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Donnerstag, 19. März 2015

Mit Content fängt man Kunden

Inhalt. Inhalt. Inhalt.

Content Marketing. Ein Begriff, der in den letzten Jahren immer häufiger durch das Netz geistert. Content kommt aus dem Englischen und bedeutet Inhalt. Bei dieser Marketingform geht es also darum, Inhalte zu erzeugen, Wissen zu teilen und Kompetenzen zu zeigen. Und das hauptsächlich in der digitalen Welt. Ihr könnt zum Beispiel Blogartikel schreiben oder regelmäßige Newsletter veröffentlichen. Aber auch Beiträge, Info-Grafiken und Fotos in Social Media Kanälen wie Facebook, Google+ oder Xing zählen zum Content Marketing. Durch eure Inhalte vermittelt ihr die Ansichten und Arbeitsweisen eures Unternehmens und stellt euch selbst als Experte dar.
Content Marketing kann man nicht direkt als Werbung  bezeichnen und wird auch nicht als solche wahrgenommen. Anders als bei klassischen Werbemitteln, verzichtet man auf aufmerksamkeitsheischende Gestaltungen. Es geht um den Inhalt. Um Fakten. Die Botschaften sind nicht so oberflächlich und plakativ, sondern besitzen sehr viel mehr Substanz.

Angel auswerfen.

Mit Content Marketing Kunden fangen
Klassische Werbemittel, wie Plakate und Anzeigen nutzen die sogenannte Push-Strategie. Das heißt, die Werbe-Botschaften werden dem Empfänger aufgedrängt (push= drücken, stoßen). Ob er nun Interesse an dieser Botschaft hat oder nicht. 
Im Internet herrschen andere Regeln. Hier sind die User direkt auf der Suche nach Wissen und fragen gezielt nach Inhalten. Durch geschicktes Content Marketing seid ihr genau dann zur Stelle! Ihr gebt den Menschen das, was sie gerade in diesem Moment haben wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein User mit euch Kontakt aufnimmt und es dann zu einer Zusammenarbeit kommt, ist also sehr viel größer, als über den Weg der klassischen Werbemittel. Statt Botschaften Aufzudrängen, werft ihr durch Content Marketing eher eine Angel aus und wartet darauf, dass jemand anbeißt. Das bezeichnet man als Pull-Strategie, also das Heranziehen von potenziellen Kunden.
Voraussetzung ist, dass ihr eure Zielgruppe genau kennt. Ihr müsst wissen, wie diese Menschen ticken. Wie und mit welchen Begriffen (Keywords) sie nach euch und eurer Leistung fragen werden. Außerdem müsst ihr euch selbst gut kennen. Eure Stärken und eure Schwächen. Jede Art von Kommunikation mit eurer Zielgruppe wirkt sich auf euer Image, also die öffentliche Wahrnehmung eures Unternehmens aus. Macht euch also vorher Gedanken, wie ihr eure Zielgruppe ansprechen und wie ihr wirken wollt.
Verzichtet auf falsche Versprechungen. Die werden sehr schnell enttarnt und fallen euch dann auf die Füße. Konzentriert euch auf eure Stärken. Worin seid ihr wirklich gut? Wobei kann euch niemand etwas vormachen? Zu diesen Themen solltet ihr Inhalte erstellen.

Vorteile. Nachteile.

Ihr habt jetzt schon einiges über Content Marketing erfahren. Um euch eine Entscheidungshilfe zu geben, werde ich im Folgenden auf die Vor- und Nachteile dieser Marketing-Strategie eingehen.

Vorteile:
  • Content Marketing ist ein wichtiger Teil eurer Unternehmenskommunikation. Mit euren Artikeln und Inhalten sorgt ihr dafür, dass die Menschen euch besser kennenlernen. Als Resultat daraus melden sich nur Kunden, die mit eurer Denk- und Arbeitsweise etwas anfangen können, denen ihr sympathisch seid. Und das ist eine gute Voraussetzung für eine angenehme Zusammenarbeit!
  • Content Marketing und Google sind die allerbesten Freunde. Viel Content bedeutet gleichzeitig viele Keywords. Viele verschiedene Quellen im Netz verweisen auf eure Inhalte und euer Unternehmen. Euer  Googleranking verbessert sich und damit erhöht sich auch der Traffic auf eurer Website. Das heißt, eure Seite wird häufiger besucht.
  •  Mit Content Marketing erzeugt ihr einen Mehrwert für eure Fans und Follower. Ihr gebt ihnen einen Grund, regelmäßig eure Website/euren Blog zu besuchen und eure Social Media Kanäle zu abonnieren. Eure Inhalte regen zur Interaktion und Diskussion an. Es entsteht ein aktiver Austausch mit euren Usern. Ihr erhaltet so direktes Feedback zu euch und euren Leistungen.
  • Content Marketing ist ein super Mittel zur Steigerung der Selbstdisziplin ;p Ihr seid gezwungen, euch mit eurer Branche, der Konkurrenz und den aktuellen Entwicklungen am Markt zu beschäftigen. Von den Informationen profitieren nicht nur eure Follower, sondern ihr selbst. Der Blick über den Tellerrand hält euch fit und kreativ. So vermeidet ihr, zu lange an alten Mustern festzuhalten und betretet eher mal neue Wege.
  • Content Marketing ist kostenlos. Wer gutes Content Marketing betreibt, kann sich teure adwords Kampagnen sparen.

Nachteile:
  • Content Marketing ist ziemlich zeit- und personalintensiv. Themen müssen recherchiert werden. Texte müssen geschrieben werden. Social Media Kanäle müssen gepflegt werden. So schnell mal nebenbei erledigen ist da nicht. Ihr solltet im besten Fall regelmäßig Content veröffentlichen. Ein Blog will mit ein bis zwei Artikeln im Monat gefüttert werden. Facebook, Google+, Xing und Co. verlangen nach mindestens zwei bis drei Beiträgen in der Woche.


Mehr Nachteile fallen mir nicht ein. Sorry.

Kopierfehler.

Ein Kunde fragte mich neulich, ob wir durch Content Marketing nicht zu viel Wissen preisgeben. Zu viele Zutaten unseres Erfolgsrezeptes verraten. Das denke ich nicht. Jeder kann selbst entscheiden, wieviel Wissen er veröffentlicht. Wie viel Know-how er zu Verfügung stellt. Wir machen kein Geheimnis um unsere Arbeitsweise, sondern kommunizieren diese ganz klar und offen.
Jedes Projekt ist einzigartig, jeder Kunde ist individuell. Selbst wenn wir noch so viele Beispiele nennen, muss für jeden Auftrag ein neues Konzept erstellt, neue Details bedacht werden. Nichts kann einfach eins zu eins kopiert werden.

Denkt auch daran, dass ihr die Experten auf eurem Gebiet seid. Eure Kunden fragen schließlich bewusst nach eurer Leistung und euren Produkten, weil sie nicht in der Lage sind, diese selbst zu erstellen oder zu beschaffen. Zum Beispiel, weil Personal, Technik oder Wissen fehlen.
Jedes Unternehmen besitzt eine einzigartige Persönlichkeit, die von der Konkurrenz nicht einfach kopiert werden kann. Wer nicht ist, wie er zu sein vorgibt, wirkt künstlich und aufgesetzt. Das merken die Menschen sehr schnell. Versucht also nicht, wie Jemand anders zu sein. Seid ihr selbst.
Zum Thema Content Marketing können wir nur abschließend sagen: Der Aufwand lohnt sich. Ihr könnt dabei nur gewinnen.


Donnerstag, 27. November 2014

Existenzgründung – Erfolg lässt sich planen

Bauchladen.

Viele Existenzgründer machen gleich zu Beginn einen entscheidenden Fehler: Sie wollen alles anbieten. Einen gaaanzen Bauchladen voller Angebote! Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber kein Mensch hat so viele Talente. Wer ohne klare Positionierung in die Selbstständigkeit startet wird sich von Anfang an verzetteln und auf der Stelle treten.
Ihr solltet euch vorab genau mit euren Stärken und Schwächen auseinander setzen. Was könnt ihr besonders gut? Was fällt euch schwer? Findet eure Kernkompetenz! Etwas, für das ihr eine Leidenschaft habt. Etwas, in dem ihr großartig seid! Am Ende dieses Prozesses solltet ihr jedem in 30 Sekunden eure Geschäftsidee vermitteln können. Und zwar überzeugend. Wenn ihr das könnt, seid ihr auf einem guten Weg.

Ballast abwerfen.

Ihr wisst jetzt also, was ihr am besten könnt. Großartig! Aber auf selbstständige Unternehmer kommen unzählige neuen Aufgaben zu. Steuern, Buchhaltung, Versicherungen, Marketing, Akquise und so weiter und so fort. Jetzt ist es wichtig, die Dinge zu definieren, die euch nicht liegen. Was saugt euch Kraft ab? Womit quält ihr euch mehr als alles andere? Diesen Ballast müsst ihr abwerfen. Und zwar von Anfang an. Denn diese abgesaugte Energie und Zeit könnt ihr nicht in eure Hauptaufgabe stecken. Im schlimmsten Fall lässt dann sogar die Qualität eurer Arbeit nach. Und das ist schlecht fürs Geschäft.
Ihr wisst jetzt was ihr loswerden müsst? Dann solltet ihr euch daran machen Lösungen zu finden. Diese Dinge müssen ja trotzdem bewältigt werden, um eine erfolgreiche Unternehmung zu führen. Sucht euch Partner, die eure Kompetenzen ergänzen. Die in ihrem Gebiet großartig sind. Wichtig ist, dass sie so ticken wie ihr. Dass ihr Werte und Qualitätsansprüche mit ihnen teilt. Sicherlich ist es ein Prozess, diese Menschen zu finden. Aber der Aufwand lohnt sich!
Mit so einem Netzwerk an zuverlässigen Partnern hinter euch, habt ihr die Energie, die Kunden und Aufträge zu akquirieren, die ihr haben wollt. Lukrative Aufträge, die euch und euer Unternehmen voranbringen. Von Ballast befreien heißt übrigens auch, sich von unbequemen Kunden zu befreien. Arbeitet mit den Menschen zusammen, mit denen ihr euch versteht, im Einklang seid. Wenn ihr ständig gegen Windmühlen kämpfen müsst, kommt ihr nicht weiter. Ohne Ballast könnt ihr abheben!

Planen ist nicht planen lassen.

Eine Unternehmensgründung sollte gut vorbereitet werden. Ihr kennt sicherlich das Zauberwort: Businessplan! Steckt viel Zeit in die Entwicklung eures Konzeptes. Ihr müsst wissen, was auf euch zukommt. Welche Steine euch in den Weg gelegt werden und wie ihr diese umgehen könnt. Ihr müsst eurem Unternehmen ein scharfes Profil verpassen, genau definieren wer ihr seid, welche Leistungen/Produkte ihr anbieten könnt und in welchen Bereichen ihr Partner brauchen werdet.
Ich weiß, dass es anstrengend ist. Und ich weiß, dass es nervt.
Aber dieser Prozess macht euch stark und klüger! Lasst euren Businessplan nicht von dubiosen Beratern schreiben, die sich dafür nur eure Fördermittel einkrallen. Was wissen die denn schon von euch und euren Vorstellungen?
Das neue Unternehmen ist euer Baby! Ihr wollt, dass es gesund ist, wächst und von allen Gefahren abgeschirmt wird. Natürlich macht es Sinn, sich von unterschiedlichen Experten Hilfe zu holen. Aber ihr solltet am Schreiben des Businessplans in hohem Umfang beteiligt sein. Er ist wichtig für euch! Und erst an zweiter Stelle für die Bank oder das Amt.

Wer fragt, bekommt Antworten.

Setzt euch im Businessplan mit dem Markt auseinander. Analysiert ihn. Besteht Nachfrage nach meinem Produkt/ meiner Leistung? Ist sie den Menschen bekannt oder müsst ihr erst aufklären? Schaut euch auch genau die Konkurrenzunternehmen an. Wie sind sie aufgestellt? Wie werben sie? Wie sprechen sie ihre Zielgruppe an? Daraus könnt ihr ableiten was ihr vielleicht anders oder besser machen wollt, wie ihr euch abheben könnt. Am Ende dieser ganzen Analysen sollte eure Positionierung stehen. Ziel ist es, euren Platz im Markt zu kennen.
Außerdem  solltet ihr eure potenziellen Kunden genau unter die Lupe nehmen. Für wen sind meine Leistungen/Produkte interessant? Wer sind diese Menschen? Wie ticken sie? Was unterscheidet sie? Was haben sie gemeinsam? Welche Argumente/Motivationen kann ich ihnen bieten? Je genauer das Bild von eurer Zielgruppe ist, desto so besser versteht ihr sie. Umso besser könnt ihr sie erreichen.

Wissen ist Macht.

Dieser Gründung-Prozess dauert seine Zeit. Wir haben uns zum Beispiel ein Jahr auf unsere Gründung vorbereitet. Haben Weiterbildungen besucht, mit Rechtsanwälten, Steuerberatern und anderen Experten gesprochen.
Wenn ihr eure Gründung übers Knie brecht, macht ihr Fehler. Ihr werdet nicht alles bedenken. Ihr werdet es sehr viel schwerer haben. Wissen ist Macht. Sammelt also so viel davon wie möglich.
Noch ein Tipp: Seid einzigartig! Eure Leidenschaft zum Beruf, euer Anspruch an euch selbst, eure Werte, eure Ansichten, euer Charakter. Auf dieser Grundlage muss sich euer Unternehmen positionieren und auf dem Markt auftreten. Nur so könnt ihr euch von der Konkurrenz abheben. Mit Produkten und Dienstleistungen allein kann man als regionaler Unternehmer in der Regel keine Individualität erreichen. Wie mache ich mein Unternehmen also einzigartig?  - Wer das wissen möchte, liest unseren Blogartikel.


Donnerstag, 31. Juli 2014


Der einfachste Weg, Geld zu verbrennen

Keine Zeit für Konzepte.

Wie oft haben wir das schon gehört: „Wir brauchen schnell eine Umsetzung! Wir haben keine Zeit für irgendwelche Konzepte!“ oder „Wir zäumen das Pferd immer von hinten auf. Das Konzept findet sich schon im Laufe der Zeit!“
Wisst ihr was passiert, wenn ihr so denkt? Ihr verschwendet euer Geld. Ihr verbrennt es. Werft es zum Fenster hinaus. Werbeaktionen, die ohne ein vorheriges Konzept umgesetzt werden, sind im besten Fall wirkungslos. Im schlimmsten Fall entsteht sogar ein Imageschaden. Lässt sich der Kunde partout nicht belehren, lehnen wir solche Aufträge konsequent ab. Wie sollen wir auch eine zielgerichtete Werbemaßnahme entwickeln, ohne das Ziel zu kennen? Oder die Zielgruppe? Oder die derzeitige Situation des Unternehmens? Kopfloses Handeln führt nie zum Erfolg.

Für den Arsch.


Mit jeder Werbemaßnahme kommuniziert ihr mit der Öffentlichkeit. Daher sollte man sich genau überlegen, wie man auf die Menschen wirken möchte und welche Reaktion man erreichen will.
Dieser Brillenhersteller hat sicherlich keinen Wert auf ein Konzept gelegt. Wahrscheinlich bekam die Agentur die Aufgabe, dass die Motive um jeden Preis auffallen müssen. Nun, das haben die Werber ohne Zweifel erreicht. Ganz nebenbei wirken die Motive lächerlich und peinlich. Aber war das das eigentliche Ziel des Herstellers? Sicherlich nicht.
Eine Sonnenbrille ist ein Modeaccessoire. Sie sollte idealer Weise hip und cool sein und von der Zielgruppe als unverzichtbares Lifestyle-Produkt anerkannt werden.
Herunter gebrochen geht es dabei immer um den Absatz. Verkaufen. Geld verdienen.
Doch wer kauft so ein Produkt? Eine Brille, die von einem Arschgesicht getragen wird.. Damit kann man sich doch nicht sehen lassen.
Klarer Fall: Diese Kampagne war für den Arsch. Das Geld ist futsch und das Produkt hat einen enormen Imageschaden erlitten. (Quelle: http://www.gutewerbung-schlechtewerbung.de/kiss-my-glass/)

Die eigene Identität.

Bevor man für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung wirbt, ist es wichtig, eine genaue Vorstellung vom eigenen Unternehmen zu haben. Wer bin ich eigentlich und was habe ich zu bieten? Welche Werte verfolge ich in meinem Unternehmen? Was macht mich einzigartig? Wie möchte ich auf die Öffentlichkeit wirken? Welche Ziele verfolge ich?
Ein Unternehmensleitbild klärt all diese Fragen und ist ein idealer Kompass, um in der Spur zu bleiben. Das Leitbild ist allerdings kein starres Gebilde. Es muss immer wieder neu angepasst werden. Die Bedingungen auf dem Markt verändern sich, ihr selbst verändert euch und auch eure Kunden.
Im Idealfall schafft ihr aus eurem Leitbild (Corporate Identity) ein Corporate Design, also die grafische Umsetzung  eurer Firmenidentität. Dazu gehören das Logo, Farben, Schriften, grafische Elemente, Proportionen und Verhältnisse. Alle firmeninternen Kommunikationsmittel sollten diesem einheitlichen Design folgen. So könnt ihr ganz gezielt beeinflussen, wie euer Unternehmen wahrgenommen wird und erreicht einen Wiedererkennungswert. Das Leitbild und das Corporate Design sind die Grundlage für jede Kommunikation. Alle veröffentlichten Werbemittel müssen zu eurem Unternehmen und euren Wertevorstellungen passen. Gibt es zu große Unterschiede in Ansprache und Tonalität, wirkt ein Unternehmen schnell unglaubwürdig und unseriös.

Die Strategie zum Erfolg.

Jetzt wisst ihr also genau, wer ihr seid. Trotzdem steht vor jeder neuen Werbeaktion immer ein Konzept. Neben den Zielen müssen auch die Zielgruppen genau definiert werden. Was ist das gewünschte Ergebnis? Welche Botschaft soll kommuniziert werden? Je klarer ihr die Botschaft definiert, desto einfacher wird es später eine kreative Leitidee zu entwickeln. Versucht also nicht, all eure Produkte und Dienstleistungen in einer Aktion zu bewerben. 
Überlegt euch auch genau wen ihr erreichen wollt. Wer ist die Zielgruppe? Wo und wie erreichen wir sie? Welche Erwartungen hat die Zielgruppe an mein Produkt/meine Dienstleistung? Denkt euch in eure Zielgruppe hinein. Umso zielgerichteter die Kommunikation erfolgt, desto erfolgreicher wird eure Aktion. Bleibt die Ansprache zu allgemein und undifferenziert, geht sie an allen Empfängern vorbei.
Erst wenn all diese Fragen geklärt sind beginnt die kreative Arbeit. Jetzt geht es darum, eine Leitidee und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Es werden Werbemittel und Aktionen festgelegt, mit denen wir unsere Botschaft am besten zu unseren Zielgruppen transportieren können. Investiert viel Zeit in die Entwicklung der kreativen Leitidee. Je kreativer und außergewöhnlich eine Werbeaktion ist, desto eher wird sie sich eigendynamisch verbreiten.
Nach genauer Planung erfolgt dann die Umsetzung. Ermöglicht es so vielen Menschen wie möglich, an eurer Idee teilzuhaben. Wichtig ist daher eine detaillierte Dokumentation. Macht Fotos und Videos, sammelt Kommentare, Reaktionen und Geschichten. Nutzt Verstärker für die Verbreitung eurer Botschaft, wie die Presse, die sozialen Medien oder eure eigne Website. Entwickelt eure Werbung mit Spaß und Leidenschaft! Berührt die Menschen und bringt sie zum Lachen! Es zahlt sich aus :) 

Dienstag, 10. Juni 2014

Was dein Unternehmen einzigartig macht

Weltweite Konkurrenz.

Heutzutage gibt es alles. Und das überall. Das Internet hat dafür gesorgt, dass sich der regionale Händler plötzlich mit dem nationalen und internationalen Wettbewerb messen muss. Was die Preisgestaltung und die Angebotsbreite angeht, kann man als kleines oder mittelständisches Unternehmen mit den Großen einfach nicht mithalten. Wie soll man dagegen ankommen?
Ein Alleinstellungsmerkmal muss her!

Die Antwort bist du.

Mit Produkten und Dienstleistungen allein kann man als regionaler Unternehmer in der Regel keine Individualität erreichen. Wie kann ich mich aber von der riesigen Konkurrenz abheben? Wie schaffe ich es, meine Zielgruppe dazu zu bringen, bei mir zu kaufen? Wie mache ich mein Unternehmen also einzigartig?  Die Antwort ist ganz einfach. Du bist es, der dein Unternehmen einzigartig macht! Deine Leidenschaft zu deinem Beruf, dein Anspruch an dich selbst, deine Werte, deine Ansichten, dein Charakter. Auf dieser Grundlage muss sich dein Unternehmen positionieren und auf dem Markt auftreten. Nur so wirst du von der Öffentlichkeit als glaubwürdig und authentisch wahrgenommen. Unaufrichtigkeit oder Aufgesetztheit wird dir früher oder später auf die Füße fallen.

Alles aus einem Guss.

Wenn du die „inneren Werte“ deines Unternehmens ermittelt hast, ist bereits ein großer Schritt geschafft. Wenn du viele Mitarbeiter beschäftigst ist es sinnvoll, ein Leitbild zu erstellen.  Deine Angestellten können sich daran orientieren und die Werte des Unternehmens in der Öffentlichkeit vertreten. So erreichst du eine einheitliche und glaubwürdige Kommunikation.
Aber auch das Äußere muss zu Firmenidentität passen. Ein Logo, Farben, Formen und Schriften unterstützen zusätzlich den Charakter des Unternehmens.  Erst so entsteht ein runder, in sich stimmiger Auftritt. Das Corporate Design muss dabei nicht total steif sein. Jedes Unternehmen sollte einfach einen eigenen Stil haben, der Wiedererkennungswert besitzt und den Charakter unterstreicht.

Zuhören. Mitreden. Zum Freund werden.

Die Zeit von „Geiz ist Geil“ ist vorbei. Heutzutage entscheiden die Konsumenten nicht mehr nur nach dem Geldbeutel. Die Menschen wollen Ideale unterstützen, dazu gehören, sich selbst über Produkte oder Marken definieren. Sie kaufen nicht mehr nur das eigentliche Produkt oder die Dienstleistung. Der heutigen Verbrauchergeneration geht es um Identitätskonsum.
Die wichtigste Regel lautet daher: Sein du selbst! Spreche nicht von oben herab. Werde zu einem Freund. Kommuniziere auf Augenhöhe mit deinen Kunden. Am besten eignen sich hierfür die sozialen Medien. Finde heraus, welche Plattformen für deine Zielgruppe relevant sind und rede mit! Vertrete offen deine Werte und vermitteln die Motivation hinter deiner Arbeit. Was treibt dich an? Warum tust du was du tust? Auf diese Art erreichst du Menschen, die sich mit dir, deinem Unternehmen und deiner Art der Arbeit identifizieren können.

Keine Angst vor Kritik.

Deshalb: Orientiere dich immer an deinen Kunden. Frage bewusst nach Feedback und beziehe deine Kunden bei Entscheidungsprozessen mit ein. Berichte auch von deinem Arbeitsalltag. Gehe offen damit um, wenn mal etwas schief gelaufen ist oder du einen Fehler gemacht hast. Das macht dich menschlich und sympathisch. Mit der Zeit werden aus deinen Kunden so loyale Fans. Sie werden zu positiven Multiplikatoren, verbreiten deine Botschaft und stehen voll hinter deinem Unternehmen. Pflege deine Fans und investiere viel Zeit in den Austausch mit diesen Menschen. Vor allem: Sei dankbar für Kritik! Habe keine Angst vor direkten Kommentaren und Meinungen. Hör genau zu, was deine Kunden sich von dir wünschen und lasse diese Informationen in deine Arbeit einfließen. So wirst du in Zukunft noch erfolgreicher werden.