kreativer. Setzt euch also mit euren Mitarbeitern, euren Partnern und Kollegen zusammen und erarbeitet gemeinsam einen Schlachtplan. Schließlich sitzen wir alle in einem Boot. Alle müssen an einem Strang ziehen, damit dieser Kraftakt gelingt.

Und die Belohnung für all den Schweiß und die Mühe ist: Überleben! So ein gemeinsamer Erfolg schweißt außerdem unheimlich zusammen und ihr werdet sehr viel stärker als vorher aus dieser Krise hervorgehen.

Wir wünschen euch allen, dass ihr die Kraft habt, diese Krise durchzustehen und hoffen, wir konnten euch etwas Mut machen. Glaubt an euch und kämpft! Es lohnt sich 😊

Eure perlenmädchen


Dienstag, 27. August 2019


Nicht stehenbleiben! So sprintet ihr zum Erfolg


Kennt ihr den kleinen blauen Igel Sonic, der super schnell durch die Computerspielewelt flitzt? Sonic ist für uns das perfekte Sinnbild für Erfolg. Leider ist auch der Erfolg nicht gekommen um zu bleiben. Wer zu langsam und unbeweglich ist, oder einfach nur auf der Stelle steht wird ihn nie erreichen. Der Erfolg flitzt euch einfach davon. Um noch kurz Herbert Grönemeyer zu zitieren: Stillstand ist der Tod.

Wer dauerhaft ganz oben auf der Welle reiten will, muss sich immer wieder neu erfinden, wachsen – besser werden – dazu lernen. Sätze, wie „Das macht man nun mal so“ oder „Das haben wir immer schon so gemacht“ solltet ihr deshalb mit sofortiger Wirkung aus eurem Wortschatz streichen.
Erfolg ist deshalb so ein schönes Gefühl, weil es nicht so einfach ist, ihn zu erreichen. Dafür muss man hart arbeiten, trainieren und schwitzen. Und wenn man dann ganz oben steht und Anerkennung für seine Mühen erhält, hach…. Fast nichts fühlt sich besser an!

Dieser Erfolg ist praktischerweise ein mega Motivationsschub. Ihr habt quasi das nächste Level geschafft! Nutzt diesen Boost! Der beste Zeitpunkt für Veränderung ist der, wenn man ganz oben steht. Verfallt nicht in den Irrglauben, DAS Rezept für dauerhaften Erfolg gefunden zu haben. Erfolg ist flüchtig und das Leben verläuft immer in Zyklen. Nach einem Hoch folgt immer ein Tief.

Deshalb ist es auch so entscheidend, Dinge/Themen/Projekte zu finden, die euch begeistern. Denn so erhaltet ihr immer die notwendige Motivation für diesen Kraftakt. Es ist super wichtig Visionen zu haben, sich Ziele setzen und diese dann konsequent zu verfolgen.

Ein weiterer Faktor für Erfolg ist öffentliche Aufmerksamkeit. Ihr könnt die großartigsten Dinge erreichen, aber wenn ihr nicht darüber sprecht, wird es kaum jemand erfahren. Lernt Leute kennen, sprecht mit Menschen. Bringt euch ein, diskutiert mit, habt eine Meinung und vertretet diese. Zeigt öffentliches Engagement und baut euch nach und nach Pressekontakte auf. Es ist wichtig, sich regelmäßig ins Gespräch zu bringen. Versteckt euch also nicht, sondern zeigt euch mit stolz geschwollener Brust in der Öffentlichkeit.

Arbeitet nicht nur still und stumm vor euch hin, sondern habt ein Ohr am Markt. Was entwickelt sich? Welche Themen werden in der Branche diskutiert? Was bewegt die Welt? Nutzt diese Informationen, um Chancen zu erkennen, euch neu zu orientieren und in neue und hilfreiche Kompetenzen zu investieren.

Das Ergebnis dieser Strategie? Ihr werdet euch persönlich weiterentwickeln und stärker werden. Euer Unternehmen wird krisenresistent, konkurrenzfähig, innovativ und über kurz oder lang Erfolge einfahren. Auch das öffentliche Interesse an eurer Arbeit wird wachsen.
Also, worauf wartet ihr noch? Tretet mal so richtig aufs Gas. Sonic ist schon vor einer Weile an euch vorbei geflitzt….

Eure perlenmädchen
Tauscht gern eure Erfahrungen mit uns aus! Wir freuen uns immer über euer Feedback 😊



Dienstag, 26. März 2019


Warum das Warum so wichtig ist

Das weiß doch jedes Kind…


Von kleinen Kindern kann man eine ganze Menge lernen. Und eine Unterhaltung mit solch winzigen Menschen kann ziemlich fordernd sein. Auf alles, was ihr ihnen erzählt folgt nämlich ein „Warum?“ Darauf zu antworten fällt vielen von uns schwer. Wir hinterfragen in der Regel nämlich nicht, was wir den lieben langen Tag so alles tun. Wir tun es einfach, weil es getan werden muss. Die Frage nach dem eigenen „Warum?“, nach der eigenen Motivation stellen wir uns oft nicht. Dabei ist das „Warum“ der Schlüssel für ein glückliches Leben.


Die meiste Zeit unseres Daseins auf dieser schönen Erde verbringen wir mit Arbeit. Viele empfinden ihre Arbeit als belastend, als etwas Negatives. Dieses Gefühl hat man immer dann, wenn man gar nicht wirklich weiß, warum man seinen Job eigentlich macht. Warum tue ich mir das eigentlich an? Die Motivation fehlt. Jeder Arbeitsschritt fällt euch schwer und saugt euch mehr Lebensenergie ab. Und irgendwann steht man kurz vor dem Burn-out, richtig?
Frage: Seid ihr schon mal von etwas ausgebrannt, dass Spaß macht? 

Arbeit muss sich nicht wie Arbeit anfüllen, sondern kann erfüllend sein. Das ist sie immer dann, wenn wir die eigenen Stärken und Schwächen kennen und unseren Talenten und Fähigkeiten folgen. Leidenschaft im Job führt zum Erfolg, Erfolg verschafft Anerkennung und somit werdet ihr euch immer weiter zu großartigen Leistungen motivieren. Es geht also nicht nur Energie raus, ihr holt euch auch mit jedem Erfolg neue Energie zurück. Solche Menschen kennen kein Burn-out.

Macht euch deshalb die Mühe, den eigenen Platz in dieser Welt zu finden. Die Rolle, die zu euch passt. Dazu ist es nie zu spät oder zu früh. Verschafft euch eine Antwort auf die Fragen: Warum bin ich hier? Was ist meine Aufgabe? Und hört niemals auf, danach zu suchen.
Wir sind zu erstaunlichen Dingen fähig, wenn wir eine Motivation haben, wenn wir den Grund für unser Handeln kennen. Und wisst ihr, was ein großartiger Nebeneffekt davon ist? Disziplin entsteht dann von ganz allein, ihr müsst euch zu nichts zwingen.

Ohne Motivation hingegen fällt uns Disziplin sehr schwer. Ohne zu wissen,  was der Grund für unser Tun ist, entsteht Frust. Unzufriedenheit. So kann niemals eine gute Leistung erzielt werden, auf die Anerkennung erfolgt.
Wer von seinem Job gefrustet ist und ausbrennt, ist nicht am richtigen Platz. Hört auf euch zu quälen! Seid mutig und macht euch daran, ein besseres Leben aufzubauen. Hört dabei auf euren Bauch und lasst euch von euren Instinkten leiten. Niemand kann euch euer Warum geben, nur ihr selbst!
Wir haben unser Warum gefunden und sind jeden Tag dankbar, dass wir als perlenmädchen selbstbestimmt arbeiten können und dabei jeden Tag vielen Unternehmern helfen. Das ist ein großartiges Gefühl!


Allen, die noch auf der Suche sind, wünschen wir viel Erfolg. Tauscht euch gern mit uns aus! Wir freuen uns auf eure Gedanken J
Eure perlenmädchen


Dienstag, 28. August 2018

Freiheit macht schlau


Die selbsterfüllende Prophezeiung


Wer kennt sie nicht? Diese chronisch überarbeiteten Chefs, die ihrem Gegenüber nie wirklich zuhören. Sobald das Telefon klingelt oder der PC eine neue Mail ankündigt, sind sie mit den Gedanken schon wieder woanders. Die Augen immer ruhelos, nie fokussiert. Sie sind die Erfinder des „Burnout“.

Diese Menschen leiden fast immer an einem hausgemachten Problem: Kontrollwahn. Sie trauen ihren Mitarbeitern nichts zu, wollen zu jedem Detail gefragt werden und müssen immer alles selbst entscheiden. Da haben wir sie dann wieder, die selbsterfüllende Prophezeiung. Genauso erzieht man seine Mitarbeiter zu Marionetten. Zu kopflosen Holzsoldaten. Wer seine Mitarbeiter für unfähig hält und sie fürs Mitdenken bestraft, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Team nur unselbstständig und unmotiviert arbeitet.

Nicht selten ist es auch die eigene Unsicherheit, die Chefs solch ein Verhaltensmuster zeigen lässt. Wenn man befürchtet, seinen Status oder seine Machtposition zu verlieren, hält man seine Angestellten besser an der kurzen Leine. Ein weiterer Auslöser kann der Perfektionismus sein. Aus Angst, Fehlern zu machen, legt man lieber nichts in fremde Hände, sondern erledigt einfach alles selbst.
Was auch immer der Grund ist: Mit einem solchen Verhalten legt ihr nicht nur euch selbst in Ketten, sondern auch euer Team.

Alles eine Frage der Erziehung


Die oberen Etagen bilden sich oft ein, alles besser zu wissen. Aber niemand kennt die Abläufe, Stolpersteine und die individuellen Gegebenheiten zu einer Aufgabe besser, als der Mitarbeiter, der mit genau dieser betraut ist. In den Arbeitsprozessen der Angestellten stecken die Vorgesetzten einfach nicht tief genug drin. Warum denken Sie dann oft, alles besser zu wissen?

Wer selbstständig denkende und eigenverantwortlich handelnde Mitarbeiter möchte, sollte seinen Leuten einfach mehr freie Hand lassen. Eure Aufgabe ist es zu lenken und zu leiten, das große Ganze im Auge zu behalten. Während ihr oben auf dem Ausguck sitzt und den Kurs für euer Unternehmen plant, halten euch eure Leute den Rücken frei.
Wer noch unsicher ist, startet erstmal einen Testballon. Übertragt eurem Team eine Aufgabe und nehmt euch vor, euch mal nicht einzumischen. Ihr werdet vom Ergebnis ganz sicher überrascht sein!

Also übertragt ihnen Verantwortung, lasst sie selbst Entscheidungen treffen und nach ihren eigenen Methoden arbeiten. Ihr müsst nur die Zielstellung vorgeben. Belohnt es, wenn eure Leute Mitdenken anstatt sie dafür zu maßregeln. Eigene Erfolge und Anerkennung führen nämlich automatisch zu mehr Motivation. Schließlich sind die Zeiten nicht immer rosig. Da ist es gut zu wissen, wenn man zufriedene und treue Angestellte hat, die hinter dem Unternehmen stehen und nicht bei jedem stärkeren Wellengang wie Ratten das sinkende Schiff verlassen.

Ernten was man sät


Wenn der Chef von seinem hohen Ross gestiegen ist und die Mitarbeiter frei und selbstbestimmt arbeiten, ist es Zeit für das Feintuning. Als Führungskraft hat man eine regulierende Funktion. Wenn man an den richtigen Stellschrauben dreht, kann man oftmals noch viel mehr aus seinen Leuten herausholen. Über Arbeitsmoral, Effizienz und Stimmung im Team entscheidet oft schon die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen.

Die Mitarbeiter müssen zu einander passen. Kompetenzen sollten sich bestenfalls ergänzen. Aber Vorsicht: Zu viel Kuschelkurs lässt uns träge und eingefahren werden. Setzt statt Kuschelkurs also eher auf ein gewisses Maß an Reibung. Querdenker sorgen für frischen Wind, andere Sichtweisen führen zu neuen Ideen.



Anziehungskraft und Bindung


Das höchste Gut eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Deshalb solltet ihr sie hegen und pflegen, ihnen zuhören, auf sie eingehen und dafür sorgen, dass es ihnen gut geht. Hier spielt das Thema Freiheit wieder eine entscheidende Rolle. Wenn ihr euren Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragt, übertragt ihr ihnen auch Entscheidungsgewalt. Baut überflüssige Strukturen ab. Flache Hierarchien sorgen für kurze Arbeitswege und somit ein agileres Handeln.

Lasst eure Mitarbeiter nach Möglichkeit selbst über die Einteilung ihrer Arbeitszeit entscheiden. Die alte Stechuhr hat in so gut wie allen Branchen ausgedient und ist weit überholt. Statt eure Leute nach reiner Anwesenheit zu bewerten, solltet ihr sie an ihren Erfolgen messen. Wenn interessiert es schon, in welcher Zeit die Ergebnisse erarbeitet worden sind, solange sie bis zur vorgegebenen Deadline vorliegen? Eben.

Vergesst nicht, dass eure Angestellten Menschen sind. Mit eigenen Bedürfnissen, Problemen, Wünschen. Nehmt auf diese Dinge Rücksicht! Bei einer freien Arbeitszeit-Einteilung lassen sich Beruf und Familie zudem viel besser unter einen Hut bringen.

Ergebnis: Eure Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Die Mitarbeiter-Zufriedenheit steigt. Die Produktivität euer Mitarbeiter steigt.

In einer Zeit von chronischem Fachkräftemangel werdet ihr so auch gute Leute halten können. Wer sich wohlfühlt, will den Job nicht wechseln. Ein guter Ruf als Arbeitgeber führt zudem zu mehr Bewerbungen.

Um jetzt noch mal auf den Anfang zurück zu kommen: Diese Art der Unternehmensführung hat einen nicht ganz unwichtige Nebeneffekt: Ihr führt ein stressfreieres und glücklicheres Leben. Also, liebe Chefs, was meint ihr dazu?


Wir freuen uns über einen Erfahrungsaustausch mit euch und über euer Feedback!

Eure Perlenmädchen

Dienstag, 23. August 2016

Erfolg durch Urlaub

Burnout statt Sonnenbrand

Burnout statt Sonnenbrand (Quelle: Pixabay)
Burnout statt Sonnenbrand
Wir sind noch mitten in der Urlaubszeit. Habt ihr euch schon die jährliche Auszeit gegönnt oder könnt ihr euch als Unternehmer sowas wie Urlaub gar nicht erlauben?
Während unserer Arbeit lernen wir immer wieder engagierte Chefs und Chefinnen kennen, die in ihrem kleinen Betrieb Mädchen für alles sind. Ohne die die Mühlen still stehen.
Solche Menschen sind chronisch überarbeitet und kennen Urlaub nur vom Hörensagen. Aber wie lange geht so etwas gut?

Die enorme körperliche Belastung und der Stress sind nicht dauerhaft auszuhalten. Ihr werdet immer häufiger gereizt sein und euch überfordert fühlen. Das führt zu einem angespannten Verhältnis im Team und zu euren Mitarbeitern. Im schlimmsten Fall droht der Burnout. Eines ist klar: So könnt und solltet ihr nicht weitermachen.

Zwischen Hingabe und Abgabe

Loslassen (Quelle: pexels)
Loslassen (Quelle: pexels)
Als Selbstständiger liebt man sein Unternehmen. Man legt viel Wert auf Details und Qualität, bei allem was man tut. Das Unternehmen ist wie das eigene Baby. Kann man so viel Hingabe auch von einem Angestellten erwarten? Viele Gründer beantworten diese Frage mit nein und würden am liebsten jeden Arbeitsschritt selbst erledigen.

Grundsätzlich können wir natürlich verstehen, dass man sich voll und ganz auf das Unternehmen konzentriert, dass man mit viel Liebe und Mühe aufgebaut hat. Aber voran kommt man auf diese Art und Weise nicht.

Es hilft alles nichts. Ihr müsst lernen Verantwortung abzugeben und Aufgaben nach und nach an eure Mitarbeiter zu delegieren. Ab einem gewissen Punkt könnt ihr einfach nicht mehr alles selbst erledigen. Ihr seid der Chef und nicht Mädchen für alles. Ihr habt nämlich die wichtigste Aufgabe von allen: Führen!

Wissen ist Macht

Den Markt im Blick (Quelle: Pixabay)
Den Markt im Blick (Quelle: Pixabay)
Als Geschäftsführer seid ihr der Steuermann. Wenn ihr nicht den Kopf hoch haltet und den Horizont im Auge habt, kann es für die ganze Unternehmung böse enden. Wenn ihr nur damit beschäftigt seid, die alltägliche Arbeit zu erledigen, habt ihr keine Zeit zu denken, zu planen, zu kreieren.

Die Welt steht nicht still. Und ihr solltet es auch nicht tun. Nichts ist geschäftsschädigender als Routine. Wer sich erst einmal festgefahren hat, bleibt schnell hinter der Konkurrenz zurück. Begebt euch ständig auf neue Wege. Hört euren Kunden aufmerksam zu, beobachtet die Konkurrenz und informiert euch über neue Entwicklungen in eurer Branche.  Nur wer weitsichtig ist und sich weiterbildet, bleibt dauerhaft auf Erfolgskurs.

Ihr braucht einen freien Kopf, um euch auf die Entwicklung eures Unternehmens zu konzentrieren. Wo soll es in den nächsten Jahren hingehen? Setzt euch Ziele, auf deren Erreichung ihr hinarbeitet. Ohne das Wissen über Markt und Branche, könnt ihr nur schwerlich sinnvolle geschäftliche Entscheidungen treffen oder euch realistische Unternehmensziele setzen.

Motivation durch Verantwortung

Mittlerweile sollte euch eins klar sein: Ihr braucht Hilfe. Und zwar in Form von zuverlässigen und motivierten Mitarbeitern.

Ich höre es schon förmlich: „Das sagt sich so leicht! Dabei ist es so gut wie unmöglich, geeignetes Personal zu finden.“ Sicherlich ist das nicht einfach. Andererseits haben viele von euch bestimmt schon die richtigen Leute im Team, ohne es bisher bemerkt zu haben.

Motivation (Quelle: pexels)
Motivation (Quelle: pexels)
Haltet euch einmal vor Augen, wie ihr mit euren Mitarbeitern umgeht. Wenn ihr eure Angestellten nur als kopflose Arbeitsbienen benutzt, die Routine-Aufgaben erledigen, könnt ihr von ihnen kaum ein überdurchschnittliches Maß an Einsatz, Motivation und Kreativität erwarten.

Traut euren Mitarbeitern etwas zu! Ermutigt sie dazu mitzudenken und sich einzubringen. Stellt sie vor neue Herausforderungen und übertragt ihnen nach und nach neue Aufgaben und Verantwortung. Diese Art von Wertschätzung fördert die Motivation eurer Leute.
Achtet bei der Übertragung von Aufgaben auf persönliche Vorlieben und Talente eurer Mitarbeiter und fördert diese. So arbeitet das ganze Team effektiver.

Gebt auch Aufgaben und Dinge an Mitarbeiter ab, die euch selbst schwer fallen. Erfolgreiche Unternehmer kennen ihre Stärken und Schwächen. Befreit euch von Ballast. Steckt eure volle Kraft und Leidenschaft in eure Kernkompetenz. Macht die Arbeit, in der ihr großartig seid!

Urlaub in Sicht

Rettung durch Urlaub (Quelle: Pixabay)
Rettung durch Urlaub (Quelle: Pixabay)
Werdet euch eurer Position bewusst und konzentriert euch auf das Führen. Hört damit auf, euch immer nur im Kreis zu drehen. Arbeitet stattdessen an und mit euren Leuten.

Baut ein starkes und zuverlässiges Team auf. So könnt ihr euch auch mal ein paar Wochen aus dem Geschäft zurückziehen, ohne dass alles liegen bleibt oder die Geschäfte still stehen.
Jeder Mensch braucht diese Art von Auszeit. Wir sind nun mal keine Maschinen. Denkt also trotz all der Arbeit auch an eure Gesundheit. Euer Körper wird es euch danken.

Urlaub hat zudem einen sehr positiven Effekt auf eure Kreativität. Nach 2 Wochen Auszeit könnt ihr wieder voller Energie und mit frischem Kopf ins Geschäft einsteigen. Mit etwas Abstand sieht man Probleme plötzlich in einem ganz anderen Licht. Ihr findet Lösungen für Situationen, die vorher aussichtslos erschienen.
Also: Legt ab und an mal eine Pause ein und erhaltet euch den Spaß an der Arbeit!

Eure perlenmädchen