Wir sind eine Werbeagentur aus Wittstock (Ostprignitz-Ruppin), die sich auf kreatives Marketing und Guerilla im ländlichen Raum spezialisiert hat. Jede Werbemaßnahme sollte einzigartig und kostbar sein. So einzigartig wie eine Perle. Hier berichten wir über unsere Agentur, zeigen kreative Werbeaktionen und geben Marketingtipps. Los gehts!
Donnerstag, 15. Juli 2021
Dienstag, 22. Juni 2021
Der Griff ins Sommerloch – Was holt ihr für euch raus?
Das Schweigen der Telefone
Damit meinen wir die Zeit, in der gefühlt alle im Urlaub sind und irgendwie nichts voran geht. Das Telefon schweigt still, das Mailfach ist leer. Ein Gefühl von Langeweile kommt auf. Perfekt! Denn ohne Langeweile, keine Kreativität. Langeweile bedeutet Zeit zum Denken, Ausmisten, Neuordnen und Umstrukturieren.
Ihr seid schon lange unzufrieden damit, dass bestimmte Abläufe bei euch zu kompliziert sind oder zu lange dauern? Dann ändert das, indem ihr neue Wege ausprobiert und testet, welche Methoden besser funktionieren. Euer Büro soll endlich papierfrei werden? Jetzt habt ihr Luft um dieses Projekt endlich in Angriff zu nehmen. Das Sommerloch ist daher die perfekte Zeit, um Pläne zu schmieden.
Phoenix aus der Asche
Deshalb solltet ihr die Chance nutzen, um Schwung zu holen! Die Wirtschaft soll schließlich schleunigst wieder hochfahren. Und auch in eurem Unternehmen ist sicherlich in den letzten Monaten einiges zum Erliegen gekommen. Fangt also jetzt an, Marketingthemen anzugreifen, Konzepte zu erarbeiten und Ideen zu schmieden. Schließlich wollt ihr euren Kunden und denen, die es bald werden sollen, zeigen, was ihr so auf dem Kasten habt.
Gegen Kreativität hilft keine Impfung
Bei euch wird Personal gesucht? Ihr wollt ein besonderes Produkt verkaufen oder eine spezielle Dienstleistung bewerben? Sucht nach kreativen Wegen, eure Botschaften an die Zielgruppe zu bringen. Kreativität braucht nämlich Zeit. Es ist immer von Vorteil, Projekte in Ruhe und Sorgfalt vorzubereiten und dann voll durchstarten zu können.
Überlegt, wie ihr die Menschen mit euren Botschaft überraschen könnt. Lasst sie denken und ermöglicht ihnen ein erhellendes AHA-Erlebnis. Bringt Gefühle ins Spiel und versucht bei den Menschen Emotionen zu wecken! Das Kreativvirus ist so ansteckend wie eh und je 😉 Und dagegen kann sich niemand impfen lassen.
Kreative Sommergrüße,
eure perlenmädchen
Dienstag, 25. Mai 2021
Urlaub ohne Reisen
Wie Erholung auch Zuhause klappt.
Seit der Pandemie können wir nicht mehr reisen. Kein Flieger, kein Strand, keine Berge und das seit mittlerweile 15 Monaten. Aber Abstand von der Arbeit und vom Alltag brauchen wir dennoch. Gerade durch die kräftezerrende Zeit im Lockdown. In der aktuellen Zeit ist es sogar superwichtig, den Urlaub nicht aufzuschieben. Der Mensch ist keine Maschine und unsere Akkus müssen ab und an wieder aufgeladen werden.
Doch kann Urlaub Zuhause wirklich Urlaub sein? Die meisten arbeiten ja mittlerweile im Homeoffice. Wir machen das sogar seit der Gründung der Agentur so. Die Arbeit und das Büro sind in den eigenen vier Wänden also immer präsent. Dazu kommt die permanente Erreichbarkeit durch Smartphone, Tablet, Laptop und co.. Um ehrlich zu sein, waren wir bis vor kurzem sehr skeptisch, was den Erholungswert von einem Zuhause-Urlaub anbelangt. Aber in der letzten Woche haben wir es einfach mal gewagt und Urlaub Zuhause gemacht. Und nach dieser Zeit, hat sich unsere Meinung dazu geändert. Wir verraten euch gern, wie es dazu kam und was wir getan haben, um tatsächlich abschalten zu können.
1. Mindset
Ihr werdet nur ein richtiges Urlaubsgefühl haben, wenn ihr auch daran glaubt. Wer gleich negativ an die Sache ran geht, wird lediglich Murphys selbsterfüllende Prophezeiung erleben. Stellt euch also bewusst auf Urlaub ein. Informiert die Kollegen und Kunden über eure Abwesenheit. Richtet eine entsprechende Abwesenheitsnotiz als Autoresponse für eure Mailadresse ein und stellt das Telefon um.
2. Planen
Die Vorbereitung auf den Urlaub ist die halbe Miete. Zu einem echten Urlaubsgefühl gehört nämlich auch die Vorfreude. Investiert im Vorfeld also etwas Zeit, um Ausflüge oder Aktivitäten zu planen. Versetzt euch dabei ruhig mal in die Position eines Ortsunkundigen und spielt Tourist in der eigenen Region. Das kann total spannend sein! Mal ehrlich, wart ihr echt schon an allen Touri-Spots, die eure Heimat zu bieten hat? Lasst euch einfach mal drauf ein.
3. Abschalten
Laptop zuklappen, Telefon ausstellen, E-Mail-Synchronisation auf dem Smartphone deaktivieren. Büro zuschließen und Schlüssel wegschmeißen. Tut das. Unbedingt. Ohne Ausrede. Die Arbeit muss weg sein. Quasi unsichtbar.
4. Rituale
Startet euer Urlaub auch immer mit einem festen Ritual? Dann erhaltet euch das! Kauft euch ein neues Kleidungsstück, esst am letzten Abend vor dem Urlaub eine Pizza mit extra viel Käse, macht die Nacht mit Cola und Salzstangen auf der Couch durch... Oder ihr erfindet einfach ein neues Ritual. Wichtig ist nur, dass ihr Spaß dabei habt und mit Freude dabei seid.
5. Neugier auf Neues
Erholung tritt nur dann ein, wenn wir unsere Routinen verlassen. Also, raus aus dem Trott! Tut am besten etwas, dass ihr sonst nie tut, z.B. aufwändig kochen, neue Musik entdecken, um einen See wandern, auf Fotosafari gehen, ein Picknick im Feld machen oder die Wohnung renovieren. Egal was es ist, wichtig ist nur, dass ihr etwas tut. Faulenzen und im Bett liegen, wird euch nicht dabei helfen neue Energie zu gewinnen. Ganz im Gegenteil. Nichtstun macht depressiv und raubt euch Energie.
6. Gönnen
Im Urlaub gibt man Geld aus. Man gönnt sich Dinge, auf die man sonst verzichtet. Wer Zuhause Urlaub macht muss keinen Flug, kein Benzin und keine Unterkunft bezahlen. Also sollte doch etwas Kohle da sein, um es sich schön zu machen. 😉 Kauft euch einen fetten Blumenstrauß für den Küchentisch, holt euch eine riesen Platte Sushi aus dem Restaurant und investiert mal in einen richtig edlen Wein. Was auch immer euch in den Sinn kommt. Gönnt euch!
7. Menscheln
Lasst es menscheln. Urlaub lebt von Begegnungen und dem Austausch, mit anderen Menschen. Trefft mal wieder Freunde, die ihr lange nicht gesehen habt. Verbringt mal wieder Zeit mit der Familie und seid offen für Begegnungen mit Fremden. Geht auf andere Menschen zu, satt ihnen aus dem Weg zu gehen. Wer ein Lächeln im Gesicht trägt kommt schnell mit anderen ins Gespräch.
8. Seid frei
Macht euch im Urlaub frei von allen Zwängen. Lasst euch nicht von der Familie für irgendwelche Arbeiten einspannen, weil ihr ja Urlaub habt und Zeit. Macht es nicht anderen Recht, sondern euch selbst. Das ist ein wichtiger Schritt, um Erholung zu erleben.
9. Macht Fotos
Haltet euren Urlaub auf Bildern fest. Genauso, wie ihr es tut, wenn ihr auf Reisen geht. Schließlich wollt ihr der Familie doch zeigen, was ihr im Urlaub erlebt habt und auch für euch Erinnerungen festhalten. In ein paar Jahren könnt ihr dann mit dem Wissen auf diese Zeit zurückschauen, dass ihr das Beste draus gemacht habt!
Was sind eure Erfahrungen mit einem Urlaub Zuhause? Wir freuen uns immer über einen Austausch mit euch und sind gespannt auf eure Meinungen zu diesem Thema!
Eure erstaunlich erholten perlenmädchen
Dienstag, 27. April 2021
In unserem Job schnuppert man in die unterschiedlichsten
Branchen und Berufe herein. Über die Jahre lernt man unglaublich viel kennen.
Allein aus diesem Grund wird unsere Arbeit nie langweilig. Dennoch sind jeder
Kunde und jeder Auftrag neu. Jeder Unternehmer ist einzigartig, eine eigene
Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen, Ansichten und Zielen.
Worauf wir hinaus wollen ist, dass wir Marketing-Ideen nicht
einfach vorbereiten können und im passenden Moment aus der Schublade ziehen.
Wir müssen zuhören, lernen, einfühlsam und wachsam sein, aber auch kritisch sein
und den Unternehmer dazu bringen, Dinge zu hinterfragen und neu zu denken.
Alles mit dem Ziel, ein unverwechselbares, perfekt passendes „Produkt“ zu entwickeln, das nicht nur den Kunden glücklich macht, sondern auch noch den gewünschten Marketingzweck erzielt.
Vor ein paar Monaten kam ein Unternehmer zu uns, der sich
einen Relaunch seines Logos wünschte. Er führt in dritter Generation ein
traditionelles Familienunternehmen, das schon sehr lange erfolgreich auf dem
Markt agiert. Der junge Unternehmer hat völlig richtig erkannt, dass sein
Marketing veraltet und nicht mehr zeitgemäß ist. Eine Frischekur muss her.
Das Unternehmensdesign ist sehr bekannt und von den Kunden
über viele Jahre gelernt worden. Man muss deshalb sehr behutsam vorgehen. Es
macht absolut keinen Sinn, alles vorher Dagewesene zu vergessen, alles
wegzuwischen und neu anzufangen. Damit stößt man den Stammkunden vor den Kopf.
Und im schlimmsten Fall verliert man sie durch so einen radikalen Schritt. Die
Kunst ist es, eine sanfte und schrittweise Modernisierung zu erreichen. Den
Kunden an die Hand zu nehmen und ihn zu bitten, das Unternehmen auf dieser
Reise zu begleiten.
Allerdings sehen das nicht alle unsere Kollegen so. Der Kunde zeigte uns ein paar Logoentwürfe, die er sich vor einiger Zeit von einem Grafiker anfertigen ließ. Allerdings konnte er sich damit nicht ganz anfreunden. Er wusste nicht warum, aber sein Bauch sagte einfach nein. Deshalb fragte er uns um Rat.
Wir schauten uns die Entwürfe also genau an und hatten dabei
immer die Aufgabenstellung und den Hintergrund des Familienunternehmens im
Kopf. Die Entwürfe waren ohne Frage professionell gemacht. Die Logoideen waren
kreativ, stylisch und super modern. Mit unserem Marketing-Knowhow in der
Hinterhand konnten wir dem Kunden aber sehr schnell erklären, woher sein
schlechtes Bauchgefühl kam. Diese Logoentwürfe hatten absolut nichts mit seinem
Unternehmen zu tun. Null. Nada. Natürlich passten sie zu seiner Branche, aber
dann hörte es schon auf.
Wir konnten den Logos förmlich ansehen, wie sie entstanden
sind. Der Grafiker machte Entwürfe, die seinen ästhetischen Ansprüchen
entsprachen. Was er allerdings nicht tat, war, sich mit dem Kunden
auseinanderzusetzen. Er machte sich nicht die Mühe das Unternehmen
kennenzulernen, zuzuhören und sich einzufühlen. Er legte einfach mit der
Gestaltung los und machte etwas, was ihm gefällt.
So entstanden diese Fremdkörper, zu denen der Unternehmer verständlicherweise keinen Zugang fand. Ein Logo weckt Erwartungen beim Betrachter. Werden diese durch das Unternehmen dann im Nachgang nicht erfüllt, entstehen Verwirrung und Enttäuschung. In unserem konkreten Fall hätte sich das sehr wahrscheinlich geschäftsschädigend ausgewirkt. Die Stammkunden verstehen die Welt nicht mehr und die neuen Kunden fühlen sich an der Nase herumgeführt. Gar nicht gut..
Aus genau diesem Grund macht es auch absolut keinen Sinn,
sich ein fertiges Logo aus einem Onlineportal zu kaufen. Solche Grafiken werden
sich für den Unternehmer einfach immer fremd anfühlen und unpassend. Dabei ist
das Logo das Gesicht des Unternehmens. Das Aushängeschild, das die
Öffentlichkeit lernen und immer mit der Marke in Verbindung bringen soll. Das
Logo begleitet ein Unternehmen für viele, viele Jahre.
Bevor wir eine Logoentwicklung beginnen, steht deshalb immer ein Konzept an erster Stelle. Wir unterhalten uns lange mit dem Kunden und lernen ihn kennen. Erst wenn wir alle ein Gefühl füreinander bekommen haben und uns vertrauen, legen wir mit der Gestaltung los. Dabei entstehen Logos, die wie angegossen zum Kunden und seinem Unternehmen passen, die sich vertraut und richtig anfühlen. Und genauso muss es sein.
Bei einer Logopräsentation sehen wir unseren Kunden immer in
die Augen. Erst wenn wir merken, dass der Unternehmer sich in sein neues Logo
verliebt hat, seine Augen anfangen zu leuchten und er nicht mehr aufhören kann
zu grinsen, verkaufen wir es ihm. In all den Jahren ist es uns noch nie
passiert, dass wir neue Entwürfe anfertigen mussten, weil nichts Passendes
dabei war. Das ganze Zuhören und Kennenlernen, die ganze Zeit, die man
investiert zahlt sich anscheinend aus 😉
Die Dankbarkeit und Begeisterung unserer Kunden ist dabei
der beste Lohn, den es gibt. Sie machen uns glücklich. Von ihnen erhalten wir
unsere Energie. Und wir sind unglaublich dankbar dafür, unseren Job machen zu
dürfen.
Eure perlenmädchen
Dienstag, 23. März 2021
Schmutzig
Wer heute von sich behauptet ein Querdenker zu sein, fühlt
sich sofort schmutzig. In den letzten Monaten ist der Begriff zum Synonym für
Aluhutträger und Verschwörungstheoretiker geworden. Querdenker sind dreckige
Verweigerer und greifen unser gesellschaftliches System an. Die Querdenker-Bewegung
gehört verboten!
Wenn wir diese Dinge aus den Medien und den Mündern von
Mitmenschen vernehmen, macht uns das unheimlich traurig. Wie konnte es nur so
weit kommen? Haben wir nichts aus der Vergangenheit gelernt?
Wir alle haben den Querdenkern der Vergangenheit viel zu verdanken. Also den Andersdenkenden, Dickschädeln, Freigeistern. Ohne sie wären wir immer noch der Meinung, dass die Erde eine Scheibe ist. Ohne sie wäre uns nie ein elektrisches Licht aufgegangen. Ohne sie würde es keine Demokratie geben. Und ein Smartphone hätten wir auch nicht in der Tasche.
Waschgang
Nichts ist wichtiger, als Dinge zu hinterfragen und neugierig
zu sein; als den Ehrgeiz zu haben, etwas anders und besser zu machen. Wir
dürfen niemals aufhören kritisch zu sein. Eine Herde von Schafen lässt sich
sehr leicht lenken und ist immer angreifbar für böse Wölfe, die uns ins
Verderben treiben wollen. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben, zu unser aller
Wohl.
Wir dürfen nicht alles einfach hinnehmen und uns
fremdsteuern lassen, wir müssen selbst die Verantwortung für unser Handeln
übernehmen.
Natürlich gibt es diese Menschen, die in allem eine
Verschwörung sehen, die radikalisieren und hetzen. Aber diese Menschen sind
keine Querdenker! Und sie sind eine kleine Minderheit, die sich gern
aufplustert, um größer zu wirken.
Strahlend rein
Wir wollen das Querdenken zurück! So rein, wie es
ursprünglich mal war. Der Ausdruck gehört den rational denkenden und kritisch
hinterfragenden Individuen unter uns. Und diese Menschen dürfen nicht mit Dreck
beworfen werden. Sie müssen die strahlenden Vorbilder unserer Gesellschaft
sein. Deshalb werfen wir den Schleudergang ein und lassen es mal so richtig
schäumen.
Die perlenmädchen gehören nämlich auch zu den Querdenkern. Das
tun wir seit dem ersten Tag unserer Arbeit in der Agentur. Wir schauen hinter
die Kulissen, entwickeln neue Strategie und gehen neue Wege, um Menschen zu
erreichen. Wir bedienen keine Klischees, sondern wollen überraschen,
unterhalten und begeistern. „Werbung“ hat einen fragwürdigen Ruf und wird oft
als störend beschrieben. Wir haben uns auf die Flagge geschrieben, dieses
Vorurteil ad absurdum zu führen. Unsere Werbung macht Spaß und unterhält die
Menschen. Wir möchten positive Energie und gute Laune verbreiten; euch zum
Lachen bringen, zum Grübeln oder zum Aufhorchen.
Wir sind Querdenker, werden es immer sein und haben ein
absolut reines Gewissen dabei.
Eure perlenmädchen
Dienstag, 23. Februar 2021
Fabelhafte
Tipps für mehr Kraft und Energie im Leben
Dunkelheit
Es gibt Menschen, die sind euch von Anfang an unsympathisch.
Ihr könnt es euch auf Anhieb vielleicht nicht erklären, aber ihr spürt diese
Abneigung. Und spätestens, wenn sie auf euch losgehen, wisst ihr auch warum.
Sie bewerfen euch mit Spitzen, kritisieren euch in einer Tour und fordern euch
bei jeder Gelegenheit heraus. Sie saugen euch aus, zapfen eure Kraft ab und
quetschen selbst noch den kleinsten Tropfen Energie aus euch heraus.
Wenn die Konfrontation vorüber ist fühlt ihr euch
entsprechend mies. Und schlapp. Wie ein Verlierer. Und genau das ist es, was
diese Schattenkreaturen erreichen wollen.
Aber: Es liegt nicht an euch! Ihr seid nicht schwach und
unbedeutend. Diese fürchterlichen Energievampire wollen euch das nur
weismachen. Am besten ist es deshalb, ihr streicht diese Menschen konsequent
aus eurem Leben. Nur leider ist das nicht immer möglich…
Wir leben alle in festen Strukturen, die es uns meistens unmöglich machen, bestimmte Personen permanent zu umgehen. Der Kollege im Büro, der Mitarbeiter im Amt, der Verwandte beim Familienfest – die Energievampire können jede Rolle innehaben, die man sich nur vorstellen kann.
Wenn ihr diesen Schattenwesen nicht aus dem Weg gehen könnt,
dann schützt euch vor Ihnen. Aber was kann man tun? Wie schafft ihr es, dass
sich die Vampire die Zähne an euch ausbeißen?
Gebt ihnen nicht, was sie von euch wollen! Lasst sie elendig
verhungern! Ignoriert sie, schenkt ihnen keine Aufmerksamkeit, lasst euch nicht
provozieren und nehmt in ihrer Gegenwart eine innere Zen-Haltung ein. Lasst
euch nicht auf Diskussionen ein. Versucht sie nicht umzustimmen oder zu
überzeugen. Spart euch die Kraft. Lächelt einfach engelsgleich und schweigt. Irgendwann
werden sie das Interesse an euch verlieren und sich ein neues und schwächeres
Opfer suchen.
Licht
Glücklicherweise ist unsere schöne Welt in Gegensätzen
aufgebaut. Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Ying und Yang. Und wenn es
Schattenkreaturen gibt, gibt es auch Lichtwesen. Menschen, die euch motivieren
und inspirieren, die euch Kraft schenken und mit positiver Energie aufladen.
Sie sind euch in der Regel von Anfang an sympathisch. Man
kann stundenlange Gespräche mit ihnen führen oder sie geben euch einfach ein
gutes Gefühl, wenn sie in eurer Nähe sind. Umgebt euch mit diesen Menschen.
Sammelt sie um euch. Lernt es, sie zu „sehen“ und traut euch, auf sie
zuzugehen. Mit ihrer Hilfe könnt ihr über euch hinauswachsen und eure wahre
Stärke entdecken. Ihr werdet ziemlich überrascht sein, was alles in euch schlummert.
Auch die Lichtwesen können jede mögliche Rolle innehaben, die warmherzige Tante, der einfühlsame Arzt oder der junge Mann neben euch in der Bahn. Seid also offen, für jede Begegnung! Schatten und Licht erfüllen keine stereotypischen Klischees.
Das Karma (oder welche Macht auch immer) sorgt dafür, dass sich Gleichgesinnte immer wieder begegnen. Achtet mal darauf! Bei bestimmten beruflichen Projekten, einschneidenden Lebensereignisse oder in Zeiten, des Umbruchs, kommen plötzlich Menschen zusammen, die auf der gleichen Welle schwimmen und ähnlich ticken wie ihr. Nehmt solche Augenblicke bewusst wahr, nutzt die Chance, euch mit den Lichtwesen auszutauschen, zu lernen und zu wachsen. Saugt euch voll mit dieser wunderbaren reinen und leuchtenden Energie.
Denn nach jedem Hoch folgt ein Tief. Und im dunklen Tal braucht ihr jedes
bisschen Energie, um euch vor den Schattenkreaturen zu verteidigen. Wiegt euch
nicht in falscher Sicherheit, wenn ihr stärker werden könnt, können sie das sicherlich
auch. Möge das Licht mit euch sein 😉
Eure perlenmädchen
Dienstag, 26. Januar 2021
Warum MEHR weniger Glück bedeutet
Im letzten August habe ich einen Antrag auf Elterngeld gestellt. Ich liebe meine Arbeit und wollte neben dem Baby auch weiterhin arbeiten. Ich sollte deshalb angeben, wieviel ich vor der Geburt meines Kindes gearbeitet habe und wieviel ich nach der Geburt des Perlenprinzen arbeiten will. Vor allem wollte man wissen, wie ich es schaffen will, das Defizit auszugleichen.
An dieser Stelle ist mir klar geworden, wie sehr ich die Freiheit und die Selbstbestimmung als Unternehmerin genieße. Ich habe nie mehr als 30h die Woche gearbeitet. Daher gab es für mich kein Defizit. Nichts auszugleichen. Die perlenmädchen haben von Beginn an ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeiten und Leben angestrebt. Arbeit soll Spaß machen und das Leben bereichern, nicht reiner Lebensinhalt sein.
Der Mensch ist evolutionsbiologisch gar nicht für so viel Arbeit geschaffen. Zu Beginn der Menschheit waren die zu erledigenden Aufgaben noch recht übersichtlich. Die einen sammelten Beeren, die anderen jagten sie 😉 Und dazwischen wurde geschlafen, gegessen, sich am Feuer unterhalten und ausgeruht. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance war lebenswichtig. Wer nicht konzentriert zur Bärenjagd erschien, war bald Bärenfutter. Natürlich hat sich seitdem auf unserem Planeten viel verändert. Aber an grundlegenden Naturgesetzen hat sich nichts geändert. Unsere Körper können nicht permanent auf Höchstleistung fahren. Am leistungsfähigsten sind wir dann, wenn wir genügend Zeit zur Regeneration haben.
Ausgeglichene Menschen sind also viel effizienter in dem was sie tun. Sie benötigen auch weniger Zeit für die Erfüllung von Aufgaben.
Deshalb haben wir mit Spannung die Diskussion um die Reduzierung der Arbeitswoche verfolgt, von bisher 40 Stunden auf 35 oder noch weniger. Natürlich ist so ein Umdenken nicht von jetzt auf gleich umsetzbar und sicherlich müssen auch für viele Dinge Lösungen gefunden werden, aber es würde uns allen guttun.
Warum streben wir eigentlich immer nach mehr mehr mehr? Warum muss immer alles maximiert werden? Es reicht doch, das zu verdienen was wir zum Leben brauchen. Versteht uns nicht falsch. Menschen brauchen einen Antrieb und auch Ziele. Dazu gehört auch das Erreichen eines höheren Lebensstandards. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass wir ein schönes Zuhause haben, in dem wir uns wohlfühlen und dass wir keine Existenzängste haben müssen. Der ein oder andere braucht zu seinem Glück vielleicht eine Villa und einen Porsche. Auch ok. Aber irgendwann sollten wir alle einfach mal kurz innehalten und in uns hineinhorchen, ob wir nicht mit dem was wir haben zufrieden sind.
Mehr Geld macht nämlich nicht mehr glücklich. Glücklich macht es, Zeit für uns und unsere Lieben zu haben, unseren Kindern bewusst beim Aufwachsen zuzusehen, gemeinsam Dinge zu erleben zu reisen und auch einfach gute Gespräche zu führen. Diese Dinge verschaffen uns diese flüchtigen Glücksmomente, nach denen wir alle streben.
Wir sind unheimlich dankbar und glücklich als Unternehmerinnen ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Unsere Arbeit als perlenmädchen erfüllt uns nach über 12 Jahren immer noch mit unheimlich viel Freude. Uns ist vollkommen bewusst, dass wir als Angestellte in einer großen Werbeagentur problemlos das dreifache verdienen könnten. Aber zu welchem Preis? Nein, danke!
Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben. Und wir sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Zugegeben sind wir nach 12 Jahren Selbstständigkeit immer noch nur zu zweit, haben keine Angestellten, arbeiten beide im Homeoffice und sitzen nicht in einem schicken Bürogebäude. (Was nie unser Ziel war, um ehrlich zu sein.) Trotzdem sind wir glücklich. Warum muss ein Unternehmen immer wachsen, um als erfolgreich zu gelten? Ist es nicht auch eine Leistung, dass sich ein Unternehmen in einer sich permanent wandelnden Welt dauerhaft auf dem Markt behaupten kann?
Diese Mehr-Mehr-Mehr-Einstellung ist aus vielerlei Gründen zerstörerisch. Für unseren Körper, unsere Psyche und auch für den Planeten. Wir müssen zufriedener sein mit dem was wir haben. Der permanente Leistungsdruck in der Gesellschaft verursacht Stress. Und Stress macht krank. Es wäre sinnvoller, sich die Arbeit zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.
Auch wenn es abgedroschen klingt: Wir haben nur ein Leben. Und wir sollten es jetzt in vollen Zügen genießen. Die Arbeit wird immer da sein. Und die Welt dreht sich weiter. Ob ihr nun die E-Mail heute noch abschickt oder erst morgen. Wir wissen alle nicht, wie lang wir noch auf diesem wunderschönen Planeten verweilen dürfen. Begeht also nicht den Fehler, nur auf den Ruhestand hinzuarbeiten und die Erfüllung eurer Träume in den Lebensabend zu verlegen.
Ihr würdet sooo viel verpassen!
Eure perlenmädchen





















