kreativagentur perlenmädchen

Dienstag, 28. März 2017

Macht euren Newsletter zur mächtigen Waffe!

Erwecke die Macht

Wir alle kennen ihn: den Newsletter. Oft schaffen es nur wenige von ihnen in euer Postfach. Doch was unterscheidet einen guten von einem schlechten Newsletter?

Wir alle haben keine Lust auf überflüssige Informationen. Gute Newsletter bieten uns einen Mehrwert. Eure elektronische Post sollte die Abonnenten nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Eine Prise Humor, eine ansprechende Gestaltung und gut geschriebene Texte sind also ebenso wichtig, wie relevante Informationen.

Ob ihr nun Händler oder Dienstleister seid, ein regelmäßig erscheinender Newsletter kann ein mächtiges Marketingtool sein. Er ist ein zusätzliches Kommunikationsinstrument, um eure Kunden zu erreichen und sie langfristig an euch zu binden.  Ein Newsletter hilft euch, in Erinnerung zu bleiben und eure Kunden zu binden.

Ihr betreibt Content-Marketing? Nicht alle Kunden sind in den Sozialen Medien unterwegs oder lesen regelmäßig euren Blog. Der Newsletter ist ein ideales Tool, um eure Inhalte in die Postfächer eurer Kunden zu bringen und somit die Reichweite eurer Botschaften erheblich zu steigern.

Ordnung muss sein

Wir leben in einer Welt von Informationsüberfluss. Wenn euer Newsletter langfristig Abonnenten aufbauen und binden soll, müsst ihr euch also ziemlich ins Zeug legen. Bevor ihr loslegt, solltet ihr ein Konzept haben.

Wen wollt ihr erreichen? Welche Botschaften wollt ihr vermitteln? Welche Ziele wollt ihr erreichen? Zu welchen Handlungen wollt ihr eure Abonnenten animieren (z.B. Bestellen, Anrufen etc.)?

Wenn ihr eure Zielgruppe genau kennt, könnt ihr auch abschätzen, welche Inhalte für sie interessant und relevant sind.  Euer Newsletter muss euren Abonnenten einen Mehrwert bringen. Schickt eure E-Mail also erst auf den Weg, wenn ihr wirklich etwas zu sagen habt.

Strukturiert eure Inhalte sinnvoll und erarbeitet euch z.B. feste Rubriken oder Kategorien. Mit solchen inhaltlichen Eckpfeilern wird es euch leichter fallen, immer wieder neue Inhalte zu verfassen.

Das Auge liest mit

Euer Newsletter muss unterhaltsam sein. Es sollte Spaß machen, ihn zu lesen und zu entdecken. Achtet also darauf, dass eure Mail optisch ansprechend ist. Gebt eurem Newsletter ein schickes Design. Achtet dabei auf die Wiedererkennung zu eurem Unternehmen. Für alle, die jetzt denken: „Und genau jetzt hört‘s bei mir schon auf!“ Keine Panik ;) Für eine einfache und dennoch ansprechende Gestaltung eures Newsletters könnt ihr kostenlose Tools nutzen. Wir stellen euch 2 davon im Folgenden noch vor.

Euer Newsletter muss übersichtlich sein. Schreibt kurze, knackige Texte. Vermittelt nur wesentliche Informationen. Zur Darstellung längerer Texte, wie Fachartikel, solltet ihr auf euren Blog etc. verlinken.
Baut außerdem ansprechende und passende Bilder zu euren Meldungen ein. Achtet bei den Fotos auf die Nutzungsrechte! Es gibt viele schöne kostenfreie Bildbörsen, in denen ihr garantiert fündig werdet. Wer mehr Infos dazu benötigt, findet hier den passenden Artikel von uns.

Schreibt eure Texte in der Sprache eurer Zielgruppe! Eure Zeilen müssen für eure Leser verständlich sein. Überlegt also genau, ob es sinnvoll ist, mit Fachtermini um euch zu werfen. Eure Abonnenten sollten auf einen Blick alle relevanten Informationen erfassen können. Schreibt kurze Sätze. Verzichtet auf Substantivierungen. Arbeiten mit Absätzen und Zwischenüberschriften.

Demonstriert Kompetenz indem ihr eigene Artikel verfasst. Vertretet dabei einen klaren Standpunkt und bringt eure persönlichen Überzeugungen und Werte mit ein. Seid ihr selbst! Und ihr werdet Kunden um euch scharen, die so denken wie ihr. Wie ihr gute Texte schreibt, könnt ihr hier nachlesen.

Weist eure Kunden auch auf wichtige Neuerungen hin. Gebt Hilfestellungen und seid gute Berater. Das festigt das Bild eurer Kunden von euch und schafft Vertrauen in eure Leistung.
Gewährt euren Abonnenten ab und an einen Blick hinter die Kulissen. Berichtet von euren aktuellen Projekten und Erfolgen. Oder stellt euren Kunden die Menschen vor, die hinter eurem Unternehmen stecken und für die gute Arbeit verantwortlich sind. Das schafft Nähe und baut Sympathie sowie Vertrauen auf.

Mit Recht und Ordnung

Euer Newsletter sollte innerhalb eines festen Intervalls erscheinen. Zum Beispiel immer am ersten Dienstag im Monat. Für eure Abonnenten ist es natürlich schön zu wissen, wann sie mit eurer nächsten Mail rechnen können. Eigentlich ist so ein fester Termin aber viel wichtiger für euch selbst. Der „Termindruck“ hilft bei der Selbstdisziplin.

Überlegt euch vorher genau, wie oft euer Newsletter erscheinen soll. Er sollte nicht zu oft und nicht zu selten herauskommen. Denkt dabei zum einen an die Interessen und Bedürfnisse eurer Abonnenten. Denkt zum anderen aber auch an eure Arbeitszeit. Die Erstellung eines guten Newsletters kostet Kraft und Zeit.  Unser Rat: Nicht öfter als einmal die Woche, nicht seltener als einmal im Quartal.

Es gibt außerdem ein paar rechtliche Vorgaben, die ihr beim Thema Newsletter beachten müsst. Die Anmeldung zu eurem Newsletter sollte durch ein Double-Opt-In Verfahren erfolgen, um vor Spam-Missbrauch zu schützen. Der Interessent gibt dabei seine Mail-Adresse in einem Anmeldeformular ein. Kurz darauf erhält er eine Mail mit einem Aktivierungslink. Erst nach Klick auf diesen Link hat der User euren Newsletter abonniert.  Außerdem muss der Abonnent jederzeit die Möglichkeit haben, sich von eurem Newsletter wieder abzumelden. Ein Abmeldelink muss gut sichtbar in jedem eurer Newsletter enthalten sein. Die Entscheidung eurer Abonnenten müsst ihr unbedingt respektieren. Anderenfalls müsst ihr mit einer Abmahnung rechnen.

Auch hier gilt: Keine Panik. Die schon angesprochenen Newsletter-Tools haben alle passenden Formulare parat.

Don’t be a Fool, use a Tool

Nicht jeder Unternehmer ist super fit im Umgang mit Informationstechnik und Social Media. Da greift der ein oder andere schon mal auf das gute alte Word oder PDF Dokument zurück, um seinen Newsletter zu versenden. Verzichtet unbedingt auf solche Anhänge! User vermeiden es, Anhänge zu öffnen, da sich in ihnen oft Viren u. ä. verstecken. Vermeiden solltet ihr außerdem, einen Newsletter als reinen Text im Nachrichtenfeld zu verschicken.

Oft sind diese sehr simplen, selbstgestrickten Newsletter weder rechtssicher noch nutzbringend.
Für einen professionellen, optisch ansprechenden und rechtssicheren Newsletter nutzt ihr am besten eines der vielzähligen Newslettertools, wie z.b. Mailchimp oder Newsletter2Go.

Amerikanischer Dienst
Deutscher Dienst
Englisch Kenntnisse für Newslettereinrichtung erforderlich
Newslettereinrichtung komplett in Deutsch
Kostenlose Version mit Mailchimp-Banner im Newsletterfuß
Kostenlose Version ohne Werbebanner
2.000 Adressen und bis zu 12.000 Mails im Monat in der kostenlosen Version
1.000 Mails im Monat in der kostenlosen Version

Diese Tools können bis zu bestimmten Kenngrößen (Anzahl der gesendeten Mails im Monat, Anzahl der Mailadressen etc.) kostenlos benutzt werden. Diese Anwendungen halten zudem rechtssichere Formulare bereit, die einfach in die eigene Website eingebunden werden können. Auch das Sammeln von Adresse ist sehr komfortabel. Ihr könnt eure Adresslisten direkt im Tool verwalten und selektieren.

Die Gestaltung einer Mail ist sehr intuitiv. Zuerst wählt ihr ein sogenanntes Template aus, eine Layoutvorlage für euren Newsletter. Danach könnt ihr Farben anpassen und Grafiken, wie euer Logo, in die Vorlage laden. Auch eure Social Media Kanäle können durch ein paar Klicks einfach in euer Mailing integriert werden.

Ein intuitives Baukastensystem hilft euch bei der inhaltlichen Gestaltung. Per Drag and Drop fügt ihr Inhaltselemente (z. B. Text mit Rahmen, Text mit Bild, Bildreihe, etc.) in eure Vorlage ein. So baut ihr euch Stück für Stück einen ganz individuellen Newsletter zusammen. Fügt am Schluss noch Headlines, Texte und Bilder zu euren News ein.

Für den nächsten Newsletter ist der Aufwand dann sehr viel geringer. Ihr müsst euer letztes Mailing nur kopieren und anschließend die Inhalte austauschen.

Zu jedem gesendeten Newsletter erhaltet ihr zudem statistische Daten, um den Erfolg eurer Kampagne auszuwerten (z.B. Anzahl der geöffneten Mails, Anzahl der Klicks etc.) . So könnt ihr eure Newsletter nach und nach optimieren.

Die perlenmädchen wünschen euch viel Erfolg bei der Entwicklung eures eigenen Newsletters. Möge die Macht mit euch sein!


Dienstag, 21. Februar 2017

Erfolgsfaktor Karma 2.0
Reines Gewissen statt reiner Profitgier

Haha! Reingelegt. 

Bildquelle PixabayMeine Großmutter hatte vor ein paar Tagen einen unabhängigen Versicherungsmakler bei sich zu Hause. Sie war unzufrieden mit ihren laufenden Verträgen und wollte Kosten reduzieren. Er ließ sich die Policen zeigen und kalkulierte dann nur minimal günstigere Verträge. Der Makler nutzte die Unwissenheit und Leichtgläubigkeit der alten Dame aus und machte so viel Druck, dass sie schließlich alle Verträge unterschrieb. Da meine Oma ein ungutes Gefühl bei der Sache hatte, informierte sie mich schließlich. Alle Verträge waren vollkommen überdimensioniert. Es waren Risiken versichert, die gar nicht zur Lebenssituation meiner Großmutter passten. Hier ging es nicht um die bestmögliche Lösung für den Kunden. Von Beratung keine Spur. Der Makler hatte nur ein Ziel: sich selbst zu bereichern.
Leider handeln viele Unternehmer nach diesem Prinzip. Nur die eigene Bereicherung steht im Mittelpunkt und das auch gern auf Kosten anderer. Keine zukunftsorientierte Strategie und ganz schlecht fürs Karma..

Denn sie wissen nicht, was sie wollen.

Die Beratung eurer Kunden ist das A und O. Oft weiß der Interessent nämlich gar nicht so genau was er möchte. Beziehungsweise ist die Leistung, die er bei euch anfragt, häufig gar nicht die bestmögliche Lösung für sein Problem.
Sinkt also nicht auf die Knie und führt alles genauso aus, wie der Kunde es verlangt. Schaltet euren Kopf ein. Der Interessent ist vielleicht ein Experte in seiner Branche, aber ihr seid es in eurer. Der Kunde hätte sich nicht an euch gewandt, wenn er die Leistung selbst erbringen könnte. Hier kommt eure Fachkompetenz ins Spiel.
Hört aufmerksam zu, wenn der Kunde sein Anliegen vorbringt. Erkennt das Problem, findet die Ursachen und erarbeitet dazu passende Lösungen. Diese solltet ihr dem Kunden so unterbreiten, dass er alle Konsequenzen seiner Entscheidung überblicken kann. Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Empfehlung auszusprechen. Mit eurer Hilfe kann der Kunde so die für ihn beste Wahl treffen.

Bildquelle pixabay

Gebt es zu!

Das Wichtigste bei der Kundenberatung ist Ehrlichkeit. Behaltet den Vorteil des Kunden im Auge, nicht euren eigenen Profit. Auch wenn das bedeutet, dass ihr nicht der richtige Partner für ihn seid. In dem Fall solltet ihr besser einen kompetenten Kollegen empfehlen.

Gebt in einem Beratungsgespräch auch ehrlich zu, wenn ihr etwas nicht mit Gewissheit sagen könnt, statt Kompetenz vorzuheucheln. Bietet eurem Kunden in dem Fall an, euch noch einmal schlau zu machen und ihm die Antworten später zu geben. Das wird euch niemand übel nehmen. Ganz im Gegenteil. Der Kunde merkt viel eher, dass ihr sein Anliegen ernst nehmt.

Vertrauen schweißt zusammen.

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Eure Kunden werden es spüren, wenn ihr ehrlich zu ihnen seid. So schafft ihr Vertrauen und das schweißt zusammen. Wenn ihr von Anfang an immer nur das Beste für eure Kunden wollt, legt ihr den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit.  Das Zauberwort heißt Kundenbindung. Fühlt sich der Interessent von euch richtig beraten, wird er bei passender Gelegenheit gern wieder auf euch zurückkommen.

Langfristig zahlt sich diese Strategie für euch besser aus als ein schneller finanzieller Erfolg. Eure Kunden sind schließlich nicht dumm. Früher oder später merken sie, dass ihr sie über den Tisch gezogen und falsch beraten habt. Wer wird schon gern verarscht? Versetzt euch in die Lage des Kunden. Würdet ihr mit so einem Menschen nochmals Geschäfte machen wollen?

In unserer heutigen vernetzten Welt kann euch die üble Nachrede einen erheblichen Imageschaden verpassen, der sogar existenzbedrohend sein kann. Räumliche Distanzen spielen keine Rolle mehr. In den sozialen Medien tauschen die unterschiedlichsten Menschen Erfahrungen aus und geben Bewertungen ab. Ein Unternehmer, der es mit der Wahrheit nicht allzu ernst meint, wird so sehr schnell entlarvt und zukünftig gemieden.

Glücklich machen macht glücklich.

Ihr solltet euren Kunden keine Dinge verkaufen, die sie nicht brauchen. Haut sie nicht übers Ohr, zieht sie nicht über den Tisch, bindet ihnen keinen Bären auf! Auf lange Sicht werdet ihr sonst keinen Erfolg haben.

Bildquelle pexels
Überzeugt eure Kunden durch Kompetenz, statt sie zu einem Auftrag zu überreden. Betreibt Networking, besucht relevante Veranstaltungen, bringt euch ein, sprecht mit! Nutzt soziale Medien, um euer Wissen und eure Erfahrungen zu kommunizieren. Dann wird es nämlich gar nicht mehr notwendig sein, einen hohen Werbedruck auszuüben. Stattdessen werdet ihr nach und nach eine erhöhte Nachfrage bemerken. Macht ihr eure Kunden glücklich und zufrieden, werden sie euch weiterempfehlen. Und sie werden euch treu bleiben! 

Erarbeitet euch Qualitätskriterien, Werte und feste Prinzipien nach denen ihr vorgeht. Stellt immer den Kundennutzen in den Mittelpunkt eures unternehmerischen Handelns und geht offen, ehrlich und transparent mit euren Kunden um. Mit dieser Strategie werdet ihr langfristig viel erfolgreicher sein als durch eine kurzfristige Profitsteigerung. Außerdem macht es glücklich, Menschen glücklich zu machen! Denkt an euer Karma ;)


Dienstag, 24. Januar 2017

Nur wer scheitert hat Erfolg


Tradition vs. Innovation

Quelle Pixabay
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Seit ein paar Monaten arbeiten wir mit einem größeren Kunden zusammen. Für unsere Region handelt es sich schon um ein recht bedeutendes Unternehmen. Traditionsreich, alt eingesessen und mit regionaler Bewandtnis. Und wahrscheinlich ist genau dort der Haken zu suchen.

Wir sind diesem Kunden aufgefallen, weil wir in unseren Breitengraden eher ein Exot in Sachen Marketing sind. Kreativ, innovativ, unkonventionell und gerne auch mal etwas frecher. Das Unternehmen fühlte sich durchaus angesprochen von unserer Arbeit.

In der Zusammenarbeit zeigt sich jetzt, dass der Kunde selbst so aber bitte nicht werben möchte. Schließlich sei man ein seriöses und traditionsreiches Unternehmen.
Hmm.. Sind Tradition und Innovation zwei gegensätzliche Lager? Muss man sich als Unternehmer etwa zwischen diesen beiden Werten entscheiden?

Alles bleibt nie wie es ist

Es gibt viele Unternehmen, die sich auf Tradition berufen. Dieser Begriff steht für Zuverlässigkeit, Stärke, Konsequenz. Das klingt doch erstmal super! Menschen fühlen sich nämlich sicher durch Routine. Gewohnte Umgebungen, eingefahrene Abläufe, bekannte Gesichter – da weiß man wenigstens was einen erwartet. Keine bösen Überraschungen.

Neue Wege zu gehen, ist immer mit Ungewissheit verbunden und stellt ein Risiko dar. Und wer möchte schon auf die Nase fallen? Nein, nein! Dann lieber weiter wie bisher. Was man hat, hat man. „Ich könnte schlechter dastehen als vorher! Ich könnte etwas verlieren!“ Diese Angst hemmt.
An diese Stelle möchte ich gern Herbert Grönemeyer zitieren: „Stillstand ist der Tod“.
 
Während es Unternehmen gibt, die sorgfältig darauf achten, alles beim Alten zu belassen, dreht sich die Welt weiter. Sie verändert sich. Wer auf der Stelle steht wird irgendwann so weit zurückbleiben, dass er die Konkurrenz nicht mehr einholen kann. Irgendwann hat man den Zug verpasst. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass solch eine Denkweise existenzbedrohend sein kann. Selbst für die größten Unternehmen.

Quelle PexelsDas Leben hält übrigens auch nicht viel von Routine. Alles verläuft zyklisch. Privat als auch beruflich erleben wir in regelmäßigen Abständen Erfolge und Niederlagen. In der Wirtschaft wollen viele Unternehmer diesen Zyklus überlisten. Sie tun alles dafür, einen Zustand des Stillstands aufrechtzuhalten. Meiner Meinung nach verschwendete Energie. Wir können uns noch so sehr bemühen, im Vorfeld alles genau zu kalkulieren und abzuwägen. Am Ende werden wir immer den Kürzeren ziehen. Das Leben hat seine eigenen Pläne mit uns.

Tödliches Scheitern

Quelle Pexels
Zu Beginn der Menschheitsgeschichte war eine Veränderung der äußeren Lebensumstände sehr oft mit einer tödlichen Bedrohung verbunden. Es liegt in unseren Genen auf Unregelmäßigkeiten besonders wachsam zu reagieren. Schließlich könnte sich ein Säbelzahntiger anschleichen! Oder, wie in unserem konkreten Fall, eine Werbeagentur, die unsere Kunden verschrecken möchte. Die Angst vor Neuem ist also nichts Verwerfliches, sondern fest in uns Menschen verankert. Aber wir müssen uns ihr stellen und dürfen uns nicht durch sie leiten lassen.

In unserer heutigen Zeit haben wir jedoch nicht mehr vorrangig Angst vor dem Tod. Wir haben Angst vor dem Scheitern. Versagen wird in unserer Gesellschaft nicht geduldet. Wer möchte schon als Verlierer abgestempelt werden?
Aber was diese Menschen dabei vergessen ist die andere Möglichkeit! Durch ein Wagnis könnte ich meine Situation auch verbessern! Erfolgreicher sein. Der Konkurrenz einen Schritt voraus. Selbst der Volksmund weiß: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.“

Wer ein Wagnis eingeht, beweist Mut und Unternehmergeist. Ich denke, Scheitern ist kein Misserfolg, sondern ein Ergebnis, aus dem man lernt und der Lösung wieder ein Stück näherkommt. Genau wie in der Forschung. Scheitern ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Erfolg. Wir schließen eine Möglichkeit aus. Dem Ziel sind wir so wieder einen Schritt nähergekommen.

Mut zur Veränderung

Ich sage nicht, dass ihr kopflos jedes Wagnis eingehen solltet. Das Stichwort lautet hier „kalkuliertes Risiko“. Wägt vorher ab, was im schlimmsten Fall passieren kann und ob ihr mit diesem Zustand leben könntet. Und dann rein ins kalte Wasser!

Ohne Niederlagen können wir Erfolge gar nicht richtig wahrnehmen. Glück und Erfolg sind immer etwas Flüchtiges. Wir müssen ständig daran arbeiten. Stillstand lässt uns hingegen abstumpfen. Damit schirmt ihr euch zwar vermeidlich vor Niederlagen ab, gleichzeitig nehmt ihr euch aber die Möglichkeit Glück und Erfolg zu erleben.

Quelle Pexels
Lasst euch nicht von eurer Angst leiten. Sie ist immer ein schlechter Ratgeber. Ihr werdet sonst niemals über euch hinauswachsen und erfahren, was in euch steckt. Traut euch und eurem Unternehmen ruhig mal etwas zu. Nehmt neue Herausforderungen an und seht das Glas besser als halb voll statt halb leer. Seid neugierig! Wollt ihr etwa wirklich nicht wissen, was sich auf der anderen Seite des Zauns befindet? Wollt ihr ewig im eigenen Saft schmoren? Ihr wisst gar nicht was ihr verpasst!

Reist. Entdeckt die Welt. Geht offen auf andere Menschen zu. Führt Gespräche, haltet die Augen und Ohren offen und hört der Welt zu. Nehmt euch Zeit zu spinnen, zu fantasieren, zu träumen. Seid kreativ und entwickelt Ideen. Strebt nach Höherem und habt keine Angst davor, mal auf die Nase zu fallen. Nehmt euch ein Beispiel an kleinen Kindern. Sie gehen offen und ohne Vorurteile durch die Welt. Und sie fallen hin. Oft. Aber dann stehen sie wieder auf und laufen weiter. Die Welt ist viel zu schön, um immer nur auf einer Stelle zu stehen.

Auf neuen Wegen

Quelle PexelsTradition und Innovation müssen meiner Meinung nach Hand in Hand gehen, um ein erfolgreiches und vor allem zukunftsfähiges Unternehmen zu führen. Routine bietet ein verführerisches Gefühl von Sicherheit. Aber sie lässt uns auch faul und blind werden. Hinterfragt deshalb regelmäßig eure Art zu arbeiten. Seid kritisch und wachsam. Und vor allem: Seid mutig!

Lauft nicht auf ausgelatschten und sicher ausgebauten Wegen der Konkurrenz hinterher. Wagt euch hinaus in die Wildnis. Entdeckt Neuland und hinterlasst eigene Spuren.
Die Welt steht nicht still. Sie dreht sich. Und das zunehmend schneller. Veränderung ist überlebensnotwendig. Ihr müsst euch an neue Gegebenheiten anpassen, um Schritt zu halten. 

Wir hoffen, auch unseren Kunden noch von dieser Denkweise zu überzeugen. Für den Anfang erwarten wir ja gar nicht, dass man sich in unbekannte Weiten hinauswagt. Wenn man sich traut, zumindest zwei oder drei Schritte vom gewohnten Weg abzuweichen, wäre das schon ein Erfolg. Und wenn man erstmal Fährte aufgenommen und das Unbekannte geschnuppert hat, will man ganz schnell mehr. Davon sind wir überzeugt!




Dienstag, 3. Januar 2017

Neue Perlenwebsite online!

Wir begrüßen das neue Jahr mit einer neuen Website! Juchee!! Umgesetzt haben wir das Schmuckstück mit unseren Jungs von der edv plan GmbH aus Neuruppin.
Klickt doch mal rein! Wir hoffen, euch gefällt das Ergebnis :D Wir freuen uns auf euer Feedback 

www.perlen-agentur.de

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