kreativagentur perlenmädchen

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Montag, 22. September 2025

Therapie im PERLENland

Warum sich die Gespräche mit unseren Kunden manchmal wie Therapie anfühlen

 

Seit vielen Jahren haben wir eine große Ergotherapiepraxis als Kunden. Mit der Inhaberin Julia verstehen wir uns einfach super gut. So gut, dass perlenmädchen Nadine immer wieder auch persönliche Dinge mit ihr teilt. Nach unserem letzten Gespräch kam mir der Gedanke, dass sich die Kommunikation mit Julia irgendwie anfühlt wie Therapie. Danach sehe ich Dinge oft klarer, fühle mich leichter und bin voller positiver Energie. In einer E-Mail schrieb mir Julia daraufhin, dass es sich für sie nach einem Gespräch mit mir genauso anfühlt. So verrückt und schön gleichzeitig!

Aber wie kommt das eigentlich? Ich habe diese Art von Verbindung nicht nur mit Julia, sondern mit vielen unserer Kunden. Immer bei Personen, mit denen ich mich sehr wohlfühle. Ich denke, das liegt daran, dass ich mich jedes Mal weit aufmache und dem Gesprächspartner einen tiefen Einblick in meine Gefühls- und Gedankenwelt gewähre. Und oftmals schenkt mir mein Gegenüber diese Offenheit zurück.

Ich brauche diese Tuchfühlung, diese Hochsensibilität für das Denken und die Emotionen meiner Kunde für meine Arbeit. Umso besser ich den Unternehmer*in verstehe, desto stimmiger und passgenauer werden die Konzepte, die wir für den Kunden entwickeln.

Der Austausch mit unseren Kunden und generell mit Mitmenschen ist unsere größte Inspiration und Kraftquelle. Durch offene, ehrliche Gespräche erhält man eine wertvolle Reflexion. In Bezug auf die eigene Person und auf die Art und Weise, wie man die Welt sieht. Ohne einen vertrauensvolle Umgang miteinander ist das eher nicht der Fall. Dann wird geblockt und verschleiert, was man wirklich denkt.

Deswegen legen wir bei einem neuen Kundenverhältnis von Beginn an großen Wert auf Offenheit und Vertrauen. Es ist super spannend in andere Köpfe zu gucken, andere Perspektiven einzunehmen, durch andere Augen, die Welt zu sehen. Dadurch fühlt man sich nicht nur reicher und wissender, sondern wird auch toleranter und offener, anderen Menschen gegenüber. Man versteht plötzlich, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt mehr als eine Sichtweise und mehr als eine Wahrheit. Und sie existieren alle parallel nebeneinander. Alle sind wahr und haben miteinander Bestand.

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit so vielen lieben Menschen zusammenarbeiten können, die uns und unsere Arbeit wertschätzen und uns gleichzeitig mit immer neuen Erkenntnissen beschenken.

Wir lieben unsere Arbeit als perlenmädchen und hoffen, diese noch lange ausüben zu können.

Und ihr? Auf der Suche nach einer therapeutischen Kreativagentur, die frischen Wind in euer Marketing bringt?

Dann meldet euch gern bei uns 😊

Eure perlenmädchen

 

 

Montag, 25. November 2024

Gut beraten

Warum gute Marketing-Dienstleister nicht machen was ihr sagt

 

Wir haben uns letzte Woche mit einem potenziellen neuen Kunden getroffen. Sie haben sich mit der Bitte an uns gewendet, einen neuen Werbespruch, Claim oder Markenslogan für sie zu entwickeln. Das hat uns hellhörig gemacht, da hinter so einer Anfrage oft ein anderes Problem steckt. Ein paar Fragen später hatte sich unsere Vermutung bestätigt. Die Geschäftsführung hat vor kurzem gewechselt und man will ein paar Dinge anders handhaben. Vor allem was die Vermarktung des Unternehmens angeht. Aber so richtig wisse man noch nicht, wie man in Zukunft agieren möchte. Aha! Ohne ein Konzept, ein Ziel, eine Positionierung fällt es natürlich schwer, einen treffenden Werbeslogan zu finden. Man muss sich dazu erst einmal selbst finden.

Das Ergebnis: Wir haben dem Kunden ein Angebot für die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie gemacht. Das bringt ihn mittelfristig nämlich viel weiter als nur ein Werbeslogan. Wir werden gemeinsam die Positionierung des Unternehmens erarbeiten und die Ziele der nächsten Jahre definieren. Daraus ergeben sich fast automatisch die Botschaften und somit auch der gewünschte neue Werbeslogan. Vielen ist gar nicht bewusst, wieviel konzeptionelle Vorarbeit in so ein paar Worten steckt. Außerdem geben wir dem Kunden Empfehlungen, welche Maßnahmen, Werbemittel und Kanäle sinnvoll sind, um die definierten Ziele erreichen zu können.

Noch ein Beispiel aus dem Perlenland:

Ein Verein aus unserer Heimatstadt rief neulich bei uns an, weil neue Mitglieder gefunden werden müssen. Außerdem wisse fast niemand, dass es den Verein in Wittstock gebe. Deshalb möchte man sich eine Website entwickeln lassen. Hmm.. Wieder so ein Fall. Eine Website wäre für diesen Verein sehr kostspielig gewesen. Kosten für die Entwicklung und auch später laufende Kosten für die Website, den Support, die Aktualisierungen. Außerdem, wenn niemand den Verein kennt, wer geht dann auf die neue Website? Das Problem wäre damit nicht gelöst. Wir haben dem Verein neue Social Media Konten aufgesetzt, Anzeigen geschaltet und den Mitgliedern in einer Schulung gezeigt, wie sie ihre Kanäle in Zukunft selbstständig pflegen können. Die Followerzahlen steigen und damit auch die Bekanntheit des Vereins. Der Kunde ist glücklich und das macht auch uns glücklich. Mit der Website hätten wir mehr Geld verdient, aber wir zahlen lieber auf unser Karma-Konto ein 😉

Unser Ziel ist es immer, dem Kunden zu helfen und ihn weiterzubringen. Dazu gehört es, beim ersten Gespräch zwischen den Zeilen zu lesen. Meistens kann der Kunde seine Wünsche gar nicht so genau definieren. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuhören, mitzudenken und viele Fragen zu stellen. Nicht selten bitten Kunden um „Lösungen“, die aus fachlicher Sicht gar nicht passend sind. Weil sie ihr eigentliches Problem nicht erkannt haben. Ein guter Dienstleister berät, anstatt einfach genau das zu tun, worum der Kunde bittet. Er stellt Fragen, er hinterfragt und er zeigt mögliche Optionen auf, die zum Kunden und seiner aktuellen Situation passen. Wer nur Ja und Amen sagt, hat nicht das Wohl des Kunden im Kopf. Jeder hat seine Kompetenzen. Deshalb ist es völlig normal, dass ein Unternehmen nicht so ein umfassendes Marketingwissen besitzt wie eine Agentur. 

Falls ihr Fragen auf dem Herzen habt, bei denen wir euch helfen können: Wir beraten euch gern!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 22. Oktober 2024

 Arbeitsoverload

Mit diesen Strategien behalten wir den Überblick

 

Das Leben verläuft immer zyklisch. Auch das Arbeitsleben. Im Frühjahr 2024 hatten wir auftragsmäßig eine ziemlich Flaute. Und bei fehlenden Projekten schleicht sich auch immer die Existenzangst ein. Als kleines Unternehmen sind wir auf regelmäßige Einnahmen angewiesen. Im Mai war jedoch das Tief überwunden und es kamen innerhalb weniger Tage 3 große Aufträge rein. Und seitdem läuft es wieder sehr gut. Aktuell haben wir das andere Extrem erreicht. Wir versinken in Arbeit und managen gerade 7 Projekte oder mehr parallel. Diese Situation ist natürlich viel angenehmer als die im Frühjahr. Dennoch ist sie eine ziemliche Belastung. Wir haben uns allerdings Strategien erarbeitet, wie man solche Etappen gut übersteht. Und wir möchten diese mit euch teilen. Vielleicht helfen sie ja dem ein oder anderen von euch.

 

Verkleinern

Die Bearbeitung eines Projektes ist oft ein großer Berg Arbeit. Die Last wirkt oft weniger überwältigend, wenn man den großen Brocken in viele kleine Häppchen teilt. Kleine Teilaufgaben auf der To Do Liste können in der Regel innerhalb einer Woche erledigt werden. Und so schrumpft der Arbeitsberg nach und nach. Außerdem fällt die Arbeit immer leichter, wenn man erstmal mitten im Projekt steckt. Der Anfang ist oft am schwierigsten.


Projektplanung

Ohne eine realistische Projektplanung verliert man schnell den Überblick. Notiert euch in einer übersichtlichen Art und Weise, an welchen Projekten ihr aktuell arbeitet und wann welche Meilensteine erreicht werden sollen. Wenn ihr im Team arbeitet, solltet ihr auch vermerken wer welche Aufgaben erledigt.

Realistisch planen

Eure Zeitplanung darf dabei nicht zu eng gestrickt sein. Gerade wenn ihr im Team arbeitet, solltet ihr immer ausreichend Zeit für die Reaktion und das Feedback eurer Projektpartner einplanen. Außerdem läuft nie alles nach Plan und ihr steht immer mal wieder vor Herausforderungen, die ihr nicht habt kommen sehen. Und die kosten euch zusätzlich Zeit. Mit einer realistischen Zeitplanung könnt ihr auch gut abschätzen, wann ihr mit neuen Projekten starten könnt.

Empathie

Jeder Mensch ist unterschiedlich. Wenn ihr mit jemandem gut zusammenarbeiten wollt, müsst ihr euch auf diese Person einlassen. Wir haben zum Beispiel Kunden, die super diszipliniert arbeiten und auch keine Probleme mit der Nutzung digitaler Medien haben. Da flutscht die Zusammenarbeit natürlich und man kann Projekte sehr schnell zum Ziel bringen.

Aber wir haben auch Kunden, die auf digitale Kommunikation nahezu nicht reagieren und in Sachen Digitalisierung wenig Wissen mitbringen. Bei diesen Menschen kommt man immer viel schneller ans Ziel, wenn man zum Telefon greift oder einen persönlichen Termin vereinbart. Natürlich kostet das viel mehr Zeit. Aber wochenlang auf Feedback zu warten und ständig wieder erinnern zu müssen, ist auch nicht schneller. Bei diesen Kunden muss man geduldiger sein, mehr erklären und Hilfestellungen geben. Am Ende investiert man aber in eine gefestigte Kundenbeziehung, da diese Menschen oft sehr dankbar für die Unterstützung sind.

In die Zeitplanung für eure Projekte sollte daher auch immer der Faktor Mensch mit einfließen.

 

Grenzen setzen

Eine gute Projektplanung hilft euch außerdem zu erkennen, wann eure Grenzen erreicht sind. Wer überfordert ist, macht Fehler. Und Fehler kosten Zeit und Geld. Daher ist Ehrlichkeit super wichtig. Euch selbst gegenüber, aber auch gegenüber euren Kunden. Macht keine Versprechungen die ihr nicht halten könnt und nehmt neue Aufträge erst wieder an, wenn es euer Terminkalender zulässt. Achtet auf euch selbst und auf eure körperliche und geistige Gesundheit. Mit einem Burnout ist niemandem geholfen.

Wir sagen unseren Kunden bei Anfragen daher aktuell, dass wir mit neuen Projekten erst wieder ab Februar 2025 starten können.

 

Wir hoffen, es waren ein paar wertvolle Tipps für euch dabei! Jetzt müssen wir schnell wieder zurück an die Arbeit 😉

Eure perlenmädchen

Montag, 15. Juli 2024


Happy Birthday to us 🥳🤩🎊😁

Heute feiern wir unseren 16. Geburtstag und wollten euch kleinen Honigkuchen deshalb ein dickes Dankeschön mit Zuckerguss da lassen. Ohne unsere Kunden, Partner und unsere Community wären wir nämlich nicht da wo wir heute sind. Wir sind dankbar für euer Vertrauen, eure Loyalität und euren Mut, gemeinsam mit uns verrückte Ideen umzusetzen. Ihr seid die Kirsche auf unserer Sahne und ohne euch würden wir nichts gebacken bekommen!

Eure Zuckerschnuten – Nadine & Gitte



Unsere süße Mailing Aktion zum 16. Perlengeburtstag

Lecker, lecker!


Zuckersüße Perlengrüße! Für unsere Kunden und Partner gabs einen süßen Lolli :D

Kundenpost im Perlenbüro

Der Lolli schmeckt :D





 

Dienstag, 12. Dezember 2023

Perlige Weihnachtsaktion:
Perlen-Popo-Pfeffer und Pfefferkuchen


Für unsere Kunden und Partner haben wir uns zur Adventszeit wieder ein besonders Dankeschön einfallen lassen. Neben dem anstehenden Weihnachtsfest gab es aber noch einen weiteren nennenswerten Anlass:

15 Jahre perlenmädchen - Und immer noch Pfeffer im Po!


2023 sind die perlenmädchen 15 Jahre alt geworden. Aber von Ruhe und Besinnlichkeit ist trotzdem nichts zu merken. Die Ideen rieseln nach wie vor in Hülle und Fülle aus unseren Köpfen und wir schlittern voller Tatendrang von einem Projekt ins nächste.

Wir haben noch so viel Pfeffer im Po, dass wir diesen mit euch teilen wollen! Und was gibt es zur Weihnachtszeit schöneres, als gemeinsam zu backen? Aus diesem Anlass teilen wir gern ein inspirierendes Rezept mit euch <3

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren! Euer Mut zu kreativem Marketing, eure Begeisterung und der Spaß an unseren Ideen sind für uns das beste Geschenk.

Wir wünschen euch und euren Familien ein strahlendes Weihnachtsfest und einen optimistischen Start in ein neues Jahr voller Überraschungen. Feiert ordentlich und lasst die Popos wackeln!

Eure perlenmädchen













Rezept Pfefferkuchen mit Perlen-Popo-Pfeffer


Zutaten für 1 Backblech

500 g Honig

75 g Zucker

1 Pkt. Vanillezucker

100 g Butter

2 EL Milch

2 Eier

1 Prise Salz

1 EL Zimt

1 EL Perlen-Popo-Pfeffer (Alternativ Lebkuchengewürz ;)

1 TL Kaffeepulver, lösliches

500 g Mehl

1 Pkt. Backpulver

Mandeln, abgezogen und halbiert sowie Belegkirschen zum Garnieren

50 g Zucker

2 EL Wasser, heißes

Den Honig mit Zucker, Vanillezucker, Butter und Milch erwärmen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Auf einem gefetteten Blech verstreichen und pro späterem Kuchenstück jeweils mit 4 halbierten abgezogenen Mandeln und einer halbierten Belegkirsche in der Mitte garnieren. Das Blech im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen .

In der Zwischenzeit den Zucker im heißen Wasser auflösen und den fertigen noch heißen Kuchen damit bestreichen.

Schmeckt am bester zu einer dampfenden Tasse Glühwein. Als Wirkung können Ideensprudel und Inspirationsrauschen einsetzen! Also bitte nur in Maßen konsumieren 😉


















Wir wünschen euch eine schöne Adventszeit und besinnliche Feiertage!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 25. Juli 2023

 
Haltung bewahren!

Warum ein gerader Rücken für Kunde und Agentur gut ist

 

Wir lieben unsere Kunden. Das mal vorweg. Aber manchmal gerät man auch an komische Leute. Und dann wird die Realisierung eines Projektes plötzlich ziemlich anstrengend…

Frust entsteht bei uns immer dann, wenn der Kunde sich nicht einbringt, schlecht erreichbar ist und keine Entscheidungen trifft. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass wir und unsere Arbeit nicht relevant sind. Obwohl Marketing ja eigentlich Spaß bringen soll. Unsere Kunden freuen sich zumindest immer enorm darüber, wenn Ihre Website, ihr Corporate Design oder ihre Flyer fertig sind.

Vor ein paar Tagen haben wir uns mit einer Kollegin unterhalten. Sie berichtete von ihrem aktuellen Frust-Kunden. In einer kurzen Mail, zwischen Tür und Angel verfasst, wirft er ihre ganze konzeptionelle Vorarbeit mal eben über den Haufen und ist sich gar nicht bewusst, welcher Rattenschwanz sich aus dieser Aussage wieder ergibt.

Und plötzlich sagte sie: „Ich hab keine Lust mehr. Er soll mir einfach sagen, wie er es haben will und dann mache ich das genauso.“

Wir können diese Reaktion total nachvollziehen. Aber nach mehr als 15 Jahren im Geschäft wissen wir auch, dass diese Reaktion nur zu weiterem Frust führt. Sich dem Kunden zu beugen und einen Buckel zu machen, fühlt sich weder für den Kreativen selbst gut an noch bringt es den Kunden weiter.

Bei der Realisierung von gemeinsamen Projekten sollte es keine Machtkämpfe geben. Man muss als Team funktionieren und gemeinsam mit erhobenem Haupt vorangehen. Nur durch einen geraden Rücken können sich Dienstleister und Kunde in die Augen sehen, ehrlich miteinander sein und sich gegenseitig mit Respekt begegnen. Es dem Kunden „recht machen“, klein bei geben – Das ist nie eine gute Entscheidung!

Man ist selbst nicht mehr von dem überzeugt, was man da macht und steht demzufolge auch nicht zu 100% dahinter. Die Ergebnisse werden entsprechend nicht so gut, wie man diese normalerweise abliefert. Die negative Energie und die Frustration zieht sich dann bis zum Ende durch. Das Fazit ist dann oft, dass sich die Wegen zwischen Kunde und Dienstleister unwiderruflich trennen.

Es ist immer besser, den Konflikt vorzeitig aus dem Weg zu räumen. Für ein perfektes Ergebnis müssen sich alle Projektpartner wohl fühlen und sich einig sein. Deshalb raten wir immer dazu, rechtzeitig und ganz transparent zu kommunizieren, was das Problem ist und welche Gegebenheiten geschaffen werden müssen, um erfolgreich arbeiten zu können.

Kann der Konflikt nicht gelöst werden, sollte man die Geschäftsbeziehung beenden und alle Arbeiten am Projekt einstellen. Schlussrechnung, Schlussstrich, fertig.

Bei der kreativen Arbeit ist es enorm wichtig, für seine Überzeugungen zu kämpfen, Rückgrat zu zeigen und die eigenen Bedingungen konsequent zu vertreten. Zwischen Kunde und Dienstleister muss eine Vertrauensbasis bestehen. Der Kunde muss Vertrauen in unsere Kompetenzen haben und auch bereits sein, einen Rat anzunehmen. Deshalb muss er nicht zu allem Ja und Amen sagen. Aber man muss eine gewisse Offenheit und Zugewandtheit spüren. Man muss sich gegenseitig zuhören und verstehen wollen, dann können sich alle Projektpartner auch gegenseitig befruchten und ein großartiges Ergebnis entstehen lassen.

Natürlich ist das „Kämpfen für seine Überzeugungen“ sehr viel anstrengender und zeitintensiver als sich zu beugen. Aber unserer Meinung nach ist dieser Aufwand alle Energie wert!

Also: Rücken gerade und weiterkämpfen! 😊

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. Mai 2023

Das Geheimnis der Kreativität

Wir verraten unsere Inspirationsquellen

Mitte Mai meldete sich ein langjähriger Kunde bei uns und berichtete von einer aktuellen Idee, die er gerade umsetzt. Wir waren begeistert und auch ein bisschen stolz, dass wir es schaffen, unsere Kunden zu solchen Kreativleistungen zu inspirieren. Daraufhin sagte er: „Ihr seid aber auch richtig gut im Inspirieren!“ Das brachte uns ins Grübeln. 

Woraus ziehen wir eigentlich unsere kreative Energie? Was sind unsere Inspirationsquellen? Genau das verraten wir euch jetzt!


Achtsamkeit

Die Welt um uns herum steckt voller Wunder. Wir müssen sie nur bemerken. Dazu ist es wichtig, im
Hier und Jetzt zu sein. Wer nur damit beschäftigt ist, in seinem Kopf anstehende Probleme zu wälzen, verpasst so ziemlich alles, was um ihn herum passiert. Dabei liegen die Lösungen oftmals ganz deutlich vor uns. Wenn man nur genau hinsieht. „Das Leben“ ist eine wunderbare Inspirationsquelle, die nie versiegt und einen immer wieder auf neue Ideen bringt.
Achtsamkeit bedeutet auch einfühlsam zu sein und sein Gegenüber bewusst wahrzunehmen. Wenn wir spüren, was mit den Menschen um uns herum los ist, können wir viel harmonischer in Beziehung zueinander treten. Auch diese Harmonie kann sehr beflügelnd wirken. Wer mit emotionalem Stress zu kämpfen hat, kann sich nicht für neue Impulse öffnen.



Reisen

Reisen ist eine wunderbare Art und Weise Neues zu Lernen und Vorurteile zu beseitigen. Reisen macht uns weltoffen. Mit jeder Rückkehr nach Hause fühlt man sich ein wenig weiser. Das Entdecken fremder Kulturen, das Schmecken und Riechen exotischer Speisen, das Erlernen unbekannter Gebräuche– das alles baut Ängste ab, bringt uns zum Staunen und hilft uns, unsere komplexe Welt besser zu verstehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man nach einer Reise oftmals in sich ruht und auf eine bestimmte Art und Weise auch erleichtert ist. Vielleicht weil man wieder ein kleines Puzzelstück an seinen Platz legen und somit das Bild vom „Großen Ganzen“ etwas mehr vervollständigen konnte. Natürlich können Reisen ihre inspirierende Wirkung nur entfalten, wenn man sich auf das Land und die Kultur bewusst einlässt. 14 Tage in einer Hotelanlage lassen die Ideen natürlich weniger sprudeln als ein Backpacking Abenteuer. Hier muss jeder seinen eigene Weg finden.


Selfcare

Für kreative Arbeit ist Selfcare enorm wichtig. Nur wer auf sich achtet und mit sich selbst im Reinen ist, kann den Freiraum schaffen, den Kreativität benötigt. Anhaltender Stress, Überforderung und permanenter Druck schnüren die Verbindung zur Inspirationsquelle ab. Und wenn man mit Kreativität sein Geld verdient, ist das ganz schnell existenzschädigend. Was zu noch mehr Stress und Ängsten führt. Deshalb überlegen wir auch genau, welche und wie viele Aufträge wir annehmen. Für uns ist es ganz entscheidend, auf die Work-Life-Balance zu achten. Dazu gehört, dass im Urlaub die Arbeit nicht präsent ist. Es werden keine Mails gelesen und keine Anrufe beantwortet. Mit Körper, Geist und Seele sind wir dann in der Kreativpause – ganz achtsam😉



Menschen

Eine der wichtigsten und größten Inspirationsquellen sind die Menschen in unserem Leben. Sowohl die engen und vertrauten Bezugspersonen, als auch Menschen, denen man nur zufällig und auch nur für einen kurzen Zeitraum begegnet. Unsere Familien, unsere Kunden, Kooperationspartner, Freunde, Menschen, die einem auf der Straße oder im Urlaub begegnen – wir lassen uns von all diesen Individuen inspirieren. Wir können alle viel von einander lernen. 

Für uns ist es immer wieder spannend, in das Leben einer anderen Person hereinzusehen – auch wenn es nur ein kurzer Blick durchs Schlüsselloch ist. Wir suchen gern den Kontakt zu anderen, lassen uns bewusst auf Gespräche ein und hören auch gern zu. Es ist super spannend zu erfahren, aus welchen Gründen Menschen Entscheidungen treffen oder was sie dazu bewogen hat, den Lebensweg einzuschlagen, auf dem sie sich gerade befinden. Solche Gespräche inspirieren uns ungemein und helfen immer dabei, die eigene Perspektive zu verlassen und auch zu hinterfragen.

 

Und jetzt sind wir ganz gespannt darauf zu erfahren, was eure Inspirationsquellen sind! Lasst es uns gern wissen. Wie ihr gerade gelesen habt, sind wir an einem Austausch immer interessiert 😉

Eure perlenmädchen


Dienstag, 14. Dezember 2021


Reime gegen Keime

Eine perlige Weihnachtsgeschichte

Zu Weihnachten lassen sich die perlenmädchen immer etwas besonderes einfallen, um Kunden, Partner und Perlenanhänger zu beglücken. In diesem Jahr gibt es eine kleine, feine Weihnachtsgeschichte. Text, Layout und Illustrationen by perlenmädchen :D

Klickt gleich rein und erfahrt, was Nadine und Gitte auf Ihrer Reise zum Nordpol so alles erlebt haben.

Zum Perlenweihnachtsbuch

Dienstag, 23. November 2021

Die Macht des Logos

So kommt ihr von der dunklen Seite ins Licht

Ein Logo hat unglaubliche Macht. Das hat sich auch im Jahr 2021 noch nicht geändert. Viele Unternehmer, vor allem Existenzgründer, unterschätzen diese Macht und rutschen ganz schnell auf die dunkle Seite ab. Denn auch ein schlecht gemachtes Logo erzielt eine Wirkung…


Kleine Bilder mit großer Stärke

Vor kurzen sind wir über eine US-Studie gestolpert, die der Grafikdesign-Service Vistaprint beauftragt hat. Dort antworteten 92% der Befragten aus den Generation Y und Z, dass das Logo eines Unternehmens für sie eine sehr hohe Relevanz habe. Zur Generation y gehören Menschen, die in den frühen 80er Jahren bis Mitte der 90er Jahre geboren wurden. Ab Ende 90er bis circa 2010 spricht man von der Generation Z. Ein Großteil unserer Kunden gehört zur Gen Y.

Das Logo-Design beeinflusst die Kaufentscheidung der Konsumenten. Laut Studie wirkt für 16% der Befragten ein schlecht designtes Logo sogar abschreckend. Ein gut gemachtes und einprägsames Logo wirkt hingegen vertrauensfördernd und hinterlässt eine nachhaltige Erinnerung beim Kunden. Das bestätigten 40% der Studienteilnehmer.


Deine Entscheidung es ist

Als Existenzgründer tut man also gut dran, sich für seine Außerdarstellung von Profis unterstützen zu lassen. Ein so genanntes Corporate Design, also das grafische Erscheinungsbild eines Unternehmens, ist die Basis für alle kommenden Werbe- und Kommunikationsmittel. Eine Website, ein Flyer, ein Facebook-Auftritt ist ohne ein Logo und die dazu definierten Farben, Schriften und Grafiken austauschbar und beliebig.

Ein Corporate Design ist zudem ein Produkt aus einem vorab entwickelten Unternehmenskonzept. Darin wird geklärt, wer der Unternehmer ist, welchen Platz er innerhalb des Marktes einnehmen will, welche Produkte oder Leistungen er für welche Zielgruppe anbietet. Bei einem schlechten Logo-Design liegt die Vermutung immer nah, dass sich der Unternehmer darüber nur wenig bis keine Gedanken gemacht hat. Und wie soll man so einem Unternehmen vertrauen?



Veränderung ist Macht

Doch auch bestehende Unternehmen sollten sich nicht über Jahrzehnte auf ihrem Logo ausruhen. Die Welt verändert sich in jeder Minuten. Andere gesellschaftliche Themen treten in den Vordergrund, das Konsumverhalten und die Ansprüche der Kunden entwickeln sich weiter.

Es ist wichtig, immer Auge und Ohr am Markt zu haben. So können wir unternehmerische Chancen erkennen und vermeiden, plötzlich den Anschluss zur Konkurrenz zu verpassen. Wenn sich ein Unternehmen verändert und entwickelt, muss das auch im Logo bzw. im Corporate Design sichtbar werden. Hier spricht man von einem Logo Relaunch.

Ein langjähriges Unternehmen sollte es eher vermeiden, alles bisher Dagewesene wegzuwischen und plötzlich, wie aus dem nichts, mit einem komplett neuen Look auf den Markt zu treten. Die bisherigen Kunden könnten das nicht so positiv aufnehmen. Daher passt man das Unternehmenslogo mit den Jahren immer nur schrittweise an. Die Kunden sollen in dem Logo schließlich weiterhin das bekannte Unternehmen erkennen.

 

Ihr seht also, ein Logo kann euch auf die dunkle Seite führen oder ins Licht. Die Entscheidung darüber liegt bei euch. Habt ihr auch schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht? Wir freuen uns über eure Geschichten!

 

Bunte Grüße aus dem Perlenland,

eure perlenmädchen

Dienstag, 28. September 2021

Monarchie im Perlenbüro

Wenn der Kunde König ist, sind wir die Königinnen

Jeder Unternehmer kennt den Ausspruch „Der Kunde ist König“. Und das Schlimme ist, viele handeln auch so. Wir denken, dass das genau der falsche Ansatz ist. In einer Geschäftsbeziehung geht es nicht darum zu definieren, wer wem unterwürfig ist. Eine gewinnbringende Zusammenarbeit kann immer nur auf Augenhöhe entstehen.

Jemandem unterwürfig zu sein bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse, Werte und Empfindungen zurückzustellen – sich quasi fremdsteuern zu lassen. Aber wem soll mit so einer Haltung in einer geschäftlichen Beziehung geholfen sein? Der Kunde kommt zu euch, weil er ein Problem hat. Ein Problem, das ihr durch Knowhow, Kompetenz, Wissen und Erfahrung für ihn lösen könnt.

Der Kunde ist also förmlich darauf angewiesen, dass ihr ihm sagt bzw. auch zeigt, wie es gemacht wird. Natürlich gibt es auch die Kunden, die alles besser wissen und nur befehlen wollen. Allerdings ist es eure eigene Entscheidung, ob ihr mit solchen Monarchen zusammenarbeiten wollt. Also wir wollen das nicht.



Im Perlenbüro nimmt niemand eine Bückhaltung an, da beide Parteien sich gegenseitig brauchen – Beide, sowohl der Kunde als auch wir, haben das Zepter in der Hand und respektieren die Grenzen und Werte des Gegenübers. Es ist immer ein gegenseitiges Geben und Nehmen von Informationen und Kompetenzen. Gutes Marketing kann nur durch Vertrauen entstehen – Offenheit und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Säulen, auf denen eine erfolgreiche Zusammenarbeit beruht.

Wir lassen uns nicht fremd lenken und arbeiten auch nicht auf Befehl. Das sollte kein Unternehmer tun. Wenn Mitdenken verboten ist, lehnen wir den Auftrag liebend gerne ab. Wir empfehlen euch dringend, nicht jeden Kunden und jeden Auftrag anzunehmen. 

Lernt neue Kunden erst einmal kennen und denkt gründlich über Aufgabenstellungen nach. Passen eure Denkweisen zusammen? Stimmt die Sympathie? Habt ihr die Kompetenz, die Ziele eures Kunden zu erfüllen? Seid ehrlich zu euch selbst und hört bei der Beantwortung der Fragen unbedingt auch auf euren Bauch. Der winkende Profit sollte nie der ausschlaggebende Faktor sein.

Ein Kunde, der zu uns kommt, sollte offen sein. Für Beratung, für neue Ideen und Herangehensweisen und für Veränderung. Auf den alten Pfaden hat er es ja scheinbar lang genug versucht 😉

Und die Krönung einer angenehmen Zusammenarbeit ist dann eine erfolgreiche Werbekampagne, die sowohl den Kunden als auch uns furchtbar glücklich macht <3



Dienstag, 27. Oktober 2020

Hand drauf? Besser nicht!

Wie man Problemen mit Kunden aus dem Weg geht

In den letzten Wochen haben wir uns sehr mit einem Kunden herumgeärgert, der seine Rechnungen nicht bezahlen will. Leider haben wir die Warnungen vieler Unternehmer ignoriert, uns nicht mit diesen Personen einzulassen. Das Projekt klang einfach zu großartig! Leider kam es dann doch, wie prophezeit und wir müssten die Geschäftsbeziehung abbrechen. 
Deshalb möchten wir euch heute ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, wie ihr aus unseren Fehlern lernt und solchen Problemen aus dem Weg geht.

Image + Bauch

Lernt neue Kunden immer erst einmal persönlich kennen und macht euch ein umfassenden Bild von Ihnen. Könnt ihr euch eine Zusammenarbeit vorstellen? Schwimmt ihr auf der gleichen Welle? Oder wird bereits im ersten Gespräch deutlich, dass die Vorstellungen zur Arbeitsweise total auseinander gehen? Der eigene Bauch ist ein guter Ratgeber! Ab und an neigt man jedoch dazu, das schlechte Bauchgefühl zu ignorieren und sich die Sache durch rationale Argumente schön zu reden. (Wie in unserem Fall..) Lasst das besser. Der Bauch ist da definitiv der bessere Ratgeber als der Kopf.

Informiert euch auch soweit wie möglich, mit welchen Firmen bisher zusammengearbeitet wurde und ob es da irgendwelche Beschwerden gab. In unserem Fall wurden wir mehrfach gewarnt, haben alle Bedenken aber ignoriert. Seid also schlauer als wir und nehmt einen schlechten Ruf besser ernst.

Reden ist Silber, SCHREIBEN ist Gold

Man kann noch so tolle Absprachen treffen. Hat man diese nicht schriftlich fixiert, nützt euch das gar nichts. Deshalb: Klärt Preise und Leistungsumfang immer bevor ihr anfangt zu Arbeiten. Und zwar schriftlich und unmissverständlich, so detailliert wie möglich. Bevor ihr nicht die Unterschrift vom Kunden habt, solltet ihr die Finger stillhalten. So spart ihr euch unnötige Diskussionen, wenn man die Zusammenarbeit abbrechen muss. Geschäft ist Geschäft. Wer zu nett ist, wird immer wieder über den Nuckel gezogen.


In unserem Fall hat uns der Kunde sofort damit gedroht rechtliche Schritte einzuleiten, da er sich betrogen fühlte und Leistungen von uns angeblich nicht erbracht worden sind. Wir hatten aber glücklicherweise vorab alles akkurat schriftlich fixiert, sodass wir diese Diskussion sofort im Keim ersticken konnten.

Auch Absprachen während des Projektes solltet ihr immer innerhalb eines Protokolls festhalten, das ihr dem Kunden im Nachgang zuschickt. Wir empfehlen euch auch grundsätzlich ein Projekttagebuch zu führen, in dem ihr eure erbrachten Leistungen, Telefonate, Absprachen, Rechnungen und alles weitere vermerkt. Damit kann man Problemkunden schnell mundtot machen.


Wer sind Sie eigentlich?
Zum Start jeder Zusammenarbeit solltet ihr genau wissen, mit wem ihr es zu tun habt. Leider sind wir auch in dieses Fettnäpfchen getreten und kennen bis heute nicht alle an unserem Projekt beteiligten Personen mit vollem Namen. Wir haben uns mit einem Vornamen und einem vermeintlich freundlichem „Duzen“ abspeisen lassen. Blöd! Eine rechtliche Auseinandersetzung ist so natürlich schwierig. 

Unser Rat: Alle Kontaktpersonen innerhalb eines Projektes sollten euch namentlich bekannt sein, damit ihr euch später auf diese beziehen könnt. Und auch Kontaktdaten, wie Post- und E-Mail Adresse sowie Telefonnummern solltet ihr vorab haben. Schließlich müsst ihr wissen, an wen ihr euch im Fall einer Beschwerde wenden könnt, an wen die Rechnung geht oder mit wem ihr euch rechtlich auseinandersetzen müsst. Stellt Rechnungen zudem immer nur an eure Vertragspartner und lasst euch nicht auf krumme Geschäfte ein. Im schlimmsten Fall bleibt ihr sonst auf euren Forderungen sitzen.

Häppchenweise

Große und langwierige Projekte solltet ihr in sinnvolle Häppchen aufteilen. Vereinbart mit dem Kunden vorab Meilensteine, schriftlich versteht sich, nach denen ihr Rechnungen stellt. Ist im Laufe des Projektes absehbar, dass man die Zusammenarbeit abbrechen muss, geht ihr so nicht zu viel in Vorleistung und bleibt am Ende nicht auf allen Kosten sitzen. Auch das haben wir glücklicherweise so gehandhabt und haben unsere Leistung zumindest teilweise bezahlt bekommen.

 

Vertraut dem Karma


Manchen Kunden kann man aber trotz guter Argumenten und akribischen Projektprotokollen  nicht beikommen. Unser Problemkunde droht uns nicht nur mit einer rechtlichen Auseinandersetzung (die jeder Grundlage entbehrt), sondern auch mit einer öffentlichen Denunzierung. In solchen Fällen muss man abwägen. Wollen wir uns wirklich öffentlich rechtfertigen müssen? Lohnt sich eine rechtliche Auseinandersetzung? Ist die Mühe den ganzen Ärger wert?

Wir haben uns dazu entschieden aufs Karma zu vertrauen und sind von unseren Forderungen zurückgetreten. Na klar ist es ärgerlich, dass jemand mit so einem aggressiven und dreistem Verhalten durchkommt. Aber wie heißt es so schön: Der Klügere gibt nach. Und die offene Summe ist es in unserem Fall nicht wert, sich mit unverständigen Personen herumzustreiten.

 

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Problemkunden gemacht? Wie geht ihr mit solchen Problemen um? Wir freuen uns über euer Feedback!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. Juni 2020

Tierisch gute Kollegen

Mit dem Vierbeiner im Büro

 

Schreibtisch mit Körbchen

Mittlerweile sieht man es immer mehr. Katzenkörbe oder Hundebetten stehen wie selbstverständlich neben Schreibtischen in Büroräumen. Die Vierbeiner halten Einzug in die Arbeitswelt. Die perlenmädchen arbeiten bereits seit 12 Jahren im Homeoffice mit tierischen Kollegen. Sowohl in Wittstock als auch in Schleswig-Holstein. Immer mit dabei sind perlenmännchen Boris und die Agenturkatzen Mina und Mulle. Im Laufe der Zeit haben wir bemerkt, dass Tiere im Büro so einige Vorteile mit sich bringen.

perlenmännchen Boris
perlenmännchen Boris

Streicheleinheiten für Körper und Seele

Tiere wirken nachweislich stressreduzierend und beruhigend. Mittlerweile gibt es in Deutschland immer mehr Pflegeeinrichtungen, die auf tierische Hilfe bei der Betreuung der Patienten setzen. Warum diese tierischen Vorteile also nicht in die Arbeitswelt übertragen? Gerade im stressigen Büroalltag ist es oft eine Wohltat, wenn von rechts plötzlich eine feuchte Hundenase kommt und um Aufmerksamkeit bittet.

Gelegentliches Streicheln und Kuscheln mit den Fellnasen senkt unseren Stresslevel. Wir verlassen den „Arbeitstunnel“ und sind plötzlich wieder im Hier und Jetzt. Auf einmal merkt man, wie durstig oder hungrig man ist oder dass es höchste Zeit für eine Pause ist. Wir arbeiten alle sehr viel effizienter und auch fehlerfreier, wenn wir regelmäßig eine Auszeit einlegen.

Der Bürohund möchte zudem auch mal Gassigehen und sorgt so auf eine charmante Art dafür, dass wir weniger sitzen und genug Bewegung haben. An der frischen Luft tanken wir zudem neue Energie für die nächsten Aufgaben und kommen gut erholt an den Schreibtisch zurück.

Tiere im Büro


Tierische Eisbrecher

Gerade das Kennenlernen neuer Kunden kann manchmal etwas steif sein. Auch hier helfen uns unsere Freunde auf vier Pfoten. Hunde und Katzen sorgen meist problemlos für eine lockere Stimmung im Büro und bieten uns oft einen Grund zu Lachen. So wird das Eis direkt gebrochen. Man hat sofort ein nettes Smalltalk-Thema und entdeckt vielleicht sogar private Gemeinsamkeiten. Mit diesem Sympathiebonus auf eurer Seite, öffnen sich Kunden viel schneller und verlieren unnötige Vorbehalte.

Allerdings solltet ihr dennoch Rücksicht auf Allergien nehmen. Für Allergiker ist es natürlich super unangenehm, wenn ihnen im Gespräch ständig die Nase läuft. Es gibt auch Menschen die Angst vor Hunden oder Katzen haben. Dann kann es euch passieren, dass sich der Kunde nicht ent- sondern verspannt.  Am besten ihr fragt vor dem Kennenlernen des neuen Kunden direkt, ob es ok ist, dass euer vierbeiniger Kollege dabei ist. Dann könnt ihr von Anfang an allen Problemen aus dem Weg gehen 😊

 

Tierisch gute Kollegen

Was sind eure Erfahrungen mit Tieren im Büro? Habt ihr selbst einen tierisch netten Kollegen? Schickt uns gern eure Geschichten und Fotos!

Tierisch liebe Grüße,

eure perlenmädchen

Agenturkatzen Mina (grau) und Mulle (rot)

Dienstag, 29. Oktober 2019


Süßer die Worte nie klingen – Tipps für kreative Weihnachtsgrüße

Ho, Ho, Höchste Zeit…

um sich über eure Weihnachtspost Gedanken zu machen! Schließlich haben wir schon Oktober und die Zeit läuft unaufhaltsam dem Ende des Jahres entgegen.
Warum verschickt ihr eigentlich Weihnachtspost? Weil es sich so gehört? Das ist sehr nobel, aber für einen Unternehmer sollte auch immer der Marketing-Effekt eine Rolle spielen. Langweilige Standardschreiben zu Weihnachten haben einen noch längeren Bart als der Weihnachtsmann selbst! Damit lockt ihr niemanden hinter dem Ofen vor.

Leise rieselt die Weihnachtspost…

in den Papierkorb. Das passiert in der Regel mit Karten, auf denen die Grüße vorgedruckt sind und ihr nur noch unterschreiben müsst. Wer kein Herzblut investiert, kann auch nicht erwarten, das Herz des Empfängers zu erreichen. Und das sollte euer Ziel sein, wenn ihr einen Werbeeffekt erzielen wollt.

Die alljährige Weihnachtsflut im Briefkasten ist nicht schön oder besinnlich, sie nervt! Oder geht es euch nicht so? Das Geld für so eine Mailingaktion könnt ihr euch echt sparen.  
Trotzdem will man sich ja bei seinen Kunden für die gute Zusammenarbeit bedanken und sich vor allem noch einmal in Erinnerung bringen. Ohne unsere Kunden wären wir schließlich alle arm dran.

Verschenkt euer Herz…

und keinen Präsentkorb. An Weihnachten zählt nicht der materielle Wert, sondern der ideelle! Menschliche Nähe, Einsatz und Mühe, persönliches Engagement sind rar in der heutigen Gesellschaft. Umso mehr fällt es auf, wenn ihr mehr persönlichen Aufwand investiert als erwartet.
Verschickt zum Beispiel ganz individuelle Weihnachtsgrüße. Nicht die Geschäftsleitung sollte „im Namen aller Mitarbeiter“ den Kunden danken, sondern genau die Mitarbeiter, die das ganze Jahr über mit den Kunden Kontakt haben. Liebe Worte, persönliche Anekdoten, das Eingehen auf persönliche Vorlieben wiegen viel mehr als jedes 0-8-15 Giveaway.

Ihr Kinderlein kommet…

zur Inspiration doch mal im Büro vorbei! Von den lieben Kleinen könnt ihr euch nämlich eine Scheibe abschneiden. Was bringt jede Mama zum Schluchzen und die Oma zum Weinen? Selbst Geklöppeltes! Eine selbstgestaltete Karte, ein handgeschriebener Brief oder eine witzige kleine Bastelarbeit treffen ganz bestimmt mitten ins Herz eures Kunden. In jedem von uns wohnt ein inneres Kind. Und wenn es nicht an Weihnachten rauskommen darf, um zu spielen, wann dann?

Es war einmal…

Märchenstunde im Büro! Findet für eure Weihnachtspost eine kreative Leitidee, die einen Bezug zu eurem Unternehmen hat und eine stimmige Geschichte erzählt. Hört nicht jeder gern Geschichten? In einen kreativen Zusammenhang gesetzt bleiben eure Botschaften viel eher im Kopf und können besser erinnert werden. So können selbst wertlose Dinge oder einfache Briefbeigaben, wie Büroklammern zu etwas besonderem werden.

Bei uns sind aus kleinen Tannennadeln schon inspirierende Ideenpiekser geworden, aus pinkem 
Glitter unser Kreativ-Glitzer und stinknormale Knallerbsen wurden zu unseren Zauberperlen!
Beginnt rechtzeitig mit der Ideensuche, denn Kreativität braucht Zeit. Es sollte nicht vordergründig darum gehen, um jeden Preis aufzufallen. Die Tonalität eurer Post muss zum Unternehmen passen und die Idee sollte von den Mitarbeitern und der Geschäftsführung getragen werden. Sonst wird die Sache unglaubwürdig.

Nichtsdestotrotz: Seid überraschend anders, verzichtet bewusst auf Klischees, nutzt Witz und Humor, sprecht das innere Kind und den Spieltrieb eurer Kunden an. Interaktion ist ein gutes Mittel, um nachhaltige Erinnerungen zu schaffen. Ihr könnt eure Kunden zum Beispiel rätseln, ausmalen oder basteln lassen. Tobt euch mal so richtig aus 😉

Eine kreative Weihnachtszeit wünschen,
eure perlenmädchen

Dienstag, 23. Oktober 2018


I will survive! 

Überleben im Wirtschaftsdschungel


Wir leben in einer Leistungsgesellschaft und in einer Welt des Überflusses. Kein Angebot ist mehr einzigartig. Der Markt ist voll von Produkten und Dienstleistungen aus aller Welt. Nie war es so schwer, sich als Unternehmer einen Platz am Markt zu erkämpfen.

In der Wirtschaft ist es wie in der Biologie. Die Starken überleben, die Schwachen gehen unter. Als Unternehmer strebt man natürlich danach einen starken Betrieb aufzubauen und langanhaltend erfolgreich zu sein. Am besten sogar aus der Masse herauszustechen! Denn anders geht es nicht.  Als Mittelmaß geht man über kurz oder lang im Einheitsbrei unter. Doch wie schafft man das?

Eine Überlebensstrategie in 6 Perlenweisheiten

1. Selbsterkenntnis
Seid ehrlich zu sich selbst! Schaut ganz tief in euch hinein und erkennt eure eigenen Stärken und Schwächen. Welche Dinge fallen euch leicht, welche schwer? Welche Dinge braucht ihr, um im Arbeits- und Privatleben glücklich zu sein?

Selbsterkenntnis ist mitunter leichter gesagt als getan. Denn niemanden kann man so schlecht einschätzen, wie die eigene Person. Deshalb belasst es nicht bei der Selbstsicht auf eure Persönlichkeit. Holt euch zusätzlich Hilfe von außen. Gute Vertraute, Freunde, lange Bekannte und die Familie können euch oft viel besser einschätzen und sind wertvolle Berater.


2. Stärken stärken
Ihr kennt das Phänomen schon aus der Schule. Es gab Fächer, die fielen euch super leicht, gute Noten waren gar kein Problem. Und es gab Fächer, in die ihr euch richtig reinknien musstet. Ohne permanentes Üben und Wiederholen ging nichts. Und trotzdem ward ihr hier immer nur Durchschnitt. Wenn überhaupt. Wir raten euch: Lasst das mit dem Üben. Verschwendet eure kostbare Zeit und Energie nicht, um in Schwächen zu investieren.


Baut eher eure Talente und Neigungen aus! Wenn euch etwas liegt und ihr Spaß dran habt, könnt ihr in dieser Sache großartig werden. Besser als der Durchschnitt. Und das muss man heutzutage sein, um erfolgreich zu werden: Besser als der Durchschnitt!

Bietet deshalb nur Leistungen an, die ihr mit Brillanz beherrscht und lehnt bewusst Aufträge ab, die nicht euren Kompetenzen entsprechen.
Eure Kunden werden dadurch nicht von euch enttäuscht sein, ganz im Gegenteil! Ihr stellt das Wohl des Kunden in den Vordergrund, indem ihr zugebt, dass ihr nicht der beste Partner für den Job seid. Das schafft Vertrauen und eure Kunden werden euch treu bleiben. 

3. Netzwerk
Nun zu euren Schwächen. Steht zu ihnen. Keine falsche Scham. Niemand kann alles. In Bereichen, die euch schwer fallen, könnt ihr durch Üben zwar besser werden, aber ihr werdet nie Brillanz erreichen. Akzeptiert das und klammert euch nicht an unrealistische Träume. 

Um fehlende Kompetenzen aufzuheben, solltet ihr euch geeignete Partner suchen, die in Qualität, sowie Denk- und Arbeitsweise zu euch passen. Leute, die ihren Job aus Leidenschaft machen, so wie ihr! Gebt Aufgaben ab. So werft ihr euren Ballast ab und holt euch einen kräftigen Aufwind ins Unternehmen. Also los, raus mit euch! Geht offen auf die Menschen zu. Reicht ihnen die Hände und haltet sie nicht mit Ellenbogen auf Abstand. Ohne ein stabiles Netzwerk seid ihr den Gefahren da draußen schutzlos ausgeliefert. Als Alleinkämpfer stehen die Überlebenschancen eher schlecht.



4. Spezialisierung

Kommt unbedingt weg von der Denkweise, alles anbieten zu müssen. Findet eure Nische in der ihr großartig seid. Bleibt in eurem Kompetenzkreis, akzeptiert wer ihr seid und investiert in eure Stärken. Das ist der Weg zum Erfolg. Mit einer Spezialisierung habt ihr ganz automatisch weniger Konkurrenz und könnt euch somit auch besser am Markt behaupten.


Spezialisierung bedeutet allerdings oft, dass ihr euren Kunden-Einzugskreis größer ziehen musst. Wer fit ist, kann das Internet als Sprachrohr zur eigenen Vermarktung nutzen. Die sozialen Medien sind der Zugang zur ganzen Welt, über alle Grenzen hinweg. Statt mit Geld bezahlt ihr hier mit Zeit und euren Daten ;) Oftmals aber eine lohnenswerte Investition.


5. Persönlichkeit
Wisst ihr was euch einzigartig macht? Eure Persönlichkeit! Jeder von uns ist ein Individuum. Also versteckt euch nicht, sondern steckt eure Werte, Normen, Prinzipen, Denkweisen und Ansichten in die Außenkommunikation eures Unternehmens.

Die Zeiten von „Geiz ist geil“ sind vorbei. Der Identitätskonsum tritt immer mehr in den Vordergrund. Kunden wollen Unternehmen unterstützen, die ihre Ansichten teilen. Produkte werden dazu benutzt, die eigene Persönlichkeit zu definieren. Zeigt also wer ihr seid und bezieht dabei klar Stellung. Das macht euch unverwechselbar.


Außerdem macht ihr so Menschen auf euch aufmerksam, die so denken wie ihr. Und Sympathie verkauft! Verabschiedet euch von dem Anspruch, jedem zu gefallen und es allen recht zu machen. Spart euch die Energie, Problemkunden glücklich zu machen und steckt all eure Kraft in die Betreuung der A-Kunden. Glückliche Kunden sind der beste Treibstoff für eure Motivation.



6. Erneuerung


Stillstand ist der Tod. Die Welt dreht sich immer schneller und schneller. Wer zu lange stehen bleibt wird von der Konkurrenz einfach umgerannt. Aufholen ist dann so gut wie nicht mehr möglich. Und eure Kunden erwarten natürlich eine zeitgemäße Leistung. Wenn ihr die nicht erbringen könnt, seid ihr raus.

Umso wichtiger ist es, sich ab und an vom Alltagsstress frei zu machen. Wer immer nur mit dem Kopf nach unten vor sich hin arbeitet, verpasst was da draußen alles so abgeht.  Deshalb: Plant bewusst Auszeiten ein und geht mit offenen Augen durch die Welt. Investiert in Fortschritt! Seid neugierig und mutig, probiert Dinge aus und habt keine Angst vor Niederlagen. Einfach aufstehen und weitergehen. Das Lernen hört eben nie auf ;) Nur anders als in der Schule, dürft ihr selbst entscheiden, was ihr lernen wollt.


Fazit: Ausbrennen oder Gas geben?


Wer sich zur Arbeit zwingt, muss täglich Energie darauf verwenden, sich zu motivieren, weiterzumachen und nicht stehen zu bleiben. Das Ergebnis bleibt dennoch immer nur Durchschnitt. Also nix mit Anerkennung und Bestätigung. Irgendwann seid ihr völlig ausgebrannt.

Wer seinen Job nur des Geldes wegen macht, kann niemals großartige Leistungen vollbringen. Wer hingegen seine Tätigkeit mit Leidenschaft ausübt, wird immer aus der grauen Masse herausstechen. Diese Menschen sind kreativ, hungrig und wissbegierig. Sie handeln aus einem inneren Antrieb heraus. Arbeit ist für sie nichts Belastendes, sondern eine Passion. Und das merken die Menschen da draußen. Von ihren Kunden werden sie dafür mit Wertachtung und Bestätigung belohnt. So entsteht ein selbstlaufender Motor. Die Energie kommt von außen und innen.

Wir freuen uns auf eure Gedanken und eurer Feedback zu diesem Thema.

Eure perlenmädchen