kreativagentur perlenmädchen

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Montag, 22. September 2025

Therapie im PERLENland

Warum sich die Gespräche mit unseren Kunden manchmal wie Therapie anfühlen

 

Seit vielen Jahren haben wir eine große Ergotherapiepraxis als Kunden. Mit der Inhaberin Julia verstehen wir uns einfach super gut. So gut, dass perlenmädchen Nadine immer wieder auch persönliche Dinge mit ihr teilt. Nach unserem letzten Gespräch kam mir der Gedanke, dass sich die Kommunikation mit Julia irgendwie anfühlt wie Therapie. Danach sehe ich Dinge oft klarer, fühle mich leichter und bin voller positiver Energie. In einer E-Mail schrieb mir Julia daraufhin, dass es sich für sie nach einem Gespräch mit mir genauso anfühlt. So verrückt und schön gleichzeitig!

Aber wie kommt das eigentlich? Ich habe diese Art von Verbindung nicht nur mit Julia, sondern mit vielen unserer Kunden. Immer bei Personen, mit denen ich mich sehr wohlfühle. Ich denke, das liegt daran, dass ich mich jedes Mal weit aufmache und dem Gesprächspartner einen tiefen Einblick in meine Gefühls- und Gedankenwelt gewähre. Und oftmals schenkt mir mein Gegenüber diese Offenheit zurück.

Ich brauche diese Tuchfühlung, diese Hochsensibilität für das Denken und die Emotionen meiner Kunde für meine Arbeit. Umso besser ich den Unternehmer*in verstehe, desto stimmiger und passgenauer werden die Konzepte, die wir für den Kunden entwickeln.

Der Austausch mit unseren Kunden und generell mit Mitmenschen ist unsere größte Inspiration und Kraftquelle. Durch offene, ehrliche Gespräche erhält man eine wertvolle Reflexion. In Bezug auf die eigene Person und auf die Art und Weise, wie man die Welt sieht. Ohne einen vertrauensvolle Umgang miteinander ist das eher nicht der Fall. Dann wird geblockt und verschleiert, was man wirklich denkt.

Deswegen legen wir bei einem neuen Kundenverhältnis von Beginn an großen Wert auf Offenheit und Vertrauen. Es ist super spannend in andere Köpfe zu gucken, andere Perspektiven einzunehmen, durch andere Augen, die Welt zu sehen. Dadurch fühlt man sich nicht nur reicher und wissender, sondern wird auch toleranter und offener, anderen Menschen gegenüber. Man versteht plötzlich, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt mehr als eine Sichtweise und mehr als eine Wahrheit. Und sie existieren alle parallel nebeneinander. Alle sind wahr und haben miteinander Bestand.

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit so vielen lieben Menschen zusammenarbeiten können, die uns und unsere Arbeit wertschätzen und uns gleichzeitig mit immer neuen Erkenntnissen beschenken.

Wir lieben unsere Arbeit als perlenmädchen und hoffen, diese noch lange ausüben zu können.

Und ihr? Auf der Suche nach einer therapeutischen Kreativagentur, die frischen Wind in euer Marketing bringt?

Dann meldet euch gern bei uns 😊

Eure perlenmädchen

 

 

Dienstag, 24. Juni 2025

 Von Hochs und Tiefs

Wie Emotionen unser Handeln beeinflussen

 

Emotionale Wesen

Der Mensch ist ein emotionales Wesen, keine Maschine. Nicht Fakten leiten uns, sondern unsere Gefühle. Wir treffen Entscheidungen immer aus dem Bauch heraus. Auch wenn uns das nicht immer sofort bewusst ist. Aber unsere Gefühlswelt ist entscheidend für unsere Art zu denken und zu handeln.

Wenn wir gut drauf sind, haben wir viel weniger Angst und sind eher bereit Risiken einzugehen. Wir sind mutiger und entscheidungsfreudiger, haben mehr Energie und sind voller Tatendrang. An schlechten Tagen scheuen wir eher davor, Entscheidungen zu treffen, sind vorsichtiger, pessimistischer und brauchen für Aufgaben oft viel länger.

Diese Phasen wechseln sich zyklisch ab. Das gilt für Frauen, als zyklische Wesen natürlich umso mehr. Aber auch Männer werden von ihren Emotionen geleitet.


Emotionen akzeptieren

Warum erzählen wir euch das? Weil ihr diese Erkenntnis für euch, aber auch im Umgang mit euren Mitmenschen nutzen könnt.

Fangen wir bei euch an: Wenn ihr merkt, dass heute einfach nicht euer Tag ist, dann zwingt euch nicht zu Dingen, die einfach nicht drin sind. Ihr werdet sowieso keine Höchstleistungen vollbringen. Ihr macht viel mehr Fehler und seid dazu auch noch langsam. Ihr kennt das. Sobald es euch besser geht, fragt ihr euch, was ihr da eigentlich für einen Mist fabriziert habt und macht alles neu ;D

Also, akzeptiert einfach, dass ihr nicht jeden Tag gleich viel leisten könnt. Konzentriert euch an schlechten Tagen eher auch kurze, einfache Aufgaben. Die ja auch gemacht werden müssen und dazu gehören – also bitte kein schlechtes Gewissen! Wenn möglich, gönnt euch an diesen Tagen besonders viel Me-Time. Ein Spaziergang durch den Wald, eine Massage oder eine schöne lange heiße Dusche. Das füllt den Energiespeicher super schnell wieder auf.


Die Emotionen anderer

Und was bringt euch jetzt das Wissen über Emotionen im Umgang mit euren Mitmenschen? Erstmal ziemlich viel Verständnis füreinander. Nehmt die Reaktionen der Kollegen oder Kunden nicht gleich persönlich. Ihr wisst nicht, was bei eurem Gegenüber gerade los ist.
Wenn euer Vorgesetzter oder Kollege schlecht drauf ist, ist sicherlich nicht der beste Moment, um über eure Ideen oder vielleicht sogar über Forderungen zu sprechen. Auch Kritik solltet ihr eher für euch behalten. Bittet den Chef also ganz bewusst an einem guten Tag, um die Gehaltserhöhung oder den gewünschten Urlaub 😉 Die Wahrscheinlichkeit damit nicht abzublitzen, ist dann sehr viel geringer.



Emotionen manipulieren

Zum Schluss noch ein Tipp für Profis: Wer sich gut kennt, kennt auch seine emotionalen Triggerpunkte. Was tut euch gut und was nicht? Und vor allem auch WER tut euch gut und wer ist nur ein Energiefresser, von dem ihr euch fernhalten solltet. Mit diesem Wissen könnt ihr eure Emotionen selbst „manipulieren“. Steht also eine große Aufgabe an, für die ihr viel Energie benötigt, versucht euch selbst so gut es geht positiv zu beeinflussen. Meidet negative Menschen oder Problem-Themen, mit denen ihr euch schon länger herumwälzt.

Macht stattdessen Dinge, die euch Freude bereiten und umgebt euch mit Herzensmenschen. Oder gönnt euch etwas Schönes! Bucht zum Beispiel einen Kurztrip oder ein Event, auf das ihr euch freuen könnt. Mit dieser Energie im Bauch wacht ihr am nächsten Tag ganz beschwingt auf und könnt euch unbefangen in die Erledigung eurer Aufgabe stürzen. Dieses Vorgehen erfordert allerdings Übung und Willensstärke. Es klingt hier ziemlich simpel, aber es ist im wahren Leben gar nicht so leicht, sich von negativen Menschen und Themen abzuschirmen. Außerdem ist diese Methode immer nur situativ sinnvoll. Auf Dauer ist es nicht gesund, seinen Problemen aus dem Weg zu gehen. Jedes Hoch und jedes Tief hat seine Berechtigung.

Mit emotionalen Grüßen,

eure perlenmädchen

 

Dienstag, 23. Februar 2016

Darf ich um ihre Aufmerksamkeit bitten?
Eine Anleitung für außergewöhnlich gute Vorträge.

Brennen statt Pennen

Wer brennt, kann auch andere anstecken
Wer brennt, kann auch andere anstecken
Gute Vorträge sind nicht nur informativ, sondern machen Spaß. Sowohl dem Publikum als auch dem Redner. Ihr könnt euer Publikum nämlich nur begeistern, wenn ihr selbst voller Leidenschaft über euer Thema sprecht. Die Menschen, die dort vor euch sitzen funktionieren gewissermaßen wie ein Verstärker. Eure Emotionen und Gefühle übertragen sich auf die Zuhörer. Verbreitet also positive Energie, lasst euren Charme spielen und brennt für euer Thema!
Seid ihr selbst nicht überzeugt von dem, was ihr da erzählt, könnt ihr auch das Publikum nicht für euch gewinnen. Und wer gelangweilt vor sich hin nuschelt, braucht sich nicht über Schnarchgeräusche aus dem Publikum wundern.

Sprechen statt Lesen

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass wir ganz anders schreiben als wir sprechen? In der Schriftsprache, besonders bei fachlichen Themen, werden wahnsinnig viele Substantivierungen verwendet. Sätze bestehen aus unzähligen Nebensätzen und Zusammenhänge werden durch Einschübe immer wieder auseinandergerissen. Wir bemühen uns besonders gebildet und kompetent zu klingen. Aber eigentlich machen wir dadurch alles nur viel Unverständlicher.

Sprecht zum Publikum wie zu einem Freund
Sprecht zum Publikum wie zu einem Freund
Vorträge sind keine Lesungen. Verwendet also keine Schreibsprache. So spricht kein normaler Mensch. Die Leute sind nicht da, um ein sprechendes Buch zu erleben. Sprecht zu euren Zuhörern eher wie zu einem Freund. Erklärt ihnen euer Anliegen wie in einem Gespräch.
Voraussetzung für einen guten Vortrag ist also, dass ihr den Inhalt in und auswendig kennt. Er muss gewissermaßen aus euch selbst herauskommen.

Und lest um Himmels Willen nicht einfach eure Folien vor! Ganze Sätze haben darauf nichts zu suchen. Die Folien sind eigentlich auch gar nicht für euch, sondern für das Publikum. Die Stichworte sollten das Gesagte zusammenfassen und als Stütze für eure Zuhörer dienen.
Die Situation in einem Vortrag ist nämlich eine ganz andere, als Zuhause am Schreibtisch zu sitzen und konzentriert ein Fachbuch zu lesen.

Wir sind von unzähligen Ablenkungen umgeben. Kellner bringen Getränke, der Sitznachbar hustet, 3 Reihen weiter tuscheln ein paar Kollegen. Man ist allein situationsbedingt weniger konzentriert. Schriftsprache können wir hier auf keinen Fall gebrauchen. Zuhause liest man einen Satz einfach noch ein drittes Mal, wenn man Verständnisprobleme hat. Bei einem Vortrag hat man nur eine Chance eine Botschaft zu verstehen. Dinge, die wir nur hören und nicht parallel lesen, sind zudem schwieriger zu merken.

Erleben statt Zusehen

In Fachvorträgen ist es oft notwendig, schwierige oder komplizierte Zusammenhänge zu erklären. Wie schafft man es also, diese Dinge verständlich und lang anhaltend zu vermitteln?
Dazu müssen wir uns bewusst machen, wie unser Hirn funktioniert. Situationen, die besonders emotional waren, viele Sinne angesprochen oder starke Reize verursacht haben, hinterlassen immer eine fest verankerte Erinnerung. Der Moment, in dem man das erste Mal auf eine heiße Herdplatte fasst, brennt sich im wahrsten Sinne des Wortes ein ;)

Dieses Prinzip solltet ihr auf eure Vorträge anwenden. Sprecht in bunten Bildern zu euren Zuhörern und lasst Geschichten in ihren Köpfen entstehen. Verwendet Metaphern und anschauliche Beispiele in euren Ausführungen. Erzählt ein paar passende Anekdoten aus eurem Leben. Und macht Witze! Humor ist immer eine tolle Art, Menschen zu erreichen. Euer Vortrag sollte die Menschen unterhalten. In diesen Minuten werdet ihr zum Entertainer.

Verlasst auch gern die konventionellen Pfade und baut interaktive Elemente in euren Vortrag ein. Verwendet Requisiten, arbeiten mit Geräuschen oder Gerüchen. Versucht, so viele Sinne wie möglich anzusprechen. Überrascht euer Publikum und lasst es an der ein oder anderen Stelle aktiv mitmachen.
Bezieht die Zuhörer mit ein, stellt ihnen Fragen, lasst sie mitdenken und sprecht sie direkt an. Beachtet bei eurer Rede aber immer den Wissensstand und Hintergrund der Zuhörer. Ihr solltet sie nicht überfordern, aber auch nicht langweilen.



Üben statt Aufgeben

Übung macht den Meister
Übung macht den Meister
Ja, ja, ich weiß schon. Nicht jeder ist der geborener Entertainer und kann gut vor Publikum reden. Aber wisst ihr was? Übung macht den Meister! Stellt solche Situationen doch mal mit Freunden oder der Familie nach. Bereitet zum Beispiel einen besonderen Vortrag zur Präsentation der letzten Urlaubsfotos vor. Lasst sie auch Zwischenrufe einwerfen und Fragen stellen. So übt ihr gleich, auf Ablenkungen zu reagieren. Spontanität und Schlagfertigkeit können nämlich auch erlernt werden.

Überwindet euch und nehmt jede Chance wahr, vor Menschen zu sprechen. So werdet ihr nach und nach immer lockerer. Und das Wichtigste: Bleibt ihr selbst und sprecht in euren eigenen Worten.

So. Vortrag beendet ;D Jetzt seid ihr dran!
Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns von euren Erfolgserlebnissen berichtet!