kreativagentur perlenmädchen

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Montag, 24. Februar 2025

Keine Chefsache

Veränderung ist ein Teamprojekt

 

Aktuell arbeiten wir gerade für zwei Unternehmen an einer Vermarktungsstrategie, weil sich die Unternehmensausrichtung beider Firmen verändert hat. Grundsätzlich ist es schon einmal super, dass beide Kunden erkannt haben, dass sich etwas verändern muss. Über diese Schwelle geht auch nicht jeder. Wir sind sehr glücklich darüber, den Veränderungsprozess moderieren zu dürfen und mit unseren Impulsen und Ideen anschieben zu können.

Worüber wir auch sehr glücklich sind: Den Führungsebenen beider Unternehmen war klar, dass diese Strategiearbeit gemeinsam mit dem Team erfolgen muss. Denn Veränderung ist immer ein Teamprojekt! Wir sind stolz auf unsere Kunden. Denn auch diese Erkenntnis ist nicht selbstverständlich. In unseren fast 17 Jahren Agentur haben wir da schon ganz andere Geschäftsführungen erlebt..

Veränderung ist anstrengend und klappt nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb reicht es nicht aus, wenn sich die Unternehmensführung einen tollen Plan überlegt. Die Geschäftsführung ist schließlich nicht die treibende Kraft. Das sind die Mitarbeiter! Das Team muss sich gehört und mitgenommen fühlen und von Beginn an in den Prozess einbezogen werden. Nur so können nach und nach Motivation und Tatendrang bei allen Beteiligten wachsen. So etwas passiert nicht auf Knopfdruck.

Engagement entsteht, wenn sich Mitarbeiter gehört und ernstgenommen fühlen. Außerdem muss außer Frage stehen, dass die Führungsebene ihren Leuten vertraut und andersherum. Auch ein gutes Klima im Team ist die Voraussetzung dafür, dass sich alle auf das große Ganze konzentrieren können. Wenn innerhalb des Teams zwischenmenschliche Kleinkriege stattfinden, sollte man gar nicht erst in die Strategiearbeit starten. In diesem Fall muss man erst einmal für Harmonie innerhalb der Belegschaft sorgen.

Ein WIR ist immer die Voraussetzung für alles weitere. Das heißt nicht, dass sich immer alle einig sein müssen. Ganz im Gegenteil! Strategiearbeit lebt vom Diskurs, vom Austausch der Argumente, von der offenen Äußerung von Kritik oder Problemen. Wie soll man schließlich Dinge verbessern, wenn man sich nicht klar über die vorhandenen Defizite ist?

Der Plan für die Zukunft des Unternehmens sollte gemeinsam geschmiedet werden. Und dazu sind ein paar harte Hammerschläge auf glühendes Metall notwendig 😉Jedes Teammitglied sollte die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern.

Ziel sollte es am Ende sein, ein klares Konzept zu haben, das alle Fragen beantwortet  und alle Zweifel zerstreut. Allen muss klar sein, wo es hingeht und dass jeder einzelne seinen Teil dazu beitragen muss. Jeder sollte seine Aufgabe kennen und sich mit dieser wohl fühlen. Es sind viele Stellschrauben nötig, um Veränderung zu erreichen.

Natürlich gehört zur Veränderung immer auch ein gewisses Risiko. Aber wie sagt man so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Und Stillstand ist niemals eine gute Alternative.

 

Mit motivierenden Grüßen,

eure perlenmädchen

Dienstag, 29. August 2023

Wer sucht, der findet

Warum ein Perspektivwechsel mutig macht

In letzter Zeit waren wir ziemlich viel damit beschäftigt, uns auf Ausschreibungen zu bewerben. Die der Stadtwerke Neuruppin war dabei besonders herausfordernd. Das Projekt ist sehr komplex und erfordert das Zusammenspiel vieler verschiedener Kompetenzen. Insgesamt haben wir ein Team aus vier Unternehmen zusammengestellt, um die Anforderungen erfüllen zu können.

Eigentlich waren wir bereits an dem Punkt, aufzugeben. Fast jeder hatte in irgendeiner Form Bedenken und schließlich wollten sich drei der vier Parteien von der Bewerbung zurückziehen. Doch das Projekt reizte uns alle sehr. Also machten wir uns die Mühe, nach einem Weg zu suchen, der für uns alle passte. Dazu war es notwendig, die Vorgaben in der Ausschreibung nicht als fest gezogene Grenze zu sehen. Wir lasen die Texte also nochmal, diesmal lasen wir auch zwischen den Zeilen. Wir suchten nach Lücken, die einen anderen Weg möglich machten.

Nach und nach kristallisierte sich eine Lösung heraus. Eine Lösung, mit der alle vier Unternehmen leben konnten. Und sogar besser noch! Eine Lösung, die sogar neue Möglichkeiten in der Realisierung für uns alle bedeutete. Auf dieser Grundlage könnten wir unsere Bewerbung also doch noch fristgerecht abgeben. Und jetzt sind wir gespannt, ob auch der Auftraggeber unseren Weg einschlagen möchte.

Diese Situation hat uns wieder einmal gezeigt, dass man mit Kommunikation und Kreativität vieles ermöglichen kann. Wer nur die Wände und Zäune sieht, fühlt sich schnell eingeengt. Es lohnt sich, die Situation von oben zu betrachten. Von dort, wo es keine Grenzen gibt. So ein Perspektivwechsel lässt einen viele Möglichkeiten erkennen, die von unten verborgen bleiben.

Der Mensch sieht in der Regel zu allererst die Probleme. Die sind nämlich am einfachsten zu erkennen. Neue Lösungen und Methoden machen es immer nötig, die Routine hinter sich zu lassen, die eingetretenen Wege zu verlassen. Davor haben die Menschen meistens Angst. Das Unbekannte kann schließlich gut oder böse sein.

Wenn also etwas Neues vorgeschlagen wird, ein neuer Weg, gleichen wir es mit unserer bekannten Routine ab. Und wir merken: Nein, das ist so nicht machbar! Geht nicht! Völlig unvorstellbar!

Das Lösungsdenken müssen wir trainieren. Dazu ist es erforderlich, die alten Denkmuster zu erkennen und diese bewusst zu verlassen. Wer nach Lösungen statt nach Problemen sucht, findet neue Wege, neue Möglichkeiten, die Dinge anzupacken. Wenn ein Licht am Ende des Tunneln auftaucht, sich ein neuer Weg auftut, wird man plötzlich mutig. Es kribbelt in den Fingern! Die Angst vor dem Unbekannten weicht der Abenteuerlust. Man will entdecken, erforschen, Neues sehen.

Und genau diese Energie brauchen wir als Unternehmer, um nicht stehen zu bleiben. Um innovativ zu sein. Wettbewerbsfähig zu bleiben. Um über uns hinauszuwachsen und vielleicht sogar neu zu erfinden. Wenn ihr das nächste Mal vor einer Mauer steht, wechselt doch einfach mal die Perspektive. Von oben sieht alles völlig anders aus 😉

Kreative Grüße,

eure perlenmädchen

Dienstag, 25. Juli 2023

 
Haltung bewahren!

Warum ein gerader Rücken für Kunde und Agentur gut ist

 

Wir lieben unsere Kunden. Das mal vorweg. Aber manchmal gerät man auch an komische Leute. Und dann wird die Realisierung eines Projektes plötzlich ziemlich anstrengend…

Frust entsteht bei uns immer dann, wenn der Kunde sich nicht einbringt, schlecht erreichbar ist und keine Entscheidungen trifft. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass wir und unsere Arbeit nicht relevant sind. Obwohl Marketing ja eigentlich Spaß bringen soll. Unsere Kunden freuen sich zumindest immer enorm darüber, wenn Ihre Website, ihr Corporate Design oder ihre Flyer fertig sind.

Vor ein paar Tagen haben wir uns mit einer Kollegin unterhalten. Sie berichtete von ihrem aktuellen Frust-Kunden. In einer kurzen Mail, zwischen Tür und Angel verfasst, wirft er ihre ganze konzeptionelle Vorarbeit mal eben über den Haufen und ist sich gar nicht bewusst, welcher Rattenschwanz sich aus dieser Aussage wieder ergibt.

Und plötzlich sagte sie: „Ich hab keine Lust mehr. Er soll mir einfach sagen, wie er es haben will und dann mache ich das genauso.“

Wir können diese Reaktion total nachvollziehen. Aber nach mehr als 15 Jahren im Geschäft wissen wir auch, dass diese Reaktion nur zu weiterem Frust führt. Sich dem Kunden zu beugen und einen Buckel zu machen, fühlt sich weder für den Kreativen selbst gut an noch bringt es den Kunden weiter.

Bei der Realisierung von gemeinsamen Projekten sollte es keine Machtkämpfe geben. Man muss als Team funktionieren und gemeinsam mit erhobenem Haupt vorangehen. Nur durch einen geraden Rücken können sich Dienstleister und Kunde in die Augen sehen, ehrlich miteinander sein und sich gegenseitig mit Respekt begegnen. Es dem Kunden „recht machen“, klein bei geben – Das ist nie eine gute Entscheidung!

Man ist selbst nicht mehr von dem überzeugt, was man da macht und steht demzufolge auch nicht zu 100% dahinter. Die Ergebnisse werden entsprechend nicht so gut, wie man diese normalerweise abliefert. Die negative Energie und die Frustration zieht sich dann bis zum Ende durch. Das Fazit ist dann oft, dass sich die Wegen zwischen Kunde und Dienstleister unwiderruflich trennen.

Es ist immer besser, den Konflikt vorzeitig aus dem Weg zu räumen. Für ein perfektes Ergebnis müssen sich alle Projektpartner wohl fühlen und sich einig sein. Deshalb raten wir immer dazu, rechtzeitig und ganz transparent zu kommunizieren, was das Problem ist und welche Gegebenheiten geschaffen werden müssen, um erfolgreich arbeiten zu können.

Kann der Konflikt nicht gelöst werden, sollte man die Geschäftsbeziehung beenden und alle Arbeiten am Projekt einstellen. Schlussrechnung, Schlussstrich, fertig.

Bei der kreativen Arbeit ist es enorm wichtig, für seine Überzeugungen zu kämpfen, Rückgrat zu zeigen und die eigenen Bedingungen konsequent zu vertreten. Zwischen Kunde und Dienstleister muss eine Vertrauensbasis bestehen. Der Kunde muss Vertrauen in unsere Kompetenzen haben und auch bereits sein, einen Rat anzunehmen. Deshalb muss er nicht zu allem Ja und Amen sagen. Aber man muss eine gewisse Offenheit und Zugewandtheit spüren. Man muss sich gegenseitig zuhören und verstehen wollen, dann können sich alle Projektpartner auch gegenseitig befruchten und ein großartiges Ergebnis entstehen lassen.

Natürlich ist das „Kämpfen für seine Überzeugungen“ sehr viel anstrengender und zeitintensiver als sich zu beugen. Aber unserer Meinung nach ist dieser Aufwand alle Energie wert!

Also: Rücken gerade und weiterkämpfen! 😊

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. August 2022

 Kreativer Mord

So tötet man Ideen 

Was gibt es Schöneres, als sich im Sommerurlaub auf die Terrasse zu lümmeln und dabei einen blutrünstigen Krimi zu verschlingen? Wenn ihr uns fragt, nicht viel. Deshalb haben wir einen kleinen Sommerkrimi für euch zusammengeschrieben. Aber bitte nicht nachmachen, wenn ihr nach 14 Tagen wieder zur Arbeit zurückkehrt. Ansonsten kommt es noch tatsächlich zu Mord und Totschlag am Arbeitsplatz!

 

1.       Mord auf hoher See

Das Thema Homeoffice schlägt in den meisten deutschen Firmen immer noch hohe Wellen. Arbeitgeber legen sehr viel Wert auf die Kontrolle ihrer Angestellten. Auf strenge Hierarchien. Und darauf, dass Mitarbeiter wenig Entscheidungsfreiheit besitzen. Eigentlich total widersinnig. Denn der Ruf nach Innovation, nach neuen motivierten Mitarbeitern und alternativen Methoden ist laut.

Es gibt zahlreiche Studien darüber, dass der Mensch unter dauerhafter Bewachung beginnt sich zu verändern. Ständige Überwachung führt zu Konformität. Jeder schaut nur noch auf den anderen und will in der Gruppe nicht auffallen. Will nichts falsch machen. Wir nehmen uns und unsere Bedürfnisse zurück. Die Individualität geht verloren. Man traut sich nicht mehr, Dinge auszuprobieren. Zu versuchen. Die Angst vor dem Scheitern und somit vor der eigenen Bloßstellung ist viel zu groß. Eigene Ideen oder persönliche Initiative werden so erstickt. Sie ertrinken in Konformität.

Überwachung ist also eine hervorragende Mordwaffe für Kreativität. Geschickt und dauerhaft angewendet, erzieht man sich so Mitarbeiter, die garantiert nur Dienst nach Vorschrift machen. Diese Angestellten werden alle wie Ratten das sinkende Schiff verlassen, sollte es mal zu etwas stärkerem Seegang kommen. Und besonders in den aktuellen Zeiten, ist kein Ententeich zu erwarten…

2.       Giftcocktail in der Manege

Das Telefon klingelt, eine super wichtige Mail poppt auf und in dieser Sekunde steckt auch noch der Kollege den Kopf in die Tür und muss euch SOFORT sprechen. Außerdem ist morgen Deadline für euer aktuelles Projekt. Man fühlt sich wie im Zirkus. Nur dass man selbst in der Manege steht und sich die größte Mühe gibt, alle Bälle in der Luft zu halten. Diese Art von Stress macht auf Dauer krank. Nicht ohne Grund hat sich Burnout als Volkskrankheit etabliert. Zeitdruck, Überlastung, zu viele Baustellen auf einmal – Der perfekte Giftcocktail gegen Kreativität, Innovation und Leistungsfähigkeit.

Als Gegengift empfehlen wir Achtsamkeit und mehr Mut zur „S*** egal“ Mentalität. Der Mensch kann sich immer nur auf eine Aufgabe gleichzeitig konzentrieren. Multitasking ist ein Märchen. Wer sich seinen Aufgaben konzentriert und stressfrei widmen kann, liefert auch bessere und fehlerfreie Ergebnisse. Außerdem geht morgen die Sonne auch wieder auf, wenn ihr die Mail heute nicht mehr beantwortet. Wem seine Gesundheit lieb ist, macht einen großen Bogen um zu viel Stress. Und um Arbeitgeber oder Kunden, die eben solchen Verursachen.

 

3.       Giftgas-Anschlag - Exitus im Team

Mit wem macht die Arbeit am meisten Spaß? Richtig, mit dem Lieblingskollegen! Treffen Menschen mit der gleichen Wellenlänge aufeinander, knallen die Synapsen nur so um sich. Liegt Harmonie in der Luft und die Arbeit macht Spaß, führt das immer zu Erfolgserlebnissen im Team. Die besten Ideen entstehen nie im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit Menschen.


Leider wird in Unternehmen dieser zwischenmenschliche Faktor immer noch unterschätzt. Neue Mitarbeiter werden nur nach der fachlichen Kompetenz auf dem Papier ausgewählt. Dabei ist der entscheidende Faktor, dass sich alle Teammitglieder gut riechen können. Schlechte Schwingungen, ständige Diskussionen und Streitereien, Unverständnis für die Sichtweise des Anderen, fehlende Harmonie – Antipathie strömt wie Giftgas durch das Büro und tötet Kreativität noch bevor sie entstehen kann. Zudem vernebelt sie allen die Sinne. Alles dreht sich nur noch um die persönliche Abneigung dem oder den anderen gegenüber. Man kann sich auf nichts konzentrieren. Keinen klaren Gedanken fassen. Selbst die Fenster aufzureißen oder sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen bringt keine Erleichterung.

Der einzige Ausweg besteht darin, die verfeindeten Lager zu trennen oder den einen Stinkstiefel aus dem Team zu werfen, der alle anderen vergiftet. Ansonsten habt ihr keine Chance. Antipathie tötet das komplette Team. Und zwar quälend langsam über eine sehr lange Zeit.

 Wir hoffen, wir konnten euch mit unseren drei kleinen Kreativ-Mord Geschichten ein wenig erheitern, aber hoffentlich auch zum Nachdenken anregen. Startet wieder gut ins Arbeitsleben!

Wir freuen uns über eure Kommentare oder Gedanken zu dem Thema.

Eure perlenmädchen

Dienstag, 26. Oktober 2021

 Schöner Arbeiten

Warum Wohlfühlen im Büro so wichtig ist

 

WOW-Effekt



Im letzten Monat hat sich eine neue Kundin bei uns gemeldet, die uns für die Gestaltung einiger Wandelemente in ihrem Büro engagiert hat. Vorab haben wir uns die Räume natürlich angesehen. Und wir müssen sagen: WOW! So eine edle Büroeinrichtung mit Stil und einem stimmigen Farbkonzept haben wir bisher nur selten gesehen. Unsere Kundin sagte, dass für sie die schöne Bürogestaltung eine Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern ist. Da können wir nur kräftig Nicken und Zustimmen! Bei unserem Besuch sah man dem Team förmlich an, wie stolz sie auf ihren Arbeitsplatz sind und dass sie jeden Tag gern ins Büro kommen.


Nicht nur praktisch, sondern schön individuell



Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Deshalb sind schöne Büros vor allem eins: individuell! Die Gestaltung der Räume sollte zu euch und eurem Unternehmen passen und im besten Fall euer Corporate Design aufgreifen. Achtet bei den Büromöbeln darauf, dass sie nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ansprechend sind. 

Teuer muss das gar nicht sein. Man kann auch mit einem kleinen Budget, guten Ideen und ein wenig Do-it-Yourself tolle und vor allem einzigartige Einrichtungen erschaffen. Über ein stimmiges Farbkonzept zaubert ihr ganz einfach ein harmonisches Gesamtbild. Farben wirken sich ganz stark auf unsere Psyche aus. Entscheidet euch daher für warme und angenehme Farben. Niemand sitzt gern 8h vor einer Neonwand.

Den individuellen Arbeitsplatz sollte sich jeder Mitarbeiter so einrichten dürfen, wie es für ihn am besten ist. Dabei dürfen persönliche Elemente natürlich nicht fehlen. Fotos von den Liebsten, Postkarten mit den schönsten Urlaubserinnerungen, ein oder zwei Grünpflanzen und die allerliebste Kaffeetasse. Eben alles, was man zum Wohlfühlen braucht!


Basics


Zum Wohlfühlen gehören außerdem ein paar grundlegende Sachen. Der Mensch braucht viel Tageslicht. Das macht wach und erhöht die Konzentrationsfähigkeit. Achtet also darauf, dass euer Büro schön hell ist und auch an dunklen Tagen über eine angenehme Beleuchtung verfügt. Auch die Raumtemperatur ist wichtig! Es sollte weder zu kalt noch zu warm im Büro sein. Regelmäßiges Lüften ist ebenfalls entscheidend, denn verbrauchte Raumluft macht schnell müde.

Und was macht ihr die meiste Zeit im Büro? Sitzen- ganz genau. Deshalb ist auch der Bürostuhl ganz wichtig. Er muss bequem sein, zu eurer Körpergröße und Schreibtischhöhe passen und darf keine unschönen Verspannungen verursachen. Auch ein höhenverstellbarer Tisch kann eine Investition wert sein, wenn man gern mal im Stehen arbeitet.

Auch wenn jeder das Wort Ordnung anders auslegt, sie gehört zum Wohlfühlen am Arbeitsplatz ebenfalls dazu. An eurem Schreibtisch solltet ihr euch gut zurechtfinden und Unterlagen oder Büromaterial nicht lange suchen müssen. Jeder hat da sein eigenes System, was völlig ok ist. Wenn allerdings nur Chaos auf dem Schreibtisch herrscht, hat man schon keine Lust sich davor zu setzen. An effektives Arbeiten ist dann gar nicht zu denken.

Und zu guter letzt: Harmonie im Team! Schon klar, man kann sich seine Kollegen nicht aussuchen. Mit dem einen kann man mehr, mit dem anderen weniger. Die innere Einstellung spielt hier aber eine entscheidende Rolle. Entscheidet euch dafür ein Team zu sein. Für eine Wohlfühlatmosphäre ist es wichtig, nett zueinander zu sein. Seid euren Kollegen gegenüber aufmerksam und nett, seid verständnisvoll und nachsichtig. Außerdem hat jeder mal einen schlechten Tag. Statt auf Konfrontation, kann man sich dann einfach aus dem Weg gehen. So herrscht im Büro auch keine dicke Luft.


Der Lohn für all die Mühe



Sich so viele Gedanken über die Büroeinrichtung zu machen, ist ganz schön zeitaufwändig, schon klar. Aber es lohnt sich! Wenn man sich wohlfühlt, ist man entspannter und auch produktiver. Die Arbeit geht dann viel leichter von der Hand.

Wer morgens in ein schönes Büro kommt und sich an einen aufgeräumten Schreibtisch setzen kann, startet mit viel mehr Motivation und Power in den Tag. So macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß. Und wenn man mit einem Lächeln im Gesicht ins Büro kommt, überträgt das die positive Stimmung auch gleich an die Kollegen. Ihr merkt, es lohnt sich!

 

Bunte Grüße aus zwei ganz zauberhaften Perlenbüros,

eure perlenmädchen

 

Dienstag, 28. September 2021

Monarchie im Perlenbüro

Wenn der Kunde König ist, sind wir die Königinnen

Jeder Unternehmer kennt den Ausspruch „Der Kunde ist König“. Und das Schlimme ist, viele handeln auch so. Wir denken, dass das genau der falsche Ansatz ist. In einer Geschäftsbeziehung geht es nicht darum zu definieren, wer wem unterwürfig ist. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit kann immer nur auf Augenhöhe entstehen.

Jemandem unterwürfig zu sein bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse, Werte und Empfindungen zurückzustellen – sich quasi fremdsteuern zu lassen. Aber wem soll mit so einer Haltung in einer geschäftlichen Beziehung geholfen sein? Der Kunde kommt zu euch, weil er ein Problem hat. Ein Problem, das ihr durch Knowhow, Kompetenz, Wissen und Erfahrung für ihn lösen könnt.

Der Kunde ist also förmlich darauf angewiesen, dass ihr ihm sagt bzw. auch zeigt, wie es gemacht wird. Natürlich gibt es auch die Kunden, die alles besser wissen und nur befehlen wollen. Allerdings ist es eure eigene Entscheidung, ob ihr mit solchen Monarchen zusammenarbeiten wollt. Also wir wollen das nicht.



Im Perlenbüro nimmt niemand eine Bückhaltung an, da beide Parteien sich gegenseitig brauchen – Beide, sowohl der Kunde als auch wir, haben das Zepter in der Hand und respektieren die Grenzen und Werte des Gegenübers. Es ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Informationen und Kompetenzen. Gutes Marketing kann nur durch Vertrauen entstehen – Offenheit und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Säulen, auf denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit beruht.

Wir lassen uns nicht fremd lenken und arbeiten auch nicht auf Befehl. Das sollte kein Unternehmer tun. Wenn Mitdenken verboten ist, lehnen wir den Auftrag liebend gerne ab. Wir empfehlen euch dringend, nicht jeden Kunden und jeden Auftrag anzunehmen. 

Lernt neue Kunden erst einmal kennen und denkt gründlich über Aufgabenstellungen nach. Passen eure Denkweisen zusammen? Stimmt die Sympathie? Habt ihr die Kompetenz, die Ziele eures Kunden zu erfüllen? Seid ehrlich zu euch selbst und hört bei der Beantwortung der Fragen unbedingt auch auf euren Bauch. Der winkende Profit sollte nie der ausschlaggebende Faktor sein.

Ein Kunde, der zu uns kommt, sollte offen sein. Für Beratung, für neue Ideen und Herangehensweisen und für Veränderung. Auf den alten Pfaden hat er es ja scheinbar lang genug versucht 😉

Und die Krönung einer angenehmen Zusammenarbeit ist dann eine erfolgreiche Werbekampagne, die sowohl den Kunden als auch uns furchtbar glücklich macht <3