Wir sind eine Werbeagentur aus Wittstock (Ostprignitz-Ruppin), die sich auf kreatives Marketing und Guerilla im ländlichen Raum spezialisiert hat. Jede Werbemaßnahme sollte einzigartig und kostbar sein. So einzigartig wie eine Perle. Hier berichten wir über unsere Agentur, zeigen kreative Werbeaktionen und geben Marketingtipps. Los gehts!
Warum sich
die Gespräche mit unseren Kunden manchmal wie Therapie anfühlen
Seit vielen Jahren haben wir eine große Ergotherapiepraxis
als Kunden. Mit der Inhaberin Julia verstehen wir uns einfach super gut. So
gut, dass perlenmädchen Nadine immer wieder auch persönliche Dinge mit ihr teilt.
Nach unserem letzten Gespräch kam mir der Gedanke, dass sich die Kommunikation
mit Julia irgendwie anfühlt wie Therapie. Danach sehe ich Dinge oft klarer,
fühle mich leichter und bin voller positiver Energie. In einer E-Mail schrieb
mir Julia daraufhin, dass es sich für sie nach einem Gespräch mit mir genauso
anfühlt. So verrückt und schön gleichzeitig!
Aber wie kommt das eigentlich? Ich habe diese Art von Verbindung
nicht nur mit Julia, sondern mit vielen unserer Kunden. Immer bei Personen, mit
denen ich mich sehr wohlfühle. Ich denke, das liegt daran, dass ich mich jedes
Mal weit aufmache und dem Gesprächspartner einen tiefen Einblick in meine
Gefühls- und Gedankenwelt gewähre. Und oftmals schenkt mir mein Gegenüber diese
Offenheit zurück.
Ich brauche diese Tuchfühlung, diese Hochsensibilität für
das Denken und die Emotionen meiner Kunde für meine Arbeit. Umso besser ich den
Unternehmer*in verstehe, desto stimmiger und passgenauer werden die Konzepte,
die wir für den Kunden entwickeln.
Der Austausch mit unseren Kunden und generell mit
Mitmenschen ist unsere größte Inspiration und Kraftquelle. Durch offene,
ehrliche Gespräche erhält man eine wertvolle Reflexion. In Bezug auf die eigene
Person und auf die Art und Weise, wie man die Welt sieht. Ohne einen
vertrauensvolle Umgang miteinander ist das eher nicht der Fall. Dann wird
geblockt und verschleiert, was man wirklich denkt.
Deswegen legen wir bei einem neuen Kundenverhältnis von
Beginn an großen Wert auf Offenheit und Vertrauen. Es ist super spannend in
andere Köpfe zu gucken, andere Perspektiven einzunehmen, durch andere Augen,
die Welt zu sehen. Dadurch fühlt man sich nicht nur reicher und wissender,
sondern wird auch toleranter und offener, anderen Menschen gegenüber. Man
versteht plötzlich, dass es nicht die eine Wahrheit gibt. Es gibt mehr als eine
Sichtweise und mehr als eine Wahrheit. Und sie existieren alle parallel nebeneinander.
Alle sind wahr und haben miteinander Bestand.
Wir sind sehr dankbar, dass wir mit so vielen lieben Menschen
zusammenarbeiten können, die uns und unsere Arbeit wertschätzen und uns
gleichzeitig mit immer neuen Erkenntnissen beschenken.
Wir lieben unsere Arbeit als perlenmädchen und hoffen, diese
noch lange ausüben zu können.
Und ihr? Auf der Suche nach einer therapeutischen
Kreativagentur, die frischen Wind in euer Marketing bringt?
Dann meldet euch gern bei uns 😊
Eure perlenmädchen
Dienstag, 24. Juni 2025
Von Hochs
und Tiefs
Wie Emotionen unser Handeln beeinflussen
Emotionale Wesen
Der Mensch ist ein emotionales Wesen, keine Maschine. Nicht
Fakten leiten uns, sondern unsere Gefühle. Wir treffen Entscheidungen immer aus
dem Bauch heraus. Auch wenn uns das nicht immer sofort bewusst ist. Aber unsere
Gefühlswelt ist entscheidend für unsere Art zu denken und zu handeln.
Wenn wir gut drauf sind, haben wir viel weniger Angst und
sind eher bereit Risiken einzugehen. Wir sind mutiger und
entscheidungsfreudiger, haben mehr Energie und sind voller Tatendrang. An
schlechten Tagen scheuen wir eher davor, Entscheidungen zu treffen, sind
vorsichtiger, pessimistischer und brauchen für Aufgaben oft viel länger.
Diese Phasen wechseln sich zyklisch ab. Das gilt für Frauen,
als zyklische Wesen natürlich umso mehr. Aber auch Männer werden von ihren
Emotionen geleitet.
Emotionen akzeptieren
Warum erzählen wir euch das? Weil ihr diese Erkenntnis für
euch, aber auch im Umgang mit euren Mitmenschen nutzen könnt.
Fangen wir bei euch an: Wenn ihr merkt, dass heute einfach
nicht euer Tag ist, dann zwingt euch nicht zu Dingen, die einfach nicht drin
sind. Ihr werdet sowieso keine Höchstleistungen vollbringen. Ihr macht viel
mehr Fehler und seid dazu auch noch langsam. Ihr kennt das. Sobald es euch
besser geht, fragt ihr euch, was ihr da eigentlich für einen Mist fabriziert
habt und macht alles neu ;D
Also, akzeptiert einfach, dass ihr nicht jeden Tag gleich
viel leisten könnt. Konzentriert euch an schlechten Tagen eher auch kurze,
einfache Aufgaben. Die ja auch gemacht werden müssen und dazu gehören – also
bitte kein schlechtes Gewissen! Wenn möglich, gönnt euch an diesen Tagen
besonders viel Me-Time. Ein Spaziergang durch den Wald, eine Massage oder eine
schöne lange heiße Dusche. Das füllt den Energiespeicher super schnell wieder
auf.
Die Emotionen anderer
Und was bringt euch jetzt das Wissen über Emotionen im
Umgang mit euren Mitmenschen? Erstmal ziemlich viel Verständnis füreinander.
Nehmt die Reaktionen der Kollegen oder Kunden nicht gleich persönlich. Ihr
wisst nicht, was bei eurem Gegenüber gerade los ist.
Wenn euer Vorgesetzter oder Kollege schlecht drauf ist, ist sicherlich nicht
der beste Moment, um über eure Ideen oder vielleicht sogar über Forderungen zu
sprechen. Auch Kritik solltet ihr eher für euch behalten. Bittet den Chef also
ganz bewusst an einem guten Tag, um die Gehaltserhöhung oder den gewünschten
Urlaub 😉
Die Wahrscheinlichkeit damit nicht abzublitzen, ist dann sehr viel geringer.
Emotionen manipulieren
Zum Schluss noch ein Tipp für Profis: Wer sich gut kennt,
kennt auch seine emotionalen Triggerpunkte. Was tut euch gut und was nicht? Und
vor allem auch WER tut euch gut und wer ist nur ein Energiefresser, von dem ihr
euch fernhalten solltet. Mit diesem Wissen könnt ihr eure Emotionen selbst
„manipulieren“. Steht also eine große Aufgabe an, für die ihr viel Energie
benötigt, versucht euch selbst so gut es geht positiv zu beeinflussen. Meidet
negative Menschen oder Problem-Themen, mit denen ihr euch schon länger
herumwälzt.
Macht stattdessen Dinge, die euch Freude bereiten und umgebt
euch mit Herzensmenschen. Oder gönnt euch etwas Schönes! Bucht zum Beispiel
einen Kurztrip oder ein Event, auf das ihr euch freuen könnt. Mit dieser
Energie im Bauch wacht ihr am nächsten Tag ganz beschwingt auf und könnt euch
unbefangen in die Erledigung eurer Aufgabe stürzen. Dieses Vorgehen erfordert
allerdings Übung und Willensstärke. Es klingt hier ziemlich simpel, aber es ist
im wahren Leben gar nicht so leicht, sich von negativen Menschen und Themen
abzuschirmen. Außerdem ist diese Methode immer nur situativ sinnvoll. Auf Dauer
ist es nicht gesund, seinen Problemen aus dem Weg zu gehen. Jedes Hoch und
jedes Tief hat seine Berechtigung.
Mit emotionalen Grüßen,
eure perlenmädchen
Dienstag, 23. Februar 2016
Darf ich um ihre Aufmerksamkeit bitten? Eine
Anleitung für außergewöhnlich gute Vorträge.
Brennen statt Pennen
Wer brennt, kann auch andere anstecken
Gute Vorträge sind nicht
nur informativ, sondern machen Spaß. Sowohl dem Publikum als auch dem Redner.
Ihr könnt euer Publikum nämlich nur begeistern, wenn ihr selbst voller Leidenschaft
über euer Thema sprecht. Die Menschen, die dort vor euch sitzen funktionieren
gewissermaßen wie ein Verstärker. Eure Emotionen und Gefühle übertragen sich
auf die Zuhörer. Verbreitet also positive Energie, lasst euren Charme spielen
und brennt für euer Thema!
Seid ihr selbst nicht
überzeugt von dem, was ihr da erzählt, könnt ihr auch das Publikum nicht für
euch gewinnen. Und wer gelangweilt vor sich hin nuschelt, braucht sich nicht
über Schnarchgeräusche aus dem Publikum wundern.
Sprechen statt Lesen
Ist euch schon einmal
aufgefallen, dass wir ganz anders schreiben als wir sprechen? In der
Schriftsprache, besonders bei fachlichen Themen, werden wahnsinnig viele
Substantivierungen verwendet. Sätze bestehen aus unzähligen Nebensätzen und
Zusammenhänge werden durch Einschübe immer wieder auseinandergerissen. Wir
bemühen uns besonders gebildet und kompetent zu klingen. Aber eigentlich machen
wir dadurch alles nur viel Unverständlicher.
Sprecht zum Publikum wie zu einem Freund
Vorträge sind keine
Lesungen. Verwendet also keine Schreibsprache. So spricht kein normaler Mensch.
Die Leute sind nicht da, um ein sprechendes Buch zu erleben. Sprecht zu euren
Zuhörern eher wie zu einem Freund. Erklärt ihnen euer Anliegen wie in einem
Gespräch.
Voraussetzung für einen
guten Vortrag ist also, dass ihr den Inhalt in und auswendig kennt. Er muss
gewissermaßen aus euch selbst herauskommen.
Und lest um Himmels
Willen nicht einfach eure Folien vor! Ganze Sätze haben darauf nichts zu
suchen. Die Folien sind eigentlich auch gar nicht für euch, sondern für das
Publikum. Die Stichworte sollten das Gesagte zusammenfassen und als Stütze für
eure Zuhörer dienen.
Die Situation in einem Vortrag ist nämlich eine ganz andere, als Zuhause am Schreibtisch zu sitzen und
konzentriert ein Fachbuch zu lesen.
Wir sind von unzähligen
Ablenkungen umgeben. Kellner bringen Getränke, der Sitznachbar hustet, 3 Reihen
weiter tuscheln ein paar Kollegen. Man ist allein situationsbedingt weniger
konzentriert. Schriftsprache können wir hier auf keinen Fall gebrauchen.
Zuhause liest man einen Satz einfach noch ein drittes Mal, wenn man
Verständnisprobleme hat. Bei einem Vortrag hat man nur eine Chance eine
Botschaft zu verstehen. Dinge, die wir nur hören und nicht parallel lesen, sind
zudem schwieriger zu merken.
Erleben statt Zusehen
In Fachvorträgen ist es
oft notwendig, schwierige oder komplizierte Zusammenhänge zu erklären. Wie
schafft man es also, diese Dinge verständlich und lang anhaltend zu vermitteln?
Dazu müssen wir uns
bewusst machen, wie unser Hirn funktioniert. Situationen, die besonders
emotional waren, viele Sinne angesprochen oder starke Reize verursacht haben,
hinterlassen immer eine fest verankerte Erinnerung. Der Moment, in dem man das
erste Mal auf eine heiße Herdplatte fasst, brennt sich im wahrsten Sinne des
Wortes ein ;)
Dieses Prinzip solltet
ihr auf eure Vorträge anwenden. Sprecht in bunten Bildern zu euren Zuhörern und
lasst Geschichten in ihren Köpfen entstehen. Verwendet Metaphern und
anschauliche Beispiele in euren Ausführungen. Erzählt ein paar passende
Anekdoten aus eurem Leben. Und macht Witze! Humor ist immer eine tolle Art,
Menschen zu erreichen. Euer Vortrag sollte die Menschen unterhalten. In diesen
Minuten werdet ihr zum Entertainer.
Verlasst auch gern die
konventionellen Pfade und baut interaktive Elemente in euren Vortrag ein.
Verwendet Requisiten, arbeiten mit Geräuschen oder Gerüchen. Versucht, so viele
Sinne wie möglich anzusprechen. Überrascht euer Publikum und lasst es an der
ein oder anderen Stelle aktiv mitmachen.
Bezieht die Zuhörer mit
ein, stellt ihnen Fragen, lasst sie mitdenken und sprecht sie direkt an.
Beachtet bei eurer Rede aber immer den Wissensstand und Hintergrund der Zuhörer.
Ihr solltet sie nicht überfordern, aber auch nicht langweilen.
Üben statt Aufgeben
Übung macht den Meister
Ja, ja, ich weiß schon.
Nicht jeder ist der geborener Entertainer und kann gut vor Publikum reden. Aber
wisst ihr was? Übung macht den Meister! Stellt solche Situationen doch mal mit
Freunden oder der Familie nach. Bereitet zum Beispiel einen besonderen Vortrag
zur Präsentation der letzten Urlaubsfotos vor. Lasst sie auch Zwischenrufe
einwerfen und Fragen stellen. So übt ihr gleich, auf Ablenkungen zu reagieren.
Spontanität und Schlagfertigkeit können nämlich auch erlernt werden.
Überwindet euch und nehmt
jede Chance wahr, vor Menschen zu sprechen. So werdet ihr nach und nach immer
lockerer. Und das Wichtigste: Bleibt ihr selbst und sprecht in euren eigenen
Worten.
So. Vortrag beendet ;D
Jetzt seid ihr dran!
Wir freuen uns sehr, wenn
ihr uns von euren Erfolgserlebnissen berichtet!