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Dienstag, 28. Oktober 2025

Und plötzlich war da Marketing

Wir helfen euch, neue Strukturen im Unternehmen zu schaffen

Unternehmen, die sich bisher kaum oder nur rudimentär mit Marketing auseinander gesetzt haben, brauchen aktuell immer häufiger unsere Hilfe. Vor allem die Themen Personal, Social Media oder auch die Kombination beider Punkte sind dabei die häufigsten Gründe

Die Zusammenarbeit läuft am Anfang meistens nur schleppend. Warum? Weil man erst einmal neue Strukturen im Unternehmen schaffen muss. Wenn Marketing bisher kein Thema war, aber plötzlich eins wird, werden Ressourcen benötigt: Geld, Zeit und Personal.

Das liebe Geld

Für gutes Marketing brauchen wir ein realistisches Marketingbudget. Oftmals können Unternehmen nicht von jetzt auf gleich ungeplant 10.000€ oder mehr erübrigen. Wenn es allerdings keine Strukturen gibt, wird am Anfang oft viel Budget benötigt.

Gibt es bereits ein professionelles Corporate Design? In der Regel ist das nicht der Fall. Meistens müssen wir zumindest einen leichten bis mittelschweren Relaunch umsetzen. Farben und Schriften anpassen und definieren. Ein CD ist die Basis für alle weiteren Werbeaktionen. Es ist mehr oder weniger das Gesicht des Unternehmens. Deshalb sollte man hier nicht Geld an der falschen Stelle sparen.

Wenn Werbemittel vorhanden sind, dann oftmals stark veraltet, nicht passend zur Zielgruppe oder auch einfach komplett ohne Konzept. Wer auf einer Messe, um Azubis oder Fachkräfte werben will, kommt um ein paar Printmittel allerdings nicht drum herum. Und auch der Messestand sollte professionell und hochwertig aussehen. Am besten hebt er sich auch noch von der Konkurrenz ab, ist spannend und bietet interessanten Input für den Besucher. Und so etwas schüttelt man nicht eben aus dem Ärmel…

Und jetzt wird auch noch Social Media benötigt! Wenn ein Unternehmen noch keine Kanäle hat, ist uns das oftmals lieber, als wenn wir mit alten Accounts arbeiten sollen. Wenn wir alles neu anlegen, können wir direkt alles richtig machen, rechtliche Vorgaben berücksichtigen, Konten sinnvoll miteinander verknüpfen, ein Werbekonto anlegen und so weiter.

Bei alten Accounts benötigt man oft viel Zeit, um Fehler zu beheben und erst einmal durchzublicken, was hier eigentlich getan wurde. Oftmals verstoßen die Accounts auch gegen die Nutzungsbedingungen von Meta, z.B. weil keine natürliche Person Inhaber des Firmenaccounts ist, sondern ein Privataccount, der ebenfalls den Firmennamen trägt. Meistens kann einem auch niemand im Unternehhmen sagen, was man da damals eigentlich gemacht hat. Oder wo die Passwörter sind. Oder oder. Alles ziemlich zeitaufwändig (und deshalb kostspielig), aber bisher konnten wir immer eine Lösung finden. Also nicht den Kopf in den Sand stecken! Wir helfen euch aus allem raus.

Ob komplett neue Accounts oder restaurierte Alt-Accounts – in der Regel gibt es nur eine kleine, kaum nennenswerte Community. Rein auf die organische Reichweite zu setzen ist sehr naiv. Wer extra Geld und Mühe in das Anlegen oder Reaktivieren der Accounts investiert hat, sollte auch einen spürbaren Nutzen durch Social Media erleben. Und da kommt man an Social Ads – also Social Media Anzeigen – nicht drum herum. Und auch die kosten Geld. Keine riesigen Summen, aber eben trotzdem Geld.

Durch die BAFA Förderung können wir euch an der Stelle immer direkt unter die Arme greifen. Marketingberatung und das Erstellen der Konzepte können wir in der Regel durch BAFA Mittel finanzieren. Wenn ihr dazu Fragen habt, sprecht uns gern an.

 

Woher nehmen, wenn nicht stehlen - Zeit und Personal

So eine Marketingstruktur können und wollen wir nicht allein in einem Unternehmen aufbauen. Dazu brauchen wir die Mitarbeit des Kunden. Es soll schließlich ein Marketingauftritt werden, der zum Unternehmen passt und der nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Ohne Insiderwissen gelingt so etwas nicht. Aber wer soll sich darum kümmern? Und wann sollen wir das noch dazwischenschieben? Sich mit der Agentur zusammensetzen, Fragen beantworten, Zuarbeiten leisten.. Wenn Marketing bisher kein Thema war, ist das bereits eine große Herausforderung.

Projekte für solche Unternehmen strecken sich oftmals über viele Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das ist anstrengend und zäh, aber es lohnt sich auch immer!

Wir haben für euch absolut Verständnis. Es müssen tatsächlich neue Strukturen im Unternehmen geschaffen werden, um für Marketing Platz zu machen. Um für Marketing Geld zu haben. Wir möchten, dass euch das klar ist und ihr diesen Prozess einfach realistisch angeht. Wir sind dabei gern an eurer Seite und helfen euch durch die schwierige Startphase hindurch.

Das wichtigste und schwerste ist immer der Anfang. Und jetzt? Wollen wir loslegen?

 

Eure perlenmädchen

Dienstag, 24. Januar 2023

 

Höchste Zeit für Qualität

Warum ein Corporate Design nicht in zwei Wochen entstehen kann



Wir hatten am Anfang des Jahres viele Anfragen von neuen Kunden, einige davon auch Existenzgründer. Bei diesen ist der Bedarf am Anfang immer der gleiche. Es wird ein Unternehmensname gebraucht, ein Logo mit der passenden Geschäftsausstattung und natürlich eine Website.

Kein Problem, da seid ihr bei uns genau richtig 😊 Ein Problem haben wir erst, wenn ihr alles sofort erwartet. So wie ein Existenzgründer, der sich vor ein paar Tagen bei uns gemeldet hat. Er hat im Dezember bereits gegründet und jetzt läuft ihm laut eigenen Angaben langsam die Zeit davon. Also höchste Zeit zu starten!

Diesen Aktionismus können wir nur allzu gut verstehen. Den kennen wir auch 😉 Aber wer sich Qualität wünscht, muss auch Zeit mitbringen. Eine Corporate Design Entwicklung nimmt schon mindestens 3 Monate in Anspruch. Sobald unser Angebot unterschrieben ist und wir den Auftrag haben, beginnen wir zeitnah mit Arbeit. Je nachdem, in wie vielen anderen Projekten wir gerade stecken. Schließlich wartet niemand gern auf Ergebnisse.

Den Anfang bildet immer ein Corporate Design Konzept, in dem wir festhalten, welche Leistungen der Unternehmer anbietet, für wen er tätig werden möchte und was diese Zielgruppe ausmacht. Außerdem besprechen wir, nach welchen Prinzipien der Gründer arbeiten will, welche Werte ihm wichtig sind und wie sein Unternehmen nach außen wirken soll. Bis so ein Konzept final steht vergehen oft bereits 4 bis 5 Wochen. Aber ohne diese konzeptionelle Arbeit, den roten Faden, würde Grafikperle Gitte kein passendes Logo entwickeln können. Alle Projektbeteiligten würden nur unsicher umherschwimmen, ohne klar definierte Ziele.

Ist das Konzept ausgearbeitet, kann die Kreation beginnen. Ist der Unternehmensname noch nicht gefunden, geht es erstmal darum, diesen zu erarbeiten. Die Suche nach einem passenden Namen nimmt gern sogar mehr Zeit in Anspruch als eine Logoentwicklung. Warum das so ist, wisst ihr spätestens, wenn ihr Eltern werdet 😉 Denn ein Unternehmen zu gründen ist sehr vergleichbar damit, ein Baby zu bekommen.

Ist der Name gesetzt kann es endlich ans Logo gehen. Dazu geht Grafikperle Gitte erst einmal auf Ideensuche und notiert sich Ansätze, die Sie verfolgen will. Hat sie ein Hand voll zusammen, wird mit der Designarbeit begonnen. Kreative Arbeit ist sehr kräftezehrend und auch zeitintensiv. Es geht schließlich darum, etwas neues, einzigartiges zu erschaffen. Es kommt nicht selten vor, dass ich mich nach 3 Wochen durch bis zu 80 Seiten Entwürfe wühlen muss. Einige Ideen sind mehr ausgearbeitet, andere weniger. Manchmal sind auch nur grobe Ansätze zu sehen, die Gitte dann erst einmal wieder verworfen hat. Meine Aufgabe ist es, die Diamanten zu finden. Ich sehe die Entwürfe auch aus konzeptioneller Sicht an. Welches Logo erfüllt am besten das, was wir im Konzept definiert haben? Manchmal kommt man auch zur Erkenntnis, dass wir das Konzept wieder anpassen müssen, weil uns die Entwürfe nochmal zu neuen Perspektiven verholfen haben. Kreative Arbeit ist immer ein Zusammenspiel aus geplantem und ungeplantem Handeln. Man darf nicht zu streng an Vorgaben festhalten, weil man sich sonst vor Neuem verschließt. Andererseits macht es auch keinen Sinn, nur planlos vorzugehen, so kann man kein Ziel erreichen.

Nach weiteren 3 – 4 Wochen können wir unseren Kunden dann die Logoentwürfe präsentieren. Wir zeigen in der Regel 5 bis 10 Ideen, teilweise noch mit zusätzlichen Varianten was die Darstellung von Schrift und Farbe anbelangt. Wir zeigen unseren Kunden eine große Bandbreite, darunter auch Entwürfe, die sie ganz bestimmt nicht wollen. Ihr fragt euch warum? Es ist sehr viel befriedigender, wenn wir das Gefühl haben, ALLES gesehen zu haben. Im Vergleich erkennt man zudem oft besser, was man wirklich möchte und kann seine Entscheidung besser festigen.

Ist das Logo gefunden, wird es oft noch ein paar Mal angepasst. Vielleicht doch noch einmal eine andere Farbe? Oder eine weitere Schriftart ergänzen? Sobald alle glücklich mit dem Ergebnis sind geht es weiter mit der Geschäftsausstattung. Ein Briefkopf muss her, schließlich wollen Rechnungen geschrieben werden 😉 Und auch eine Visitenkarte, ein Profilbild für Social Media oder eine Stempelvorlage. Da hat jeder Existenzgründer eigene Bedürfnisse.

Sind auch diese Vorlagen fertig, fassen wir die Ergebnisse in einem Corporate Design Handbuch zusammen (Farbwerte, Schriftfamilien, Verhältnisse, Dos und Donts) und bereiten die Daten so auf, dass sie für die gängigsten Einsatzbereiche verwendet werden können. Logodaten für Web und Print, in diversen Dateiformaten, als Schwarz/weiß und negativ Variante (falls das Logo mal auf farbigem Hintergrund platziert werden soll). Und so kommt man am Ende ganz schnell auf 3 Monate und mehr.

Das fand unser Interessent gar nicht so toll. Er hatte sich bereits bei anderen Agenturen informiert und die hätten ihm Ergebnisse innerhalb von zwei Wochen versprochen. Nachdem ihr jetzt sehr ausführlich erfahren habt, wie ein Corporate Design entsteht, haltet ihr solche Agenturen für seriös? Oder solche Aussagen für realistisch?

Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Jeder kann sich aussuchen, was er kauft und bei wem er das tut. Wenn wir als perlenmädchen eine Leistung erbringen, haben wir immer den Anspruch, das auch in der uns bestmöglichen Qualität zu tun. Nach diesem Prinzip arbeiten wir seit fast 15 Jahren. Deshalb haben wir dem Gründer auch gesagt, dass wir ihm nichts anderes anbieten können als eine Corporate Design-Entwicklung innerhalb von mindestens 3 Monaten.

Auch eine wichtige Lektion, die wir euch am Ende noch mit auf den Weg geben wollen: Lasst euch nicht verbiegen! Arbeitet nach euren Prinzipien und versucht, es niemandem aus falschen Gründen recht zu machen. Hätten wir dem Zeitdruck des Kunden nachgegeben, wäre am Ende alle unglücklich. Gute Ergebnisse brauchen ihre Zeit.

Teilt gern eure Erfahrungen mit uns!

Eure perlenmädchen

 

Donnerstag, 31. Juli 2014


Der einfachste Weg, Geld zu verbrennen

Keine Zeit für Konzepte.

Wie oft haben wir das schon gehört: „Wir brauchen schnell eine Umsetzung! Wir haben keine Zeit für irgendwelche Konzepte!“ oder „Wir zäumen das Pferd immer von hinten auf. Das Konzept findet sich schon im Laufe der Zeit!“
Wisst ihr was passiert, wenn ihr so denkt? Ihr verschwendet euer Geld. Ihr verbrennt es. Werft es zum Fenster hinaus. Werbeaktionen, die ohne ein vorheriges Konzept umgesetzt werden, sind im besten Fall wirkungslos. Im schlimmsten Fall entsteht sogar ein Imageschaden. Lässt sich der Kunde partout nicht belehren, lehnen wir solche Aufträge konsequent ab. Wie sollen wir auch eine zielgerichtete Werbemaßnahme entwickeln, ohne das Ziel zu kennen? Oder die Zielgruppe? Oder die derzeitige Situation des Unternehmens? Kopfloses Handeln führt nie zum Erfolg.

Für den Arsch.


Mit jeder Werbemaßnahme kommuniziert ihr mit der Öffentlichkeit. Daher sollte man sich genau überlegen, wie man auf die Menschen wirken möchte und welche Reaktion man erreichen will.
Dieser Brillenhersteller hat sicherlich keinen Wert auf ein Konzept gelegt. Wahrscheinlich bekam die Agentur die Aufgabe, dass die Motive um jeden Preis auffallen müssen. Nun, das haben die Werber ohne Zweifel erreicht. Ganz nebenbei wirken die Motive lächerlich und peinlich. Aber war das das eigentliche Ziel des Herstellers? Sicherlich nicht.
Eine Sonnenbrille ist ein Modeaccessoire. Sie sollte idealer Weise hip und cool sein und von der Zielgruppe als unverzichtbares Lifestyle-Produkt anerkannt werden.
Herunter gebrochen geht es dabei immer um den Absatz. Verkaufen. Geld verdienen.
Doch wer kauft so ein Produkt? Eine Brille, die von einem Arschgesicht getragen wird.. Damit kann man sich doch nicht sehen lassen.
Klarer Fall: Diese Kampagne war für den Arsch. Das Geld ist futsch und das Produkt hat einen enormen Imageschaden erlitten. (Quelle: http://www.gutewerbung-schlechtewerbung.de/kiss-my-glass/)

Die eigene Identität.

Bevor man für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung wirbt, ist es wichtig, eine genaue Vorstellung vom eigenen Unternehmen zu haben. Wer bin ich eigentlich und was habe ich zu bieten? Welche Werte verfolge ich in meinem Unternehmen? Was macht mich einzigartig? Wie möchte ich auf die Öffentlichkeit wirken? Welche Ziele verfolge ich?
Ein Unternehmensleitbild klärt all diese Fragen und ist ein idealer Kompass, um in der Spur zu bleiben. Das Leitbild ist allerdings kein starres Gebilde. Es muss immer wieder neu angepasst werden. Die Bedingungen auf dem Markt verändern sich, ihr selbst verändert euch und auch eure Kunden.
Im Idealfall schafft ihr aus eurem Leitbild (Corporate Identity) ein Corporate Design, also die grafische Umsetzung  eurer Firmenidentität. Dazu gehören das Logo, Farben, Schriften, grafische Elemente, Proportionen und Verhältnisse. Alle firmeninternen Kommunikationsmittel sollten diesem einheitlichen Design folgen. So könnt ihr ganz gezielt beeinflussen, wie euer Unternehmen wahrgenommen wird und erreicht einen Wiedererkennungswert. Das Leitbild und das Corporate Design sind die Grundlage für jede Kommunikation. Alle veröffentlichten Werbemittel müssen zu eurem Unternehmen und euren Wertevorstellungen passen. Gibt es zu große Unterschiede in Ansprache und Tonalität, wirkt ein Unternehmen schnell unglaubwürdig und unseriös.

Die Strategie zum Erfolg.

Jetzt wisst ihr also genau, wer ihr seid. Trotzdem steht vor jeder neuen Werbeaktion immer ein Konzept. Neben den Zielen müssen auch die Zielgruppen genau definiert werden. Was ist das gewünschte Ergebnis? Welche Botschaft soll kommuniziert werden? Je klarer ihr die Botschaft definiert, desto einfacher wird es später eine kreative Leitidee zu entwickeln. Versucht also nicht, all eure Produkte und Dienstleistungen in einer Aktion zu bewerben. 
Überlegt euch auch genau wen ihr erreichen wollt. Wer ist die Zielgruppe? Wo und wie erreichen wir sie? Welche Erwartungen hat die Zielgruppe an mein Produkt/meine Dienstleistung? Denkt euch in eure Zielgruppe hinein. Umso zielgerichteter die Kommunikation erfolgt, desto erfolgreicher wird eure Aktion. Bleibt die Ansprache zu allgemein und undifferenziert, geht sie an allen Empfängern vorbei.
Erst wenn all diese Fragen geklärt sind beginnt die kreative Arbeit. Jetzt geht es darum, eine Leitidee und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Es werden Werbemittel und Aktionen festgelegt, mit denen wir unsere Botschaft am besten zu unseren Zielgruppen transportieren können. Investiert viel Zeit in die Entwicklung der kreativen Leitidee. Je kreativer und außergewöhnlich eine Werbeaktion ist, desto eher wird sie sich eigendynamisch verbreiten.
Nach genauer Planung erfolgt dann die Umsetzung. Ermöglicht es so vielen Menschen wie möglich, an eurer Idee teilzuhaben. Wichtig ist daher eine detaillierte Dokumentation. Macht Fotos und Videos, sammelt Kommentare, Reaktionen und Geschichten. Nutzt Verstärker für die Verbreitung eurer Botschaft, wie die Presse, die sozialen Medien oder eure eigne Website. Entwickelt eure Werbung mit Spaß und Leidenschaft! Berührt die Menschen und bringt sie zum Lachen! Es zahlt sich aus :) 

Dienstag, 10. Juni 2014

Was dein Unternehmen einzigartig macht

Weltweite Konkurrenz.

Heutzutage gibt es alles. Und das überall. Das Internet hat dafür gesorgt, dass sich der regionale Händler plötzlich mit dem nationalen und internationalen Wettbewerb messen muss. Was die Preisgestaltung und die Angebotsbreite angeht, kann man als kleines oder mittelständisches Unternehmen mit den Großen einfach nicht mithalten. Wie soll man dagegen ankommen?
Ein Alleinstellungsmerkmal muss her!

Die Antwort bist du.

Mit Produkten und Dienstleistungen allein kann man als regionaler Unternehmer in der Regel keine Individualität erreichen. Wie kann ich mich aber von der riesigen Konkurrenz abheben? Wie schaffe ich es, meine Zielgruppe dazu zu bringen, bei mir zu kaufen? Wie mache ich mein Unternehmen also einzigartig?  Die Antwort ist ganz einfach. Du bist es, der dein Unternehmen einzigartig macht! Deine Leidenschaft zu deinem Beruf, dein Anspruch an dich selbst, deine Werte, deine Ansichten, dein Charakter. Auf dieser Grundlage muss sich dein Unternehmen positionieren und auf dem Markt auftreten. Nur so wirst du von der Öffentlichkeit als glaubwürdig und authentisch wahrgenommen. Unaufrichtigkeit oder Aufgesetztheit wird dir früher oder später auf die Füße fallen.

Alles aus einem Guss.

Wenn du die „inneren Werte“ deines Unternehmens ermittelt hast, ist bereits ein großer Schritt geschafft. Wenn du viele Mitarbeiter beschäftigst ist es sinnvoll, ein Leitbild zu erstellen.  Deine Angestellten können sich daran orientieren und die Werte des Unternehmens in der Öffentlichkeit vertreten. So erreichst du eine einheitliche und glaubwürdige Kommunikation.
Aber auch das Äußere muss zu Firmenidentität passen. Ein Logo, Farben, Formen und Schriften unterstützen zusätzlich den Charakter des Unternehmens.  Erst so entsteht ein runder, in sich stimmiger Auftritt. Das Corporate Design muss dabei nicht total steif sein. Jedes Unternehmen sollte einfach einen eigenen Stil haben, der Wiedererkennungswert besitzt und den Charakter unterstreicht.

Zuhören. Mitreden. Zum Freund werden.

Die Zeit von „Geiz ist Geil“ ist vorbei. Heutzutage entscheiden die Konsumenten nicht mehr nur nach dem Geldbeutel. Die Menschen wollen Ideale unterstützen, dazu gehören, sich selbst über Produkte oder Marken definieren. Sie kaufen nicht mehr nur das eigentliche Produkt oder die Dienstleistung. Der heutigen Verbrauchergeneration geht es um Identitätskonsum.
Die wichtigste Regel lautet daher: Sein du selbst! Spreche nicht von oben herab. Werde zu einem Freund. Kommuniziere auf Augenhöhe mit deinen Kunden. Am besten eignen sich hierfür die sozialen Medien. Finde heraus, welche Plattformen für deine Zielgruppe relevant sind und rede mit! Vertrete offen deine Werte und vermitteln die Motivation hinter deiner Arbeit. Was treibt dich an? Warum tust du was du tust? Auf diese Art erreichst du Menschen, die sich mit dir, deinem Unternehmen und deiner Art der Arbeit identifizieren können.

Keine Angst vor Kritik.

Deshalb: Orientiere dich immer an deinen Kunden. Frage bewusst nach Feedback und beziehe deine Kunden bei Entscheidungsprozessen mit ein. Berichte auch von deinem Arbeitsalltag. Gehe offen damit um, wenn mal etwas schief gelaufen ist oder du einen Fehler gemacht hast. Das macht dich menschlich und sympathisch. Mit der Zeit werden aus deinen Kunden so loyale Fans. Sie werden zu positiven Multiplikatoren, verbreiten deine Botschaft und stehen voll hinter deinem Unternehmen. Pflege deine Fans und investiere viel Zeit in den Austausch mit diesen Menschen. Vor allem: Sei dankbar für Kritik! Habe keine Angst vor direkten Kommentaren und Meinungen. Hör genau zu, was deine Kunden sich von dir wünschen und lasse diese Informationen in deine Arbeit einfließen. So wirst du in Zukunft noch erfolgreicher werden.