kreativagentur perlenmädchen

Dienstag, 23. September 2014

Keine Macht den Ideentötern!

Mächtige Feinde.

Es war einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit in einem deutschen Unternehmen, wie es hunderte und aberhunderte gibt. Dort gab es einen Mann, der in seinem Kopf bunte, schillernde Gebilde erschaffen konnte. Neue Ideen, die die Welt verbessern, Prozesse optimieren, Dinge erleichtern oder einfach nur Menschen glücklich machen. Doch der Visionär hatte mächtige Feinde. In den eigenen Reihen! Dunkle Ritter in schwarzen Anzügen und Führungspositionen. Ausgestattet mit Autorität und Entscheidungsgewalt. Die Ideentöter. Ihr Glas ist immer halb leer und ihre Lieblingsfarbe tiefschwarz. Ihre Aufgabe besteht darin, neue Ideen im Keim zu ersticken, nach Argumenten und Gründen zu suchen, warum sie niemals Realität werden dürfen und nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten - Nie gibt es genug Ressourcen, Zeit oder finanzielle Mittel. Ihr Ziel ist es, keine Veränderungen zuzulassen und alles genauso zu belassen, wie es gerade ist.

Im Zentrum der dunklen Macht.

Es gibt tatsächlich Einrichtungen und Unternehmen, die nur damit beschäftigt sind, solche Ideentöter auszubilden. Wir waren vor einiger Zeit einmal in so einem Zentrum der dunklen Macht. Einer großen deutschen Institution. Ein gefährliches Pflaster für Visionäre. Der Feind lauerte hinter jeder Ecke. Dort kam ich mit einem jungen Mitarbeiter ins Gespräch. Er war sehr angetan von unserer Art zu denken, unserer Kreativität und unserem Anspruch, mit jeden Auftrag etwas Besonderes und Einzigartiges zu schaffen. Ein verdeckter Visionär! An diesem Ort! Es lebe die Hoffnung! Wir sprachen über seinen Arbeitgeber, über Chancen und Möglichkeiten und die Notwendigkeit von Veränderung. Doch plötzlich erlosch das Funkeln in seinen Augen und die Mundwinkel fanden ihren Weg zurück, in den unaufgeregten Normalzustand. Er erzählte mir von seinen größtenteils weit älteren Kollegen, ihrer Resignation, ihrer Eingefahrenheit und stoischen Ruhe. „Ich hoffe, ich schaffe den Absprung, bevor ich werde wie sie“, endete er schließlich. Das hoffe ich für ihn auch.

Zäune abreißen.

Im Netz bin ich vor kurzem auf einen Ausspruch gestoßen: „Wer Zäune um Menschen baut erhält Schafe.“ Genau das passiert, wenn den eigenen Mitarbeitern zu viele Grenzen und Regeln auferlegt werden. Wenn sie für ihr Mitdenken bestraft werden, anstatt ihnen zuzuhören und zu verstehen. Sie werden zu abgestumpften Zombies. Dabei sind die eigenen Mitarbeiter das größte Kapital und Potenzial eines Unternehmens! Keiner ist näher dran am Kunden, am Produkt, an der eigentlichen Arbeit des Unternehmens. Niemand kann Defizite und Schwächen besser erkennen und bekämpfen. Gebt euren Mitarbeitern Freiheiten, lasst sie denken! Reißt die Zäune ab! Macht sie zu Visionären. Lasst sie spüren, dass ihre Gedanken wertvoll sind und ihre Ideen etwas im Unternehmen bewegen können. Ihr werdet mit Ehrgeiz, Motivation und Leidenschaft belohnt. Visionäre machen Unternehmen stärker und bringen es voran. Ideentöter hingegen erschaffen nur Stillstand und Resignation.

Glorreiche Zeiten.

Doch wir leben in glorreichen Zeiten. Im Zeitalter der Visionäre! Das Web 2.0 hat uns unendliche  Möglichkeiten eröffnet, die Ideentöter in vielen Bereichen zu umgehen. Visionäre können in den sozialen Medien ihre Ideen mit der ganzen Welt teilen, ihre Leidenschaft und ihren Antrieb kommunizieren, Menschen überzeugen und sie zu Unterstützern machen. Das Crowdfunding zum Beispiel macht es möglich, neue Geschäftsideen und Produkte wahr werden zu lassen, unabhängig von großen Investoren und Banken. Es gibt Ideen, die sind so mächtig und strahlen so hell, dass sie alle Grenzen und Schranken einfach wegsprengen. Die sogar die dunklen Gedanken in den Köpfen der Ideentöter vertreiben und das Licht hereinlassen können. Die Wahrheit ist nämlich, dass große Visionäre viiiel mächtiger sind als alle Ideentöter dieser Welt zusammen. Wir haben diesen Menschen viel zu verdanken: das Rad, die Elektrizität, das Auto, das Internet und Smartphones!
Und wer wollt ihr sein? Es macht keinen Sinn darüber nachzudenken, warum etwas nicht geht, zu teuer oder unwirtschaftlich ist. Denkt darüber nach, wie Veränderung möglich gemacht werden kann!
Also, ihr Ideenmacher, Querdenker, Weltverbesserer und Erfinder. Lasst euch nicht zu Schafen machen. Hört nicht auf zu träumen. Findet Möglichkeiten und Wege, eure Ideen wahr werden zu lassen. Die Zukunft der Welt hängt von euch ab! Und solange wir nicht gestorben sind, kämpfen wir weiter mit unserer Kreativität gegen die Ideentöter dieser Welt. Und das ist erst der Anfang!



Donnerstag, 11. September 2014

Werbung für alle Sinne

Guerilla auf der Messe.

Am Wochenende war wieder einmal Gewerbeschau in unserer Heimatstadt Wittstock. Eine regionale Messe, auf der sich die ansässigen Unternehmer den Besuchern vorstellen. Aus diesem Anlass haben wir eine kleine Guerilla Aktion gestartet. Wir zogen mit unserem Bollerwagen über das Messegelände und verteilten kleine Give Aways, unsere Landliebe-Säckchen, an die Aussteller. Die Überraschung kam gut an! Schließlich sind es sonst immer nur die Besucher, die mit Geschenken bedacht werden.
„Aber was befindet sich denn in dem Säckchen?“ – Diese Frage hörten wir unzählige Male an diesem Tag. Tja.. Das muss schon jeder selbst herausfinden! Das perfekte Give Away – warum?



Anatomie eines Give Aways.

Das Ziel jeder Werbeaktion ist es, die Botschaft in den Köpfen der Menschen zu verankern. Je stärker der Reiz, desto eher wird Erlebtes gespeichert. Ein Werbemittel sollte also im Idealfall alle Sinne ansprechen – sehen, hören, riechen, tasten, schmecken. Auch beim schulischen Lernen wird daher empfohlen, sich den Lernstoff nicht nur aufzuschreiben, sondern auch laut vorzulesen.

Unser Landliebe-Säckchen spricht tatsächlich alle Sinne an. Außerdem ist das eigentliche Geschenk verpackt. Das weckt Interesse und Neugierde beim Empfänger - er möchte das Rätsel um den Inhalt lösen. Dazu betrachtet er das Säckchen von außen und tastet nach dem Inhalt. Das Stroh im Inneren knistert und es riecht nach Wiese und Obst. Und schließlich wurde das Geheimnis gelüftet und der saftige, rote Apfel entdeckt. Guten Appetit! Es wurde gerochen, gedrückt und geknistert und geschmeckt. 

Das Interesse der Menschen war geweckt. Jetzt möchte man mehr über den Absender des Geschenks erfahren. Unsere kleinen Flyer gestalteten wir bewusst wage: „Ideen aus 100% biologischem Anbau – Ohne Gähn-Technik“. Ziel war es, die Empfänger so neugierig zu machen, dass Sie aus eigenem Antrieb mehr über uns erfahren wollen und unsere Website oder Facebook Seite besuchen. Laut Statistik war diese Aktion die erfolgreichste in unserer Agenturgeschichte. Mission erfüllt!


Botschaften ausreizen.

Natürlich  kann nicht jedes Werbemittel alle Sinne bedienen. Print spricht in erster Linie das Auge an, Radio das Ohr, Fernsehen und Online Werbung beides. Mit etwas Kreativität kann man dennoch die Anzahl der Reize erhöhen.


Beispiel 1 „Bastelanleitung“

Mit dieser Anzeige für das Mozart Stück „Die Zauberflöte“ setzen wir bewusst auf Interaktion. Der Betrachter wird aufgefordert, ein Thaumatrop zu basteln und somit selbst zu Papageno, dem Vogelfänger aus der Oper zu werden. Dieses „Spielzeug“ erzeugt die optische Illusion, der Vogel wäre im Käfig gefangen. Auch die Neugierde („Funktioniert das wirklich?“) ist hier ein starker Anreiz. Beim tatsächlichen Basteln wird der Tast-, Seh- und Geruchssinn (Bastelkleber) angesprochen. Außerdem muss eine Denkleistung vollbracht werden. Die Anzeige löst also eine Vielzahl an Reizen aus.

Beispiel 2 „Duftlack“

Es gibt einige (Online) Druckereien, die eine Lackierung von Printmitteln mit diversen Duftlacken anbieten. Reibt der Empfänger über die Lackschicht, werden Duftstoffe freigesetzt. Es gibt unzählige Geruchs-Varianten, wie Hölzer, Blumen, Gewürze, Früchte oder auch ganz abgefahrene Gerüche, wie Aschenbecher oder Meeresbrise. Der angesprochen Reiz sollte dabei aber immer sinnvoll die Werbebotschaft unterstreichen.

Beispiel 3 „Knallfolie“

Dieses Großplakat an einer Bushaltestelle ist komplett mit einer Luftpolsterfolie überzogen. Wer „eine Prise Höhenluft“ schnuppern möchte, muss eine Luftkammer zerdrücken. Der Betrachter wird zur Interaktion aufgefordert und der innere Spieltrieb angeregt. Tast-, Seh- und Geruchssinn werden gleichermaßen angesprochen - Eine tolle Aktion von der Braunwald Tourism in der Schweiz, die garantiert im Kopf bleibt. Die Idee ist ohne Probleme auch auf kleinere Printmittel, wie Postkarten, übertragbar.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Entwickeln von reizvollen Werbemitteln! Wir freuen uns auf eure Ergebnisse!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 19. August 2014

Erfolgsfaktor Karma: Reines Gewissen statt reine Profitgier

Haha! Reingelegt.

Meine Großmutter hatte vor ein paar Tagen einen unabhängigen Versicherungsmakler bei sich zu Hause. Sie war unzufrieden mit ihren laufenden Verträgen und wollte Kosten reduzieren. Er ließ sich die Policen zeigen, und kalkulierte dann nur minimal günstigere Verträge. Der Makler nutzte die Unwissenheit und Leichtgläubigkeit der alten Dame aus und machte so viel Druck, dass sie schließlich alle Verträge unterschrieb. Da meine Oma ein ungutes Gefühl bei der Sache hatte, informierte sie mich schließlich. Alle Verträge waren vollkommen überdimensioniert. Es waren Risiken versichert, die gar nicht zur Lebenssituation meiner Großmutter passten. Der Nutzen des Kunden stand nicht im Mittelpunkt. Von Beratung keine Spur. Der Makler hatte nur ein Ziel: sich selbst zu bereichern.
Leider handeln viele Unternehmer nach diesem Prinzip. Nur die eigene Bereicherung steht im Mittelpunkt und das auch gern auf Kosten von anderen. Keine zukunftsorientierte Strategie und ganz schlecht fürs Karma..

Denn sie wissen nicht, was sie wollen.

Statt des eigenen Vorteils, sollte immer der Nutzen des Kunden im Fokus der Arbeit stehen.
In der Werbebranche ist das leider auch oft nicht der Fall. Hier auf dem Land wird der Unternehmer von den sogenannten „Werbeagenturen“ gezwungen, sich selbst mit dem Thema Marketing auseinanderzusetzen. Die Werber sind eigentlich nie in Entscheidungsprozesse involviert, sondern führen nur noch aus, setzen um. Und zwar genau das, was der Kunde verlangt. Wenn der Unternehmer keine genauen Vorstellungen hat, wird er aufgefordert, welche zu entwickeln.
Wir haben es uns zur Pflicht gemacht, unsere Kunden so zu beraten, dass ihre Ziele erreicht und ihre Erwartungen erfüllt werden. Dazu gehört, dass wir nicht zu allem ja und Amen sagen. Wenn mich ein Unternehmer anruft mit der Aussage: „Ich brauche einen Flyer“, ist meine Reaktion darauf immer: „Das werden wir erst noch sehen, ob Sie einen Flyer benötigen.“ Dafür haben wir schon oft den ein oder anderen skeptischen Blick geerntet. Schließlich sind sie es nicht gewohnt, beraten zu werden. Sie sind es nicht gewohnt, dass jemand kritisch hinterfragt, dass jemand anderes für sie konzeptionell denkt.
Doch was nutzt ein Werbemittel, das keinen Effekt hat? Das an die falsche Zielgruppe gerichtet ist? Das niemanden erreicht? Ganz einfach. Nichts. Der Unternehmer ist kein Marketingprofi. Ohne fachkompetente Beratung kann er oft gar nicht erkennen, welche Maßnahme zielführend ist und welche nicht. Der Unternehmer ist Experte in seiner Branche. Wir sind es in unserer. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit kann eine erfolgreiche Marketingstrategie entwickelt werden. Wir recherchieren, analysieren, sammeln Wissen und Fakten, definieren Ziele und Zielgruppen.
Daraus erarbeiten wir gemeinsam eine Strategie, die zur Verwirklichung der Ziele führt. Und dazu gehört auch die Auswahl der Werbemittel und –kanäle. Unser primäres Ziel ist immer der Erfolg und die Zufriedenheit des Kunden. Es macht keinen Sinn, dem Kunden eine überdimensionierte Website zu verkaufen, wenn er diese nicht benötigt. Es macht keinen Sinn, für einen Kunden eine 50-seitige Broschüre zu entwickeln, wenn diese dann jahrelang auf dem Schreibtisch liegt und die Empfänger niemals erreicht. Kurzfristig würden wir mit solchen Aufträgen tatsächlich mehr Umsatz generieren, aber wir würden den Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren. Wer gibt schon gerne viel Geld für Maßnahmen aus, die dann keine Wirkung erzielen? Wer würde erneut eine Werbeagentur beauftragen, die dem Unternehmen viel Geld gekostet aber keinen Nutzen gebracht hat?

Überzeugen statt verkaufen.

Ihr solltet euren Kunden keine Dinge verkaufen, die sie nicht benötigen. Haut sie nicht übers Ohr, zieht sie nicht über den Tisch, bindet ihnen keinen Bären auf! Auf lange Sicht werden ihr sonst keinen Erfolg haben. Ihr werdet euch nur immer wieder im Kreis drehen, ohne wachsen zu können. Überzeugt eure Kunden durch Kompetenz, statt sie zu einem Auftrag zu überreden. Betreibt Networking, besucht relevante Veranstaltungen, bringt euch ein, sprecht mit! Nutzt soziale Medien, um euer Wissen und eure Erfahrungen zu kommunizieren. Dann wird es nämlich gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck auszuüben. Stattdessen werdet ihr nach und nach eine erhöhte Nachfrage bemerken. Macht ihr eure Kunden glücklich und zufrieden, werden sie euch weiterempfehlen. Und sie werden euch treu bleiben!
Erarbeitet euch Qualitätskriterien, Werte und feste Prinzipien nach denen ihr vorgeht. Stellt immer den Kundennutzen in den Mittelpunkt eures unternehmerischen Handelns und geht offen, ehrlich und transparent mit euren Kunden um. Mit dieser Strategie werdet ihr langfristig viel erfolgreicher sein als durch eine kurzfristige Profitsteigerung. Außerdem macht es glücklich, Menschen glücklich zu machen! Denkt an euer Karma ;)

Donnerstag, 31. Juli 2014


Der einfachste Weg, Geld zu verbrennen

Keine Zeit für Konzepte.

Wie oft haben wir das schon gehört: „Wir brauchen schnell eine Umsetzung! Wir haben keine Zeit für irgendwelche Konzepte!“ oder „Wir zäumen das Pferd immer von hinten auf. Das Konzept findet sich schon im Laufe der Zeit!“
Wisst ihr was passiert, wenn ihr so denkt? Ihr verschwendet euer Geld. Ihr verbrennt es. Werft es zum Fenster hinaus. Werbeaktionen, die ohne ein vorheriges Konzept umgesetzt werden, sind im besten Fall wirkungslos. Im schlimmsten Fall entsteht sogar ein Imageschaden. Lässt sich der Kunde partout nicht belehren, lehnen wir solche Aufträge konsequent ab. Wie sollen wir auch eine zielgerichtete Werbemaßnahme entwickeln, ohne das Ziel zu kennen? Oder die Zielgruppe? Oder die derzeitige Situation des Unternehmens? Kopfloses Handeln führt nie zum Erfolg.

Für den Arsch.


Mit jeder Werbemaßnahme kommuniziert ihr mit der Öffentlichkeit. Daher sollte man sich genau überlegen, wie man auf die Menschen wirken möchte und welche Reaktion man erreichen will.
Dieser Brillenhersteller hat sicherlich keinen Wert auf ein Konzept gelegt. Wahrscheinlich bekam die Agentur die Aufgabe, dass die Motive um jeden Preis auffallen müssen. Nun, das haben die Werber ohne Zweifel erreicht. Ganz nebenbei wirken die Motive lächerlich und peinlich. Aber war das das eigentliche Ziel des Herstellers? Sicherlich nicht.
Eine Sonnenbrille ist ein Modeaccessoire. Sie sollte idealer Weise hip und cool sein und von der Zielgruppe als unverzichtbares Lifestyle-Produkt anerkannt werden.
Herunter gebrochen geht es dabei immer um den Absatz. Verkaufen. Geld verdienen.
Doch wer kauft so ein Produkt? Eine Brille, die von einem Arschgesicht getragen wird.. Damit kann man sich doch nicht sehen lassen.
Klarer Fall: Diese Kampagne war für den Arsch. Das Geld ist futsch und das Produkt hat einen enormen Imageschaden erlitten. (Quelle: http://www.gutewerbung-schlechtewerbung.de/kiss-my-glass/)

Die eigene Identität.

Bevor man für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung wirbt, ist es wichtig, eine genaue Vorstellung vom eigenen Unternehmen zu haben. Wer bin ich eigentlich und was habe ich zu bieten? Welche Werte verfolge ich in meinem Unternehmen? Was macht mich einzigartig? Wie möchte ich auf die Öffentlichkeit wirken? Welche Ziele verfolge ich?
Ein Unternehmensleitbild klärt all diese Fragen und ist ein idealer Kompass, um in der Spur zu bleiben. Das Leitbild ist allerdings kein starres Gebilde. Es muss immer wieder neu angepasst werden. Die Bedingungen auf dem Markt verändern sich, ihr selbst verändert euch und auch eure Kunden.
Im Idealfall schafft ihr aus eurem Leitbild (Corporate Identity) ein Corporate Design, also die grafische Umsetzung  eurer Firmenidentität. Dazu gehören das Logo, Farben, Schriften, grafische Elemente, Proportionen und Verhältnisse. Alle firmeninternen Kommunikationsmittel sollten diesem einheitlichen Design folgen. So könnt ihr ganz gezielt beeinflussen, wie euer Unternehmen wahrgenommen wird und erreicht einen Wiedererkennungswert. Das Leitbild und das Corporate Design sind die Grundlage für jede Kommunikation. Alle veröffentlichten Werbemittel müssen zu eurem Unternehmen und euren Wertevorstellungen passen. Gibt es zu große Unterschiede in Ansprache und Tonalität, wirkt ein Unternehmen schnell unglaubwürdig und unseriös.

Die Strategie zum Erfolg.

Jetzt wisst ihr also genau, wer ihr seid. Trotzdem steht vor jeder neuen Werbeaktion immer ein Konzept. Neben den Zielen müssen auch die Zielgruppen genau definiert werden. Was ist das gewünschte Ergebnis? Welche Botschaft soll kommuniziert werden? Je klarer ihr die Botschaft definiert, desto einfacher wird es später eine kreative Leitidee zu entwickeln. Versucht also nicht, all eure Produkte und Dienstleistungen in einer Aktion zu bewerben. 
Überlegt euch auch genau wen ihr erreichen wollt. Wer ist die Zielgruppe? Wo und wie erreichen wir sie? Welche Erwartungen hat die Zielgruppe an mein Produkt/meine Dienstleistung? Denkt euch in eure Zielgruppe hinein. Umso zielgerichteter die Kommunikation erfolgt, desto erfolgreicher wird eure Aktion. Bleibt die Ansprache zu allgemein und undifferenziert, geht sie an allen Empfängern vorbei.
Erst wenn all diese Fragen geklärt sind beginnt die kreative Arbeit. Jetzt geht es darum, eine Leitidee und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Es werden Werbemittel und Aktionen festgelegt, mit denen wir unsere Botschaft am besten zu unseren Zielgruppen transportieren können. Investiert viel Zeit in die Entwicklung der kreativen Leitidee. Je kreativer und außergewöhnlich eine Werbeaktion ist, desto eher wird sie sich eigendynamisch verbreiten.
Nach genauer Planung erfolgt dann die Umsetzung. Ermöglicht es so vielen Menschen wie möglich, an eurer Idee teilzuhaben. Wichtig ist daher eine detaillierte Dokumentation. Macht Fotos und Videos, sammelt Kommentare, Reaktionen und Geschichten. Nutzt Verstärker für die Verbreitung eurer Botschaft, wie die Presse, die sozialen Medien oder eure eigne Website. Entwickelt eure Werbung mit Spaß und Leidenschaft! Berührt die Menschen und bringt sie zum Lachen! Es zahlt sich aus :) 

Dienstag, 15. Juli 2014

6 Jahre perlenmädchen – ein Rückblick

Die Idee.

Meine Güte, wie die Zeit vergeht.. 6 Jahre ist es nun schon her, dass wir unsere Unterschriften unter die Gewerbeanmeldung gesetzt haben. 24 Jahre alt, keinerlei Berufserfahrung und voller naiver Vorstellungen vom Status der Selbstständigkeit…

Beide perlenmädchen stammen aus Wittstock, haben gemeinsam das Gymnasium besucht und sind über die Jahre Freunde geworden. Auch nach dem Abitur haben wir uns nie aus den Augen verloren. Ich, Nadine, ging nach Berlin, um Kommunikationswissenschaften zu studieren. Gitte zog es in die Hansestadt Hamburg, wo sie ein Studium zur Kommunikations-Grafik Designerin absolvierte.
Als frisch gebackene Kommunikationswirtin versuchte ich 2007 mein Glück auf dem Berliner Arbeitsmarkt und schlitterte von einem Praktikum ins nächste. Immer mit dem Versprechen auf eine Festanstellung geködert.. Um während der niederen Arbeit geistig fit zu bleiben, begann ich zusätzlich ein Fernstudium und ließ mich zur Werbetexterin ausbilden. So konnte es nicht weitergehen..
Bei einem Termin im Arbeitsamt stieß ich auf einen Flyer der Gründerwerkstatt iq consult enterprise. Eine Idee begann in meinem Kopf zu wachsen. Ich wollte endlich loslegen, wollte für reale Kunden arbeiten, mein hart erarbeitetes Wissen anwenden! Und wenn ich keine Stelle finde, die meiner Qualifikation entspricht, mache ich mich eben selbstständig! Ha!
Gitte war zu diesem Zeitpunkt kurz vor ihrem Abschluss. Ich erzählte ihr bei einem Treffen von meiner Idee. Ich wollte mich in Wittstock selbstständig machen, da ich mit der Großstadt nie richtig warm geworden bin. Ohne das ich es erwartet hätte, sagte Gitte plötzlich: „Klingt gut, ich glaube ich bin dabei.“

Die Gründung.

„Ihr wollt euch in Wittstock selbstständig machen? Seid ihr verrückt?!“, so oder so ähnlich reagierten die Menschen vorab fast alle. Viele schüttelten mit dem Kopf und erwarteten, dass wir nach spätestens einem Jahr wieder aufgeben würden. Tja, daraus wurde dann nichts ;)
Gemeinsam wandten wir uns an die Gründerberatung enterprise und nahmen jedes Seminar mit, was wir finden konnten. Buchhaltung, Rechtsberatung, Büroorganisation – wir wollten top vorbereitet sein. Unseren Firmennamen, damals noch pearl communications, und das zugehörige Corporate Design entwickelten wir an einem sonnigen Frühjahrtag im Hamburger Stadtpark.
Auszeichnung auf der PRIMA Messe
Wir schrieben unseren Geschäftsplan und nahmen im Mai 2008 am Businessplan Wettbewerb der PRIMA Messe teil. Auf der Messe präsentierten wir uns das erste Mal der Öffentlichkeit.
Am 15. Juli 2008 haben wir unsere Agentur für Kommunikation und Design offiziell gegründet. Nach unserer Teilnahme an der Wittstocker Gewerbeschau im September folgten die ersten großen Aufträge. Darunter die Entwicklung einer knapp 40-seitigen Broschüre für den größten Wittstocker Vermieter, die Gebäude- und Wohnungsverwaltung GmbH.
Noch bevor wir es bemerkten war ein Jahr rum und unser erster Geburtstag stand vor der Tür. Es war klar, dass wir uns etwas Besonderes einfallen lassen mussten. Wir hatten von Anfang an den Anspruch, kreativ zu arbeiten und besondere Ideen zu entwickeln. Es gab nur ein Problem: Keine Kohle. Null. Nada.  So kamen wir auf die Idee, Fahndungsplakate von uns anzufertigen und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wild zu plakatieren. Gesamtkosten: 300€.
Fahndungs-Aktion 2009
Am nächsten Morgen waren die Wittstocker Stadtverordneten in heller Aufregung und beriefen, laut einer unserer Quellen, eine außerordentliche Versammlung ein. Man wollte diskutieren, wie man mit der neuen unbekannten Bedrohnung umgehen könne ;D Und Zack, kannte uns über Nacht so ziemlich jeder „wichtige“ Mensch in unserer Heimatstadt. Wir praktizierten damals schon Guerilla Marketing, bevor wir davon wussten.

Die Marke.
2010 beschlossen wir unseren Namen zu ändern. Wir merkten, dass sehr viele Menschen Probleme mit der Aussprache der englischen Bezeichnung und daher auch Berührungsängste hatten. Von unseren Kunden wurden wir sowieso nur „die perlenmädchen“ gerufen. Daher
fiel die Entscheidung nicht schwer und wir haben sie nie bereut. Denn plötzlich kamen die Menschen offener auf uns zu und der Name wurde schnell zu einer Marke in der Region.
Kreativität hinterlässt Spuren
Unseren dritten Geburtstag 2011 wollten wir nicht ohne eine Aktion verstreichen lassen. Unter dem Motto „Kreativität hinterlässt Spuren“ zogen wir bewaffnet mit Sprühkreide durch Wittstock und hinterließen unsere Botschaften auf den Gehwegen und Parkplätzen der Stadt.
Bei der Wittstocker Gewerbeschau wurden wir zu einer festen Größe. Wir ließen uns in jedem Jahr besondere Aktionen und Gewinnspiele einfallen. Die Menschen kamen gerne an unseren Stand, kamen mit uns ins Gespräch und informierten sich über unsere neuesten Arbeiten.
Landliebe Postkarte
Unser Ruf als kreatives Werbeunternehmen eilte uns voraus. So konnten wir mit der Zeit viele große regionale Unternehmen und Kommunen unsere Kunden nennen, darunter die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, die INKOM Neuruppin GmbH sowie die Städte Wittstock und Neuruppin.
Unsere Landliebe Postkarten, die sich immer noch größter Beliebtheit erfreuen, stammen bereits aus dem Jahr 2012. Zu der Zeit wurden wir sehr oft mit dem Vorurteil konfrontiert, dass kreative und innovative Unternehmen doch nicht auf dem Land sitzen können. „Sie sitzen in Wittstock?! Aber Sie klingen doch so professionell!“ Sowas konnten wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen ;)

perlenmädchen 2.0

2013 war ein sehr ereignisreiches Jahr für uns. Unseren fünften Geburtstag feierten wir mit einer blumigen Guerilla Aktion. Wir ließen in der ganzen Stadt Ideen wachsen und stießen bei der Wittstocker Bevölkerung auf ein großes positives Echo.
Außerdem merkten wir, dass wir uns mit den Jahren verändert hatten. Wir waren erwachsener geworden, hatten mehr Erfahrungen gesammelt und wollten regionale Unternehmer an unserem Wissen über kreatives Marketing und Guerilla Methoden teilhaben lassen. Um diese Wandlung auch nach außen hin zu kommunizieren,  gaben wir unserer Website einen völlig neuen Look.
Wir lassen Ideen wachsen
Im Oktober lernten wir auf einem Seminar Vertreter der IHK Potsdam kennen und verhandelten bald über eine gemeinsame Vortragsreihe. Anfang 2014 war es dann soweit. Die perlenmädchen waren von Januar bis April in vielen Brandenburgischen Städten zu Gast, um über erfolgreiches Guerilla Marketing im ländlichen Raum zu referieren. Die Reaktion war überwältigend! Man konnte die kreativen Schwingungen nach unseren Vorträgen förmlich spüren. Die Unternehmer waren infiziert!
Auf Vortragstour durch Brandenburg
Der direkte Austausch mit den Unternehmern war für uns eine intensive und wichtige Erfahrung. Wir wollten diesen Dialog dauerhaft erreichen und widmeten uns deshalb verstärkt den sozialen Medien. Wir erarbeiteten ein umfangreiches Social Media Konzept für unsere Agentur. Unser Facebook-Profil bauten wir aus, stiegen aktiv ins Xing Netzwerk ein, begannen zu tweeten und schließlich auch damit, diesen Blog zu schreiben. Wir freuen uns jeden Tag über die vielen positiven Reaktionen, die wir von Unternehmern, Werbetreibenden und Privatpersonen aus ganz Deutschland erhalten.
Wir danken all unseren Kunden und Unterstützern! Wegen euch können wir heute, mit 6 Jahren auf dem Buckel, unsere Einschulung feiern :)
Alle, die heute nicht dabei sein können, dürfen sich auf eine ausführliche Berichterstattung, viele Fotos und ein schickes Video freuen!

Vielen Dank für Alles,
eure perlenmädchen

Dienstag, 8. Juli 2014

Wecke das Kreativbiest in dir

Ich bin nicht kreativ.

Als Kinder träumten wir uns in phantastische Welten, führten angeregte Unterhaltungen mit unseren Spielzeugen und erlebten im elterlichen Wohnzimmer die aufregendsten Abenteuer. Wir sprudelten nur so über vor Kreativität. Alle Menschen werden mit dieser Fähigkeit geboren. Bei einigen ist die Begabung nur ausgeprägter als bei anderen. Doch wie jede andere Fähigkeit, kann auch das kreative Denken trainiert werden.  Und wenn ihr den perlenmädchen nicht glaubt, dann aber sicher einem amerikanischen Psychologen! Stephen Baker sagte nämlich: „Jeder, der denken kann, ist auch fähig, Ideen zu haben.“ Da habt ihr’s.

Was ist Kreativität.

Kreativität ist die Fähigkeit eines Individuums oder einer Gruppe, in phantasievoller und gestaltender Weise zu denken und zu handeln. Soweit die Definition.
Als kreativ empfinden wir alles, was in der realen Welt so nicht vorkommt. Etwas neu Erschaffenes. Dazu zählen auch neue Zusammenhänge, ungewöhnliche Kombinationen und veränderte Perspektiven. Genau diese Methoden verwendet man auch in der Werbung, um kreative Werbemittel und Kampagnen zu entwickeln. Zum Beispiel wird auf diesem Plakat für ein vegetarisches Restaurant ein Tiger mit Hasenzähnen gezeigt. Die Aussage ist klar: Das Essen hier ist so gut, dass sogar Fleischfresser zu Vegetariern werden. 

Kreativtechniken.

Wie schaffe ich es aber, selbst auf solche Ideen zu kommen? Die Antwort lautet Alkohol. Sehr viel Alkohol. Kleiner Spaß! ;D 

Zur Ideenfindung kann man sich einfacher Kreativtechniken bedienen. Der wichtigste Grundsatz ist jedoch: Zeigt nie genau das, was ihr verkaufen wollt. Denkt nicht das offensichtliche, sondern genau das Gegenteil. Durch diese Technik entstehen oft schon unzählige witzige Ideen.
Hier ein Bespiel: Statt Handball XXO. Unser Anzeigenmotiv zum Thema Handballsponsoring für die Sparkasse OPR.







Sucht nach außergewöhnliche Kombinationen und Vergleichen. In dieser Anzeige vergleichen wir die Sparkasse mit Gegenständen des täglichen Lebens. Das Geldinstitut gehört einfach fest zum Alltag dazu. Ursprünglich waren übrigens eine Tasse Kaffee und eine Rolle Toilettenpapier als Motive geplant. Mit der abgeschwächten Variante können wir aber gut leben ;)

Überlegt auch, wie ihr eurem Produkt eine andere Bedeutung oder einen anderen Nutzen geben könnt. Unser Bespiel zeigt eine kreative Verpackung für ein T-Shirt. (Quelle: http://www.dezeen.com)
Wer mutig ist, darf auch gern schamlos übertreiben oder parodieren! Wer sich zum Beispiel von der enormen Saugleitung eines Dirt Devil Saugers überzeugen will, sollte sich unbedingt mal diesen genialen Clip ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=aGb8pMIeY6w&feature=kp



Hilfsmittel.

Es kann nicht schaden, das ein oder andere Hilfsmittel im Haus zu haben, das der Kreativität auf die Sprünge hilft. Es gibt zahlreiche Bücher und Spiele, die den Kreativ-Prozess anregen wollen. Sogar die perlenmädchen greifen ab und an mal darauf zurück. Das bleibt aber unter uns! *psst
Allein vor einem leeren Bildschirm zu sitzen, ist oft nicht der richtige Weg. In Gesellschaft geht vieles leichter, auch das kreative Denken. Setzt euch mit Freunden, Arbeitskollegen oder der Familie zusammen. Und dann spinnt einfach alle drauf los! Umso lockerer und witziger, desto besser :) Geht mit offenen Augen durch die Welt. Die Inspiration lauert hinter jeder Ecke. Ihr müsst nur richtig hinsehen!

Donnerstag, 3. Juli 2014

Köpfchen schlägt Kohle

David gegen Goliath.

Große Unternehmen und Marken können beim Marketing so richtig aus dem Vollen schöpfen. Sie schalten ganzseitige Anzeigen in großen Tageszeitungen, produzieren Fernseh- und Radiospots und sind deutschlandweit auf riesigen Plakatwänden zu sehen. Der Werbedruck ist enorm. Die öffentliche Wahrnehmung ebenso.
Kleine und mittelständische Unternehmen können da natürlich nicht mithalten. Die Kosten für klassische Werbekanäle sind einfach extrem hoch. Schließlich muss man eine Anzeige 3-5 mal schalten, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Muss man das wirklich? Wir sagen nein! Eine Anzeige muss nur ein einziges Mal geschaltet werden. Wie das funktionieren soll?

Kreativität ist ansteckend.

Ganz einfach. Wer nicht viel Kohle hat muss einfach clever sein. Entwickeln Sie Werbeaktionen die überraschend, außergewöhnlich und unkonventionell sind. Werbung muss Spaß machen und Emotionen auslösen! Sie darf nicht störend oder penetrant sein. Der Verbraucher sollte sich vielmehr gut unterhalten fühlen. Die beste Werbung wird nicht als solche wahrgenommen.
Wenn Sie kreativ werben, wird es gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck aufzubauen. Wissen Sie warum? Weil Kreativität höchst ansteckend ist! Wenn ein Motiv die Menschen berührt, amüsiert oder gut unterhält, teilen sie es. Mit Freunden, der Familie, Arbeitskollegen. Umso skurriler, kontroverser oder beeindruckender eine Aktion ist, je häufiger wird sie diskutiert. Die Botschaft verbreitet sich eigendynamisch, mit ihren Kunden als Botschafter. Gegen diesen Virus gibt es keine Impfung!

Richtig verpacken.

Aber wann empfinden wir etwas überhaupt als kreativ? Kreativität entsteht dann, wenn wir etwas erschaffen, das in der realen Welt nicht existiert. Wenn wir ungewöhnliche Zusammenhänge herstellen, Grenzen überschreiten und Perspektiven wechseln.

Es geht also darum, dem Konsumenten die Werbebotschaft nicht eins zu eins auf dem Silbertablett zu servieren, sondern in eine kreative Idee zu verpacken. Wie ein schönes Geschenk am Weihnachtsabend! Diese kleine Hürde, diese Denkleistung, die wir zum Auflösen von kreativen Ideen aufbringen müssen, macht den entscheidenden Unterschied. Eine Erkenntnis, die wir uns selbst erarbeitet haben, bleibt viel eher im Kopf. Gute Werbung ermöglicht es den Menschen zu denken. Denken Sie mal drüber nach..