kreativagentur perlenmädchen

Dienstag, 24. Mai 2016

Arbeitet euch glücklich!

Richtung Zukunft

Im Juli wird Soraya ein Praktikum bei den perlenmädchen machen. Wir freuen uns schon auf unser neues Teammitglied! Soraya ist in der neunten Klasse und somit gerade dabei, den Weg für ihr zukünftiges Leben zu finden.

Bei diesem Gedanken habe ich realisiert, wie glücklich wir uns schätzen können, das zu tun, was wir lieben. Wir haben Spaß an unserer Arbeit, unsere Leistung wird wertgeschätzt und wir führen ein erfülltes Leben. Dieses Glück sollte jeder erfahren.

Auf der Suche nach Glück

Den Großteil unseres Lebens verbringen wir mit arbeiten. Umso wichtiger ist es also, etwas zu tun, an dem man Spaß hat. Gerade junge Menschen haben oft noch keine Vorstellungen von dem, was sie später einmal machen wollen. Der beste Weg das herauszufinden ist leben! Probiert euch aus.

Schnuppert in verschiedene Branchen hinein und arbeitet euch so Schritt für Schritt zu dem vor, was ihr liebt. Das Ziel muss es sein, einen Beruf zu finden, den ihr mit Leidenschaft ausüben könnt.

Viele Eltern bläuen ihren Kindern ein, erst einmal eine Ausbildung abzuschließen – ob der Job nun das Richtige ist oder nicht. Ich bin da anderer Ansicht. Wenn ihr merkt, dass ihr in diesem Beruf nicht glücklich werden könnt, brecht die Ausbildung ab und sucht weiter. Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein. Also liebe Eltern – Setzt eure Kinder nicht unter Druck, sondern unterstützt sie dabei ihre Berufung zu finden.

Kreislauf

Es gibt Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die sich jeden Montag zur Arbeit schleppen. Die immer nur Negatives von ihrer Woche berichten und über den Chef oder die Kollegen schimpfen. Man sieht ihnen ihre Unzufriedenheit förmlich an. Ich frage mich dann immer, wie man dauerhaft so leben kann. Solche Menschen sind in einem Kreislauf gefangen. Lustlosigkeit führt zu schlechten Arbeitsergebnissen, Misserfolg und somit zu weiterer Demotivation. Diese Situation ist eine Belastung. Für die eigene Psyche, das Umfeld und die Lebensqualität.

Menschen, die ihren Job lieben, sind motiviert und gehen mit Leidenschaft an ihre Aufgaben. Die gute Arbeit, die sie leisten, verschafft ihnen Erfolge. Diese Belohnungen bedeuten Glück und somit ein ausgefülltes Leben.

Solche Menschen sind wertvolle Mitarbeiter für jedes Unternehmen. Sie machen nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern denken mit und setzen sich für den Betrieb ein. Sie sind kreativ und wahre Problemlöser. Außerdem haben sie einen sicheren Arbeitsplatz. Welcher Chef würde schließlich so einen wertvollen Mitarbeiter entlassen?

Alles was wir tun, sollten wir aus Überzeugung und Leidenschaft tun. Die Menschen in eurer Nähe spüren, ob ihr Herzblut in eine Sache gesteckt habt oder nicht. Wenn ihr glücklich seid, übertragt ihr diese positive Energie auf andere Menschen. Ihr werdet mehr Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit erfahren. Mehr Dankbarkeit und Anerkennung.

Umgekehrt gebt ihr allerdings auch negative Energie weiter. Eure Unzufriedenheit im Job zieht sich dann wie ein roter Faden durch euer Leben.

Besser spät als nie

Es ist nie zu spät für Veränderung. Gebt die Suche nach eurem Traumjob niemals auf. Glück ist leider kein Dauerzustand. Man muss sich diese Momente erarbeiten. Geht Risiken ein, überwindet Hürden und stellt euch euren Ängsten. Immer wenn ihr das tut, wartet ein Hochgefühl als Belohnung auf euch. Glück!

Geht mit wachen Augen durch die Welt, seid neugierig und nehmt alle Chancen wahr, die sich euch bieten. Haltet nicht an Dingen fest, die verloren sind, keine Zukunft haben oder euch runterziehen.
Macht euch bewusst, dass Veränderung immer nur bei euch selbst beginnen kann. Wartet nicht darauf, dass sich die Welt in eine andere Richtung dreht. Ihr müsst das Steuer schon selbst in die Hand nehmen. Gesteht euch ein, was in eurem Leben schief läuft. Diese Selbsterkenntnis hilft euch dabei, Wege in die Veränderung zu finden.
Worauf wartet ihr noch? Arbeitet euch glücklich!




Dienstag, 26. April 2016

Ausgesprochen gut verständlich - Kommunikation im Arbeitsleben

Hello pling klingeling

Quelle PixabayUnser Leben ist bestimmt von Kommunikation. Telefonate, E-Mails und persönliche Gespräche machen den Großteil unserer Arbeit aus.
Erfolgreiches Arbeiten setzt immer gegenseitiges Verständnis voraus. Innerhalb des Teams, aber natürlich auch nach außen mit den Kunden.

Umso wichtiger ist es, dass wir die Grundregeln der Kommunikation beherrschen. Das erleichtert nicht nur das Arbeiten, sondern verhindert auch unnötige Missverständnisse.
Kennt ihr das? Ihr habt zu einer Veranstaltung eingeladen, erhaltet aber kaum Rückmeldungen. Oder: Ihr bekommt aus heiterem Himmel einen Anruf von einem verärgerten Kunden. Es gibt noch unzählige weitere Beispiele. Alles Missverständnisse, die auf Fehlern in der Kommunikation beruhen.

Stereo Sound

Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder hinaus. Ein ziemlich alter Spruch, der aber immer noch Bestand hat. Wer etwas will, muss freundlich sein! Und er muss es ernst meinen. Wenn wir mit jemandem kommunizieren, senden wir auf unterschiedlichen Kanälen. 

Quelle PixabayZum einen gibt es die reine sachliche Information. Durch Tonfall, Wortwahl, Mimik, Gestik und der Formulierung eures Anliegens sendet ihr außerdem Informationen auf der Metaebene. Sozusagen zwischen den Zeilen. Euch sollte dieser zweite Kanal bewusst sein, um ihn richtig nutzen zu können.
Die Informationen beider Kanäle müssen zueinander passen und sich ergänzen. Sind sie widersprüchlich, wird das vom Empfänger wahrgenommen. Die Kommunikation wird gestört.

Wenn ihr gerade sehr wütend seid, werdet ihr keinen ehrlich freundlichen Text schreiben oder ein fröhliches Telefonat führen können. Eure Stimmung bzw. euer Gefühlsleben kommuniziert ihr immer mit. Ob ihr wollt oder nicht ;)
Dazu ist es wichtig, dass ihr mit eurem Gegenüber offen und ehrlich umgeht. Klärt frühzeitig Missverständnisse und besprecht direkt, wo euch der Schuh drückt. So wissen beide Gesprächspartner woran sie sind. Wer auf Klartext verzichtet schafft sich nur Probleme.

Wenn ich sage "Spring!"

Quelle Pixabay
Wenn ich möchte, dass mein Gegenüber etwas Bestimmtes tut, ist eine individuelle Kommunikation das A und O. Am besten sucht ihr das persönliche Gespräch oder greift zum Hörer. Falls die Kommunikation doch schriftlich läuft, sprecht euer Gegenüber direkt an. Wer E-Mails oder Anhänge einfach nur kommentarlos weiterleitet, braucht sich nicht wundern, dass eine Reaktion des Empfängers ausbleibt.

Formuliert in kurzen, klaren Sätzen euer Anliegen. Macht keine vorsichtigen Andeutungen, sondern sagt direkt was ihr möchtet. Lasst so wenig Raum für Interpretation wie möglich.
Vermeidet so gut es geht irgendwelche Standardfloskeln. Schließlich soll der Empfänger spüren, dass er mit einem echten Menschen kommuniziert und kein generiertes Schreiben vor sich hat. Kennt ihr euer Gegenüber gut, solltet ihr zudem persönliche Informationen einstreuen und eure Beziehung zueinander deutlich machen.

Der Empfänger sollte außerdem euer Engagement spüren. Warum ist es euch so wichtig, dass er dieses oder jenes tut? Stellt eure Motivation immer klar heraus. Je oberflächlicher die Information vermittelt wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Empfänger das tut, was ihr möchtet.

Versetzt euch in die Lage eures Gesprächspatners. Bezieht dazu die Situation und den Wissensstand des Anderen ein. Welche Informationen benötigt mein Gegenüber? Wie wirkt sich meine Anfrage auf ihn aus? Entsteht für ihn dadurch eine unangenehme Situation? Wie kann ich sie für ihn angenehmer gestalten oder Probleme vorab lösen?

Alle Menschen empfinden unbekannte Situationen als unangenehm. Erklärt eurem Gegenüber also einfach, was ihn erwartet und was genau ihr von ihm möchtet. So kann er sich besser vorbereiten und ihr nehmt ihm unnötige Ängste.
Denkt bei Veranstaltungen zum Beispiel daran, Anfahrtsskizzen oder Wegbeschreibungen mitzuschicken, sodass sich der Gast bei der Anreise schnell zurecht findet. Außerdem muss es für euer Gegenüber so einfach wie möglich sein, auf eure Anfrage zu reagieren. Gebt also immer eure vollständigen Kontaktdaten an.

Selbst wenn ihr euch allergrößte Mühe gebt, an alles zu denken, kann es sein, dass ihr etwas vergesst. Bietet dem Empfänger also immer Hilfe an und macht deutlich, dass Fragen ausdrücklich erwünscht sind.

Scheiben putzen

Bild: © Brian A Jackson – shutterstock.com
Missverständnisse im Laufe von Projekten entstehen oft nur, weil im Vorfeld unzureichend kommuniziert wurde. Vermeidet falsche Erwartungen auf beiden Seiten. Beschreibt glasklar eure Arbeits- bzw. Herangehensweise und erläutert den Ablauf des Projektes anhand von Meilensteinen. Macht eurem Kunden deutlich, was er für sein Geld bekommt und was nicht. Euer Kunde sollte nicht die Katze im Sack kaufen müssen. Auch Preisverhandlungen werden deutlich leichter, wenn der Kunde versteht, welcher Arbeitsaufwand hinter welcher Leistung steckt.

Gerade bei langwierigen Projekten kann es passieren, dass nicht alles so läuft wie geplant. Eine regelmäßige Kommunikation während der Auftragsabwicklung ist deshalb äußerst wichtig. Haltet euren Kunden immer auf dem Laufenden und gebt Bescheid, wenn wichtige Meilensteine erreicht sind. Informiert ihn rechtzeitig, wenn Informationen oder Zuarbeiten fehlen. So bleibt das Projekt im Fluss und ihr vermeidet unnötige Verzögerungen.

Und falls doch mal alles länger dauert als gedacht, seid einfach ehrlich und erklärt eurem Kunden, was zu den Verschiebungen im Zeitplan geführt hat. Oft ist der Kunde nur verärgert, weil er nicht informiert worden ist und sich vernachlässigt fühlt. Der Kunde sollte im besten Fall nie selbst nachfragen müssen.

Der Ton macht die Musik

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Wenn ihr keinen Spaß an eurer Arbeit habt, könnt ihr eurem Kunden auch kein gutes Gefühl vermitteln. Er wird eure Anspannung und Unzufriedenheit immer spüren. Wenn ihr aber liebt was ihr tut, könnt ihr diese Leidenschaft und Freude auch auf eure Kunden übertragen. Gute Laune ist eben ansteckend ;) Wer freundlich ist, serviceorientiert denkt und immer ein offenes Ohr für seine Kunden hat, darf sich auch mal Patzer oder Verzögerungen erlauben. Die Kunden sind nachsichtiger und haben mehr Verständnis für eure Arbeit. Die innere Einstellung zu eurem Job wirkt sich also stark auf eure Kommunikation aus.

So, noch irgendwelche Unklarheiten? Immer her mit euren Fragen! Ansonsten hoffe ich, ich konnte euch ein paar wertvolle Tipps für den Umgang mit euren Kunden geben und ihr habt zukünftig noch mehr Freude an der Kommunikation. Ich freue mich sehr über euer Feedback und Erfahrungsberichte!


Dienstag, 29. März 2016

Erzieht eure Kunden!

Unerzogen

Kundenerziehung? Wie bitte? Ja, ihr habt richtig gehört! Ihr müsst euch eure Kunden erziehen. Im Prinzip läuft das ähnlich wie die Erziehung eines Hundes. Gebt ihr ihm zu viele Freiheiten, tanzt er euch auf der Nase rum. Zeigt ihr Schwäche, nutzt er diese aus.

Quelle Pixabay

Die großen Unternehmen haben uns die Kunden ziemlich verzogen. Man erwartet heutzutage einen kostenlosen Versand, ein Rückgaberecht, das die gesetzlich vorgeschriebene Frist übersteigt, eine kostenfreie Stornierung des Hotelzimmers bis 24h vor der Anreise und viele andere kostenlose Leistungen. Der Kunde ist nicht mehr König, sondern regelrecht ein Gewaltherrscher geworden. Er übt Druck auf uns aus und fordert diese Leistungen ein.
Kleine Unternehmen oder Einzelkämpfer können sich solche Konditionen aber gar nicht erlauben, wenn sie von ihrer Arbeit leben wollen. Unterwerft euch diesen Regeln nicht kampflos!

Rangordung

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Ihr solltet nicht vor euren Kunden auf den Knien rutschen, sondern ihnen ebenbürtig in die Augen schauen. Die wichtigste Grundlage ist gegenseitiger Respekt. Wer euch respektlos gegenüber tritt, sollte von euch nicht wie ein König behandelt werden.

Ihr als Unternehmer kennt eure Situation am besten. Was könnt ihr euren Kunden bieten? Was nicht? Stellt eure eigenen Regeln auf. Legt Konditionen fest, die fair sind. Gegenüber dem Kunden, aber auch euch gegenüber.
Wichtig ist, Verständnis bei euren Kunden zu erreichen. Erklärt ihnen warum ihr diese Konditionen aufgestellt habt. Zeigt ihnen transparent, warum ihr bestimmte Leistungen nicht völlig kostenfrei anbieten könnt. 

Ihr wollt euch durch diese Regeln schließlich nicht bereichern, ihr wollt überleben! Und das müssen eure Kunden wissen. Ehrlichkeit ist auf lange Sicht immer der richtige Weg.

Bei Fuß

Natürlich werdet ihr durch diese Strategie nicht alle Kunden halten können. Aber diejenigen, die bleiben, sind die Menschen, mit denen ihr auch dauerhaft harmonisch zusammenarbeiten könnt. Ihr filtert also eure Kunden. Die Problemkunden verschwinden. Die A-Kunden bleiben.
Habt Vertrauen in eure Kunden. Nicht alle sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht – ohne Rücksicht auf Verluste. Die Gesellschaft verändert sich. Werte wie Regionalität, faires Handeln, Nachhaltigkeit werden zunehmend geschätzt. Die Menschen werden verstehen, dass es für ein kleines Unternehmen nicht möglich ist, wie ein Konzern zu agieren.

An die Leine legen

Quelle Pixabay
Die Unerzogenheit der Kunden wird auch bei alltäglichen Dingen sichtbar. Von kleinen Unternehmern oder Einzelkämpfern wird oft erwartet, dass sie am Wochenende arbeiten und rund um die Uhr erreichbar sind. Selbst wenn ihr das so macht, brauchen eure Kunden das nicht zu wissen!
Kommuniziert klare Geschäftszeiten, zu denen ihr erreichbar seid. Klingelt das Telefon außerhalb dieser Zeiten, geht einfach nicht ans Telefon. Punkt.
Schickt auch keine E-Mails außerhalb der Geschäftszeiten. Wenn ihr am Wochenende eure Mails abarbeitet, speichert sie ab und schickt sie Montagmorgen zu Geschäftsbeginn raus.
Auch ihr als Unternehmer habt ein Recht auf Feierabend! Auch ihr habt ein Recht auf Urlaub. Auch ihr braucht Freizeit. Nehmt ihr euch diese Auszeiten nicht, werdet ihr scheitern. Ihr seid keine Maschinen, sondern Menschen. Wenn ihr nicht ab und an euren Akku aufladen lasst, werdet ihr früher oder später nicht mehr in der Lage sein gute Arbeit zu leisten. So verliert ihr nach und nach eure Kunden. Und zwar alle. Die Problemkunden genauso wie die A-Kunden.
Demonstriert den Menschen also, dass auch ihr klare Grenzen habt. Anderenfalls fordert ihr das unerzogene Verhalten eurer Kunden geradezu heraus.

Nein! Aus!

Ich möchte hier noch ein Beispiel aus unserer Branche beschreiben. Wir werden immer wieder damit konfrontiert, dass man von Kreativen erwartet, dass sie mit ihren Ideen hausieren gehen.
In Ausschreibungen wird oft erwartet, dass man sich mit einer fertigen Idee bewirbt. Möge der Bessere gewinnen. Für den Kunden ist das natürlich toll! Auf einen Schlag hat er 5- 10 neue Ideen auf dem Tisch. Einem Anbieter gibt man dann den Zuschlag. Er darf das Projekt realisieren. Und für die kommenden Projekte hat der Kunde jetzt ein großes Portfolio, aus dem er sich bedienen kann.

Quelle Pixabay
Überträgt man diese Forderung mal auf andere Branchen wird jedem sofort klar, dass diese Herangehensweise vollkommen unfair ist. Fragt mal ein paar Architekten ob sie euch kostenlos ein Haus entwerfen. Ihr bezahlt allerdings nur den, mit den besten Ideen. Völlig undenkbar! Oder bittet mal ein paar Bäcker darum eine Hochzeitstorte zu backen. Ihr bezahlt dann aber nur die, die euch am besten schmeckt. Ha!

Die kreative Leitidee ist das Fundament eines jeden Projektes. Sie ist der rote Faden, an den sich alles Weitere knüpft. Die Entwicklung dieser Idee ist die wichtigste Leistung innerhalb des gesamten Auftrags. Taugt die Idee nichts, geht auch das Projekt in die Hose.
Wie also kann es sein, dass man genau diese Leistung, quasi kostenlos vor der Auftragsbestätigung erbringen soll? Der Kreativprozess ist langwierig. Man steckt viel Zeit und Gedankenschmalz in die Entwicklung einer Idee. Wir lassen uns diese Arbeitszeit bezahlen. Viele sogenannte Kollegen tun das allerdings nicht. Sie verziehen die Kunden.

Aber davon lassen wir uns nicht abschrecken. Wir klären unsere Kunden auf. Sie verhalten sich nämlich nicht aus Böswilligkeit so, sondern weil sie es einfach nicht besser wissen. Viele Werbeleute, Grafiker und Kreative demonstrieren ihnen ja quasi, dass Ideen umsonst sind! Sie kennen sich mit unserer Arbeit nicht aus, wissen nicht wieviel Aufwand sich hinter den Prozessen verbirgt. Unsere Aufgabe ist es also sie aufzuklären und transparent zu kommunizieren, warum das bei uns anders läuft. Natürlich verlieren wir dadurch Ausschreibungen. Aber wir bekommen Aufträge von den Unternehmen, die uns verstehen und unsere Arbeit zu schätzen wissen. Und das ist ein viel größerer Erfolg.

Alphatier

Quelle Pixabay
Erziehung ist also für Unternehmer ein wichtiges Thema. Ihr könnt das Verhalten eurer Kunden beeinflussen. Unterwerft euch nicht den Regeln anderer, sondern bleibt euch selbst und euren Prinzipien treu. Vertretet eure eigenen Überzeugungen und stellt euch den Kunden selbstbewusst gegenüber. Handelt fair und ehrlich. Kommuniziert transparent. Nur so könnt ihr dauerhaft Erfolg haben, ohne den Spaß an der Arbeit zu verlieren.
Berichtet uns gern von euren Erfahrungen! Wir freuen uns immer von euch zu hören J


Dienstag, 23. Februar 2016

Darf ich um ihre Aufmerksamkeit bitten?
Eine Anleitung für außergewöhnlich gute Vorträge.

Brennen statt Pennen

Wer brennt, kann auch andere anstecken
Wer brennt, kann auch andere anstecken
Gute Vorträge sind nicht nur informativ, sondern machen Spaß. Sowohl dem Publikum als auch dem Redner. Ihr könnt euer Publikum nämlich nur begeistern, wenn ihr selbst voller Leidenschaft über euer Thema sprecht. Die Menschen, die dort vor euch sitzen funktionieren gewissermaßen wie ein Verstärker. Eure Emotionen und Gefühle übertragen sich auf die Zuhörer. Verbreitet also positive Energie, lasst euren Charme spielen und brennt für euer Thema!
Seid ihr selbst nicht überzeugt von dem, was ihr da erzählt, könnt ihr auch das Publikum nicht für euch gewinnen. Und wer gelangweilt vor sich hin nuschelt, braucht sich nicht über Schnarchgeräusche aus dem Publikum wundern.

Sprechen statt Lesen

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass wir ganz anders schreiben als wir sprechen? In der Schriftsprache, besonders bei fachlichen Themen, werden wahnsinnig viele Substantivierungen verwendet. Sätze bestehen aus unzähligen Nebensätzen und Zusammenhänge werden durch Einschübe immer wieder auseinandergerissen. Wir bemühen uns besonders gebildet und kompetent zu klingen. Aber eigentlich machen wir dadurch alles nur viel Unverständlicher.

Sprecht zum Publikum wie zu einem Freund
Sprecht zum Publikum wie zu einem Freund
Vorträge sind keine Lesungen. Verwendet also keine Schreibsprache. So spricht kein normaler Mensch. Die Leute sind nicht da, um ein sprechendes Buch zu erleben. Sprecht zu euren Zuhörern eher wie zu einem Freund. Erklärt ihnen euer Anliegen wie in einem Gespräch.
Voraussetzung für einen guten Vortrag ist also, dass ihr den Inhalt in und auswendig kennt. Er muss gewissermaßen aus euch selbst herauskommen.

Und lest um Himmels Willen nicht einfach eure Folien vor! Ganze Sätze haben darauf nichts zu suchen. Die Folien sind eigentlich auch gar nicht für euch, sondern für das Publikum. Die Stichworte sollten das Gesagte zusammenfassen und als Stütze für eure Zuhörer dienen.
Die Situation in einem Vortrag ist nämlich eine ganz andere, als Zuhause am Schreibtisch zu sitzen und konzentriert ein Fachbuch zu lesen.

Wir sind von unzähligen Ablenkungen umgeben. Kellner bringen Getränke, der Sitznachbar hustet, 3 Reihen weiter tuscheln ein paar Kollegen. Man ist allein situationsbedingt weniger konzentriert. Schriftsprache können wir hier auf keinen Fall gebrauchen. Zuhause liest man einen Satz einfach noch ein drittes Mal, wenn man Verständnisprobleme hat. Bei einem Vortrag hat man nur eine Chance eine Botschaft zu verstehen. Dinge, die wir nur hören und nicht parallel lesen, sind zudem schwieriger zu merken.

Erleben statt Zusehen

In Fachvorträgen ist es oft notwendig, schwierige oder komplizierte Zusammenhänge zu erklären. Wie schafft man es also, diese Dinge verständlich und lang anhaltend zu vermitteln?
Dazu müssen wir uns bewusst machen, wie unser Hirn funktioniert. Situationen, die besonders emotional waren, viele Sinne angesprochen oder starke Reize verursacht haben, hinterlassen immer eine fest verankerte Erinnerung. Der Moment, in dem man das erste Mal auf eine heiße Herdplatte fasst, brennt sich im wahrsten Sinne des Wortes ein ;)

Dieses Prinzip solltet ihr auf eure Vorträge anwenden. Sprecht in bunten Bildern zu euren Zuhörern und lasst Geschichten in ihren Köpfen entstehen. Verwendet Metaphern und anschauliche Beispiele in euren Ausführungen. Erzählt ein paar passende Anekdoten aus eurem Leben. Und macht Witze! Humor ist immer eine tolle Art, Menschen zu erreichen. Euer Vortrag sollte die Menschen unterhalten. In diesen Minuten werdet ihr zum Entertainer.

Verlasst auch gern die konventionellen Pfade und baut interaktive Elemente in euren Vortrag ein. Verwendet Requisiten, arbeiten mit Geräuschen oder Gerüchen. Versucht, so viele Sinne wie möglich anzusprechen. Überrascht euer Publikum und lasst es an der ein oder anderen Stelle aktiv mitmachen.
Bezieht die Zuhörer mit ein, stellt ihnen Fragen, lasst sie mitdenken und sprecht sie direkt an. Beachtet bei eurer Rede aber immer den Wissensstand und Hintergrund der Zuhörer. Ihr solltet sie nicht überfordern, aber auch nicht langweilen.



Üben statt Aufgeben

Übung macht den Meister
Übung macht den Meister
Ja, ja, ich weiß schon. Nicht jeder ist der geborener Entertainer und kann gut vor Publikum reden. Aber wisst ihr was? Übung macht den Meister! Stellt solche Situationen doch mal mit Freunden oder der Familie nach. Bereitet zum Beispiel einen besonderen Vortrag zur Präsentation der letzten Urlaubsfotos vor. Lasst sie auch Zwischenrufe einwerfen und Fragen stellen. So übt ihr gleich, auf Ablenkungen zu reagieren. Spontanität und Schlagfertigkeit können nämlich auch erlernt werden.

Überwindet euch und nehmt jede Chance wahr, vor Menschen zu sprechen. So werdet ihr nach und nach immer lockerer. Und das Wichtigste: Bleibt ihr selbst und sprecht in euren eigenen Worten.

So. Vortrag beendet ;D Jetzt seid ihr dran!
Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns von euren Erfolgserlebnissen berichtet!



Dienstag, 26. Januar 2016

Ein Name mit Geschmack
Das Rezept für die perfekte Unternehmensbezeichnung

Fader Beigeschmack

Viele Unternehmer sind bei der Namenswahl nicht besonders kreativ. Oftmals wird nur die Branche oder Berufsbezeichnung mit dem eigenen Namen kombiniert. Autowerkstatt Hans Müller, Gärtnerei Schulze, Schuhhaus Inga Schmidt, Fahrschule Meyer… Gähn. Einheitsbrei. Ohne Geschmack.

Wer soll sich so etwas merken? Im Kopf passiert absolut nichts. Ist euer Firmenname clever gewählt, ist er nicht nur einprägsamer, sondern kann sogar ein wirksames Marketinginstrument sein.

Natürlich müssen Einzelunternehmer und GbRs unter ihren Personennamen gründen. Gut vermarkten lassen sich diese formalen Unternehmensbezeichnungen aber nicht. Jedem Unternehmer ist aber freigestellt, einen Namenszusatz zu benutzen. Und diesen dürft ihr auch für eure Kommunikation verwenden.

Wenn sich eine Werkstatt "KfZ Werkstatt Holger Mustermann" nennt, ist das nicht besonders originell oder auffällig. Der Name "Schmutzfink" in Verbindung mit der Branche ist da schon spaßiger.
Es geht darum, den Menschen einen Aufhänger zu geben, einen Fehler, einen Stolperstein, einen Haken, an dem sie sich festhalten können. Muss ein Wortwitz "entschlüsselt" werden, eine Metapher entdeckt, ein kleines "Rätsel" gelöst werden - also quasi eine Denkleistung erfolgen - bleibt euer Name viel eher in Erinnerung.

Wir werden zum Beispiel sehr oft auf den Namen unserer Agentur angesprochen. Die Menschen sind neugierig und möchten die Geschichte hinter der Bezeichnung "perlenmädchen" erfahren. Schließlich verrät dieser Begriff nichts Eindeutiges.
Eine Journalistin, die einen Artikel über eine Unternehmensmesse schreiben sollte, pickte sich unsere Agentur aus der langen Liste der Firmen heraus. Weil sie unseren Namen so spannend fand.
Wir bekommen Anrufe von Menschen, die unsere Pkws auf der Autobahn gesehen haben und später unsere Agentur ergoogelt haben.
Bei unseren Kunden haben wir von Beginn an unseren Spitznamen weg. Wenn wir durch die Tür kommen heißt es nur "Ach, die Perlen sind da."

Seid ihr auf den Geschmack gekommen? Dann verraten wir euch jetzt, wie ihr euren einzigartigen Namen finden könnt.

Das Grundrezept

Die Grundlage ist immer, eine ganz konkrete Vorstellung vom eigenen Unternehmen. Umso besser ihr eure Ziele, Werte und Leistungen definiert, umso leichter fällt es euch, einen Namen zu finden. Denn der Unternehmensname sollte immer aus euch selbst herauskommen. Er ist im besten Fall die eingekochte Essenz aus eurer Positionierung.

Was macht euer Unternehmen einzigartig und besonders? Na? Das seid natürlich ihr selbst! Ihr, der Gründer, seid die wichtigste Zutat. Bringt deshalb immer eure Persönlichkeit mit ein.
Waren, Leistungen, Preise, Konditionen – mittlerweile alles 100%ig vergleichbar. Identisch. Der Wettbewerb ist in allen Branchen so hoch, dass ihr euch über diese Faktoren nicht mehr abheben könnt. Der Kunde entscheidet daher nach Sympathie.

Seid ihr selbst, bleibt euren Prinzipien treu und ihr werdet Menschen um euch sammeln, die so denken wir ihr. Und genau deshalb werden diese Menschen bei euch kaufen. Weil sie euch vertrauen, euch verstehen und euer Unternehmen mögen. So einfach.
Würzt euren Namen so viel wie möglich mit eurer einzigartigen Persönlichkeit. Eine außenstehende Person kann niemals eine so passende Bezeichnung für euer Unternehmen finden, wie ihr selbst es könnt.

Wenn ein Gründer mit der Bitte an uns herantritt, einen Geschäftsnamen für ihn zu entwickeln, antworte ich immer, dass wir das nur gemeinsam schaffen können. Ich helfe dem Gründer durch gezielte Fragen, die richtige Richtung zu finden und den Kern des Unternehmens herauszuschälen.
Was hat dich bewogen, zu gründen? Was willst du anders/besser machen als die Konkurrenz? Welche Werte und Prinzipien vertrittst du? Was macht dein Unternehmen aus? Was ist dein persönliches Steckenpferd? Worin bist du richtig gut? Was bedeutet dir dein Unternehmen?
Aus all diesen Antworten kann ein geschmackvoller Unternehmensname geboren werden.

Das schmeckt nach mehr.

Toller Nebeneffekt: Wenn ihr so vorgeht, habt ihr automatisch eine Geschichte zu eurem Namen. Und die Menschen lieben Geschichten! Und erzählen sie auch gern weiter. Es ist wichtig, eine interessante Story parat zu haben, wenn ihr nach der Bedeutung eures Namens gefragt werdet.

Vor ein paar Wochen kam ein Unternehmer auf uns zu, der sich aus rechtlichen Gründen umbenennen musste. Er installiert und wartet Beregnungsanlagen für Gärten, Sportplätze, Kindergärten usw.
Auch ihm habe ich erklärt, dass der Name aus ihm selbst geboren werden muss und stellte ihm die gewissen Fragen. Eines Abends bekam ich dann eine Mail. Er hatte einen Namen gefunden! Er war in Passau und hat dort an einer Stadtführung teilgenommen. In der Nähe des Stephansdom, steht eine Bronzestatue von König Maximilian Joseph I. Das Denkmal trägt umgangssprachlich den Namen „Regenprüfer“. Die Geschichte zu der Statue hat ihn nicht mehr losgelassen und schließlich seinen neuen Namen inspiriert: Der Regenflüsterer.
Seine Anlagen sorgen schließlich dafür, dass es regnet, auch wenn die Natur es nicht vorgesehen hat. Außerdem sind sie so dezent und unsichtbar verbaut, dass man durchaus von einer flüsternden Beregnung sprechen kann ;) Einen tollen Spitznamen hat er so auch bekommen. Der Name hinterlässt einen interessanten Geschmack im Mund, fällt auf und macht absolut neugierig.

Besonders toll ist es, wenn sich aus eurem Namen ein ganzes Unternehmenskonzept – quasi das komplette Menü ergibt. Wie im Fall der Kyritzer Pension „Miss Sophie“.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit dem Betreiberpaar am Abend zusammengesessen habe. Sie erzählten mir von ihrem Tag und ihrer kleinen Enkeltochter, die bei ihnen übernachtet hatte. Das kleine Mädchen muss nur einmal kurz quengeln und schon stehen alle parat, um ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. „Unsere kleine Miss Sophie“, schloss der Pensionsbesitzer. Ich sah ihn an und sagte: „Du hast gerade euren Namen gefunden.“
An diesem Ansatz arbeiteten wir weiter und schließlich entstand eine halb reale, halb fiktive Figur, die dem Haus Leben einhaucht. Miss Sophie ist die gute Seele der Pension. Der Hausgeist. Alle Räume sind nach einem Hobby oder einer Leidenschaft der Miss Sophie benannt. Jedes Zimmer ist einzigartig und erzählt einen Teil der Geschichte, um die geheimnisvolle Dame. Wer sich einen Eindruck vom Haus machen möchte, schaut mal hier.

Verdorbene Zutaten

Viele Gründer wissen oft nicht, wo Sie bei der Suche nach einem guten Namen ansetzen sollen. Es gibt ein paar Zutaten, auf die ihr einfach verzichten solltet. Und wir sprechen da aus eigener Erfahrung… Aber dazu später mehr.

Fein gewürfelt
Abkürzungen sind super! Zumindest im Straßenverkehr, wenn man wahnsinnig spät dran ist. Für einen Unternehmensnamen sind sie hingegen absoluter Murks. Namen müssen beim Gegenüber sofort ein Bild im Kopf entstehen lassen. Man muss einen Geschmack im Mund haben, ein Bauchgefühl entwickeln. Eine unaussprechbare Aneinanderreihung von zerhackten Buchstaben schafft das nicht. Einzige Ausnahme: Die Abkürzung ergibt ein interessantes Wort, das zu euer Tonalität passt. So etwas kommt aber sehr, sehr selten vor.

Geschmacklose Kombinationen
Lustig zusammengewürfelte, abstrakt konstruierte Namen sind keine Gaumenfreude. Ohne Ausnahme. Solche „Erfindungen“ lösen meist null Assoziationen aus und bleiben nicht im Gedächtnis. Oftmals weiß man noch nicht mal, wie man diese Neugeburten aussprechen soll. Das liegt meist auch an der besonders kreativen Schreibweise. Haufenweise X und Y und Z kommen vor oder man ersetzt Buchstaben durch Zahlen. Lasst sowas. Wie soll man euch jemals über eine Googlesuche finden? Sowas kann sich kein Schwein merken.

Englische Küche
Die Deutsche Sprache klingt sehr hart und kantig. Englisch hingegen ist so schön weich und fließend. Da liegt die Versuchung nahe... Auch wir sind dieser Versuchung verfallen und haben uns anfangs pearl communications genannt. Resultat? Die Leute konnten unseren Namen nicht aussprechen und trauten sich oft nicht anzurufen. Außerdem wirkt der Name sehr kühl, von oben herab und klingt nach riesigem Konzern ohne Seele. Absolut nicht das was wir wollten. Nach einem dreiviertel Jahr dann der Wechsel zu „perlenmädchen“. Und schlagartig verbesserten sich unsere Bekanntheit und unser Umsatz. Und wir hatten Hunger auf Erfolg!

Je nach Branche, Zielgruppe und Region KANN eine englische Bezeichnung vielleicht passend sein. Wir raten dennoch davon ab. Die englische Küche ist auch nicht gerade für ihren exquisiten Geschmack bekannt… Die Menschen fühlen sich der deutschen Sprache einfach näher und können sie besser verdauen. Klingt banal. Ist aber genauso. Mit englischen Bezeichnungen schließt ihr viele Personen einfach aus. Das sollte euch bewusst sein. Verzichtet auf Coolness und wählt besser einen warmen Namen, der von Herzen kommt. Ist eh viel sympathischer.

Aufgewärmte Reste
Ihr habt endlich den perfekten Namen gefunden? Großartig! Dann prüft mal besser ganz genau nach, ob nicht schon jemand vor euch diesen genialen Einfall hatte. Das ist nämlich sehr wahrscheinlich. Sichert euch auf jeden Fall rechtlich ab, bevor ihr euren Namen auf Visitenkarten und Geschäftspapier drucken lasst. Gibt es bereits eine geschützte Marke? Ist die Domain noch frei? Gibt es in unmittelbarer Nähe ein Unternehmen mit diesem Namen. Seid sehr gewissenhaft mit eurer Recherche. So könnt ihr ärgerliche Folgen vermeiden. Wenn ihr euch unsicher seid, lasst euch am besten von einem Anwalt für Markenrecht beraten. Frische Küche ist immer gesünder.

Frische Küche

Der Name eures Unternehmens muss einfach nach euch schmecken. Deshalb ist die wichtigste Zutat eure Persönlichkeit. Die hat nämlich sonst keiner. Gebt unbedingt auch eine Prise Kreativität mit dazu. Die Bezeichnung muss nicht unbedingt ein klassisches Gericht sein und sofort der Branche zugeordnet werden können. Bewusste Kontraste sind spannend! Gegensätze kann man sich gut merken. Verwendet zum Beispiel bekannte Begriffe, die ihr auf ungewohnte Art und Weise kombiniert. Baut absichtlich Fehler, Brüche und Stolpersteine ein. Auch Humor und Wortwitz können eine interessante Würze sein. Überrascht die Menschen. Unerwartete Geschmackserlebnisse bleiben im Kopf.

Mit einem interessanten Namen setzt ihr euch auch immer von der Konkurrenz ab. Wer frisch kocht fällt zwischen all dem Kantinenessen eben auf. Auch wenn ihr keine Sterneköche seid. Denkt nur mal an Bewerbungsverfahren oder öffentliche Ausschreibungen – ein interessanter Name erhöht das Interesse an eurem Unternehmen. Nutzt die angeborene Neugierde der Menschen aus. Beim leckersten Gericht auf der Karte müssen wir einfach anbeißen.

Nachtisch

Als Dessert tischen wir euch noch die Geschichte zu unserem Namen auf.  Jede unserer Ideen, jede Werbemaßnahme ist einzigartig. So einzigartig wie eine Perle. Schließlich ist jeder Kunde, jedes Problem, jeder Auftrag individuell. Deshalb kann es keine vorgefertigten Lösungen geben, die man aus einer Schublade zieht. Das ist unser Anspruch. Nach diesem Prinzip arbeiten wir. Wir entwickeln Schmuck für Unternehmen – in Form von Werbemitteln.

Die „Mädchen“ vermitteln zudem, wie wichtig es ist, sich das innere Kind zu erhalten. Ein offener Geist, Unvoreingenommenheit und kindliche Naivität sind wichtige Voraussetzungen für Kreativität.
Und jetzt übergeben wir Schürze und Kochlöffel an euch! Wir sind schon gespannt auf eure Kreationen und freuen uns immer sehr über eure Zusendungen J


Dienstag, 24. November 2015

Nicht abbiegen bitte!
Nein sagen auf der Straße zum Erfolg

Sackgasse

Vor einigen Monaten erhielten wir eine E-Mail mit der Bitte um Abgabe eines Angebots. Da mir die Informationen in der Mail aber nicht ausreichten, rief ich beim Kunden an und vereinbarte einen Termin zum Kennenlernen. Ein paar Tage später saß ich im Büro des Kunden. Um es kurz zu machen - Es lief nicht gut. Das Erstgespräch wurde schnell zu einem Streitgespräch, bei der jeder die nächste Argumentation gewinnen wollte.

Eins war klar: Ich und der Kunde passen nicht zusammen. Wir denken komplett anders, haben andere Vorstellungen von Unternehmensführung und Marketing und arbeiten nach anderen Grundsätzen.

Eine Zusammenarbeit kam verständlicher Weise nicht zustande. Der Kunde meldete sich nicht wieder bei uns und wir uns nicht bei ihm.
Vor ein paar Tagen erreichte uns eine Mail mit dem Betreff „Neuer Versuch?“. Der Unternehmer erklärt darin, warum für ihn eine Zusammenarbeit zur damaligen Zeit nicht in Frage gekommen ist. Und zwar sehr direkt und offen. Dass er Klartext spricht, rechne ich ihm hoch an. Nichts macht einen Arbeitsprozess ineffektiver als unehrliche Kommunikation.

Er führte weiter aus, dass er bei der Recherche nach Ideen immer wieder über unsere Agentur stolpert. Das Gefühl, das er beim Lesen unserer Website hat, sagt ja. Die bisher persönlich gemachten Erfahrungen nein. Aber nachdem jetzt ja bereits wieder einige Zeit vergangen ist, könnte man gegebenenfalls mal einen zweiten Versuch wagen.

Wenden verboten

Die Mail hat mich sehr überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Mit der Antwort ließ ich mir ein paar Tage Zeit. Nach reichlicher Überlegung bedankte ich mich für sein Schreiben und erläuterte, warum ich mich gegen eine erneute Zusammenarbeit entschieden habe.
Es hatte sich schließlich nichts an der Grundsituation geändert. Unsere Denkweisen passen immer noch nicht zusammen. Ich habe also nein gesagt. Zu einem Kunden! Ich hoffe, an dieser Stelle seid ihr ausreichend empört.

So etwas tut man schließlich nicht! Der Kunde ist doch König! Na euch muss es gut gehen, wenn ihr Kunden abweisen könnt!

Ungefähr so hört sich die übliche Reaktion von anderen Unternehmern an.
Ein befreundeter Grafikdesigner, der in einer Werbeagentur angestellt ist, machte große Augen. Er war ganz neidisch, dass wir diese Entscheidung treffen können. Als Angestellter muss er sich schließlich fügen. Natürlich hat man als Arbeitnehmer nicht die Freiheiten eines selbstständigen Unternehmers.

Dennoch sehe ich das Wort „nein“ nicht als Luxusantwort an. Nein ist ein sehr wichtiges Wort für Menschen, die ein langfristig erfolgreiches Unternehmen aufbauen und führen wollen.
Wir arbeiten schon von Beginn an nach dem Grundsatz, dass es für beide Parteien passen muss. Das heißt, nicht nur der Kunde entscheidet sich für unsere Agentur, sondern wir entscheiden uns auch für den Kunden.

Wir sind genau deshalb in der Lage so gute Arbeit zu erbringen, weil unsere Kunden uns und unserer Kompetenz vertrauen. Wichtigste Grundlage für Vertrauen sind ein gegenseitiges Grundverständnis und eine gleiche Wellenlänge. Wenn ich jedes Mal lange Diskussionen führen muss und gegen Wände renne, raubt mir das nur sehr viel Kraft. Zu wirklich guten und kreativen Ergebnissen kann so eine Zusammenarbeit nicht führen.

Die Route wird berechnet..

Als Unternehmer sollte man ein Ziel haben. Etwas, worauf man hinarbeitet. Auf dem Weg zu diesem Ziel werdet ihr immer wieder an Kreuzungen vorbeikommen. Bevor ihr irgendwo abbiegt, müsst ihr euch fragen, was ihr eigentlich wollt. Wo will ich mit meinem Unternehmen hin? Was will ich noch erreichen? Gerade Unternehmen, die bereits seit vielen Jahren auf dem Markt sind, vergessen oft, sich diese Fragen zu stellen. Wer immer nur mit gesenktem Kopf vor sich hinarbeitet, verliert irgendwann die Orientierung. Wer keinen Kompass hat, wird immer nur im Kreis laufen.
Um einen Schritt nach vorn zu gehen, ist es manchmal notwendig, Angebote auszuschlagen. Aufträge abzulehnen. Sich von Kunden zu trennen.

Und was ist, wenn ich gar nicht weiß wo ich hin will? Wie finde ich denn mein Ziel?

Macht euch klar, wo die Stärken und Schwächen eures Unternehmens liegen. Und seid ehrlich dabei. Es macht niemals Sinn sich selbst zu belügen. Wo liegen eure Kompetenzen? An welcher Arbeit habt ihr Spaß? In welchem Bereich seid ihr in der Lage, großartig zu sein? Baut auf diesen Überlegungen eure Positionierung auf. Konzentriert euch auf eure Qualitäten und lehnt Aufträge ab, die nicht zu eurem Unternehmen passen. Ihr wollt eure Kunden glücklich machen. Also konzentriert euch auf die Dinge, die ihr könnt.

Feintuning

Spannungen, Antipathie und Diskussionen kosten Kraft. Ablehnung, ständige Kritik an der Arbeit und fehlende Anerkennung der Leistung ziehen einen runter. Befreit euch von diesen Lasten.
Das gilt für Kunden und Geschäftspartner genauso wie für die Kollegen innerhalb des Unternehmens. Auch im Team muss die Wellenlänge stimmen. Ein positives Betriebsklima ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens.

Arbeitet also mit Menschen zusammen, die eure Arbeit schätzen und dankbar sind für eure Hilfe. Umgebt euch mit Personen, mit denen ihr gemeinsam vorwärts geht und die das gleiche Ziel verfolgen wie ihr.
Sagt auch nein zu Arbeiten, die euch schwer fallen oder nicht liegen. Delegiert diese Aufgaben innerhalb eures Teams oder gliedert sie an Externe aus. Befreit euch von dem Ballast, der euch bremst.

Ein positives Arbeitsumfeld macht einen stärker, besser und leistungsfähiger. Steckt eure volle Kraft und Leidenschaft in eure Kernkompetenz. Macht die Arbeit, in der ihr großartig seid! Nur so könnt ihr richtig durchstarten.

Neuwagen

Ja ja.. Nein sagen. Das sagt sich immer so leicht. Als Existenzgründer kann man sich so einen Luxus nicht leisten. Da muss man schließlich alles annehmen, was einem so zwischen die Finger kommt.
Neiiiiiin! Bloß nicht! Ihr wollt schließlich schnell auf die Füße kommen und Erfolg haben. Wenn ihr euch mit Aufträgen belastet, die euch nicht liegen und an denen ihr keinen Spaß habt, werdet ihr auch keine gute Arbeit leisten. Der Kunden wird dann zurecht unzufrieden sein. Was euch unzufrieden macht.
Wenn ihr euch mit Kunden belastet, die eure Leistung nicht wertschätzen, nur an euch rumnörgeln und permanent eure Preise drücken wollen, werdet ihr genauso wenig glücklich. Diese Menschen saugen euch aus. Nehmen euch Kraft, Mut und Motivation.

Und was passiert, wenn ihr an Aufträgen arbeitet, die eurer Kompetenz entsprechen? Bei denen ihr über euch hinauswachsen könnt? Die euch Spaß machen und herausfordern? Und was glaubt ihr passiert, wenn ihr mit Menschen zusammenarbeitet, die euch wertschätzen und anspornen? Die begeistert von eurer Arbeit sind?

Ihr versteht was ich meine. Weicht nicht von eurem Weg ab, um im Sumpf stecken zu bleiben. Es ist kein Luxus nein zu sagen. Nein sagen zeugt von Stärke und Weitsichtigkeit. Haltet an euren Prinzipien fest. Lasst euch nicht verbiegen und hört auf euren Bauch. Der hat nämlich immer Recht.

Zielgerade

Auf dem Weg zum Erfolg werdet ihr an einige Abzweigungen vorbeikommen. Es liegt an euch, ob ihr abbiegt oder nicht. Ziele können sich verändern. Positionierungen können sich verschieben. Das sollten sie sogar! Die Welt verändert sich und ihr müsst euch mit ihr verändern. 
Dennoch sollte man einen Kompass haben, der einem die Richtung weist. Geht mit erhobenem Kopf durch die Welt und behaltet den Horizont im Auge. Räumt die Stolpersteine einen nach dem anderen aus dem Weg und lasst euch nicht davon abhalten, euer Ziel zu erreichen.

Was für euch und eurer Unternehmen am besten ist, kann euch niemand sagen. Die persönliche Straße zum Erfolg ist in keiner Karte verzeichnet. Die müsst ihr euch schon selber bauen.


Donnerstag, 15. Oktober 2015

Wir erstatten Anzeige!

3 Regeln für auffällige Anzeigen

Mist bleibt Mist

Die Anzeige – Eins der ältesten Werbemittel überhaupt. Seit es Zeitungen gibt, gibt es auch Anzeigen. Ist diese Werbeform daher überholt? Funktioniert eine Printanzeige überhaupt noch?
Wir hören von Unternehmern immer wieder „Anzeigen bringen absolut gar nichts. Das Geld kann man sich sparen.“
Ich lasse mir an der Stelle immer gern die entsprechende Anzeige zeigen. In fast jedem Fall muss ich bestätigen, dass es tatsächlich rausgeschmissenes Geld war. Einfach weil die Anzeige Mist ist. Schlecht gemachte Werbung funktioniert nicht. Ganz einfach. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine Anzeige, einen Flyer, einen Radiospot oder ein Plakat handelt. Es liegt so gut wie nie am Werbekanal, dass der Erfolg ausbleibt. Sondern am schlecht gemachten Werbemittel.  (Zumindest wenn ihr vorher geklärt habt, dass ihr eure Zielgruppe über diesen Kanal überhaupt erreicht. Aber das setzen wir an dieser Stelle einfach mal voraus.)


Es war 1x…

https://christianeschaefer.wordpress.com/tag/angela-merkel/
Quelle
Man kann also nicht  pauschal sagen, dass Anzeigen nichts bringen. Wenn man sich an ein paar Regeln hält und eine gute Portion Kreativität dazu gibt, kann selbst eine einzelne Anzeige eine große Wirkung haben.
Kreativität verhält sich nämlich wie ein Virus. Ist eine Anzeige wirklich gut, genügt es bereits, sie ein einziges Mal zu schalten. 



Ein ganz berühmtes und auch schon betagtes Beispiel ist die großartige Sixt Anzeige: Angela Merkel mit Cabrio Frisur.

Natürlich wurde die Anzeige nach Veröffentlichung sofort abgemahnt und durfte nicht wieder geschalten werden. Es gab ja keine Genehmigung von Frau Merkel. Trotzdem ging das Motiv durch alle Medien und ist bis heute nicht vergessen.


Guerrilla Aktion der perlenmädchen
Wir nutzten 2008 einen ähnlichen Effekt, um in unserer Heimatstadt Wittstock direkt nach unserer Gründung ein paar Leute auf uns aufmerksam zu machen. Unsere Anzeige erschien nur ein einziges Mal, begleitend zu unserer Guerilla Aktion. Der Effekt war riesig. Noch 5 Jahre später wurden wir aufgrund dieser Anzeige von Unternehmern angerufen, die später zu unseren Kunden wurden. Also für uns hat sich die Investition gelohnt ;)












Das 1 mal 1 für eine gute Anzeige

Wie muss eine gute Anzeige also aufgebaut sein, um zu funktionieren? Wir haben euch dazu drei einfache Regeln zusammengestellt:

Weniger ist mehr

Umso weniger Informationen in eurer Anzeige enthalten sind, desto besser. Eine Anzeige sollte plakativ sein. Konzentriert euch auf ein Thema und versucht nicht euer komplettes Angebot darzustellen. Platziert so wenig Text wie möglich. Arbeitet am besten nur mit einer kurzen knackigen Headline.

Wenn ihr Fotos verwendet gilt das gleiche. Arbeitet nicht mit „Wimmelbildern“, sondern klaren, schnell erfassbaren Motiven.
Eine Anzeige ist nicht dazu gedacht umfangreiche Informationen zu übermitteln. Sie kann verwendet werden, um auf ein Thema aufmerksam zu machen. Bietet euren Lesern besser einen Weblink an, um genaueres zu erfahren.




Gut verpacken

Die meisten Anzeigen vermitteln einfach nur ganz direkt Informationen. Ohne zweite Ebene. Ohne Kreativität. Solche Annoncen sehen nur die Menschen, die sowieso gerade Interesse an dem entsprechenden Thema haben. Alle anderen übersehen sie einfach.
Investiert also besser etwas mehr Zeit und findet einen guten Aufmacher – eine kreative Leitidee. Dazu solltet ihr eure Botschaft verpacken. Sucht nach Analogien oder Vergleichen. Nutzt Metaphern und Wortspiele. Kombiniert Themen, die eigentlich nicht zusammengehören. Überrascht eure Zielgruppe!

Serviert eure Botschaft also nicht auf dem Silbertablett, sondern lasst eure Leser selbst denken, Pointen lösen und Metaphern entschlüsseln. So erreicht ihr sehr viel mehr Menschen und der Kreativ-Virus sorgt dafür, dass sich eure Botschaft eigendynamisch weiter verbreitet. Wir Menschen teilen nämlich sehr gern Dinge miteinander, die uns überraschen, zum Lachen bringen oder berühren.
Lasst auch mal bewusst Informationen weg. Das regt die Neugierde an. Die Leser müssen etwas Aufwand betreiben, um das Rätsel eurer Anzeige zu lösen. So bleibt eure Botschaft viel besser im Kopf.


Es gilt aber nicht „Auffallen um jeden Preis“! Das Motiv und die Tonalität eurer Anzeige müssen zu eurem Produkt/Leistung, zu eurem Unternehmen und zur Zielgruppe passen. Ansonsten kann es euch so ergehen, wie folgendes Beispiel zeigt:
Hier haben Angebot und Motiv nichts mit einander zu tun. Durch den „Schmuddel-Look“ geht die Seriosität komplett verloren. Das Unternehmen wirkt weder kompetent noch vertrauenswürdig. 


Umfeld beachten

Achtet auf die Umgebung, in der eure Anzeige platziert wird. Schaut euch die übliche Gestaltung der Seite oder des Anzeigenteils an. Was fällt euch auf? Es wimmelt vor kleinformatigen, bis an den Rand vollgeschriebenen Anzeigen. Aus einer Entfernung von 20cm sieht so ein Anzeigenteil eher wie eine gemusterte Tapete aus. So viel Text kann das menschliche Auge gar nicht erfassen.
Wenn ihr die ersten beiden Regeln beachtet, habt ihr die erste Hürde schon genommen. Eure Anzeige wird sich aus dem Gewusel auf jeden Fall abheben. Achtet also darauf, eure Anzeige nicht zu voll zu stopfen. Im Fachchinesisch spricht man von „whitespace“. Lasst eurem Text Luft zum Atmen.
Hier mal ein paar Beispiele für Anzeigen, die sich von ihrer Umgebung in einem überfüllten Anzeigenteil sehr gut abheben.


Anzeige für die Stadt Rheinsberg. Die Annonce erschien in einem Gastgeberverzeichnis der Mecklenburgischen Kleinseenplatte. Eine Broschüre voll kleinteiliger Anzeigen, Tabellen und Landschaftsfotos. Und mittendrin unsere reduzierte Anzeige mit viel whitespace. Made by perlenmädchen.


3D Küchenanzeige. So kreativ kann Zeitungswerbung sein! Einfach, simpel, auffällig. Da guckt jeder 2 mal hin. Quelle: Creative Guerilla Marketing


Sportsponsoring Anzeige der Sparkasse OPR. Eine Anzeige für den Wassersport. Der Folienlook sorgt dafür, dass das Auge hängen bleibt. Made by perlenmädchen.

Zeigt uns an!

Und jetzt seid ihr dran! Viel Spaß beim Gestalten kreativer und aufmerksamkeitsstarken Anzeigen. Ihr werdet den Werbeeffekt an den Reaktionen eurer Zielgruppe spüren. Garantiert.
Habt ihr Lust eure Anzeigen mit uns zu teilen? Wir freuen uns über Mails :)