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Donnerstag, 16. April 2015


Suchmaschinenoptimierung - Vom Suchen und Finden im World Wide Web

Wissenschaft.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt große Agenturen, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigen.

Es wirken sich bis zu 200 Faktoren auf das Suchmaschinen-Ranking aus. Jeder Dienst setzt hier andere Schwerpunkte. Der bekannteste und am meisten genutzte Suchdienst ist nach wie vor Google.  Die Experten aus den SEO (Search Engine Optimization) Agenturen kennen jeden Trick und jede Stellschraube. Aber auch bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es keine 100% gültigen Gesetze. Alles ist im Fluss. Google passt seine Ranking Kriterien ständig an aktuelle Entwicklungen und Gegebenheiten an. Jede Agentur verfolgt deshalb etwas unterschiedliche Ansätze und Strategien. Solche Strategen kosten natürlich eine ganze Stange Geld.

Für Einzelunternehmer und kleine Firmen mit einer Hand voll Angestellten ist es vollkommen utopisch solche Agenturen zu beauftragen. Wer ein paar grundlegende Dinge beachtet, kann aber auch mit den gegebenen Möglichkeiten einiges für die eigene Website herausholen. Gerade wer eine CMS (Content Management System) Website betreibt, wie zum Beispiel Typo 3 oder Wordpress, kann vieles selbst erledigen.

Kontext statt Keyword.

Google möchte seine User glücklich machen und setzt daher auf Qualität. Ein Google User ist genau dann glücklich, wenn ihm die Suchmaschine explizit die Inhalte bieten kann, nach denen er gerade gesucht hat. Je klarer und präzisier ihr also eure Leistungen/Produkte auf eurer Website beschreibt, desto besser werdet ihr gefunden.

Google hat hier aus vergangenen Fehlern gelernt. Vor einigen Jahren war das große Schlagwort bei der Suchmaschinenoptimierung „Keywords“. Der Dienst hatte Websites auf die Häufigkeit vorkommender Schlagworte abgesucht. Je häufiger ein Wort vorkam und je weiter oben es auf einer Website stand, desto höher war die Gewichtung. Diese sehr einfache Art der Auswertung hat eine ganze Menge Missbrauch und Betrug nach sich gezogen. Plötzlich tauchten überall Keyword Wolken auf, eine Aneinanderreihung von Schlagworten, die in keinem Kontext zueinander standen. Einige Websitebetreiber nutzten sogar häufig gesuchte Keywords wie „Britney Spears“, um das Ranking ihrer Seite zu verbessern, obwohl sie lediglich Küchenbedarf verkauften. 

Der User wurde bei diesem Vorgehen total vergessen. Es ging nur darum, einen Spitzenplatz im Google Ranking zu ergattern und nicht die Suchanfrage des Users ideal zu beantworten. Ein klarer Qualitätsverlust von Google. Keyword Listen haben ihre Wertigkeit komplett eingebüßt. Google setzt jetzt auf Content, also den tatsächlichen Inhalt einer Website. Seid daher immer ehrlich und lockt keine User unter falschem Vorwand auf eure Seite.

User-optimierte Inhalte.

Macht euch als erstes bewusst, dass ihr eure Website nicht für Google optimiert, sondern für die User, also eure potenziellen Kunden. SEO bedeutet, eure Website und die Inhalte dieser auf die Suchanfragen der User abzustimmen.

Vor der Suchmaschinenoptimierung stehen also konzeptionelle Überlegungen. Wer ist eure Zielgruppe? Welche Bedürfnisse und Fragen hat sie in Bezug auf euer Angebot? Welchen Wissenstand haben diese Menschen? Wie und mit welchen Begriffen würden sie nach eurer Leistung suchen? Schreibt eure Webtexte immer in der Sprache eurer Kunden! Wer keine Spezialisten erreichen will, sollte auf Fachsprache verzichten. Vermeidet auch eher unternehmensinterne und unübliche Ausdrücke. Schreibt allgemeingültig und nutzt gebräuchliche Formulierungen.

Außerdem solltet ihr eine klare Positionierung haben, wissen wer ihr seid, wie ihr wahrgenommen werden und wie ihr mit euren Kunden kommunizieren wollt. Die Tonalität, die Stimmung und die Ansprache auf eurer Seite beeinflussen, wer zu euch gelangt und ggf. hängen bleibt.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist, eure Leistung zu priorisieren. Was ist euer Kerngeschäft? Worin seid ihr richtig gut? Womit verdient ihr am meisten Geld oder wollt es zukünftig tun? Welche Leistungen sind weniger relevant oder nur ergänzend? Baut nach dieser Priorisierung eure Inhalte auf. Das Wichtigste sollte in der Hierarchie der Website am weitesten oben stehen und inhaltlich ausführlicher dargestellt werden.

Enthält eure Domain (www.beispiel-keyword.de) bereits ein relevantes Keyword, wird das von Google besonders hoch gewertet. Danach nimmt die Wertigkeit Stück für Stück entsprechend der Hierarchie ab. Schlüsselwörter in der Headline der Startseite sind relevanter als die in den Fließtexten. Umso weiter unten auf der Seite und in den Seitenebenen ein Keyword auftaucht, umso geringer ist seine Wichtung.

Schreibt prägnante, zielgerichtete Texte, die eure wichtigsten Schlüsselworte beinhalten. Achtet auf ein sinnvolles und ausgewogenes Verhältnis. Die Texte sollen sich für den User gut lesen, nicht für Google! Verzichtet aber auf lange Fließtexte. Denkt dabei einfach an euer eigenes Verhalten im Netz. Wenn ihr etwas sucht, scannt ihr die Seite nach Schlüsselworten ab und wollt sehr schnell zur den relevanten Informationen vordringen. Bereitet eure Inhalte also eher optisch auf. Nutzt dazu Icons, Animationen und Aufzählungen.

Metadaten.

Backend CMS WebsiteSind eure Inhalte auf der Seite soweit vorbereitet, geht es jetzt darum die Metadaten in das Backend eurer Website einzutragen. Für alle, die jetzt null verstehen: Keine Panik! Alles gar nicht so verwirrend wie es klingt. 

Metadaten sind beschreibende Daten zu eurer Website, die durch eine Suchmaschine besonders gut ausgelesen werden können. Dazu zählen zum Beispiel Seitentitel und Seitenbeschreibungen. Der interne Bereich eurer Website wird als Backend bezeichnet.

Loggt euch also in euer CMS (eure Website) ein. Da wir uns auf Typo3 spezialisiert haben, gehe ich an dieser Stelle auf dieses CMS ein. 

Das Typo 3 Backend besitzt einen SEO Bereich, der von euch bereits alle wichtigen Metadaten abfragt und nur sinnvoll ausgefüllt werden muss. Hier solltet ihr den Seitentitel und die Inhaltsbeschreibung zu jeder Unterseite eintragen.







Durch den Seitentitel gebt ihr der Unterseite also einen richtigen Namen, der statt eines Hieroglyphen-Links im Browser erscheint. Dieser Seitentitel kann zum einen von der Suchmaschine besser ausgewertet werden und zum anderen können die User besser erkennen, wo sie sich auf eurer Seite gerade befinden und sich den Link ggf. auch direkt merken. 

titel-TAG SEO CMS













Zusätzlich kann man auch noch einen URL Alias vergeben, um die Seite mit einem weiteren relevanten Keyword zu bezeichnen. Auch diesen trägt man im Typo3 einfach in das entsprechende Feld innerhalb der Maske ein.

CMS Website SEO URL-AliasSEO CMS Typo3 Seitentitel


Bei der Inhaltsbeschreibung solltet ihr in 1-2 prägnanten Sätzen den Inhalt der Seite angeben. Diese 2 Zeilen erscheinen dann in der Google Ergebnisliste, direkt unterhalb des Seitentitels. Tragt ihr diese Informationen hier nicht ein, sucht sich Google selbst eine kurze Textpassage, die aber nicht unbedingt passend zum Inhalt eurer Seite ist oder aussagekräftige Schlüsselworte enthält. Es ist also sehr sinnvoll, die Inhaltsbeschreibung auszufüllen. Die User können aus diesen 2 Zeilen bereits sehr gut ableiten, ob eure Website die benötigten Informationen enthält oder nicht. Und somit ob sie eure Seite besuchen wollen oder eben nicht.

Meta Daten CSM Website SEO SEO Seitenbeschreibung Suchmaschine


Feinschliff.

Ein wichtiges Kriterium ist die Aktualität einer Website. Arbeitet regelmäßig an euren Inhalten, berichtet von Neuigkeiten in eurem Unternehmen und bereinigt eure Seite von veralteten Informationen. Ebenfalls relevant für das Ranking sind Backlinks. Das heißt Links von anderen Websites, die auf eure Seite verweisen. Die Links werden umso wertvoller, wenn sie von Seiten stammen, die einen hohen Traffic aufweisen. Sprecht also mit euren Lieferanten, Partnern und Kunden. Fragt sie ob ihr sie auf eurer Website verlinken dürft und bittet im Gegenzug um einen Backlink.

Denkt auch daran, eure Bilder, Grafiken und Animationen im Backend richtig zu betiteln und kurz zu beschreiben (Bild Meta Daten). Google kann nicht sehen, sondern nur Zeichen auswerten. Wenn ein Bild nicht benannt ist, kann der Dienst es in seine Suche also nicht mit einbeziehen. Für die Suchmaschine ist es dann nur ein schwarzer Fleck auf eurer Website.










Zum Schluss möchte ich nur noch 2 Punkte nennen, die sich auf euer Google Ranking auswirken. Zum einen ist das die Performance. Das heißt die Geschwindigkeit, mit der die Inhalte eurer Website geladen werden können. Achtet darauf, nur Bilder in Webauflösung zu verwenden und packt eure Slideshows nicht mit unnötig vielen Fotos voll. Generell solltet ihr versuchen, die zu ladende Datenmenge eurer Seite gering zu halten.

Zum anderen ist das der Punkt responsive Design. Response kommt aus dem Englischen und bedeutet Antwort. Eine Website mit einem responsive Design erkennt, mit welchem Gerät der User auf sie zugreift und passt die Darstellung der Inhalte auf die Auflösung und Displaygröße an. Viele Privatpersonen besitzen bereits keinen Desktop PC mehr, sondern  nutzen nur noch Smartphone oder Tablet, um im Internet zu surfen. Responsive Websites erhöhen also den Komfort und die Bedienbarkeit einer Website, wenn man diese mit einem mobilen Endgerät besucht. Google legt zunehmend Wert auf diese Funktionalität.

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht in das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung bringen. Wenn ihr diese grundlegenden Dinge beherzigt und umsetzt, werdet ihr das Ranking eurer Website spürbar verbessern können. Viel Erfolg!


Dienstag, 3. Februar 2015

Social Media – Ja, nein, vielleicht... Eine Entscheidungshilfe

Hokus, Pokus, Pustekuchen.

Social Media – Ein Ausdruck der bei Unternehmern oft nur genervtes Augenrollen und hilfloses Schulterzucken auslöst. Was genau soll mir das denn bringen?
Wer sich jetzt erhofft „sofortige Umsatzsteigerung“, „30% mehr Kunden in 2 Wochen“ oder ähnliche Schlagworte zu hören, muss leider enttäuscht werden. Social Media ist kein Zaubermittel ;)
Stattdessen ermöglichen Facebook und Co. etwas, was man als Unternehmer sonst nur schwerlich erreicht: Einen direkten Austausch mit den Kunden. Und das ehrlicher als das jemals in einem persönlichen Gespräch geschehen wird. Oder sagt ihr tatsächlich eure Meinung, wenn zum Beispiel der Kellner fragt, ob es geschmeckt hat?

Social Media ist vor allem ein Instrument zur Kundenbindung und zum Imageaufbau. Ihr gebt euren Kunden einen Ort, an dem sie sich über euch und euer Unternehmen austauschen und informieren können.  Hier erhaltet ihr direktes Feedback zu euren Leistungen und Produkten. Lob und Kritik sind wertvolle Informationen für jeden Unternehmer. Ihr erfahrt, was sich eure Kunden von euch wünschen oder in welchen Bereichen ihr euch verbessern könnt und müsst.

Im besten Fall könnt ihr aus euren Kunden loyale Fans machen. Diese Menschen stehen hinter euch und empfehlen euer Unternehmen gerne weiter. Echte Fans sind besser als jede Werbung. Auf lange Sicht sind Kundengewinn und Umsatzsteigerung also tatsächlich erreichbare Ziele.

Eene, meene,… was denn nun?

Zu allererst solltet ihr euch für ein Netzwerk entscheiden. Aber für welches denn nur?
Für das Netzwerk, in dem eure Kunden aktiv sind! Facebook und Google+ sind vor allem für Unternehmen interessant, deren Kunden Endverbraucher sind. In diesen Netzwerken geht es um private Themen, Unterhaltung und das Pflegen von Freundschaften. Das muss euch bewusst sein, wenn ihr mit eurer Unternehmensseite erfolgreich sein wollt. Reine Werbeinhalte treffen hier nur auf Ablehnung.

Für Unternehmen, die im B2B Bereich unterwegs sind, sind eher Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn interessant. Es geht hauptsächlich um berufliche Themen, Fachsimpelei unter Experten und das Knüpfen von beruflichen Kontakten. Hier könnt ihr mit Fachwissen punkten, neue Kunden von euch überzeugen oder interessante Kooperationspartner finden. Auch Blogs sind eine super Möglichkeit Kompetenz zu demonstrieren und sich als Experte zu etablieren.
Das Kurznachrichten Netzwerk Twitter ist ein kleiner Sonderling. Hier fühlen sich Privatpersonen genauso wohl wie Unternehmen und Karrieremenschen. Der Dienst wird vor allem zum schnellen Austausch von Informationen in Form von Links genutzt. Bei einer Begrenzung von 140 Zeichen muss man sich schließlich kurz fassen.

Generell gilt: übernehmt euch nicht. Konzentriert euch lieber auf 1 oder 2 Netzwerke, in denen ihr regelmäßig aktiv seid. Wer überall gleichzeitig sein will, verzettelt sich schnell und kann keins der Profile intensiv pflegen. Entscheidet euch für die Netzwerke, die euch am meisten liegen und durch die ihr eure Zielgruppe am besten erreichen könnt.

Erst Denken, dann machen.

Die Entscheidung für ein Netzwerk ist also gefallen. Dann legen wir mal los. Aber nur mit einem Konzept! Euer genervtes Aufstöhnen nützt nichts ;) Mit dem Anlegen eines Profils ist es nämlich längst nicht getan. Ihr solltet euch vorher Gedanken machen, wie ihr euch im Netzwerk präsentieren wollt, welche Inhalte ihr teilen und wen ihr eigentlich ansprechen möchtet.

Wenn mehrere Mitarbeiter für ein Firmenprofil zuständig sind, ist es außerdem wichtig, einen Verhaltenskodex zu definieren. Was wird kommuniziert, was nicht? Wie sprechen wir unsere Kunden an? Wie reagieren wir auf Kritik und Lob? Schließlich sollte euer Unternehmen mit „einer Stimme“ sprechen und nicht ständig Meinungen und Ansichten ändern. Dennoch sollte jeder Mitarbeiter er selbst bleiben dürfen.
Es ist wichtig euer Profil regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Und zwar relevanten Inhalten! Wählt eine gute Mischung aus eigenen und Fremdinhalten. Überlegt euch z.B. auch feste Rubriken einzuführen. Das erleichtert euch die Suche nach Themen und „zwingt“ euch regelmäßiger zu posten.

Social Media funktioniert nicht nach den Regeln der klassischen Werbekanäle. Reine Image- und Werbeinhalte bringen euch nicht weiter. In den Netzwerken geht es um eine 2-Wege Kommunikation. Sprecht eure Zielgruppe also direkt an und setzt ihnen nicht nur irgendwelche Headlines oder Slogans vor die Nase. Sprecht mit euren Fans locker und authentisch, wie in einem echten Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Teilt euer Wissen mit euren Followern und macht eure Kompetenzen deutlich. Bietet ihnen einen echten Mehrwert. So werdet ihr mit der Zeit auch ein größeres Publikum aufbauen können.

Mittendrin statt nur dabei.

Bei Social Media geht es um Interaktion! Wer in einem Netzwerk wahrgenommen werden will, muss ein aktives Mitglied sein. Familien, Freunde und Bekannte bilden nur einen Grundstock für euer Unternehmensprofil. Wenn ihr eure Reichweite erhöhen wollt, braucht ihr mehr Follower. Beteiligt euch also aktiv an themenrelevanten Diskussionen, teil euer Wissen und sprecht mit. Auch hier geht es um Geben und Nehmen. Teilt interessante Inhalte von anderen Nutzern an eurer Seite und bedankt euch bei euren Followern für Kommentare oder Likes.
Umso mehr Spuren ihr hinterlasst, desto eher werden andere Nutzer auf euch aufmerksam. So könnt ihr nach und nach eure Community vergrößern.

Social Media ist außerdem ein schnelles Medium. Ihr solltet immer zeitnah auf Kommentare oder Anfragen reagieren. Wenn ihr euren Fans keinen echten Austauscht ermöglicht, können sie schnell das Interesse verlieren und ihre Aufmerksamkeit anderen Themen widmen.

Fazit

Im Enddefekt ist es euch selbst überlassen, ob ihr euch in die sozialen Medien stürzen wollt. Wie alles im Leben gibt es auch hierbei Vor- und Nachteile, die ihr für euch abwägen müsst.
Die Welt wird immer transparenter. Umso mehr Dienste ihr im Internet nutzt, umso mehr Daten werden über euch gesammelt und ausgewertet. Zum Anlegen eines Firmenprofils bei Facebook müsst ihr zum Beispiel auch einen privaten Account besitzen. Dennoch entscheidet ihr selbst, welche Daten ihr mit dem Netzwerk teilt und welche nicht. Geht verantwortungsvoll mit eurer Privatsphäre um.

Niemand sollte euch überreden müssen, Teil eines Netzwerks zu werden. Entweder ihr entscheidet euch dafür und habt Spaß daran oder ihr entscheidet euch bewusst dagegen. Macht euch aber eine Tatsache bewusst. Unternehmer sind Personen des öffentlichen Lebens. Ob ihr es wollt oder nicht, man spricht in den Netzwerken über euch und euer Unternehmen. Entweder seid ihr ein aktives Mitglied, könnt auf Kommentare reagieren, auf euer Image Einfluss nehmen und Sachverhalte richtig stellen.  Oder ihr seid nur stiller Beobachter.

Die Teilnahme an den sozialen Medien kostet kein Geld, dafür aber Zeit und Kraft. Wollt ihr diese Zeit investieren? Halbherzige Versuche können schnell nach hinten losgehen und sich im schlimmsten Fall negativ auf euer Image auswirken.
Wir sagen allerdings: Der Einsatz lohnt sich! Es ist ein tolles Gefühl, sich mit seinen Fans auszutauschen, Erfolge zu teilen und Zuspruch im Fall von Niederlagen zu erhalten. Unsere Perlenanhänger geben uns Kraft und motivieren uns jeden Tag, das Beste aus uns herauszuholen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Die Unternehmenswebsite – Tipps und Hinweise

HTML oder CMS

Für Unternehmen ist es heute unerlässlich, mit einer Website im World Wide Web vertreten zu sein. Welcher Art die Internetpräsenz sein sollte, hängt sehr stark vom Unternehmen und dem Unternehmenskonzept ab. Für einen kleinen Einzelhändler, der nur ein einziges Geschäft in der Innenstadt betreibt, kann eine statische HTML Webvisitenkarte vollkommen ausreichend sein. Hier werden nur die Kontaktdaten und Öffnungszeiten angegeben. Der Pflegeaufwand ist also äußert gering.

Für umfangreichere Seiten können wir allerdings keine HTML programmierten Websites empfehlen. Je größer die Website wird, desto höher ist ihr Pflegeaufwand. Nur die wenigsten Unternehmer haben Programmierkenntnisse. Das heißt, dass ihr für so gut wie jede Aktualisierung auf die Hilfe Dritter angewiesen seid. Diese Hürde führt oft dazu, dass Webseiten veralten. Das wirkt sich nicht nur negativ auf das Google Ranking aus, sondern macht außerdem einen schlechten Eindruck auf den User.

Deshalb haben sich in den letzten Jahren CMS (Content Management System) basierte Websites durchgesetzt. Diese „Inhaltsverwaltungssysteme“ ermöglichen es euch, die Inhalte eurer Website selbst zu pflegen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich wären. Eines der besten und verbreitetsten CMS ist “Typo3“. Wir arbeiten schon viele Jahre mit diesem System und haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Nach einer kurzen Schulung und Einweisung könnt ihr selbstständig neue Unterseiten erstellen oder deaktivieren, Bilder und Slideshows einfügen sowie Texte erstellen oder bearbeiten.

Typo3 macht es euch also super einfach, eure Website up to date zu halten, Kunden und Referenzen zu aktualisieren und euren Newsbereich zu pflegen. Die User haben regelmäßig einen Grund eure Website zu besuchen und euer Unternehmen wirkt aktiv und lebendig. Nebenbei freut sich auch Google über regelmäßige Aktualisierungen und belohnt euch mit einer guten Platzierung in der Ergebnisliste.

Struktur

Macht es dem User so einfach wie möglich, sich auf eurer Website zu orientieren. Arbeitet deshalb mit klaren, einheitlichen Strukturen und flachen Hierarchien. Dynamische Elemente, wie Slideshows, machen eine Website lebendig. Sie sollten allerdings reduziert eingesetzt werden, da sie sehr stark die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Verwendet viele hochwertige Bilder, Icons und Buttons, um eure Inhalte zu strukturieren. Zum einen sind diese Element optisch reizvoll, zum anderen erleichtern die großen Navigationsflächen die Navigation über mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablets.

Eure Startseite (Home) sollte dem User bereits einen Kurzüberblick über euer Unternehmen verschaffen. Wer seid ihr? Was bietet ihr an und für wen? Wie kann man euch erreichen? Erst für detailliertere Informationen sollte der User eine Unterseite besuchen müssen.

Inhalte

Bevor ihr eure Website mit Inhalten befüllt, denkt zu allererst an eure Zielgruppe! Ein User hat oft eine konkrete Frage im Kopf, die er beantwortet haben möchte.  Findet er die Antwort nicht innerhalb weniger Sekunden, wird er die Website schnell wieder verlassen. Eure Website sollte deshalb nur wenig Text und ausschließlich relevante Informationen enthalten. Schreibt zielgerichtet an eure User und benutzt die Sprache eurer Zielgruppe. Formuliert kurze, klare Sätze mit verdichteten Aussagen. Schreibt auffordernd und aktivierend. Verzichtet größtenteils auf Substantive und Füllwörter. Verben und Adjektive machen einen Text lebendig.

Macht es euren Besuchern so einfach wie möglich, Kontakt mit euch aufzunehmen. Egal auf welcher Unterseite der Besucher sich befindet, sollte das Kontaktformular maximal einen Klick entfernt sein.
Viele Wege führen nach Rom. Nutzt deshalb an sinnvollen Stellen interne Verlinkungen. Das erleichtert die Navigation für den User und er gelangt schneller an interessante Inhalte.

Ganz wichtig: Aktualisiert regelmäßig eure Inhalte! Pflegt eure Referenzen, schreibt einen Unternehmensblog oder verfasst regelmäßig News. Berichtet zum Beispiel über neue Kunden, Projekte oder Produkte. Verschafft euren Usern einen Einblick in euren Unternehmensalltag, stellt Mitarbeiter vor oder teilt ein paar lustige Anekdoten. Eurer Unternehmen wirkt so lebendig, sympathisch und aktiv.

SEO

SEO steht für search engine optimization, also die Suchmaschinenoptimierung einer Website. Je mehr eine Seite auf Google optimiert wurde, desto besser ist ihre Position in der Ergebnisliste. Auch hier macht es euch Typo 3 wieder leicht. Das System bietet die Möglichkeit, zu all euren Unterseiten Inhaltsbeschreibungen, relevante Keywords, Seiten-Titel oder einen URL Alias anzugeben.

Besonders in eure Keywords solltet ihr einige Zeit investieren. Über welche Worte wird eure Zielgruppe nach euch suchen? Über welche Begriffe wollt ihr gefunden werden? Doch das Eintragen langer Keywortlisten führt schon lange nicht mehr zum gewünschten Erfolg. Viel eher müsst ihr eure Keywords sinnvoll in Website-Texte und Inhalts-Beschreibungen einbringen. Für Google ist zuallererst der Domain-Name interessant. Im Weiteren werden die Startseite, die Headlines und dann die Texte nach Suchwörtern bewertet. Je weiter unten sich ein Keyword auf einer Seite befindet, desto geringer wird es von Google gewertet.


Wichtig ist auch, alle Bilder mit einem Titel und einer Beschreibungen zu versehen. Eine Suchmaschine kann ein Bild schließlich nicht erkennen, sondern lediglich die Beschreibung dazu auswerten. Auf die Notwendigkeit von Aktualisierungen bin ich in diesem Artikel schon mehrfach eingegangen. Deshalb nur nochmal der Hinweis: Pflegt eure Website!