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Montag, 23. März 2026

Abheben oder am Boden bleiben?

Was erfolgreiche Existenzgründung braucht

 

Wir hatten vor kurzem im PERLENbüro Besuch von einer jungen Existenzgründerin. Sie hat vor etwas mehr als 2 Jahren gegründet, aber bisher kann sie nicht von ihrem Business leben. Aus Kostengründen hat sie sich damals alles selbst erarbeitet und hat keine professionelle Hilfe beim Marketing in Anspruch genommen. Sie zweifelt an sich, an ihrer Positionierung und an ihrem Angebot. Sie bittet uns jetzt deshalb um Hilfe beim Marktauftritt und wünscht sich eine Neuausrichtung. Die Geschichte der Gründerin hat uns nachdenklich gemacht. Was sind eigentlich die entscheidenden Bedingungen, um mit seinem Business richtig abzuheben? Aus unseren eigenen Erfahrungen heraus und nach 18 Jahren am Markt können wir diese Frage wie folgt beantworten:

 

Sicherheitsnetz

Gerade am Anfang ist es extrem schwer, alles allein zu stemmen. Dazu kommt, dass besonders Existenzgründer*innen zu Beginn wenig Ressourcen auf allen Ebenen haben. Das Wichtigste ist aus unserer Sicht daher, dass du dir so schnell wie möglich ein Sicherheitsnetz aufbaust. Ein Sicherheitsnetz an Kooperationspartnern, Beratern und anderen Unternehmern, die dir wohlgesonnen sind.

Gemeinsam ist man immer stärker, lauter und sichtbarer. Allein kannst du nicht überall vor Ort sein. Du brauchst Partner*innen, die dich empfehlen, von dir sprechen und dich im richtigen Moment im Gespräch erwähnen.

Es ist sehr viel effizienter gemeinsame Ressourcen zu nutzen, als alles selbst vorhalten zu müssen. Zudem kann man als Neuling vom Kundenstamm der anderen profitieren, kann mit den etablierten Unternehmer*innen Erfahrungen austauschen und viele wertvolle Tipps und Tricks erhalten. Gemeinsam schafft man es viel besser durch Krisen und auftragsschwache Zeiten. Weil: Irgendwer aus dem Netzwerk immer eine Idee hat, wie es weitergeht. In Gemeinschaft lernst du zu fliegen.

 

Leidenschaft

Ein Business von null an aufzubauen ist harte Arbeit. Dafür braucht man mentale Stärke und muss 100% von dem überzeugt sein, was man macht. Auch dann, wenn man viel Zweifel aus seinem Umfeld erfährt. Weiter, immer weiter. Nicht aufgeben, auch wenn es schwerfällt. Du musst für etwas brennen, um andere Menschen mit deinem Feuer anzustecken. Wer diese Energie nicht hat, wird es nicht schaffen.

Als Existenzgründer*in solltest du immer mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, mit weit ausgestreckten Armen. Immer auf der Suche nach lieben Menschen, die dich verstehen, unterstützen und dir helfen möchten. Du darfst nicht müde werden, jedem der zuhören will, von dir und deinem Business zu berichten

Senden, senden, senden – niemand darf an dir vorbeikommen. Jeder muss dich kennen, von dir und deinen Botschaften gehört haben. Immer und immer wieder mit dir in Kontakt kommen. Zeig dich regelmäßig – über Social Media, persönliche Kontakte oder Veranstaltungen. Sichtbarkeit entsteht durch Wiederholung. Vertrauen aufbauen braucht Zeit. Unserer Erfahrung nach, dauert es 3 bis 5 Jahre, bis man sich das notwendige Standing erarbeitet hat und erfolgreich aufsteigt.

Marketing

Bevor man „senden, senden, senden“ kann, sollte man erst einmal wissen, was, an wen und wohin man senden soll. Kurz gesagt: Du brauchst eine sinnvolle Marketingstrategie. Wir empfehlen, dass man sich für diesem Step professionelle Hilfe suchen sollte, um nicht jahrelang am Boden und unsichtbar zu bleiben. So verschwendest du keine wertvolle Energie damit, auf den falschen Kanälen zu streamen.

Die Basis bildet immer ein starkes Corporate Design, das dich und dein Unternehmen professionell und vertrauenswürdig widerspiegelt. Dazu musst du deine Zielgruppe und auch dein Angebot ganz genau kennen. Je genauer du die Menschen kennst, die du erreichen willst, desto besser kannst du sie auch ansprechen. An den Orten, an denen sie sich aufhalten und in der „Sprache“ die sie verstehen.

 

Struktur

Wenn du dazu neigst, dich schnell zu verzetteln, solltest du dir früh klare Strukturen schaffen – sonst wird der Alltag in der Selbstständigkeit schnell überwältigend. Struktur und Ordnung halten dir nämlich sehr viele Probleme vom Hals. Als Unternehmer hast du einerseits dem Staat gegenüber etliche Pflichten zu erfüllen. Steuererklärungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, wie die  e-Rechnung, die Mitgliedschaft in Handwerks- oder Handelskammern usw.

Andererseits ist es auch für dich selbst und dein Business super wichtig, dass du vorausschauend handelst und sinnvoll planst. Das setzt voraus, dass du deine Zahlen kennst und deine Finanzen und dazugehörige Bürokratie im Griff hast. Ohne einen guten Steuerberater geht unserer Meinung nach nichts. Spar hier nicht am falschen Ende, sondern lass dir hier helfen.

 

Glück

Und jetzt kommt das gemeine. Du kannst alle zuvor genannten Punkte voll strebermäßig im Griff haben. Aber trotzdem gibt es noch diese eine kleine Ungewissheit, die immer und bei jedem dabei ist. Jeder Existenzgründer braucht als Geheimzutat eine Prise Glück, um wirklich abzuheben.

Glück dabei, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den Aufwind zu erwischen. Aber hier hilft das richtige Mindset. Wer positiv ist, wird auch positive Dinge anziehen. Vertraut auf euch und eure Intuition. Geht aufmerksam durch die Welt, hört richtig zu und seht bewusst hin. Stellt alle Antennen auf Empfang. Das schlimmste was ihr tun könnt ist, euch in ein Kämmerlein einzusperren und mit einer „ich gegen die ganze Welt“ Attitüde zu versuchen, erfolgreich zu werden. Dieser Ansatz führt in der Praxis selten zum Erfolg.

Wer Chancen erkennen will, muss präsent und wach im hier und jetzt sein. Und dann im richtigen Moment zugreifen. Ohne langes Zögern. Wenn sich etwas richtig anfühlt, mach es! Auch wenn immer ein gewisses Risiko dabei ist. Sei mutig und glaube an dich.

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Wir hoffen, wir können allen Gründer*innen da draußen mit diesem Artikel etwas Orientierung und Klarheit schenken. Und den Mut, nicht aufzugeben, wenn ihr wirklich für eure Sache brennt.

Bunte Grüße,

eure perlenmädchen


Dienstag, 24. September 2024

Sonderausstellung im Brandenburg Preußen Museum Wustrau



Am 5. September 2024 veranstalteten wir im Saal des Brandenburg Preußen Museums in Wustrau ein Kundenevent - gemeinsam mit unseren langjährigen Kooperationspartnern, der edv plan GmbH aus Neuruppin und der Mi Ka Do GmbH aus Berlin. Für alle, die nicht dabei sein konnten, lassen wir unsere Veranstaltung noch einmal Revue passieren!

Die Idee

Seit vielen Jahren arbeiten die perlenmädchen bereits mit der edv plan GmbH und der Mi Ka Do GmbH zusammen. Unsere Angebote ergänzen sich wunderbar und unseren Kunden können wir zu dritt fast jeden Wunsch erfüllen. So reifte die Idee, gemeinsam ein Event auf die Beine zu stellen. Ziel dabei war es, unseren Kunden und Interessenten frisches Knowhow zu vermitteln und über aktuelle Themen zu informieren. 

Kleiner Spoiler: Da unsere Veranstaltung so gut angekommen ist, planen wir die Idee auch im nächsten Jahr fortzuführen! Wer also diesmal nicht dabei sein konnte, kann sich das ja fürs nächste Jahr vornehmen ;)

Die Location

Nachdem der Entschluss einer gemeinsamen Kundenaktion feststand, machten wir uns auf die Suche nach einer passenden Location. Da die edv plan GmbH die Website des Brandenburg Preußen Museums in Wustrau entwickelt hat und die Seite weiterhin betreut, wussten sie von dem neuen Veranstaltungssaal, der erst vor Kurzem eingeweiht worden war. Nach einer kurzen Anfrage kam direkt die Zusage! Wir waren sofort verliebt in diesen wunderschönen Ort. Viele Fensterfronten geben den Blicks ins Grüne frei und sogar eine wunderschöne Terrasse ist vorhanden, die wir dank tollem Wetter auch nutzen konnten. Eine moderne Küche und eine hochwertige technische Ausstattung runden das Angebot ab.

Die tolle Location inspirierte uns dann direkt zur Leitidee für unser Event!
Die Sonderausstellung im Brandenburg Preußen Museum: „Von Firewalls und Fachkräften“
Ein Schauspiel von mutigen Datenschützern, bunten Mädchen und der Frau aus dem Telefon.

Vier Wochen vor unserem Event gingen die Einladungen per Post und Mail raus - zu diesen Zeitpunkt arbeiteten wir hinter den Kulissen noch am Programm und Ablauf des Vormittags. 


Die Impulsvorträge

Eins war von Anfang an klar. Wir wollten unseren Gästen die Möglichkeit zum individuellem Austausch geben und sie nicht 3h lang an einen Stuhl fesseln, um Fachvorträgen zu lauschen. Dennoch wollten wir auf aktuelle Themen eingehen und ein paar interessante Informationen teilen. Deshalb bereitete jeder von uns einen 15 minütigen Impulsvortrag vor. Das waren unsere Themen:

edv plan GmbH: eRechnung und Firewall-Lösungen
perlenmädchen - die Kreativagentur: Fachkräftegewinnung durch Social Media
Mi Ka Do GmbH: Fördermittel-Akquise für Unternehmen

Wer Interesse an den Präsentationen oder Fragen zu den genannten Themen hat, kannt sich gern an uns wenden.

Der Veranstaltungsort "Museum" hat uns dazu inspiriert, ein paar verstaubte Ausstellungsstücke zu unseren Vorträgen mitzubringen. perlenmädchen Nadine hatte sich eine alte und - wie auf den Fotos sichtbar - verstaubte Tageszeitung eingepackt, in der man "früher" Stellenanzeigen veröffentlicht hat. Dass das nicht mehr zeitgemäß ist, ist hoffentlich allen bewusst. Die perfekte Überleitung zu unserem Thema: Fachkräftegewinnung durch Social Media! :D



Die Gäste

Wir haben uns sehr gefreut, dass jeder Stuhl bei unserem Event besetzt war und wir viele Kunden, Partner und Interessenten aus der regionalen Wirtschaft und Regionalförderung begrüßen konnten. Nach den drei Vorträgen war es Zeit zu Schnabulieren, Quatschen und Hände zu schütteln. Das Buffet war eröffnet!  Und es kam so gut an, dass am Ende alles komplett weggeputzt war ;D 

Wir konnten viele spannende Gespräche führen, haben unzählige Fragen beantwortet und Menschen zusammengebracht. Unser Plan ist perfekt aufgegangen!


Die Give Aways

Als Dankeschön für den Besuch unserer Sonderausstellung gab es für jeden unserer Gäste noch ein besonderes Geschenk: einen Staubwedel! 

Schließlich sollen sich alle noch lange daran erinnern, dass wir das verstaubte Museumswissen gegen frisches Knowhow austauschen konnten. 

Wir bedanken uns bei allen, die dabei waren und freuen uns darauf, die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen zu können!

Bunte Grüße aus dem Perlenland, eure perlenmädchen




Montag, 26. August 2024

 perlenmädchen +3

Hand in Hand durchs Perlenland – Unsere Partner

Am 5. September findet unser Kundenevent im Brandenburg Preußen Museum in Wustrau statt. Wir veranstalten diesen Termin gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, der edv plan GmbH und der Mi Ka Do GmbH.

Unsere Partner sind für uns und unseren beruflichen Erfolg eine wichtige Säule. Wir akquirieren gemeinsam Aufträge und haben durch sie eine viel größere Reichweite. Wir bündeln Ressourcen – sowohl finanziell als auch personell - und können uns gemeinsam viel wirkungsvoller am Markt platzieren.

Unsere Partner bringen Qualifikationen und Fähigkeiten mit, die unser Agentur-Angebot sinnvoll erweitern. Das macht es uns möglich, an großen Ausschreibungen teilzunehmen und umfangreichere Projekte abzuwickeln.

Es ist höchste Zeit, dass wir euch unser erweitertes perlenmädchen Team mal vorstellen!

 

Edv plan GmbH aus Neuruppin

Das Team der edv plan GmbH aus Neuruppin ist seit mehr als 10 Jahren unser technischer Partner. Wir arbeiten von Anfang an super gern mit den Jungs zusammen. Mittlerweile sind wir ein total eingespieltes Team. Gemeinsam mit ihnen setzen wir die Webseiten für unsere Kunden um. Neben der Programmierung von Webseiten, Apps und anderen Online-Anwendungen, beraten sie unsere Kunden auch zu Providern, dem Hosting und leisten wertvollen IT-Support.

Bei passenden Anfragen empfehlen wir uns gegenseitig und arbeiten fast durchgehend an gemeinsamen Projekten. Wir können uns sehr glücklich schätzen, so ein Team an unserer Seite zu haben.

Das gesamte Leistungsangebot der edv plan GmbH findet ihr hier:

www.edvplan.de

 

Mi Ka Do GmbH aus Berlin


Karla Vorwerk ist Unternehmensberaterin und Geschäftsführerin der Mi Ka Do GmbH aus Berlin. Sie ist eine Koryphäe im Bereich Unternehmensförderung. Karla ist ein Schatz. Sie ist ein herzensguter Mensch, arbeitet nach strengen Prinzipien, ist immer sehr zuverlässig und stellt hohe Anforderungen an sich selbst. Wir lieben es mit ihr zu arbeiten!

Gemeinsam mit ihr können wir es unseren Kunden ermöglichen, Förderprogramme zu nutzen, um die angedachten Projekte finanziell zu unterstützen. Karla kennt alle Möglichkeiten für Existenzgründer und Bestandsunternehmen, berät kompetent, kümmert sich um die bürokratische Abwicklung und die Kommunikation mit den Fördermittelgebern. Eine Bereicherung für uns und unsere Kunden.

Mehr Informationen zu Karlas Unternehmen findet ihr hier:

https://www.mikado-kooperationen.de/


Jo-Anna Rohmann Werbefotografie aus Freyenstein

Ein fast noch „Neuzugang“ in unserem Team ist die fantastische und wahnsinnig talentierte Werbefotografin Jo-Anna Rohmann aus Freyenstein. Jo hat bis vor wenigen Jahren in London gelebt und ein aufregendes internationales Leben geführt. Sie hat bei riesigen Fotoproduktionen für große, bekannte Marken mitgearbeitet, die in Costa Rica, Bulgarien, Norwegen oder Italien stattgefunden haben.

Sie hat Fotografie von der Pike auf gelernt, ist eine absolute Perfektionistin und Visionärin in ihrem Fach. Jo liebt die konzeptionelle Werbefotografie und genau deshalb lieben wir sie! Jetzt können wir unseren Kunden endlich das Komplettpaket anbieten! Denn was wären Webseiten, Flyer oder Social Media Accounts ohne authentisches und professionelles Bildmaterial?! Achso - Unterwasserfotografie macht sie natürlich auch. Ist klar!

Jedes Motiv einer gemeinsamen Fotoproduktion wird im Vorfeld akribisch geplant. Dabei kommt immer professionelle Lichttechnik zum Einsatz, sowohl für Studio- als auch Außenaufnahmen. Heraus kommen Fotos, die einem den Atem rauben.

Glaubt ihr nicht? Dann guckt mal hier:

https://www.joannarohmann.de/

 

Einladung zum Netzwerkevent

Am 5. September veranstalten wir im Saal des Brandenburg Preußen Museums in Wustrau ein Kundenevent - gemeinsam mit unseren langjährigen Kooperationspartnern, der edv plan GmbH aus Neuruppin und der Mikado GmbH aus Berlin. Es wird von jedem von uns einen spannenden Impulsvortrag geben und danach heißt es Schnabulieren, Quatschen, Händeschütteln 😁🎊

Auch unsere Foto-Fee Jo-Anna Rohmann wird da sein und sich gern mit euch austauschen 😊

Wer Lust hat, uns in Aktion zu erleben meldet sich einfach kostenfrei per Mail info@edvplan.de an und kommt am 05.09.24 zwischen 8.30 und 12.00Uhr im Brandenburg-Preußen Museum - Eichenallee 7a, 16818 Wustrau vorbei.

Wir freuen uns auf euch!

eure perlenmädchen

Donnerstag, 27. November 2014

Existenzgründung – Erfolg lässt sich planen

Bauchladen.

Viele Existenzgründer machen gleich zu Beginn einen entscheidenden Fehler: Sie wollen alles anbieten. Einen gaaanzen Bauchladen voller Angebote! Ich möchte hier niemandem zu nahe treten, aber kein Mensch hat so viele Talente. Wer ohne klare Positionierung in die Selbstständigkeit startet wird sich von Anfang an verzetteln und auf der Stelle treten.
Ihr solltet euch vorab genau mit euren Stärken und Schwächen auseinander setzen. Was könnt ihr besonders gut? Was fällt euch schwer? Findet eure Kernkompetenz! Etwas, für das ihr eine Leidenschaft habt. Etwas, in dem ihr großartig seid! Am Ende dieses Prozesses solltet ihr jedem in 30 Sekunden eure Geschäftsidee vermitteln können. Und zwar überzeugend. Wenn ihr das könnt, seid ihr auf einem guten Weg.

Ballast abwerfen.

Ihr wisst jetzt also, was ihr am besten könnt. Großartig! Aber auf selbstständige Unternehmer kommen unzählige neuen Aufgaben zu. Steuern, Buchhaltung, Versicherungen, Marketing, Akquise und so weiter und so fort. Jetzt ist es wichtig, die Dinge zu definieren, die euch nicht liegen. Was saugt euch Kraft ab? Womit quält ihr euch mehr als alles andere? Diesen Ballast müsst ihr abwerfen. Und zwar von Anfang an. Denn diese abgesaugte Energie und Zeit könnt ihr nicht in eure Hauptaufgabe stecken. Im schlimmsten Fall lässt dann sogar die Qualität eurer Arbeit nach. Und das ist schlecht fürs Geschäft.
Ihr wisst jetzt was ihr loswerden müsst? Dann solltet ihr euch daran machen Lösungen zu finden. Diese Dinge müssen ja trotzdem bewältigt werden, um eine erfolgreiche Unternehmung zu führen. Sucht euch Partner, die eure Kompetenzen ergänzen. Die in ihrem Gebiet großartig sind. Wichtig ist, dass sie so ticken wie ihr. Dass ihr Werte und Qualitätsansprüche mit ihnen teilt. Sicherlich ist es ein Prozess, diese Menschen zu finden. Aber der Aufwand lohnt sich!
Mit so einem Netzwerk an zuverlässigen Partnern hinter euch, habt ihr die Energie, die Kunden und Aufträge zu akquirieren, die ihr haben wollt. Lukrative Aufträge, die euch und euer Unternehmen voranbringen. Von Ballast befreien heißt übrigens auch, sich von unbequemen Kunden zu befreien. Arbeitet mit den Menschen zusammen, mit denen ihr euch versteht, im Einklang seid. Wenn ihr ständig gegen Windmühlen kämpfen müsst, kommt ihr nicht weiter. Ohne Ballast könnt ihr abheben!

Planen ist nicht planen lassen.

Eine Unternehmensgründung sollte gut vorbereitet werden. Ihr kennt sicherlich das Zauberwort: Businessplan! Steckt viel Zeit in die Entwicklung eures Konzeptes. Ihr müsst wissen, was auf euch zukommt. Welche Steine euch in den Weg gelegt werden und wie ihr diese umgehen könnt. Ihr müsst eurem Unternehmen ein scharfes Profil verpassen, genau definieren wer ihr seid, welche Leistungen/Produkte ihr anbieten könnt und in welchen Bereichen ihr Partner brauchen werdet.
Ich weiß, dass es anstrengend ist. Und ich weiß, dass es nervt.
Aber dieser Prozess macht euch stark und klüger! Lasst euren Businessplan nicht von dubiosen Beratern schreiben, die sich dafür nur eure Fördermittel einkrallen. Was wissen die denn schon von euch und euren Vorstellungen?
Das neue Unternehmen ist euer Baby! Ihr wollt, dass es gesund ist, wächst und von allen Gefahren abgeschirmt wird. Natürlich macht es Sinn, sich von unterschiedlichen Experten Hilfe zu holen. Aber ihr solltet am Schreiben des Businessplans in hohem Umfang beteiligt sein. Er ist wichtig für euch! Und erst an zweiter Stelle für die Bank oder das Amt.

Wer fragt, bekommt Antworten.

Setzt euch im Businessplan mit dem Markt auseinander. Analysiert ihn. Besteht Nachfrage nach meinem Produkt/ meiner Leistung? Ist sie den Menschen bekannt oder müsst ihr erst aufklären? Schaut euch auch genau die Konkurrenzunternehmen an. Wie sind sie aufgestellt? Wie werben sie? Wie sprechen sie ihre Zielgruppe an? Daraus könnt ihr ableiten was ihr vielleicht anders oder besser machen wollt, wie ihr euch abheben könnt. Am Ende dieser ganzen Analysen sollte eure Positionierung stehen. Ziel ist es, euren Platz im Markt zu kennen.
Außerdem  solltet ihr eure potenziellen Kunden genau unter die Lupe nehmen. Für wen sind meine Leistungen/Produkte interessant? Wer sind diese Menschen? Wie ticken sie? Was unterscheidet sie? Was haben sie gemeinsam? Welche Argumente/Motivationen kann ich ihnen bieten? Je genauer das Bild von eurer Zielgruppe ist, desto so besser versteht ihr sie. Umso besser könnt ihr sie erreichen.

Wissen ist Macht.

Dieser Gründung-Prozess dauert seine Zeit. Wir haben uns zum Beispiel ein Jahr auf unsere Gründung vorbereitet. Haben Weiterbildungen besucht, mit Rechtsanwälten, Steuerberatern und anderen Experten gesprochen.
Wenn ihr eure Gründung übers Knie brecht, macht ihr Fehler. Ihr werdet nicht alles bedenken. Ihr werdet es sehr viel schwerer haben. Wissen ist Macht. Sammelt also so viel davon wie möglich.
Noch ein Tipp: Seid einzigartig! Eure Leidenschaft zum Beruf, euer Anspruch an euch selbst, eure Werte, eure Ansichten, euer Charakter. Auf dieser Grundlage muss sich euer Unternehmen positionieren und auf dem Markt auftreten. Nur so könnt ihr euch von der Konkurrenz abheben. Mit Produkten und Dienstleistungen allein kann man als regionaler Unternehmer in der Regel keine Individualität erreichen. Wie mache ich mein Unternehmen also einzigartig?  - Wer das wissen möchte, liest unseren Blogartikel.


Dienstag, 17. Juni 2014

Die Bedeutung von Kooperationen auf dem Land

Co-Working was?!

Vor einer Weile nahm ein junger Mann mit mir Kontakt auf. Er sagte, er ist ein Unternehmer aus Berlin und mit seiner kleinen Familie gerade in die Nähe von Kyritz gezogen. Für alle, die nicht wissen wo das ist: Tiefstes Brandenburger Hinterland. Jedenfalls hat er diiiie Geschäftsidee, mit der er in seiner neuen Heimat Fuß fassen will.  Achtung: Ein Co-Working-Space! Eine Hand voll Kreativer, Freelancer oder Künstler schließen sich zusammen und mieten gemeinsam eine große Bürofläche. Man teilt sich die Kosten und profitiert außerdem beruflich voneinander. In Berlin gerade totaaal angesagt. So so.
Meine Antwort war eine skeptisch in die Höhe gezogene Augenbraue. Mit Kooperation hat hier nämlich niemand groß was am Hut. Nächstes Hindernis: Der englische Begriff. Der typische Brandenburger Eingeborene reagiert mit 99,9%ig Wahrscheinlichkeit so: „Hää?! Wasn ditte?“
In Berlin ist diese Art des Zusammenarbeitens sicherlich perfekt! Auf dem Land funktioniert das in der Form aber leider nicht. Zum einen gibt es hier kaum oder nur sehr wenig Kreative und Künstler, die so ein Angebot ansprechen würde. Zum anderen sind das Auftragsvolumen und Kunden sehr begrenzt. Und wer will sich schon mit der Konkurrenz an einen Tisch setzen? Die wollen einem ja nur hinter dem Rücken die Kunden wegschnappen! Dabei sind Kooperationen gerade in ländlichen Regionen eine sehr wichtige Säule. Warum ich das sage?

Von Nischen und Massen.

In der Großstadt ist die Bevölkerungsdichte sehr hoch. Hier tummelt sich alles, was es auf der großen schönen Welt so gibt. Eine Nischenstrategie, bei der nur eine sehr spezielle Zielgruppe angesprochen wird, kann hier die richtige Entscheidung sein. Wenn Sie zum Beispiel nur grün-karierte Hemden in allen Variationen verkaufen wollen, können Sie sich in Berlin garantiert einen treuen Kundenstamm aufbauen. Auf dem Land wird diese Strategie nach hinten losgehen. Die Bevölkerungsdichte ist hier sehr viel geringer und damit auch die Anzahl der „Grün-karierten-Hemden-Liebhaber“.  Hier muss die Produktpalette bzw. die Dienstleistung breiter ausgelegt sein, um für eine größere Zielgruppe interessant zu sein. Unternehmer müssen mit ihrem Angebot eine breite Masse abdecken, um existieren zu können. Leichter gesagt als getan. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Oft fehlen nämlich ergänzende Kompetenzen, um dem Kunden den vollen Service bieten zu können. Es fehlt Platz, um neue Anlagen aufzustellen oder die finanziellen Mittel, um die Anlage und die neue Halle zu finanzieren. Es macht keinen Sinn sich zu übernehmen, einen Kredit nach dem anderen aufzunehmen oder sich als Experte für Leistungen auszugeben, von denen man eigentlich keine Ahnung hat. Was Sinn macht sind Kooperationen!

Ellenbogen rein. Hand raus.

Anstatt die Ellenbogen auszufahren, sollten Sie eher die Kontaktaufnahme mit der ausgestreckten Hand versuchen. Suchen Sie sich Kooperationspartner, die ihre Kompetenzen ergänzen und vervollständigen. Die perlenmädchen arbeiten zum Beispiel seit vielen Jahren erfolgreich mit einem Neuruppiner IT Unternehmen zusammen. Von einer Werbeagentur wird erwartet, dass diese auch Websiten entwickeln kann. Templates erstellen, Inhalte nutzer- und suchmaschinenfreundlich aufbereiten und strukturieren – alles kein Problem. Technische Umsetzung, Programmierung – keinen Schimmer. Und da kommt die edv plan GmbH ins Spiel. perlenmädchen: Werbeexperten. edv plan: Technikexperten. Der Kunde bekommt ein perfektes Produkt aus einer Hand. Alle sind glücklich. Die ideale Symbiose!
Aber so eine Kooperation hat noch viiiel mehr Vorteile! Man kann sich Aufwand und Kosten teilen. Zum Beispiel bei gemeinsamen Werbeaktionen. Außerdem knüpft man sich mit seinen Partnern ein Sicherheitsnetz und fängt sich gegenseitig auf. Läuft es im eigenen Unternehmen gerade nicht gut, bedeutet die Anfrage eines Kooperationspartners bezüglich eines gemeinsamen Auftrags oft die herbeigesehnte Erlösung. Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass man nicht alleine kämpfen muss. Dass es Menschen gibt, die einem wieder auf die Beine helfen, wenn man fällt.
Also los, ihr Brandenburger Unternehmer! Ellenbogen rein! Hand raus!