kreativagentur perlenmädchen

Dienstag, 27. September 2022

 Falsch verdrahtet

Wenn es zwischen Kunde und Agentur zum Kurzschluss kommt



Vor ein paar Wochen hat ein Kunde die Zusammenarbeit mit uns beendet. Wir waren zwar etwas traurig, weil die Umsetzung der Projekte wirklich sehr viel Spaß gemacht hat - aber diese Nachricht hat uns auch nicht wirklich überrascht. Wir haben einfach nie wirklich einen Draht zueinander gefunden. Beide Seiten fühlten sich irgendwie immer unverstanden. Obwohl alle stehts nach Harmonie gestrebt haben. Schließlich macht so ein Einklang die Zusammenarbeit erheblich leichter, die Kreativität kann besser fließen und die Zufriedenheit von Kunde und Agentur wächst dadurch stetig. Aber leider konnten wir diesen Einklang nicht erreichen. Niemand hatte daran schuld. Manchmal ist das einfach so.

Wir sind sehr stolz auf unseren Kunden, dass er den Mut hatte, uns diese Botschaft gerade heraus zu sagen. So konnten wir uns respektvoll trennen und niemand muss in Ungewissheit darüber bleiben, ob es weitergeht oder nicht. Mit den Jahren, wir sind ja mittlerweile 14 Jahre selbstständig, kam es immer mal wieder vor, dass eine Zusammenarbeit abgebrochen wurde. Oftmals auch von unserer Seite.

 

Kurzschluss

In der Kreativbranche ist Sympathie, Harmonie und Spaß an der Arbeit sehr entscheidend. Kreativität kann unheimlich stark sein, aber gleichzeitig ist sie auch sehr fragil. Stimmen die Parameter nicht, kommt sie nicht zustande. Man steckt fest, kommt nicht vor und nicht zurück. Es kommt zum Kurzschluss. Unsere langjährige Erfahrung macht es uns mittlerweile zwar einfacher, solchen Aufträgen und Kunden direkt aus dem Weg zu gehen, aber nicht immer ist der Fall so klar.

Wir lehnen zum Beispiel kategorisch Aufträge ab, bei denen uns verboten wird zu denken. Wo es nur um „Dienst nach Vorschrift“ geht und der Kunde alles selbst entscheiden und nichts aus der Hand geben will. Solche Bedingungen ersticken die Kreativität im Keim.

Und manchmal sitzt man einem Kunden gegenüber und spürt direkt den Widerstand. Die Funken sprühen – nur nicht im positiven Sinne. Im Gespräch kommt es nie zu Übereinstimmungen. Ständig ist man kontroverser Meinung. Der Kurzschluss ist vorprogrammiert. Solchen Kunden erklären wir, warum wir nicht an eine fruchtende Zusammenarbeit glauben und gar nicht erst ein Angebot schreiben werden. Für Kreativität braucht es eine ausgewogene Partnerschaft, gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Freundlichkeit.

 

Stromschlag

Bei unserem besagten Kunden gab es keine Anzeichen dafür, dass die Sicherungen herausfliegen würden. Der Auftrag war super spannend, der Unternehmer war sympathisch und hatte bereits sehr beeindruckende Erfolge erzielt. Aber mit der Zeit driftete man dennoch auseinander. Sicherlich spielten auch äußere Einflüsse, wie enormer Zeitdruck (auch ein Kreativitätskiller) und personelle Schwierigkeiten eine Rolle. Wer weiß.

Jetzt, so kurz nach dem Stromschlag, tut es zwar noch etwas weh, aber durch den klaren Cut ist der Schmerz nur sehr dumpf. Alles ist geklärt, keiner ist dem anderen böse, niemand gibt dem anderen Schuld. Die Wunde kann problemlos heilen. Man muss sie nicht ständig neu aufpulen. Es wird keine Narbe zurückbleiben.

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Habt ihr auch schon einmal eine Zusammenarbeit beendet oder kommt so ein Schritt für euch nicht in Frage?

Wir freuen uns über euer Feedback!

Eure perlenmädchen

Dienstag, 23. August 2022

 Kreativer Mord

So tötet man Ideen 

Was gibt es Schöneres, als sich im Sommerurlaub auf die Terrasse zu lümmeln und dabei einen blutrünstigen Krimi zu verschlingen? Wenn ihr uns fragt, nicht viel. Deshalb haben wir einen kleinen Sommerkrimi für euch zusammengeschrieben. Aber bitte nicht nachmachen, wenn ihr nach 14 Tagen wieder zur Arbeit zurückkehrt. Ansonsten kommt es noch tatsächlich zu Mord und Totschlag am Arbeitsplatz!

 

1.       Mord auf hoher See

Das Thema Homeoffice schlägt in den meisten deutschen Firmen immer noch hohe Wellen. Arbeitgeber legen sehr viel Wert auf die Kontrolle ihrer Angestellten. Auf strenge Hierarchien. Und darauf, dass Mitarbeiter wenig Entscheidungsfreiheit besitzen. Eigentlich total widersinnig. Denn der Ruf nach Innovation, nach neuen motivierten Mitarbeitern und alternativen Methoden ist laut.

Es gibt zahlreiche Studien darüber, dass der Mensch unter dauerhafter Bewachung beginnt sich zu verändern. Ständige Überwachung führt zu Konformität. Jeder schaut nur noch auf den anderen und will in der Gruppe nicht auffallen. Will nichts falsch machen. Wir nehmen uns und unsere Bedürfnisse zurück. Die Individualität geht verloren. Man traut sich nicht mehr, Dinge auszuprobieren. Zu versuchen. Die Angst vor dem Scheitern und somit vor der eigenen Bloßstellung ist viel zu groß. Eigene Ideen oder persönliche Initiative werden so erstickt. Sie ertrinken in Konformität.

Überwachung ist also eine hervorragende Mordwaffe für Kreativität. Geschickt und dauerhaft angewendet, erzieht man sich so Mitarbeiter, die garantiert nur Dienst nach Vorschrift machen. Diese Angestellten werden alle wie Ratten das sinkende Schiff verlassen, sollte es mal zu etwas stärkerem Seegang kommen. Und besonders in den aktuellen Zeiten, ist kein Ententeich zu erwarten…

2.       Giftcocktail in der Manege

Das Telefon klingelt, eine super wichtige Mail poppt auf und in dieser Sekunde steckt auch noch der Kollege den Kopf in die Tür und muss euch SOFORT sprechen. Außerdem ist morgen Deadline für euer aktuelles Projekt. Man fühlt sich wie im Zirkus. Nur dass man selbst in der Manege steht und sich die größte Mühe gibt, alle Bälle in der Luft zu halten. Diese Art von Stress macht auf Dauer krank. Nicht ohne Grund hat sich Burnout als Volkskrankheit etabliert. Zeitdruck, Überlastung, zu viele Baustellen auf einmal – Der perfekte Giftcocktail gegen Kreativität, Innovation und Leistungsfähigkeit.

Als Gegengift empfehlen wir Achtsamkeit und mehr Mut zur „S*** egal“ Mentalität. Der Mensch kann sich immer nur auf eine Aufgabe gleichzeitig konzentrieren. Multitasking ist ein Märchen. Wer sich seinen Aufgaben konzentriert und stressfrei widmen kann, liefert auch bessere und fehlerfreie Ergebnisse. Außerdem geht morgen die Sonne auch wieder auf, wenn ihr die Mail heute nicht mehr beantwortet. Wem seine Gesundheit lieb ist, macht einen großen Bogen um zu viel Stress. Und um Arbeitgeber oder Kunden, die eben solchen Verursachen.

 

3.       Giftgas-Anschlag - Exitus im Team

Mit wem macht die Arbeit am meisten Spaß? Richtig, mit dem Lieblingskollegen! Treffen Menschen mit der gleichen Wellenlänge aufeinander, knallen die Synapsen nur so um sich. Liegt Harmonie in der Luft und die Arbeit macht Spaß, führt das immer zu Erfolgserlebnissen im Team. Die besten Ideen entstehen nie im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit Menschen.


Leider wird in Unternehmen dieser zwischenmenschliche Faktor immer noch unterschätzt. Neue Mitarbeiter werden nur nach der fachlichen Kompetenz auf dem Papier ausgewählt. Dabei ist der entscheidende Faktor, dass sich alle Teammitglieder gut riechen können. Schlechte Schwingungen, ständige Diskussionen und Streitereien, Unverständnis für die Sichtweise des Anderen, fehlende Harmonie – Antipathie strömt wie Giftgas durch das Büro und tötet Kreativität noch bevor sie entstehen kann. Zudem vernebelt sie allen die Sinne. Alles dreht sich nur noch um die persönliche Abneigung dem oder den anderen gegenüber. Man kann sich auf nichts konzentrieren. Keinen klaren Gedanken fassen. Selbst die Fenster aufzureißen oder sich kaltes Wasser ins Gesicht zu spritzen bringt keine Erleichterung.

Der einzige Ausweg besteht darin, die verfeindeten Lager zu trennen oder den einen Stinkstiefel aus dem Team zu werfen, der alle anderen vergiftet. Ansonsten habt ihr keine Chance. Antipathie tötet das komplette Team. Und zwar quälend langsam über eine sehr lange Zeit.

 Wir hoffen, wir konnten euch mit unseren drei kleinen Kreativ-Mord Geschichten ein wenig erheitern, aber hoffentlich auch zum Nachdenken anregen. Startet wieder gut ins Arbeitsleben!

Wir freuen uns über eure Kommentare oder Gedanken zu dem Thema.

Eure perlenmädchen

Montag, 25. Juli 2022

14 Jahre perlenmädchen *Pubertät im Perlenland*


Die Agentur befindet sich mitten in der Pubertät. Deshalb gabs für unsere Kunden und Partner in diesem Jahr eine typische Teenie-Zeitschrift 🤩🤣🥳
Und das beste: Frau Dr. Frühling beantwortet gern alle intime Fragen der Leser. Absolut anonym! Ihr habt was auf dem ❤️? Dann schickt uns einfach eine Mail an dr.fruehling@perlen-agentur.de





#14Jahreperlenmädchen #Agenturgeburtstag #Feierei #kreativ #kreativagentur #perlenmädchen #wittstock #brandenburg #marketing #werbung #kommunikation #konzepte #ideen #marketingstrategie #corporatedesign #logo #logoentwicklung #bunt #verrückt #guerillamarketing #lovemyjob #perlenland #perlenelfen #frauenpower #femalebusiness #femaleboss 

Dienstag, 28. Juni 2022

 Kohle vom Schwarm

Crowdfunding für Startups und Unternehmen

Mitte Juni konnten wir für einen Kunden eine Crowdfunding Kampagne erfolgreich abschließen. Dabei ging es um die Weiterentwicklung einer App, die es blinden und sehbehinderten Menschen erleichtert, sicher eine Ampelkreuzung zu überqueren. Kurz gesagt, geht es um die Digitalisierung von Ampeln, sodass diese mit dem Smartphone des Nutzers kommunizieren können. Ein hochpolitisches Thema, das für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Das war sicherlich auch ein entscheidender Grund für den Erfolg der Kampagne.

Doch was ist das eigentlich, Crowdfunding? Und für wen und welche Projekte eignet sich diese Art von Spendenaktion? Wir klären euch auf 😊

 

Von Kohle schwärmen

Crowdfunding könnte man mit Schwarmfinanzierung übersetzen. Ihr stellt online über ein Spendenportal eure Idee vor und bittet bei den Usern um finanzielle Unterstützung. Umso überzeugender ihr darlegen könnt, warum euer Projekt unterstützenswert ist und was ihr mit der Kohle vorhabt, desto größer die Chance auf einen Erfolg. Die digitale Welt unterscheidet sich dabei nicht viel von der Realität. Es ist ein harter Job, Menschen zum Spenden zu bewegen. Der Vorteil ist nur, dass ihr über das Internet sehr viel mehr Menschen in kürzerer Zeit erreichen könnt. Auch wenn jeder nur ein paar Euro gibt, können so schnell große Summen erreicht werden.

Auch der Schwarm muss ins Schwärmen kommen

Kohle aus dem anonymen Internet bekommen? Klingt erstmal super, oder? Aber nicht alle Projekte eignen sich fürs Crowdfunding. Besonders wenn ihr noch keine große Fanbase oder Community im Netz habt, kann es sehr schwer sein, innerhalb der Spendenlaufzeit sein Ziel zu erreichen.

Crowdfunding eignet sich daher besonders für Projekte mit großem öffentlichen Interesse bzw. zu Trend- und Zeitgeistthemen, wie z.B. Nachhaltigkeit oder erneuerbare Energien. Selbst ohne große Vernetzung im Internet könnt ihr mit solchen Themen schnell Unterstützer um euch scharen. Vorausgesetzt, euer Projekt ist wirklich gut und ihr könnt eure Idee gut verkaufen.



Der Weg zum Schwarm

Habt ihr euch dazu entschieden, euer Projekt durch ein Crowdfunding zu finanzieren, solltet ihr zunächst nach einem geeigneten Spendenportal Ausschau halten. Es gibt Portale zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und viele haben auch etwas unterschiedliche Konditionen. Recherche und Vergleichen ist also sehr sinnvoll.

Habt ihr euch entschieden, geht es jetzt an das Erstellen eurer Projektseite. Neben Kontaktinformationen zu euch, müsst ihr natürlich auch Inhalte zu eurem Projekt eintragen. Texte, Bilder, Videos, Grafiken – umso diverser ihr hier aufgestellt seid, desto besser. Wer keine Grafiken oder Videos hat, sollte in die Erarbeitung visueller Inhalte investieren. Nur durch Beschreibungstexte werdet ihr die User nicht hinterm Ofen hervorlocken können.

Zum guten Benehmen gehört auch ein Dankeschön. Überlegt euch deshalb auch, wie ihr euren Spendern eine Kleinigkeit zurückgeben könnt, gestaffelt nach der Höhe der Spende. Ihr müsst euch nicht in Unkosten stürzen, sondern auf Originalität setzen. Verschickt zum Beispiel witzige Postkarten oder gebt für großzügige exklusive Einblicke in euer Projekt vor Ort.

Ein wichtiges Thema ist auch die Festlegung des Spendenziels. Das solltet ihr von der Größe eurer Community abhängig machen. Eine Crowdfunding Aktion läuft zwischen 4 bis 8 Wochen. Eine relativ kurze Zeit, um Fans zu gewinnen. Daher gilt: Je größer die Community, desto höher kann das Spendenziel angesetzt werden. Spendensammeln bleibt auch digital ein Knochenjob. Wer im Vorfeld viel Zeit und Mühe investiert, Menschen von sich und seinem Projekt zu überzeugen, wird auch am ehesten erfolgreich sein.



Wird das Spendenziel nicht erreicht, geht das Geld in der Regel zurück an den Spender (es gibt auch Portale bei denen das nicht so ist). Nur wenn ihr euer Ziel erreicht habt, könnt ihr die gesamte gesammelte Kohle behalten. Je nach Portal werden von der finalen Summe circa 10% einbehalten. Durch diese Gebühren finanzieren sich die Portale und können euch ihren Service zu Verfügung stellen. Kommt eure Summe nicht zusammen, müsst ihr in der Regel nichts zahlen.

Auch zum Start- und Endpunkt eurer Kampagne solltet ihr ein paar Gedanken investieren. Im Hochsommer sind die meisten Menschen im Urlaub und weniger im Netz unterwegs. In der Adventszeit ist die Spendenbereitschaft zwar besonders hoch, allerdings werden die Menschen hier auch förmlich erschlagen, durch all die Bittsteller.

Zusammengefasst kann man sagen: Schreibt erst einmal ein Konzept, einen Plan zu eurer Crowdfunding Aktion. Das erspart euch viele Fehler und im besten Fall die Niederlage.


Ins Schwärmen gekommen?

Ihr merkt also, ganz so easy ist es mit dem Crowdfunding dann doch nicht. Ihr müsst wirklich viel Zeit in die Akquise und Kommunikation stecken, sowohl im Vorfeld als auch während eurer Kampagne. Außerdem ist es sinnvoll eine Social Media Affinität zu haben. Mit einer Facebook Seite und/oder einem Insta-Profil wird es sehr viel einfacher sein, die richtigen Menschen zu erreichen.

Klar sollte auch sein, dass Crowdfunding nicht für alle Zielgruppen geeignet ist. Die digitale Barriere schließt Menschen mit wenig digitaler Erfahrung oder Befangenheit im Umgang mit dem Internet aus.

Wenn bei euch wenig Inhouse Kompetenz in Bezug auf Grafik, Konzeption, Fotografie/Video vorhanden ist und man externe Dienstleister beauftragen muss, ist die Vorbereitung und Durchführung einer ernstzunehmenden Crowdfunding Kampagne auch sehr kostspielig.

Dennoch ist die Schwarmfinanzierung eine interessante Art, Projekte zum Leben zu erwecken. Habt ihr Fragen zu dem Thema? Sprecht uns gern an und lasst euch beraten.

 

Bunte Grüße aus dem Perlenland,

eure perlenmädchen

Dienstag, 24. Mai 2022

Papierglück

Warum Print etwas Besonderes sein sollte


Letzte Woche hatten wir Besuch von einer glücklichen Kundin, die uns freudestrahlend ihre frisch gedruckte Geschäftsausstattung präsentiert hat. Und wir konnten ihr Glück sehr gut verstehen. Die Visitenkarten und Briefbögen sind plötzlich zum Leben erwacht! Auf dem Bildschirm sahen die Entwürfe toll aus, na klar. Aber jetzt… Wow! Papier gibt den Designs Seele und eine Präsenz, die ein Screen nie haben wird. Durch die Wahl des richtigen Materials kann man Werbemittel noch einmal auf ein neues Level heben. 

In einer Welt, die immer digitaler wird, wie viel Wert hat da Papier eigentlich noch? Wenn ihr uns fragt - sogar mehr als noch vor 10 Jahren. Wir sind der Meinung, dass gedruckte Werbemittel weiterhin ihre Berechtigung haben und diese auch behalten werden.

Seitenweise Emotionen

Papier vermittelt Emotionen. Durch die Haptik der Oberfläche, die Stärke des Materials, die unterschiedliche Wirkung der Farben bei wechselnden Lichtverhältnissen. Print hat eine längere Halbwertzeit. Man nimmt sich mehr Zeit, Papier zu betrachten, dreht es in den Händen und sieht es bewusst an. Nur durch gedruckte Werbemittel kann man wirklich „etwas da lassen“, dem Betrachter einen Eindruck vermitteln. Digitale Werbemittel hingegen sind sehr viel seelenloser, regen viel weniger Sinne an und werden viel schneller konsumiert. Und damit auch schneller vergessen.

Heute geht es viel um digitale Präsentationen, wie Websites und Apps. Die Kommunikation läuft per Mail oder Messanger. Gedruckte Werbemittel werden immer mehr zur Seltenheit und somit zur Besonderheit. Und das ist gut so! Printwerbung sollte man sich für besondere Themen vorbehalten. Wir müssen uns gut überlegen, was wir auf das wertvolle Papier bringen wollen und zu welchem Zweck. Jedem sollte klar sein, dass gedruckte Informationen nach dem Druck nicht mehr verändert werden können. Weshalb man Print auch nicht unbedingt für Informationen verwenden sollte, die sich täglich oder sehr schnell ändern.

Erst denken, dann drucken

Schließlich ist das Thema Nachhaltigkeit aktuell so wichtig wie nie zuvor. Vor allem im normalen Büroalltag sollten wir alle versuchen, nur noch so wenig wie möglich zu drucken. 

Doch wenn es ein besonderes Thema gibt, einen wichtigen Anlass, geht nichts über Print. Doch vor dem Drucken kommt das Denken! Papier wächst schließlich nicht auf Bäumen, sondern wird aus ihnen gemacht. Das Material hat einen hohen Wert und wir sollten respektvoll mit ihm umgehen. Wir arbeiten sehr gern mit Umweltdruckereien zusammen, verwenden am liebsten natürliche oder recycelte Materialien und verzichten so gut es geht auf Lacke. Außerdem sollte man auch bei der Druckauflage genau überlegen, wie viel Exemplare man tatsächlich benötigt. In der Werbebranche wird immer noch viel zu viel Papier weggeschmissen. 

Vielleicht betrachtet der ein oder andere gedruckte Werbemittel ja ab jetzt mit etwas mehr Ehrfurcht. Papier ist kein Wegwerfartikel, sondern ein wertvolles Material, das jede Botschaft auf ihm adelt.

Wir freuen uns über euer Gedanken zu dem Thema!

Eure perlenmädchen


Dienstag, 26. April 2022

 Warten lernen
Auf Stress können wir verzichten


Kurz vor dem langen Osterwochenende haben wir es wieder gemerkt. Alles musste noch ganz schnell erledigt werden, war eilig und konnte nicht warten. Wir hatten Stress. Unnötigen.

Schließlich geht das (Arbeits-)Leben auch nach den Feiertagen weiter und wenn wir es vor dem Feierabend nicht mehr schaffen, diese eine Mail abzuschicken, geht die Sonne am nächsten Tag trotzdem wieder auf.

Eigentlich ist es ganz einfach. Wir sollten tief durchatmen und eins nach dem anderen tun. Die Dinge so nehmen, wie sie sind und uns immer wieder der jeweiligen Situation anpassen. Stattdessen streben wir Menschen ständig danach, noch mehr in noch kürzerer Zeit zu schaffen.

Dabei ist sich die Wissenschaft einig: So etwas wie Multitasking gibt es nicht. Unser Gehirn kann sich nachweislich immer nur auf eine einzige Sache konzentrieren. Was unser Hirn aber sehr wohl kann, ist superschnell zwischen verschiedenen Aktivitäten hin und her zu schalten. Während wir uns auf die eine Sache konzentrieren, wird die andere auf „Pause“ gestellt. Diese Methode hat nur ein paar entscheidende Nachteile. Sie erzeugt Stress und dadurch sind wir weniger leistungsfähig und machen viel mehr Fehler.

Unsere grauen Zellen arbeiten am liebsten am Stück. Und auch wir haben gemerkt, dass wir Aufgaben viel schneller und besser erledigen, wenn man ohne ständige Unterbrechungen arbeiten kann.

Erstaunlicherweise benötigt man auch gar nicht wirklich mehr Zeit, wenn man die Dinge in Ruhe erledigt. Bewusst im Hier und Jetzt. Ohne den Anspruch alles gleichzeitig tun zu müssen. Achtet mal darauf! Wenn wir uns Zeit nehmen und den Stress-Modus vermeiden, passieren uns viel weniger Missgeschicke. Der Stift fällt uns nicht mehr ständig aus der Hand, das Papier legen wir aufmerksam und gerade in den Drucker ein, sodass es sich nicht zu einem Papierstau verklemmt und so weiter und so fort.

Wir können uns bewusst dazu entscheiden, dem Stress aus dem Weg zu gehen. Allerdings muss man das wirklich üben! Ohne bewusstes Gegensteuern rutscht man schnell wieder in die gewohnte Hektik ab. Wir nehmen uns jetzt jedenfalls vor, weniger Stress zu haben.

Dazu gehört auch, das Gegenüber um Verständnis zu bitten, wenn Dinge mal nicht JETZT SOFORT erledigt werden können. Wir müssen alle wieder lernen zu warten. Das versuchen wir schließlich schon unseren Kindern beizubringen. Geduld, Höflichkeit, Frustrationstoleranz. Niemand kann immer sofort das haben, was er gerne will. Wir Erwachsenen haben das nur irgendwie wieder verlernt.

Wir freuen uns über euer Feedback und eure Gedanken zu dem Thema :)

Eure perlenmädchen

Donnerstag, 10. März 2022

Mein Prakikum im Perlenland.

Hey, ich heiße Johanna und bin 15 Jahre alt. Ich habe ein 2-wöchiges Praktikum bei den Perlenmädchen vom 21.02.2022 bis zum 04.03.2022 absolviert.
Dieses Praktikum habe ich gemacht, weil mich der Beruf sehr interessiert hat und ich darüber mehr erfahren wollte. Da es mein aller erstes Praktikum ist, war es sehr spannend und aufregend. Den ersten Tag war ich auch sehr aufgeregt, aber das hat sich schnell gelegt.


Die erste Woche: sehr spannende Kundengespräche

Am ersten Tag hat Nadine erst den Plan mit Gitte für die Woche besprochen und ich habe gespannt zugehört. Danach hat sie mir dann alles erklärt und mir gezeigt, wie alles funktioniert. Sie hat mir auch Zugriff auf den Facebook-Account der Perlenmädchen gegeben, sodass ich gleich den ersten Beitrag veröffentlichen konnte.  

Nadine hatte mir im Vorfeld schon gesagt, dass ich mich in den 2 Wochen, mit dem Gestalten eines Instagram Accounts beschäftigen soll. Damit fing ich dann auch gleich an und sammelte Ideen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Am Tag danach war auch ein Kundengespräch mit Logopräsentation geplant, weswegen sie mir gleich schonmal das Konzept und die Entwürfe schickte.  
 

Am nächsten Tag, hatten wir dann morgens gleich das Kundengespräch, bei dem ich Protokoll schreiben sollte, was ich sehr spannend fand. Das musste ich dann noch im Computer abtippen, sodass ich es Nadine schicken konnte. Ich überlegte mir weitere Ideen für den Instagram Account und fing an, diese schonmal in mein Konzept zu übertragen. Nadine hatte mir dann das Konzept für das nächste Kundengespräch am morgigen Tag geschickt, sodass ich wusste, worum es geht. Der Tag ging sehr schnell vorbei. 

 

Ein Vortrag, Bienen und ein Geokopter

Mittwochmorgen, habe ich mir dann das Personal-Konzept für das Unternehmen Masuch Geoinformation durchgelesen und mir darüber noch ein paar Gedanken gemacht. Ich fertigte schonmal die Vorlage für das Protokoll an, dass ich dafür brauchte. Nadine hatte mir außerdem eine neue Aufgabe gegeben, bei der ich Fakten zu Bienen und Sehbehinderungen für das Startup Unternehmen "WalkBee" raussuchen sollte. Auch dazu habe ich mir Gedanken, Bilder und Fakten recherchiert. Wir haben auch noch den Vortrag von Nadine geübt, den sie am nächsten Tag bei den Wirtschaftsjunioren Ostprignitz-Ruppin halten sollte. Später kam auch schon der Kunde, Herr Masuch und ich habe Protokoll geschrieben. Er sprach von seiner Flugdrohne, dem Geokopter und vielen anderen spannenden Geräten, wie AR-Brillen, durch die man Dinge wie Wasserleitungen durch Wände hindurch sichtbar machen kann.

Am Donnerstag und Freitag habe ich auf Facebook eigene Beiträge verfasst und mit Nadine zusammen die Fotos dazu gemacht. Beide Tage habe ich weiter an der Walkbee Aufgabe weitergearbeitet. Meine recherchierten Inhalte sollen später auf Social Media erscheinen, um die geplante Crowdfunding Kampagne zu bewerben. Donnerstag haben wir dann noch die Werbemitteln für Nadines Vortrag zusammengestellt. Am Freitag berichtete Nadine, dass der Vortrag ein voller Erfolg war, was mich sehr freute. Nun war die erste Woche schon vorbei, ich habe viel gelernt und hatte sehr viel Spaß.


Die zweite Woche: Ergebnisse präsentieren

Auf geht es in die zweite und leider auch schon letzte Woche meines Praktikums. Wir haben am Morgen wieder mit Gitte telefoniert und Nadine hat mit ihr den Plan für die Woche besprochen und berichtet, was letzte Woche alles passiert ist. Nadine fand meine Zöpfe sehr schön, weswegen wir davon gleich ein Bild gemacht haben und es auf Facebook hochgeladen haben. Danach habe ich dann noch an meinen Konzepten für Instagram und für die Walkbee weitergearbeitet, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Am Nachmittag kam dann noch mein Lehrer, um zu gucken, wie es läuft. Er hatte nichts zu beanstanden ;)

Dienstagmorgen habe ich mich erstmal weiter mit meinen Konzepten beschäftigt und diese nochmals korrigiert. Als ich dann damit fertig war, habe ich beide Konzepte Nadine präsentiert. Nadine war sehr begeistert, was mich sehr stolz machte. Ich habe dann für den restlichen Tag noch neue Bilder und Fakten für die WalkBee Kampagne rausgesucht. Sowas macht wirklich viel Arbeit...

Am Mittwoch habe ich mir ein paar Gedanken für einen neuen Facebook Post gemacht. Ich habe ein Foto gemacht und mir dazu den Text überlegt. Außerdem habe ich mich weiter mit dem Instagram Konzept beschäftigt, da Nadine sich noch Ergänzungen gewünscht hat. Für meine Walkbee Texte habe ich noch nach passenderen Bildern gesucht und habe einige Texte umgeschrieben, sodass sie nicht zu faktenlastig waren. Beide Konzepte waren jetzt fertig, sodass ich sie Nadine am nächsten Tag final vorstellen konnte. 

Die finalen Konzepte, die Zeit vergeht

Donnerstag habe ich mich morgens nochmal in meine Konzepte eingelesen und alles für die Präsentation dieser vorbereitet. Wir haben diese Konzepte dann danach zusammen besprochen und ausgewertet. Ich sollte noch 2-3 Bilder bei der Crowdfunding Kampagne ändern. Ich habe Nadine dann beide fertige Konzepte geschickt und sie ist sehr begeistert. Ich bin wirklich stolz, das meine Ergebnisse auch tatsächlich für den Kunden verwendet werden. Wir haben davon dann noch ein Bild gemacht und einen Facebook dazu veröffentlicht.

Der letzte Tag. Die Zeit verging wie im Flug. Da habe ich nicht mehr so viel gemacht. Ich habe an dem Tag nur noch diesen Blogbeitrag fertig geschrieben und auch die Informationen zur Suchmaschinenoptimierung hinterlegt. Nadine hat mich dann noch als Dankeschön zur Tortenschwester eingeladen.


Mein Fazit:

Die zwei Wochen sind wirklich sehr schnell vorbei gegangen. Ich hatte mit Nadine sehr viel Spaß und wir hatten auch schöne Unterhaltungsthemen. Ich habe zwar meist an den gleichen Sachen gearbeitet, aber es wurde nie langeilig oder eintönig. Das Praktikum war wirklich sehr schön und interessant. Ich habe mich gefreut, dass ich hier ein Praktikum machen durfte. Es war so wie ich es mir vorgestellt habe.

 

Eure PraktikantenperleJohanna.